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Johnson & Johnson Aktie

Aktie
WKN:  853260 ISIN:  US4781601046 US-Symbol:  JNJ Branche:  Pharmazeutika Land:  USA
218,49 $
+0,48 $
+0,22%
185,85 € 22.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
425,07 Mrd. €
Streubesitz
24,80%
KGV
19,04
Dividende
1,30 $
Dividendenrendite
0,60%
neu: Nachhaltigkeits-Score
41 %
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Johnson & Johnson Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Johnson & Johnson ist ein weltweit agierender, stark diversifizierter Gesundheitskonzern mit Schwerpunkt auf forschungsintensiven Pharmazeutika, Medizintechnik und ausgewählten Gesundheitslösungen. Das Unternehmen zählt zu den etabliertesten Blue Chips im globalen Gesundheitssektor und ist in zahlreichen Leitindizes vertreten. Für langfristig orientierte, konservative Investoren gilt der Konzern als defensiver Value-Wert mit hoher Widerstandsfähigkeit gegenüber Konjunkturzyklen, dank breiter Produktbasis, stabiler Nachfrage im Gesundheitswesen und signifikanter Marken- und Patentstärke. Die geografische Präsenz umfasst Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik, Lateinamerika sowie ausgewählte Wachstumsmärkte im Mittleren Osten und Afrika, mit klarer Fokussierung auf regulierte, einkommensstarke Gesundheitssysteme.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Johnson & Johnson basiert auf der Entwicklung, Zulassung, Herstellung und Vermarktung von innovativen Gesundheitsprodukten entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Gesundheitswesen. Der Konzern kombiniert forschungsgetriebene Pharmaentwicklung, spezialisierte Medizintechniklösungen und Gesundheitsangebote, die auf Evidenzbasierung und regulatorische Compliance ausgerichtet sind. Die Wertschöpfung beginnt mit umfangreicher klinischer Forschung, geht über strenge Zulassungsverfahren bei Behörden wie der US-amerikanischen Food and Drug Administration und der Europäischen Arzneimittel-Agentur bis hin zu globalen Vertriebssystemen und langfristigen Partnerschaften mit Krankenhäusern, Ärzten, Apothekern und Kostenträgern. Durch vertiefte Expertise in Pharmakologie, Biotechnologie, Chirurgie, Orthopädie, Kardiologie und weiteren Therapiegebieten schafft Johnson & Johnson einen integrierten Gesundheitsverbund, der auf hohe Eintrittsbarrieren und regulatorische Schutzmechanismen setzt. Wiederkehrende Umsätze entstehen insbesondere durch patentgeschützte Medikamente, langfristige Verträge für Medizintechnik sowie durch kontinuierliche Nachfrage in chronischen Indikationsfeldern.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Johnson & Johnson ist historisch im sogenannten Credo verankert, einem Leitbild, das die Verantwortung gegenüber Patienten, medizinischem Fachpersonal, Mitarbeitern, Gemeinschaften und Aktionären definiert. Im Zentrum steht die Verbesserung der globalen Gesundheit durch wissenschaftlichen Fortschritt, qualitativ hochwertige Produkte und ethisch verantwortungsbewusstes Handeln. Strategisch fokussiert sich das Unternehmen auf folgende Kernprinzipien:
  • Priorisierung von Forschung und Entwicklung in hochspezialisierten, medizinisch relevanten Indikationsgebieten
  • Stärkung der Innovationspipeline durch eigene F&E-Kapazitäten sowie Kooperationen mit Biotech-Unternehmen, Universitäten und Start-ups
  • Konsequente Einhaltung strenger Qualitäts-, Sicherheits- und Compliance-Standards, insbesondere in regulierten Märkten
  • Kapitaldisziplin mit Schwerpunkt auf nachhaltiger Wertschaffung, Portfoliooptimierung und langfristigem Aktionärsnutzen
  • Globaler Zugang zu Gesundheitslösungen unter Berücksichtigung regulatorischer und sozioökonomischer Rahmenbedingungen
Diese Leitlinien sollen die Rolle von Johnson & Johnson als langfristigen, vertrauenswürdigen Anbieter im Gesundheitswesen absichern.

Produkte und Dienstleistungen

Johnson & Johnson deckt ein breites Spektrum an Gesundheitsprodukten und medizinischen Lösungen ab. Im Pharmabereich umfasst das Portfolio verschreibungspflichtige Arzneimittel in Kernsegmenten wie Onkologie, Immunologie, Neurowissenschaften, Infektionskrankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und weiteren spezialisierten Therapiegebieten. Viele Produkte adressieren chronische oder schwere Krankheitsbilder mit hohem medizinischem Bedarf. Im Bereich Medizintechnik bietet das Unternehmen unter anderem chirurgische Systeme, minimalinvasive Instrumente, orthopädische Implantate, kardiovaskuläre Produkte, Lösungen für die Augenheilkunde sowie Geräte für die Interventionelle Medizin an. Diese Produkte werden überwiegend über strukturierte Vertriebsnetze an Krankenhäuser, Kliniken, ambulante Zentren und spezialisierte Fachärzte geliefert. Ergänzend verfolgt der Konzern datenbasierte Serviceangebote, Schulungsprogramme für medizinisches Personal sowie digitale Gesundheitslösungen, etwa im Bereich Monitoring, OP-Workflow oder Therapiebegleitung. Der Fokus liegt auf integrierten Therapiekonzepten, in denen Wirkstoffe, Geräte und Services kombiniert werden, um Behandlungsergebnisse und Versorgungseffizienz zu verbessern.

Business Units und Segmentstruktur

Johnson & Johnson gliedert sich traditionell in große Geschäftsfelder, die eigenständig gemanagt und strategisch ausgerichtet werden. Historisch umfasste der Konzern die Segmente Pharmaceutical, Medical Devices und Consumer Health. In jüngerer Zeit wurde der Bereich Consumer Health als eigenständiges Unternehmen abgespalten, wodurch der Konzernschwerpunkt nun stärker auf forschungsintensiver Pharma und Medizintechnik liegt. Der Pharmabereich bündelt die forschungsorientierten Arzneimittel-Aktivitäten, von der frühen Wirkstoffforschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und Vermarktung. Hier liegt der Schwerpunkt auf hochmargigen Spezialtherapien mit patentgestützter Exklusivität. Der Medizintechnikbereich umfasst operative Geschäftsbereiche wie Orthopädie, Chirurgie, Kardiologie, Vision Care und weitere spezialisierte Geräte- und Implantat-Segmente. In diesen Einheiten fließen Produktentwicklung, regulatorische Zulassung, Produktion und globaler Vertrieb eng zusammen. Die Segmentstruktur erlaubt eine gezielte Kapitalallokation, unterschiedliche Innovationszyklen und abgestimmte Risiko- und Portfolio-Steuerung.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Johnson & Johnson verfügt über mehrere ausgeprägte Burggräben, die den Wettbewerbseintritt erschweren und die Ertragsbasis stabilisieren. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Umfangreiche Patentportfolios und exklusive Zulassungen in Schlüsselindikationen, die über Jahre Markteintrittsbarrieren für Generika und Biosimilars schaffen
  • Globale F&E-Infrastruktur mit Laboren, klinischen Studienzentren und Innovationspartnerschaften, die eine kontinuierliche Pipeline neuer Therapieoptionen ermöglicht
  • Langjährige Beziehungen zu Kliniken, Krankenhausketten, Ärzten und Gesundheitssystemen, die hohe Wechselkosten und tief verankerte Vertrauensstrukturen erzeugen
  • Hohe regulatorische Kompetenz und Erfahrung im Umgang mit Gesundheitsbehörden in vielen Ländern, was die Komplexität für neue Marktteilnehmer deutlich erhöht
  • Starke Markenreputation im Gesundheitssektor, unterstützt durch ein historisch gewachsenes Vertrauensverhältnis bei Patienten, Fachpersonal und Institutionen
Diese Faktoren bilden einen strukturellen Wettbewerbsvorteil in einer Branche, in der klinische Evidenz, Sicherheit und regulatorische Zuverlässigkeit über den Marktzugang entscheiden.

Wettbewerbsumfeld

Im Pharmasegment konkurriert Johnson & Johnson mit großen multinationalen Pharmakonzernen wie Pfizer, Merck & Co., Roche, Novartis, Bristol Myers Squibb, AbbVie und weiteren Spezialanbietern. Der Wettbewerb ist geprägt von intensiven F&E-Aktivitäten, hohem Patentdruck und stark regulierten Preisstrukturen. In der Medizintechnik trifft der Konzern unter anderem auf Wettbewerber wie Medtronic, Abbott Laboratories, Stryker, Zimmer Biomet, Boston Scientific und andere spezialisierte Geräte- und Implantatehersteller. Zunehmend drängen auch kleinere, hochspezialisierte Medtech- und Biotech-Unternehmen mit Nischeninnovationen in Teilmärkte vor. Differenzierung erfolgt über klinische Studienergebnisse, Langzeitdaten, Kosten-Nutzen-Bewertungen, Integration in Krankenhausprozesse und Servicequalität. Gesundheitsbehörden, Krankenkassen und Einkaufsgemeinschaften verstärken den Preis- und Erstattungsdruck, wodurch Effizienz, Portfoliofokus und Evidenzbasiertheit zu zentralen Wettbewerbsfaktoren werden.

Management, Corporate Governance und Strategie

Das Management von Johnson & Johnson wird von einem erfahrenen Vorstandsteam geführt, dessen Mitglieder über lange Laufbahnen im Gesundheitssektor, in Forschung, Regulierung und globalem Operations-Management verfügen. Der Verwaltungsrat setzt sich aus internen und externen Mitgliedern zusammen und überwacht Strategie, Risiko-Management und Kapitalallokation. Governance-Strukturen folgen internationalen Best-Practice-Standards mit Ausschüssen für Prüfung, Vergütung, Compliance und Nachhaltigkeit. Strategisch fokussiert sich das Management auf mehrere Schwerpunkte:
  • Stärkung des Pharma-Portfolios durch Entwicklung von Blockbuster-Therapien und gezielte Expansion in hochspezialisierte Indikationsgebiete
  • Ausbau der Medizintechnik-Plattformen mit Fokus auf minimalinvasive Verfahren, digitale Integration und datengetriebene Lösungen
  • Portfolio-Optimierung durch Abspaltungen, Veräußerungen nicht-strategischer Aktivitäten und selektive Akquisitionen
  • Striktes Kosten- und Effizienzmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette
  • Verstärkung von ESG- und Nachhaltigkeitsinitiativen, insbesondere in den Bereichen Produktsicherheit, Lieferketten-Transparenz und Zugang zu Gesundheitsversorgung
Die langfristige Strategie zielt auf eine Balance zwischen Innovationsdynamik, Stabilität der Cashflows und Risikokontrolle ab.

