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EQS-News: Ottobock SE & Co. KGaA weist irreführende Vorwürfe im Shortseller-Bericht entschieden zurück (deutsch)

Ottobock SE & Co. KGaA weist irreführende Vorwürfe im Shortseller-Bericht entschieden zurück

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EQS-News: Ottobock SE & Co. KGaA / Schlagwort(e): Stellungnahme

Ottobock SE & Co. KGaA weist irreführende Vorwürfe im Shortseller-Bericht

entschieden zurück

20.05.2026 / 07:45 CET/CEST

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Ottobock SE & Co. KGaA weist irreführende Vorwürfe im Shortseller-Bericht

entschieden zurück

Duderstadt, 20. Mai 2026

Ottobock weist den veröffentlichten Bericht von Grizzly Research LLC

(Grizzly) und die getroffenen falschen Schlussfolgerungen entschieden

zurück. Laut Eigenbeschreibung handelt es sich bei Grizzly um einen

Leerverkäufer, der offengelegt hat, dass er und/oder mit ihm verbundene

Personen Leerverkaufspositionen in Ottobock-Aktien halten oder halten

könnten. Damit handelt es sich ausdrücklich um eine Meinungsäußerung eines

Short-Sellers (short-biased report), der laut eigenem Disclaimer ein

wirtschaftliches Eigeninteresse an fallenden Kursen verfolgt.

Ottobock wurde von Grizzly vor der Veröffentlichung nicht kontaktiert. Das

Unternehmen bewertet den Bericht als verleumderisch und in hohem Maße

irreführend und prüft derzeit rechtliche Schritte, einschließlich einer

Meldung an die zuständige deutsche Aufsichtsbehörde mit dem Verdacht auf

Marktmanipulation.

Der Bericht greift Themen auf, die bereits vom Unternehmen offengelegt

wurden, über die zuvor berichtet wurde und sich als falsch erwiesen haben

oder die private Angelegenheiten auf Gesellschafterebene betreffen.

Ottobock bestätigt ohne Einschränkungen die Integrität seines im Oktober

2025 von der BaFin gebilligten Wertpapierprospekts, der mit

uneingeschränkten Bestätigungsvermerken der unabhängigen KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft testierten Abschlüsse sowie aller weiteren

Kapitalmarktveröffentlichungen.

Zu den Hauptvorwürfen:

Behauptung: Ottobock wendet "aggressive Bilanzierungspraktiken" an, unter

anderem im Hinblick auf aktivierte Entwicklungskosten und die angesetzten

Nutzungsdauern für Sachanlagen.

Ottobock steht für transparente und regelkonforme Rechnungslegung und

Berichterstattung. Die Berichterstattung erfolgt im Einklang mit den

IFRS-Rechnungslegungsgrundsätzen und wird durch unabhängige

Wirtschaftsprüfer geprüft. Die verpflichtende Aktivierung von

Entwicklungskosten erfolgt nach den strengen Kriterien des IAS 38. Die

Abschreibungsdauer für Sachanlagen basiert gemäß IAS 16 auf der erwarteten

wirtschaftlichen Nutzungsdauer jeder individuellen Anlage.

Behauptung: Die Darstellung in "Core" und "Non-Core" ermögliche es Ottobock,

schwach performende Geschäftsbereiche zu verbergen.

Die Definitionen des Core-/ Non-Core-Geschäfts sind transparent offengelegt.

Der getrennte und zusätzliche Ausweis von Core- und Non-Core-Kennzahlen auf

Gruppenebene in einer Phase der Portfolio-Bereinigung erhöht die Transparenz

für Investoren, da sie einen fairen Blick auf die operative Entwicklung des

fortgeführten Kerngeschäfts ermöglicht, noch bevor die Veräußerung

nicht-strategischer Aktivitäten vollständig abgeschlossen ist.

Behauptung: Russland mache rund 35 % des Nettogewinns von Ottobock aus;

Ottobock unterstütze die russische Kriegsführung.

Die im Bericht dargestellte Berechnung zum Ergebnisbeitrag des

Russlandgeschäfts ist falsch; sie basiert auf falschen Kennzahlen und lässt

daher keine Rückschlüsse auf den tatsächlichen Ergebnisbeitrag zu.

Ottobock konzentriert sich in Russland ausschließlich auf die Versorgung von

Zivilisten. Es bestehen keine Verträge mit dem Militär oder militärnahen

Institutionen und es wird an keinen militärischen Ausschreibungen

teilgenommen.

