Nvidia baut KI-Imperium aus – nächster Milliarden-Deal in Sicht

Nicolas Ebert Nicolas Ebert
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Nicolas Ebert steht für kompakte Nachrichten mit einem sicheren Gespür für relevante Marktthemen. Nach über 6 Jahren für wallstreetONLINE und ariva.de im Einsatz fühlt sich der Berliner in der Finanzwelt wie zu Hause. Seine Inhalte reichen querbeet von Value-Titeln und den Märkten in Asien über die US Big-Techs bis hin zu aktuellen Top-Performern auf dem globalen Börsenparkett. So entstehen informative News, die Anlegern echten Halt geben.

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Das Logo von Nvidia am Gebäude der Zentrale in Santa Clara, Kalifornien.
© JasonDoiy / iStock Unreleased / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de
Nvidia verhandelt offenbar über eine weitere Investition in Perplexity. Der KI-Spezialist könnte mit 30 Milliarden US-Dollar bewertet werden.
Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Nvidia führt offenbar Gespräche über eine weitere Investition in Perplexity. Die Finanzierungsrunde könnte das Unternehmen für Künstliche Intelligenz mit rund 30 Milliarden US-Dollar bewerten, berichtet The Information.

Damit würde die Bewertung gegenüber der letzten Finanzierungsrunde vor rund einem Jahr um mehr als 50 Prozent steigen. Gleichzeitig wächst das Geschäft rasant. Der annualisierte Umsatz soll von weniger als 250 Millionen US-Dollar zu Jahresbeginn auf inzwischen mehr als 750 Millionen US-Dollar gestiegen sein.

Einen Teil des Wachstums liefert laut The Information der Dienst "Perplexity Computer". Der cloudbasierte KI-Agent automatisiert computergestützte Aufgaben.

Nvidia gehört bereits zu den Investoren des Start-ups. Im Juli entschied sich Perplexity zudem für die neuen Vera--Rubin-Prozessoren von Nvidia. Weitere bekannte Geldgeber sind Amazon-Gründer Jeff Bezos und die japanische SoftBank Group (Softbank Group Aktie).

Werte aus dem Artikel:
Amazon Aktie 251,52 $ +1,33%
Microsoft Aktie 517,78 $ +0,97%
Nvidia Aktie 233,94 $ +1,33%
Oracle Aktie 142,30 $ 0,00%
SoftBank Group Aktie 36,60 € -0,81%

Gleichzeitig drohen Nvidia-Kunden höhere Kosten. Wie Bloomberg berichtet, könnten die Preise für Server mit Nvidia-Chips in vielen Fällen um mehr als 15 Prozent steigen. Betroffen seien Systeme, die Anfang kommenden Jahres ausgeliefert werden, darunter Vera Rubin und Grace Blackwell.

Grund sind vor allem stark gestiegene Kosten für Speicherchips. Serverhersteller, die große Rechenzentrumsbetreiber wie Microsoft, Alphabet und Oracle beliefern, hätten ihre Kunden bereits informiert.

Nvidia legt am 26. August seine Zahlen für das zweite Geschäftsquartal vor. 


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