Branchen- und Regionalanalyse

Johnson & Johnson operiert in der globalen Gesundheitsbranche, einem strukturell wachsenden Sektor, der von demografischem Wandel, steigender Lebenserwartung, Zunahme chronischer Erkrankungen und medizinischem Fortschritt getragen wird. In entwickelten Märkten wie den USA, Westeuropa und Japan ist der Gesundheitssektor stark reguliert, mit etablierten Erstattungssystemen und hohen Qualitätsstandards. Dies begünstigt etablierte Anbieter mit regulatorischer Erfahrung und breiter Evidenzbasis. In Schwellenländern wächst der Bedarf an moderner medizinischer Versorgung und Medizintechnik, allerdings mit teils volatilen Rahmenbedingungen, heterogenen Regulierungssystemen und begrenzter Kaufkraft. Insgesamt befindet sich die Branche in einem Spannungsfeld aus Innovationsdruck, Patentabläufen, Preiskontrolle durch Kostenträger, wachsender Bedeutung von Health Technology Assessments und Digitalisierung der Versorgung. Für Johnson & Johnson bedeutet dies Chancen durch neue Therapieansätze und datengetriebene Medizin, aber auch anhaltenden Margen- und Regulierungsdruck in Kernmärkten.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Johnson & Johnson wurde im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten gegründet und entwickelte sich aus einem Hersteller von chirurgischem Verbandsmaterial zu einem breit aufgestellten Gesundheitskonzern. Im Laufe der Jahrzehnte expandierte das Unternehmen durch organisches Wachstum, Innovationen wie sterile Verbände, medizinische Verbrauchsgüter und pharmazeutische Produkte sowie durch zahlreiche Akquisitionen und Kooperationen. Der Konzern etablierte sich früh in internationalen Märkten und baute ein globales Produktions- und Vertriebsnetz auf. Die Firmengeschichte ist geprägt von der konsequenten Ausrichtung auf Gesundheitslösungen, einer starken Fokussierung auf Qualität und Sicherheit sowie einer Kultur, die Verantwortung und Langfristigkeit betont. Gleichzeitig musste das Unternehmen sich wiederholt mit regulatorischen Verfahren, Produkthaftungsfragen und Reputationsrisiken auseinandersetzen, was zu Anpassungen in Governance, Compliance und Risikomanagement führte. Über Jahrzehnte hinweg entwickelte sich Johnson & Johnson zu einem Synonym für Stabilität im Gesundheitssektor und zu einem bevorzugten Dividendenwert für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont.

Besonderheiten, Regulierung und ESG-Aspekte

Als globaler Gesundheitskonzern unterliegt Johnson & Johnson strengen regulatorischen Rahmenbedingungen in nahezu allen Märkten. Zulassungsverfahren, Pharmakovigilanz, Qualitätsmanagement und klinische Studien werden von Behörden eng überwacht. Produkthaftung, Rückrufrisiken und Compliance-Anforderungen spielen eine zentrale Rolle im operativen Risikoprofil. Darüber hinaus steht das Unternehmen, wie die gesamte Branche, im Fokus der öffentlichen Debatte um Arzneimittelpreise, Zugang zu Gesundheitsversorgung und ethische Vermarktungspraktiken. ESG-Kriterien gewinnen an Bedeutung, insbesondere hinsichtlich Umweltstandards in der Produktion, Verantwortung in Lieferketten, klinischer Studienethik und Transparenz im Umgang mit Sicherheitsdaten. Johnson & Johnson positioniert sich als langfristig orientierter Akteur mit Initiativen zur Reduktion von Umweltbelastungen, zur Verbesserung des globalen Zugangs zu Gesundheitsversorgung sowie zur Förderung von Diversität und Inklusion im Unternehmen. Für institutionelle und private Anleger mit ESG-Fokus sind diese Initiativen ein relevanter Faktor bei der Einschätzung der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers verbindet Johnson & Johnson mehrere attraktive Merkmale mit relevanten, teils latenten Risiken. Zu den Chancen zählen:
  • Defensive Branchenzugehörigkeit mit relativ konjunkturresistenter Nachfrage im Gesundheitssektor
  • Breite Diversifikation über Pharma und Medizintechnik mit unterschiedlichen Innovationszyklen und Ertragsquellen
  • Ausgeprägte Burggräben durch Patente, Marke, regulatorische Expertise und langfristige Kundenbeziehungen
  • Historisch stabile Cashflow-Generierung, die eine aktionärsfreundliche Kapitalpolitik ermöglicht
  • Potenzial aus demografischem Wandel, steigender Gesundheitsausgaben und medizinischem Fortschritt
Demgegenüber stehen wesentliche Risiken:
  • Patentabläufe und verstärkter Wettbewerbsdruck durch Generika und Biosimilars, die Margen und Preissetzungsmacht beeinträchtigen können
  • Regulierungs- und Haftungsrisiken inklusive möglicher Rechtsstreitigkeiten und Vergleichszahlungen
  • Preisdruck durch Kostenträger, Regierungen und Einkaufsgemeinschaften, insbesondere in Kernmärkten wie den USA und Europa
  • F&E-Risiko, da hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung nicht zwangsläufig zu marktfähigen Produkten führen
  • Reputationsrisiken bei etwaigen Qualitätsmängeln, Rückrufaktionen oder kritischer Berichterstattung
Für einen konservativen Anleger kann Johnson & Johnson als Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios zur Stabilisierung des Gesundheitssektor-Exposures beitragen. Eine Investitionsentscheidung sollte jedoch stets die regulatorischen, juristischen und innovationsbezogenen Risiken, die branchentypische Zyklik bei Patenten sowie individuelle Anlageziele und Risikotoleranz berücksichtigen, ohne sich ausschließlich auf die historische Stabilität und Marktstellung des Unternehmens zu stützen.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 218,01 $
Gehandelte Stücke 2.672.625
Tagesvolumen Vortag 1.868.424.826 $
Tagestief 218,39 $
Tageshoch 219,55 $
52W-Tief 142,42 $
52W-Hoch 220,08 $
Jahrestief 201,00 $
Jahreshoch 220,08 $

