FRANKENTHAL (dpa-AFX) - Der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB hat im zweiten Quartal das herausfordernde Umfeld erneut zu spüren bekommen. "Das erste Halbjahr 2026 war erneut durch globale Disruption geprägt, maßgeblich verursacht durch den im Februar entfachten Krieg zwischen den USA und dem Iran", sagte Stephan Timmermann, Sprecher der Geschäftsleitung, laut einer Mitteilung am Donnerstag. Dieser habe weltweit zu Investitionszurückhaltung, Preissteigerungen und vielfachen logistischen Engpässen geführt. Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte der Manager. Die Aktie gab im frühen Handel um rund 2,8 Prozent nach.
Für dich zusammengefasst:
KSB erzielte im Q2 einen Umsatz von 760 Millionen Euro.
Das Ebit sank um sechs Prozent auf 58,5 Millionen Euro.
Der Auftragseingang stieg um zwei Prozent auf 836 Millionen.
In den drei Monaten bis Ende Juni kletterte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,5 Prozent auf knapp 760 Millionen Euro, wie der im Kleinwerte-Index SDax notierte Konzern mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging hingegen um gut sechs Prozent auf 58,5 Millionen Euro zurück. Das Unternehmen begründeten den Rückgang vor allem mit dem Pumpen-Geschäft, das weniger Ergebnis in der Chemieindustrie erzielen konnte. Der Auftragseingang stieg im zweiten Quartal um rund zwei Prozent auf gut 836 Millionen Euro.
Im laufenden Jahr soll der Auftragseingang vom im Vorjahr erreichten Rekordwert von 3,2 Milliarden Euro weiterhin auf bis zu 3,5 Milliarden steigen; er könnte aber auch auf 3,1 Milliarden zurückgehen. Beim Umsatz steht immer noch eine Spanne von 2,9 bis 3,2 Milliarden Euro im Plan. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) dürfte bei 220 bis 265 Millionen Euro liegen. Damit wären auch bei Erlös und Ergebnis sowohl Steigerungen als auch Rückgänge möglich./mne/jha/
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.