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Im deutschen Wertpapierhandel hat sich heute das Wertpapier von Klöckner zwischenzeitlich um 2,75 Prozent verteuert. Der Kurs des Wertpapiers legte um 21 Cent zu. An der Börse zahlen Käufer derzeit 7,85 Euro für das Papier. Zieht man den SDAX (SDAX ) als Benchmark hinzu, dann liegt die Klöckner-Aktie vorn. Der SDAX kommt mit einem Punktestand von 16.864 Punkten derzeit auf ein Minus von 0,07 Prozent gegenüber der Schlussnotierung vom Vortag. Trotz des heutigen Kursgewinns: Von seinem Allzeithoch ist die Aktie von Klöckner zur Stunde noch weit entfernt. Am 13. Juli 2007 ging die Aktie zu einem Preis von 53,46 Euro aus dem Handel – das sind 581 Prozent mehr als der aktuelle Kurs.
Die Klöckner & Co SE vertreibt mit ihren Tochtergesellschaften Stahl- und Metallprodukte in Deutschland, der Schweiz, Frankreich, den Vereinigten Staaten und international. Das Unternehmen ist in zwei Segmenten tätig: Klöckner Metals Americas und Klöckner Metals Europe. Es bietet Flachstahlprodukte an Darüber hinaus bietet das Unternehmen Dienstleistungen in den Bereichen Lagerhaltung, Logistik und Materialwirtschaft an. Das vergangene Geschäftsjahr verlief für Klöckner wenig erfolgreich. Bei einem Umsatz von 6,63 Mrd. € musste die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag von 146,84 Mio. € hinnehmen.
Auch einige Gegenspieler von Klöckner sind börsennotiert. Dazu gehört beispielsweise Kobe Steel (Kobe Steel-Aktie). das Wertpapier des Konzerns liegt aktuell mit 1,10 Prozent im Plus. Kaum verändert ist hingegen gegenwärtig der Kurs bei Olympic Steel (Olympic Steel-Aktie). das Wertpapier kostet 34,20 EUR und damit etwa genauso viel wie am Vortag.
Der Anteilsschein von Klöckner wird von mehreren Analysten beobachtet.
Die DZ Bank hat den fairen Wert für Klöckner & Co von 7 auf 9 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die Aktie verwandele sich von einer Stahlhandels- zu einer Übernahmestory, schrieb Dirk Schlamp in einer am Montag vorliegenden Studie. Ob Worthington tatsächlich ein bindendes Angebot vorlegt, hängt aus seiner Sicht davon ab, ob die Gesamtbewertung eines Deals tragfähige Vorteile bringt und die Übernahme finanzierbar ist. Der Erfolg einer Offerte sei dann stark davon abhängig, ob der Klöckner-Großaktionär Loh die Konditionen akzeptiert.
Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Klöckner & Co angesichts aufkommender Übernahmespekulationen auf "Hold" mit einem Kursziel von 6,15 Euro belassen. Analyst Christian Cohrs bleibt in einer am Montag vorliegenden Studie vorsichtig, was eine substanzielle Übernahmeprämie betrifft, denn bislang scheine der Interessent Worthington Steel auf den europäischen und deutschen Vertriebsmärkten keine nennenswerte Präsenz zu haben. Synergien würden sich daher nur im Nordamerika-Geschäft ergeben.
Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Unternehmensinformationen von Finance Base und Aktienanalysen von dpa-AFX erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.
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