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18.11.25
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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Johnson & Johnson Aktie heute gestiegen?

  • Die jüngsten Fortschritte von Johnson & Johnson bei der Entwicklung von Impfstoffen wurden positiv hervorgehoben, da die Unternehmenstests vielversprechende Ergebnisse zeigen.
  • Analysten erwarten, dass die anstehenden Produkteinführungen von J&J das Umsatzwachstum im kommenden Quartal ankurbeln werden.
  • Das Unternehmen hat seine operative Effizienz verbessert, was sich positiv auf die Gewinnmargen auswirken dürfte.
  • Es gab positive Rückmeldungen über die Marktposition von J&J in der Consumer Health-Sparte, die zur Stabilität des Unternehmens beiträgt.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 88.821 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 22.149 $
Jahresüberschuss in Mio. 14.066 $
Umsatz je Aktie 36,60 $
Gewinn je Aktie 5,80 $
Gewinnrendite +19,68%
Umsatzrendite +15,84%
Return on Investment +7,81%
Marktkapitalisierung in Mio. 351.007 $
KGV (Kurs/Gewinn) 24,93
KBV (Kurs/Buchwert) 4,91
KUV (Kurs/Umsatz) 3,95
Eigenkapitalrendite +19,68%
Eigenkapitalquote +39,69%

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Geld/Brief 3,73 / 3,74 €
Knock-Out 262,30 €
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WKN UJ9ZPS

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Derivate

Anlageprodukte (25)
Discount-Zertifikate 24
Bonus-Zertifikate 1
Hebelprodukte (163)
Optionsscheine 106
Faktor-Zertifikate 32
Knock-Outs 25
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 4
Gesteigert seit 64 Jahre
Keine Senkung seit 64 Jahre
Stabilität der Dividende 1 (max 1,00)
Jährlicher 5,25% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 5,7% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 47,6% (auf den Gewinn/FFO)
quote 88,1% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 3,89%

