dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 934

Faeser: Gegen Social-Media-Angebote von Schleusern vorgehen

LONDON (dpa-AFX) - Im Kampf gegen organisierte Schleuserkriminalität wollen die internationalen Verbündeten den Druck auf die Betreiberkonzerne sozialer Medien erhöhen. "Wir gehen gegen die Social-Media-Angebote der Schleuserbanden vor. Hier wird Werbung gemacht für schwere Straftaten", sagte die geschäftsführende Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) nach einem Gipfeltreffen zur Grenzsicherheit in London. "Das muss von den Plattformen gelöscht werden."

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Meta Platforms Inc 582,10 € Meta Platforms Inc Chart -0,51%
Zugehörige Wertpapiere:

An der Tagung von Innenministerinnen und Innenministern aus gut 40 Staaten nahmen auch Vertreter der Internetkonzerne teil. Faeser nannte das US-Unternehmen Meta , das unter anderem die Dienste Facebook (Facebook Aktie), Instagram und Whatsapp betreibt. "Wir haben ihnen sehr klar gesagt, wenn sie das nicht löschen, auf unser Ersuchen hin, dann werden wir Konsequenzen daraus ziehen", sagte Faeser.

Regelmäßige Gespräche auch auf nationaler Ebene

Die Gespräche mit den Plattformbetreibern würden auch national und regelmäßig geführt, da seien auch das Bundeskriminalamt und die Bundespolizei an Bord, "um da auch Druck auszuüben", sagte Faeser. Es sei aber gut gewesen, in London mit über 40 Nationen "an einem Tisch zu sitzen". Auch die USA seien vertreten gewesen. "Und das ist natürlich schon etwas, was gegenüber den Plattformen mehr Gewicht bringt", sagte Faeser.

Für Deutschland verwies Faeser darauf, dass die Zahl der festgestellten geschleusten Personen "von 2023 zu 2024 von etwa 40.000 auf etwa 10.000 zurückgegangen" sei. In den vergangenen eineinhalb Jahren seien durch Binnengrenzkontrollen über 2.000 Schleuser festgenommen worden. "Wir haben wesentliche Ermittlungserfolge", sagte Faeser./mj/DP/he

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend