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| Geld/Brief | 61,52 € / 61,98 € |
| Spread | +0,75% |
| Schluss Vortag | 61,80 € |
| Gehandelte Stücke | 6 |
| Tagesvolumen Vortag | 178.273,7 € |
| Tagestief 61,52 € Tageshoch 61,52 € | |
| 52W-Tief 46,16 € 52W-Hoch 75,80 € | |
| Jahrestief 50,20 € Jahreshoch 75,80 € | |
| Umsatz in Mio. | 25.972 $ |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. | 2.951 $ |
| Jahresüberschuss in Mio. | 700,00 $ |
| Umsatz je Aktie | 52,48 $ |
| Gewinn je Aktie | 1,36 $ |
| Gewinnrendite | +2,87% |
| Umsatzrendite | +2,60% |
| Return on Investment | +1,35% |
| Marktkapitalisierung in Mio. | 22.147 $ |
| KGV (Kurs/Gewinn) | 32,90 |
| KBV (Kurs/Buchwert) | 0,91 |
| KUV (Kurs/Umsatz) | 0,85 |
| Eigenkapitalrendite | +2,76% |
| Eigenkapitalquote | +47,08% |
| Discount-Zertifikate | 54 |
| Optionsscheine | 166 | |
| Knock-Outs | 162 | |
| Faktor-Zertifikate | 71 |
| Auszahlungen/Jahr 4 |
| Gesteigert seit 4 Jahre |
| Keine Senkung seit 4 Jahre |
| Stabilität der Dividende 0,95 (max 1,00) |
| Jährlicher 6,38% (5 Jahre) Dividendenzuwachs -0,95% (10 Jahre) |
| Ausschüttungs- 48,4% (auf den Gewinn/FFO) quote 49,2% (auf den Free Cash Flow) |
| Datum | Dividende |
| 31.03.2026 | 0,55 $ |
| 31.12.2025 | 0,55 $ |
| 29.09.2025 | 0,75 $ |
| 30.06.2025 | 0,75 $ |
| 31.03.2025 | 0,55 $ |
| 31.12.2024 | 0,54 $ |
| 27.09.2024 | 0,54 $ |
| 28.06.2024 | 0,54 $ |
| Ø Kursziel | Akt. Kurs | Abstand |
|---|---|---|
| 63,01 € | 61,06 € | 3,20% |
| Handelsplatz | Letzter | Änderung | Vortag | Zeit | |
|---|---|---|---|---|---|
| Düsseldorf | 61,14 € | +0,36% | 60,92 € | 23.04.26 | |
| Frankfurt | 61,58 € | +1,32% | 60,78 € | 23.04.26 | |
| Hamburg | 61,22 € | -1,10% | 61,90 € | 23.04.26 | |
| München | 61,38 € | -0,36% | 61,60 € | 23.04.26 | |
| Stuttgart | 61,58 € | 0 % | 61,58 € | 23.04.26 | |
| L&S RT | 61,75 € | +0,46% | 61,47 € | 07:40 | |
| NYSE | 72,19 $ | 0 % | 72,19 $ | 01:00 | |
| Nasdaq | 72,20 $ | +0,94% | 71,53 $ | 23.04.26 | |
| AMEX | 71,50 $ | -0,74% | 72,035 $ | 22.04.26 | |
| Tradegate | 61,52 € | -0,45% | 61,80 € | 07:36 | |
| Quotrix | 61,70 € | +0,78% | 61,22 € | 07:27 | |
| Gettex | 61,42 € | +0,62% | 61,04 € | 07:30 | |
| Datum | Kurs | Volumen |
|---|---|---|
| 23.04.26 | 61,68 | 115 T |
| 22.04.26 | 61,12 | 145 T |
| 21.04.26 | 61,98 | 126 T |
| 20.04.26 | 60,40 | 498 T |
| 17.04.26 | 60,04 | 463 T |
| 16.04.26 | 63,28 | 108 T |
| Zeitraum | Kurs | % |
|---|---|---|
| 1 Woche | 63,28 € | -2,53% |
| 1 Monat | 63,50 € | -2,87% |
| 6 Monate | 49,79 € | +23,88% |
| 1 Jahr | 46,86 € | +31,63% |
| 5 Jahre | 44,50 € | +38,61% |
| Marktkapitalisierung | 26,31 Mrd. € |
| Aktienanzahl | 493,43 Mio. |
| Streubesitz | 26,47% |
| Währung | EUR |
| Land | Kanada |
| Sektor | Grundstoffe |
| Aktientyp | Stammaktie |
| +73,53% | Weitere |
| +26,47% | Streubesitz |
Für mich ist Nutrien zum Stand 11. April 2026 eine gute, aber keine klar unterbewertete Qualitätszykliker-Aktie. Das Unternehmen ist in einem Bereich tätig, der langfristig unverzichtbar bleibt: Ohne Kalium, Stickstoff und Phosphat sinken Erträge, und ohne funktionierenden Vertrieb landen diese Produkte nicht rechtzeitig beim Landwirt. Genau diese Kombination aus Produktion, Logistik und Agrarhandel ist Nutrien’s eigentliche Stärke. Zum letzten Handel am Freitag, dem 10. April 2026, lag die Aktie bei 73,75 US-Dollar. Auf Basis der 2025er Zahlen ergibt das grob rund 35,5 Milliarden US-Dollar Börsenwert, etwa 7,7-faches EV/EBITDA und rund das 21-fache des 2025er adjusted EPS. Das ist für einen zyklischen Düngerwert nicht billig, aber für ein integriertes Qualitätsunternehmen auch nicht überzogen. (nutrien.com)
Zur Geschichte: Nutrien entstand am 1. Januar 2018 aus der Fusion von Agrium und PotashCorp. Damit wurden ein starker upstream-lastiger Nährstoffproduzent und ein großer Agrarhändler in einem Konzern zusammengeführt. Kurz danach wurde das Handelsgeschäft unter der Marke Nutrien Ag Solutions vereinheitlicht, und 2019 kam mit Ruralco ein weiterer großer Baustein in Australien hinzu. Strategisch war das sinnvoll: PotashCorp brachte vor allem Weltklasse-Assets im Kaligeschäft ein, Agrium den direkten Zugang zum Landwirt. Aus dieser Kombination entstand ein Konzern, der nicht nur Dünger herstellt, sondern entlang der gesamten Wertschöpfungskette mitverdient. (nutrien.com)
Operativ ist Nutrien heute breiter aufgestellt, als viele bei einem Düngerwert vermuten. Der Konzern betreibt im Retail ungefähr 1.800 Standorte, beschäftigt dort über 4.200 Crop Consultants und bedient Landwirte in sieben Ländern. Im Upstream ist Nutrien im Potash das Schwergewicht: sechs kostengünstige Minen in Saskatchewan, 20,6 Millionen Tonnen Nameplate-Kapazität und ein sehr starkes Logistiknetz. Im Nitrogen ist Nutrien der drittgrößte Produzent weltweit mit mehr als sieben Millionen Tonnen Ammoniakkapazität, im Phosphat die Nummer zwei in Nordamerika. Diese Struktur ist wichtig, weil sie die Zyklik nicht beseitigt, aber abfedert: Wenn ein Segment schwächelt, tragen oft andere Bereiche mit. (nutrien.com)
Die Fundamentals für 2025 sehen solide aus. Nutrien erzielte 26,9 Milliarden US-Dollar Umsatz an Dritte, 2,297 Milliarden US-Dollar Nettogewinn und 6,046 Milliarden US-Dollar adjusted EBITDA. Der operative Cashflow lag bei 4,007 Milliarden US-Dollar, die Investitionen bei 2,005 Milliarden US-Dollar. In den Segmenten kamen 1,736 Milliarden US-Dollar adjusted EBITDA aus Retail, 2,254 Milliarden aus Potash, 2,147 Milliarden aus Nitrogen und 382 Millionen aus Phosphate. Gleichzeitig sank das adjusted net debt auf 11,06 Milliarden US-Dollar; das Verhältnis von adjusted net debt zu adjusted EBITDA lag bei 1,8 und ist damit für dieses Geschäftsmodell gut beherrschbar. Die Bilanz ist also ordentlich. Man sollte aber einen Punkt nicht schönreden: Von 25,365 Milliarden US-Dollar Eigenkapital entfallen 12,136 Milliarden auf Goodwill und weitere 1,667 Milliarden auf immaterielle Vermögenswerte. Der ausgewiesene Buchwert ist also weniger hart, als er auf den ersten Blick aussieht. (nutrien.com)
Auch die Aktionärsrendite ist intakt. 2025 kaufte Nutrien 9,83 Millionen Aktien für 560 Millionen US-Dollar zurück. Zusätzlich wurde die Quartalsdividende im Februar 2026 auf 0,55 US-Dollar je Aktie erhöht, also auf 2,20 US-Dollar annualisiert. Beim Kurs von 73,75 US-Dollar entspricht das knapp 3 Prozent Dividendenrendite. Das ist keine Hochdividendenstory, aber eine saubere, gut gedeckte Ausschüttung kombiniert mit Rückkäufen. (nutrien.com)