Dividenden Historie

Datum Dividende
25.11.2025 1,30 $ (1,13 €)
26.08.2025 1,30 $ (1,12 €)
27.05.2025 1,30 $ (1,14 €)
18.02.2025 1,24 $ (1,18 €)
26.11.2024 1,24 $ (1,18 €)
27.08.2024 1,24 $ (1,11 €)
20.05.2024 1,24 $ (1,14 €)
16.02.2024 1,19 $ (1,10 €)
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 186,58 € +1,05%
184,64 € 22.01.26
Frankfurt 186,92 € +1,30%
184,52 € 22.01.26
Hamburg 187,14 € +2,04%
183,40 € 22.01.26
Hannover 187,14 € +2,04%
183,40 € 22.01.26
München 186,30 € +1,81%
182,98 € 22.01.26
Stuttgart 186,08 € 0 %
186,08 € 22.01.26
Xetra 187,24 € +2,21%
183,20 € 22.01.26
L&S RT 186,72 € +0,24%
186,28 € 22.01.26
NYSE 218,49 $ +0,22%
218,01 $ 22.01.26
Nasdaq 218,55 $ +0,22%
218,06 $ 22.01.26
AMEX 218,545 $ +0,12%
218,28 $ 22.01.26
Wien 187,30 € +2,22%
183,24 € 22.01.26
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 186,24 € -0,18%
186,58 € 22.01.26
Quotrix 189,14 € +5,10%
179,96 € 22.01.26
Gettex 186,40 € -0,35%
187,06 € 22.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
21.01.26 218,01 1,88 Mrd
20.01.26 218,21 1,56 Mrd
16.01.26 218,66 978 M
15.01.26 219,57 1,17 Mrd
14.01.26 218,55 1,41 Mrd
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 219,57 $ -0,71%
1 Monat 207,32 $ +5,16%
6 Monate 167,93 $ +29,82%
1 Jahr 145,27 $ +50,07%
5 Jahre 163,55 $ +33,30%

Unternehmensprofil Johnson & Johnson Corp

Johnson & Johnson ist ein weltweit agierender, stark diversifizierter Gesundheitskonzern mit Schwerpunkt auf forschungsintensiven Pharmazeutika, Medizintechnik und ausgewählten Gesundheitslösungen. Das Unternehmen zählt zu den etabliertesten Blue Chips im globalen Gesundheitssektor und ist in zahlreichen Leitindizes vertreten. Für langfristig orientierte, konservative Investoren gilt der Konzern als defensiver Value-Wert mit hoher Widerstandsfähigkeit gegenüber Konjunkturzyklen, dank breiter Produktbasis, stabiler Nachfrage im Gesundheitswesen und signifikanter Marken- und Patentstärke. Die geografische Präsenz umfasst Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik, Lateinamerika sowie ausgewählte Wachstumsmärkte im Mittleren Osten und Afrika, mit klarer Fokussierung auf regulierte, einkommensstarke Gesundheitssysteme.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Johnson & Johnson basiert auf der Entwicklung, Zulassung, Herstellung und Vermarktung von innovativen Gesundheitsprodukten entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Gesundheitswesen. Der Konzern kombiniert forschungsgetriebene Pharmaentwicklung, spezialisierte Medizintechniklösungen und Gesundheitsangebote, die auf Evidenzbasierung und regulatorische Compliance ausgerichtet sind. Die Wertschöpfung beginnt mit umfangreicher klinischer Forschung, geht über strenge Zulassungsverfahren bei Behörden wie der US-amerikanischen Food and Drug Administration und der Europäischen Arzneimittel-Agentur bis hin zu globalen Vertriebssystemen und langfristigen Partnerschaften mit Krankenhäusern, Ärzten, Apothekern und Kostenträgern. Durch vertiefte Expertise in Pharmakologie, Biotechnologie, Chirurgie, Orthopädie, Kardiologie und weiteren Therapiegebieten schafft Johnson & Johnson einen integrierten Gesundheitsverbund, der auf hohe Eintrittsbarrieren und regulatorische Schutzmechanismen setzt. Wiederkehrende Umsätze entstehen insbesondere durch patentgeschützte Medikamente, langfristige Verträge für Medizintechnik sowie durch kontinuierliche Nachfrage in chronischen Indikationsfeldern.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Johnson & Johnson ist historisch im sogenannten Credo verankert, einem Leitbild, das die Verantwortung gegenüber Patienten, medizinischem Fachpersonal, Mitarbeitern, Gemeinschaften und Aktionären definiert. Im Zentrum steht die Verbesserung der globalen Gesundheit durch wissenschaftlichen Fortschritt, qualitativ hochwertige Produkte und ethisch verantwortungsbewusstes Handeln. Strategisch fokussiert sich das Unternehmen auf folgende Kernprinzipien:
  • Priorisierung von Forschung und Entwicklung in hochspezialisierten, medizinisch relevanten Indikationsgebieten
  • Stärkung der Innovationspipeline durch eigene F&E-Kapazitäten sowie Kooperationen mit Biotech-Unternehmen, Universitäten und Start-ups
  • Konsequente Einhaltung strenger Qualitäts-, Sicherheits- und Compliance-Standards, insbesondere in regulierten Märkten
  • Kapitaldisziplin mit Schwerpunkt auf nachhaltiger Wertschaffung, Portfoliooptimierung und langfristigem Aktionärsnutzen
  • Globaler Zugang zu Gesundheitslösungen unter Berücksichtigung regulatorischer und sozioökonomischer Rahmenbedingungen
Diese Leitlinien sollen die Rolle von Johnson & Johnson als langfristigen, vertrauenswürdigen Anbieter im Gesundheitswesen absichern.

