Morgan Stanley hebt Daumen: MP Materials als US-Antwort auf Chinas Dominanz bei Seltenen Erden

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Die US-Großbank Morgan Stanley setzt voll auf MP Materials. Analysten sehen den Minenbetreiber in einer Schlüsselposition, um die Abhängigkeit der USA von chinesischen Seltenen Erden zu verringern. Ein neues Kursziel verspricht weiteres Aufwärtspotenzial.
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Die Strategen von Morgan Stanley sehen in MP Materials einen der Hauptprofiteure der Bestrebungen der Trump-Administration, die Produktion von Seltenen Erden zurück in die USA zu holen. Die Bank stufte die Aktie des Minenbetreibers von zuvor "In-Line" auf "Overweight" hoch.

Parallel dazu hob Analyst Carlos De Alba das Kursziel von 68,50 auf 71 US-Dollar an. Obwohl die Papiere von MP Materials in diesem Jahr bereits eine beeindruckende Rallye von +296 Prozent hingelegt haben, impliziert die neue Prognose des Experten ein weiteres Kurspotenzial von rund 15 Prozent.

Unabhängigkeit von China als Kurstreiber

Als zentralen Katalysator identifiziert De Alba den Aufbau einer "vollständig heimischen Lieferkette" in den USA – vom Abbau in der Mine bis hin zum fertigen Magneten. Dies versetze MP Materials in eine erstklassige Lage, um von den Bemühungen Washingtons zu profitieren, Lieferketten außerhalb des chinesischen Einflussbereichs zu etablieren.

Werte aus dem Artikel:
MP Materials Aktie 69,68 $ -3,54%

Zwar hat Peking gewisse Restriktionen bei Seltenen Erden vorübergehend ausgesetzt, doch laut dem Morgan-Stanley-Experten löst dies weder die grundlegenden Abhängigkeitsprobleme der USA bei kritischen Mineralien noch vereinfacht es die langwierigen Prozesse für Exportlizenzen. Die geopolitischen Spannungen bleiben bestehen und erhöhen den strategischen Wert von MP Materials massiv.

Der Ritterschlag durch das Pentagon

Besonderes Augenmerk legt die Analyse auf die jüngsten Kooperationen mit staatlichen Stellen. De Alba verweist auf ein Joint Venture zwischen dem US-Verteidigungsministerium (DoD), MP Materials und dem saudischen Bergbauunternehmen Ma’aden. Im Rahmen dieser Vereinbarung finanziert das Pentagon den US-Anteil an der Entwicklung einer Raffinerie für Seltene Erden in Saudi-Arabien.

Für MP Materials ist dieser Deal besonders attraktiv, da er "signifikante Flexibilität im Upstream-Bereich bei null Kapitalkosten" bietet.

Autor: sbh-Redaktion/FH



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