Behauptung: Aktionäre hätten aufgrund der "SE & Co. KGaA-Struktur" keine

Stimme im Unternehmen.

Ottobock operiert unter einer Rechtsstruktur, die an den deutschen

Kapitalmärkten etabliert ist und von führenden börsennotierten Unternehmen

wie Fresenius und Hella genutzt wird. Die Struktur spiegelt die langjährige

Familienprägung des Unternehmens wider und unterstützt eine langfristige

strategische Ausrichtung, von der alle Aktionäre profitieren.

Behauptung: Häufige Wechsel im Management, insbesondere auf der

CFO-Position, deuteten auf unzuverlässige Führung hin.

Ottobock wird von einem langjährig tätigen Führungsteam geleitet. CEO und

CSO Oliver Jakobi ist seit mehr als 30 Jahren für das Unternehmen tätig,

trat 1990 ein, hatte vor seiner Berufung in den Vorstand im Jahr 2020

verschiedene leitende Funktionen innerhalb der Gruppe inne und verfügt damit

über umfangreiche Erfahrung. CFO Dr. Arne Kreitz kam 2018 als Chief Strategy

and Transformation Officer zu Ottobock und ist seit 2022 CFO. COO und CTO

Arne Jörn gehört dem Vorstand seit März 2018 an, CXO Martin Böhm seit Juni

2021.

Behauptungen hinsichtlich Professor Hans Georg Näder oder der Näder Holding.

Ottobock kommentiert keine Angelegenheiten von Aktionären. Entsprechend

werden auch keine persönlichen Angelegenheiten von Professor Hans Georg

Näder oder Themen rund um die Näder Holding kommentiert. Die Näder Holding

wird unabhängig von Ottobock geführt und finanziert. Entsprechende

Finanzierungsvereinbarungen auf Gesellschafterebene sind keine

Verpflichtungen von Ottobock und begründen keinen Rückgriff auf das

Unternehmen.

Vor diesem Hintergrund hat Ottobock externe Experten mandatiert, um alle

rechtlichen und regulatorischen Schritte gegenüber den Verantwortlichen im

Zusammenhang mit dem Bericht und seiner Veröffentlichung zu prüfen und

konsequent zu verfolgen.

Kontakt Investoren:

Ottobock SE & Co. KGaA

Julia Hartmann

VP Investor Relations

Telefon: +49 151 556 848 07

E-Mail: julia.hartmann@ottobock.de

Kontakt Medien:

Ottobock SE & Co. KGaA

Merle Florstedt

Head of Corporate Communications

Telefon: +49 151 4416 1625

E-Mail: merle.florstedt@ottobock.de

Über Ottobock

Derbörsennotierte,globale MedTech-Champion Ottobock vereint über 100-jährige

Tradition mit herausragender Innovationskraft in den Bereichen Prothetik,

Neuro-Orthetik und Exoskelette. Ottobock entwickelt innovative

Versorgungslösungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und treibt

die Digitalisierung der Branche voran. Gegründet 1919 in Berlin, ist das

Unternehmen mit fast 9.300 Mitarbeitenden (Vollzeitkräften) heute mit seinem

Geschäft in 45 Ländern aktiv und betreibt das größte internationale

Patientenversorgungsnetzwerk mit rund 420 Patientenversorgungszentren

weltweit. Mit einer starken F&E-Quote im Produkt- und Komponentengeschäft

und mehr als 2.600 Patenten und Patentanmeldungen prägt Ottobock die

HumanBionics-Landschaft der Zukunft. Die Mission, die Bewegungsfreiheit,

Lebensqualität und Unabhängigkeit von Menschen zu verbessern, ist tief in

der DNA des Unternehmens verwurzelt - wie auch sein gesellschaftliches

Engagement: Seit 1988 ist Ottobock Partner und Unterstützer der

Paralympischen Spiele.


20.05.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.

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Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate

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Sprache: Deutsch

Unternehmen: Ottobock SE & Co. KGaA

Max-Näder-Straße 15

37115 Duderstadt

Deutschland

Telefon: +49 5527 848 - 0

E-Mail: info@ottobock.com

Internet: https://corporate.ottobock.com

ISIN: DE000BCK2223

WKN: BCK222

Indizes: SDAX

Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);

Freiverkehr in Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München,

Stuttgart, Tradegate BSX; Wiener Börse

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