Produkte und Dienstleistungen

Johnson & Johnson deckt ein breites Spektrum an Gesundheitsprodukten und medizinischen Lösungen ab. Im Pharmabereich umfasst das Portfolio verschreibungspflichtige Arzneimittel in Kernsegmenten wie Onkologie, Immunologie, Neurowissenschaften, Infektionskrankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und weiteren spezialisierten Therapiegebieten. Viele Produkte adressieren chronische oder schwere Krankheitsbilder mit hohem medizinischem Bedarf. Im Bereich Medizintechnik bietet das Unternehmen unter anderem chirurgische Systeme, minimalinvasive Instrumente, orthopädische Implantate, kardiovaskuläre Produkte, Lösungen für die Augenheilkunde sowie Geräte für die Interventionelle Medizin an. Diese Produkte werden überwiegend über strukturierte Vertriebsnetze an Krankenhäuser, Kliniken, ambulante Zentren und spezialisierte Fachärzte geliefert. Ergänzend verfolgt der Konzern datenbasierte Serviceangebote, Schulungsprogramme für medizinisches Personal sowie digitale Gesundheitslösungen, etwa im Bereich Monitoring, OP-Workflow oder Therapiebegleitung. Der Fokus liegt auf integrierten Therapiekonzepten, in denen Wirkstoffe, Geräte und Services kombiniert werden, um Behandlungsergebnisse und Versorgungseffizienz zu verbessern.

