Arbeit an einer Statistik (Symbolbild).
Quelle: - ©unsplash.com:
Google
dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 491

Studie: Wind und Sonne liefern fast jeden Tag Strom für Deutschland

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wind und Sonne liefern einer KfW-Analyse zufolge nur an 15 Tagen im Jahr keinen Strom. Im Schnitt der vergangenen drei Jahre seien in Deutschland nur an vier Prozent aller Tage im Jahr ungünstige Bedingungen für die beiden Energiequellen zusammengefallen, schreibt die Förderbank in einer Analyse. Ihr Fazit: "Erneuerbare Energien sind inzwischen die Basis der Stromerzeugung in Deutschland."

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
E.ON SE 18,085 € E.ON SE Chart +0,70%
Zugehörige Wertpapiere:
Nordex SE 34,48 € Nordex SE Chart -1,26%
Zugehörige Wertpapiere:
PNE AG 9,58 € PNE AG Chart -1,64%
Zugehörige Wertpapiere:
RWE AG 54,54 € RWE AG Chart +0,11%
Zugehörige Wertpapiere:
SMA Solar Technology AG 35,66 € SMA Solar Technology AG Chart -0,45%
Zugehörige Wertpapiere:

Im vergangenen Jahr stammte nach KfW-Berechnungen auf Basis von Daten der Bundesnetzagentur mehr als die Hälfte (56 Prozent) des hierzulande verbrauchten Stroms aus Wind (29 Prozent), Sonne (16 Prozent), Biomasse und Wasserkraft (11 Prozent). Erstmals standen demnach mit Wind- und Solarenergie zwei erneuerbare Energiequellen an der Spitze der hiesigen Stromerzeugung mit einem Anteil von 45 Prozent des verbrauchten Stroms.

Weitere Maßnahmen für sichere Stromversorgung

KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher hält weitere Schritte beim Ausbau der erneuerbaren Energien für erforderlich: "Perspektivisch könnte die Stromerzeugung aus Biomasse noch gezielter zu Zeiten mit wenig Wind und Sonne zum Einsatz kommen." Ein wichtiger Teil der Lösung seien auch "eine Flexibilisierung der Nachfrage, mehr Batteriespeicher und neue Gaskraftwerke, die mittelfristig mit Wasserstoff betrieben werden können", sagt Schumacher.

Die Tage, an denen weder die Sonne scheint noch der Wind weht, fielen in den vergangenen Jahren der Auswertung zufolge allesamt in die Monate Oktober bis Februar. 2023 gab es nach KfW-Angaben 14 Tage mit wenig Wind und Sonne, 2024 waren es 12 und im vergangenen Jahr 19 Tage.

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB15QA0 , DE000NB40R05 , DE000NB5A7Y5 , DE000NB21KE3 , DE000NG9RE84 , DE000NB15L77 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

"An den wind- und sonnenarmen Tagen standen (...) genügend Alternativen zur Verfügung, um die gesamte Stromnachfrage zu bedienen", betont die KfW. So sei vermehrt Strom importiert sowie mehr Strom aus Kohle und Gas erzeugt worden./ben/DP/mis

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend