FRANKFURT (dpa-AFX) - Im Tarifstreit zwischen der Lufthansa und ihren Piloten haben die beiden Seiten zwei frühere Ministerpräsidenten als Schlichter gewonnen. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) benannte für alle drei Schlichtungsverfahren den früheren thüringischen Landeschef Bodo Ramelow (Linke). Die Fluggesellschaft berief den früheren hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) für Lufthansa Classic und Lufthansa Cargo sowie den Arbeitsrechtler Günther Heckelmann für die Billigtochter Eurowings und die eingestellte Regionaltochter Lufthansa Cityline.
Für dich zusammengefasst:
Bodo Ramelow, Roland Koch und Günther Heckelmann schlichten.
Die VC rief Mitglieder bereits an sieben Tagen zum Streik.
Die Kosten des Arbeitskampfs betragen rund 150 Millionen Euro.
Der Konzern und die Gewerkschaft hatten sich vergangene Woche auf ein Verfahren geeinigt, das Schlichtung und Mediation miteinander verbindet. Während in den drei getrennten Schlichtungsverfahren die jeweils offenen Tarifthemen bearbeitet werden sollen, zielt die Mediation den Angaben zufolge auf andere, übergreifende Themen.
Streiks bereits an sieben Tagen im laufenden Jahr
Die VC hat ihre Mitglieder im laufenden Jahr bereits an sieben Tagen zum Streik aufgerufen. Auch während des Festakts zum 100. Jahrestag der Gründung der ersten Lufthansa fielen Hunderte Flüge aus. Das Unternehmen hat die Kosten des Arbeitskampfs auf rund 150 Millionen Euro beziffert.
Offiziell geht es in den Verhandlungen um Fragen der Altersversorgung und des Gehalts. Hinter dem Konflikt steht aber auch die Strategie des Vorstands, Flugzeuge und damit auch Crews in Flugbetriebe zu verlagern, in denen niedrigere Tarifbestimmungen gelten.
Der heutige Bundestagsvizepräsident Ramelow verzichtet laut VC auf sein Honorar. Stattdessen solle das Geld an das Erfurter Projekt "Das fliegende Klassenzimmer" und das Luftfahrtmuseum Flugwelt Altenburg Nobitz fließen./stw/DP/nas
Werbung
Passende Knock-Outs
Strategie
Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier:
DE000NB15PT2 ,
DE000NB2FS98 ,
DE000NB2L519 ,
DE000NB7FK67 ,
DE000NB7TWF9 ,
DE000NB7VEJ5 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.