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Nordex-Chef: Branche muss wegen Drucks aus China wachsen

HAMBURG/ROSTOCK (dpa-AFX) - Der Chef des norddeutschen Windanlagenbauers Nordex , José Luis Blanco, sieht europäische Firmen wie Nordex wegen Chinas Marktdominanz unter Zugzwang zu Wachstum. Je größer Nordex sei, desto besser stünden die Chancen, gegen die größeren chinesischen Unternehmen zu bestehen, sagte Blanco in Hamburg. Blanco äußerte sich offen über Zukäufe und Zusammenschlüsse, nannte solche Überlegungen aber hypothetisch.

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Größe wie im Fall des erfolgreichen europäischen Flugzeugherstellers Airbus erlaube es, Kosten zu senken. "Ich glaube, Fliegen würde viel teurer werden, wenn es vier europäische Flugzeughersteller gäbe", sagte Blanco.

Die weltweit größten Hersteller von Windrädern sind Firmen wie Goldwind, Envision und Windey aus China. Unter den nicht chinesischen Firmen verzeichnete Nordex vergangenes Jahr nach dem dänischen Hersteller Vestas das zweitgrößte Auftragsvolumen, wie aus Daten des Beratungshauses Wood Mackenzie hervorgeht. Nordex sitzt in Hamburg und Rostock.

Nordex ist 1985 in Dänemark gegründet worden und baut Windenergieanlagen, die auf dem Land aufgestellt werden. Der Konzern beschäftigt mehr als 11.100 Mitarbeiter, unter anderem in Deutschland, Spanien und Brasilien. Ein wichtiger Standort befindet sich in Rostock, dort werden Gondeln montiert. Nordex baut nicht allein Windräder, sondern wartet und repariert sie auch./lkm/DP/zb


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