Für 2026 ist die Ausgangslage ordentlich. Das Management erwartet im Retail 1,75 bis 1,95 Milliarden US-Dollar adjusted EBITDA, Potash-Absatz von 14,1 bis 14,8 Millionen Tonnen, Nitrogen-Absatz von 9,2 bis 9,7 Millionen Tonnen, Phosphate-Absatz von 2,4 bis 2,6 Millionen Tonnen und Capex von 2,0 bis 2,1 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig rechnet Nutrien nach 74,5 Millionen Tonnen globaler Kaliverschiffungen im Jahr 2025 mit 74 bis 77 Millionen Tonnen im Jahr 2026. Dahinter stehen reale Treiber: Nährstoffentzug nach hohen Ernten, niedrige Lagerbestände in wichtigen Märkten und ordentliche relative Erschwinglichkeit. Positiv ist auch, dass Nutrien sein Portfolio aufräumt: Der Profertil-Anteil wurde verkauft, für das Phosphatgeschäft werden strategische Alternativen geprüft, und die schwächeren Stickstoffbausteine in Trinidad und New Madrid werden nicht mehr einfach mitgeschleppt. Das verbessert die Kapitaldisziplin. (nutrien.com)
Damit sind wir beim Kern der Investmentthese für die nächsten 5 bis 15 Jahre. Nutrien ist für mich kein Unternehmen, das durch technologische Disruption explodiert, sondern ein breit diversifizierter Agrar- und Nährstoffkonzern, der über Jahrzehnte von drei Dingen leben kann: der strukturell nötigen Ertragssteigerung in der Landwirtschaft, seinen kostengünstigen Kalivorkommen und seinem direkten Kundenzugang über den Handel. Gerade das Kaligeschäft halte ich für den wertvollsten Teil des Konzerns, weil es auf Jahrzehnte hochwertigen Reserven, bestehender Infrastruktur und niedrigen Kosten basiert. Retail ist der Stabilitätsanker, Nitrogen kann bei vernünftigen Gasrelationen sehr viel Geld verdienen, und Phosphate ist eher der Kandidat für weitere Optimierung als für Glanz. Das große Aber bleibt der Zyklus: Düngerpreise schwanken, Wetter schwankt, Gaspreise schwanken, und geopolitische Eingriffe oder Handelsstörungen können den Markt schnell drehen. Nutrien ist deshalb kein defensiver Konsumtitel, sondern ein guter Zykliker mit Substanz. (nutrien.com)
Meine Kursziele sind deshalb bewusst als Bandbreiten formuliert und nicht als Scheingenauigkeit. Für die nächsten 12 Monate sehe ich einen fairen Bereich von 68 bis 95 US-Dollar, mit einem Basiskursziel von 80 US-Dollar. Das heißt: Etwas Aufwärtspotenzial ist da, aber ich sehe die Aktie aktuell eher als vernünftig bewertet als als klares Schnäppchen. Auf Sicht von 5 Jahren halte ich bei normalem Zyklusverlauf, weiteren Rückkäufen und ordentlicher operativer Disziplin eine Spanne von 95 bis 125 US-Dollar für plausibel. Auf Sicht von 10 bis 15 Jahren wäre alles Punktgenaue unseriös; dafür laufen in diesem Geschäft zu viele Rohstoff- und Agrarzyklen übereinander. Als grobe Bandbreite halte ich dann 110 bis 160 US-Dollar für vertretbar. Mein Gesamturteil ist deshalb klar: Nutrien ist für mich eine gute Langfristaktie für Anleger, die Qualität im Rohstoff- und Agrarbereich suchen und Zyklik aushalten können. Wer hier ein billiges Tiefstbewertungswunder sucht, ist zu spät. Wer ein robustes, wichtiges und strategisch gut positioniertes Unternehmen sucht, kann Nutrien ernst nehmen. (nutrien.com)
Autor: ChatGPT
Veröffentlicht am 07.05.2025, 23:30