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'WSJ': Bill Gates gesteht Affären und Fehler im Umgang mit Epstein

WASHINGTON (dpa-AFX) - Bill Gates hat sich einem Medienbericht zufolge bei den Mitarbeitern seiner Stiftung für seine Verbindung zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein entschuldigt und zwei außereheliche Beziehungen eingeräumt. Epstein habe von diesen Affären erfahren, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf eine Aufzeichnung einer internen Mitarbeiterversammlung der Gates Foundation. Die Zeitung verwies auf eine frühere eigene Recherche, wonach Epstein dieses Wissen genutzt haben könnte, um Gates zu erpressen.

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Die beiden russischen Frauen, mit denen er Affären gehabt habe, hätten keinen Bezug zu Epsteins Opfern gehabt, sagte der Microsoft-Mitgründer am Dienstag (Ortszeit) laut "WSJ". Er habe "nichts Unrechtmäßiges getan" und "nichts Unrechtmäßiges gesehen", wurde Gates von der Zeitung zitiert. "Um es klar zu sagen: Ich habe nie Zeit mit den Opfern, den Frauen in seinem Umfeld, verbracht."

Die Stiftung bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass Gates bei einer Mitarbeiterversammlung Fragen der Beschäftigten zu verschiedenen Themen beantwortet habe und dass es dabei auch um die vom US-Justizministerium veröffentlichten Epstein-Akten gegangen sei. Er habe offen gesprochen, sei detailliert auf die Fragen eingegangen und habe "Verantwortung für sein Handeln übernommen". Konkrete Aussagen bestätigte die Stiftung nicht. Den Angaben nach handelte es sich um eine reguläre Mitarbeiterversammlung, die Gates zweimal jährlich abhalte.

Gates: Epstein-Beziehung wirft Schatten auf die Stiftung

Dass er Zeit mit dem 2019 gestorbenen Epstein verbrachte, bezeichnete der 70-jährige Gates dem "WSJ"-Bericht zufolge vor den Beschäftigten erneut als Fehler. Die Beziehung zu dem Sexualstraftäter hätten einen Schatten auf die Stiftung und ihren Ruf geworfen.

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Dem Bericht zufolge führte Gates aus, dass er Epstein ab 2011 mehrfach getroffen habe - Jahre nach dessen Verurteilung 2008 wegen der Anwerbung einer Minderjährigen zur Prostitution. Er habe die Kontakte auch trotz der Bedenken seiner damaligen Ehefrau Melinda French Gates fortgesetzt; 2014 habe es das letzte persönliche Treffen gegeben. Gates habe zudem eingeräumt, mit Epstein Zeit in Deutschland, Frankreich, New York und Washington verbracht zu haben - allerdings nie über Nacht und er sei auch nie auf Epsteins Insel gewesen. Rückblickend erscheine ihm sein Verhalten "hundertmal schlimmer", zitierte ihn die Zeitung.

Gates sagte laut "WSJ", seine damalige Ehefrau Melinda French Gates sei den Kontakten zu Epstein gegenüber stets skeptisch gewesen. Sie selbst bezeichnete die Zeit ihrer Ehe im Zusammenhang mit den Epstein-Veröffentlichungen in einem Interview des US-Senders NPR als "sehr, sehr schmerzhaft" und zeigte sich erleichtert, "weg von all dem Dreck zu sein"./scr/DP/jha

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