Das dänische Pharmaunternehmen hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für sein stark nachgefragtes Gewichtsmedikament Wegovy zur Behandlung einer schweren Form der Fettleber erhalten.
Die Nachricht beflügelte den Aktienkurs in Kopenhagen: In den ersten Handelsstunden legte die Aktie zeitweise um bis zu 7 Prozent zu. Die Zulassung erfolgte am Freitag und verschafft Novo einen dringend benötigten First-Mover-Vorteil im Duell mit Eli Lilly in einem der am schnellsten wachsenden Segmente für GLP-1-Medikamente.
Grundlage der FDA-Entscheidung waren die Ergebnisse des ersten Teils einer laufenden zweiphasigen Studie: Sie zeigte, dass Wegovy die Lebergesundheit bei deutlich mehr Patienten verbessern konnte als ein Placebo.
Wegovy wird künftig für Erwachsene mit mittelschwerer bis fortgeschrittener Lebervernarbung infolge von MASH eingesetzt. Die Erkrankung entsteht, wenn sich Fett in der Leber ansammelt und Entzündungen auslöst – mit der Gefahr, dass sich daraus schwerwiegendere Folgen wie Zirrhose oder Krebs entwickeln.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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"Es gab bislang kaum wirksame Therapien in diesem Bereich. Wir sind erst die zweite von der FDA zugelassene Behandlung für MASH und benötigen Medikamente mit besseren Nutzen-Risiko-Profilen, die auch das Fortschreiten der Erkrankung verhindern können", erklärte Jason Brett, Leiter der US-Medizinabteilung bei Novo Nordisk, gegenüber Reuters.
Bisher war nur das Mittel Rezdiffra von Madrigal Pharmaceuticals, das 2024 zugelassen wurde, offiziell gegen MASH verfügbar.
Analysten sehen in der Zulassung Chancen für Novo Nordisk, das nach einem schwierigen Jahresstart unter Druck stand: "Die MASH-Zulassung könnte den Drehmoment für Novo wieder positiv verschieben", kommentierte Evan David Seigerman von BMO Capital Markets.
Autor: Ariva-Redaktion/ js
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