Business Units und Segmentstruktur

Johnson & Johnson gliedert sich traditionell in große Geschäftsfelder, die eigenständig gemanagt und strategisch ausgerichtet werden. Historisch umfasste der Konzern die Segmente Pharmaceutical, Medical Devices und Consumer Health. In jüngerer Zeit wurde der Bereich Consumer Health als eigenständiges Unternehmen abgespalten, wodurch der Konzernschwerpunkt nun stärker auf forschungsintensiver Pharma und Medizintechnik liegt. Der Pharmabereich bündelt die forschungsorientierten Arzneimittel-Aktivitäten, von der frühen Wirkstoffforschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und Vermarktung. Hier liegt der Schwerpunkt auf hochmargigen Spezialtherapien mit patentgestützter Exklusivität. Der Medizintechnikbereich umfasst operative Geschäftsbereiche wie Orthopädie, Chirurgie, Kardiologie, Vision Care und weitere spezialisierte Geräte- und Implantat-Segmente. In diesen Einheiten fließen Produktentwicklung, regulatorische Zulassung, Produktion und globaler Vertrieb eng zusammen. Die Segmentstruktur erlaubt eine gezielte Kapitalallokation, unterschiedliche Innovationszyklen und abgestimmte Risiko- und Portfolio-Steuerung.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Johnson & Johnson verfügt über mehrere ausgeprägte Burggräben, die den Wettbewerbseintritt erschweren und die Ertragsbasis stabilisieren. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Umfangreiche Patentportfolios und exklusive Zulassungen in Schlüsselindikationen, die über Jahre Markteintrittsbarrieren für Generika und Biosimilars schaffen
  • Globale F&E-Infrastruktur mit Laboren, klinischen Studienzentren und Innovationspartnerschaften, die eine kontinuierliche Pipeline neuer Therapieoptionen ermöglicht
  • Langjährige Beziehungen zu Kliniken, Krankenhausketten, Ärzten und Gesundheitssystemen, die hohe Wechselkosten und tief verankerte Vertrauensstrukturen erzeugen
  • Hohe regulatorische Kompetenz und Erfahrung im Umgang mit Gesundheitsbehörden in vielen Ländern, was die Komplexität für neue Marktteilnehmer deutlich erhöht
  • Starke Markenreputation im Gesundheitssektor, unterstützt durch ein historisch gewachsenes Vertrauensverhältnis bei Patienten, Fachpersonal und Institutionen
Diese Faktoren bilden einen strukturellen Wettbewerbsvorteil in einer Branche, in der klinische Evidenz, Sicherheit und regulatorische Zuverlässigkeit über den Marktzugang entscheiden.

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Im Pharmasegment konkurriert Johnson & Johnson mit großen multinationalen Pharmakonzernen wie Pfizer, Merck & Co., Roche, Novartis, Bristol Myers Squibb, AbbVie und weiteren Spezialanbietern. Der Wettbewerb ist geprägt von intensiven F&E-Aktivitäten, hohem Patentdruck und stark regulierten Preisstrukturen. In der Medizintechnik trifft der Konzern unter anderem auf Wettbewerber wie Medtronic, Abbott Laboratories, Stryker, Zimmer Biomet, Boston Scientific und andere spezialisierte Geräte- und Implantatehersteller. Zunehmend drängen auch kleinere, hochspezialisierte Medtech- und Biotech-Unternehmen mit Nischeninnovationen in Teilmärkte vor. Differenzierung erfolgt über klinische Studienergebnisse, Langzeitdaten, Kosten-Nutzen-Bewertungen, Integration in Krankenhausprozesse und Servicequalität. Gesundheitsbehörden, Krankenkassen und Einkaufsgemeinschaften verstärken den Preis- und Erstattungsdruck, wodurch Effizienz, Portfoliofokus und Evidenzbasiertheit zu zentralen Wettbewerbsfaktoren werden.

Management, Corporate Governance und Strategie

Das Management von Johnson & Johnson wird von einem erfahrenen Vorstandsteam geführt, dessen Mitglieder über lange Laufbahnen im Gesundheitssektor, in Forschung, Regulierung und globalem Operations-Management verfügen. Der Verwaltungsrat setzt sich aus internen und externen Mitgliedern zusammen und überwacht Strategie, Risiko-Management und Kapitalallokation. Governance-Strukturen folgen internationalen Best-Practice-Standards mit Ausschüssen für Prüfung, Vergütung, Compliance und Nachhaltigkeit. Strategisch fokussiert sich das Management auf mehrere Schwerpunkte:
  • Stärkung des Pharma-Portfolios durch Entwicklung von Blockbuster-Therapien und gezielte Expansion in hochspezialisierte Indikationsgebiete
  • Ausbau der Medizintechnik-Plattformen mit Fokus auf minimalinvasive Verfahren, digitale Integration und datengetriebene Lösungen
  • Portfolio-Optimierung durch Abspaltungen, Veräußerungen nicht-strategischer Aktivitäten und selektive Akquisitionen
  • Striktes Kosten- und Effizienzmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette
  • Verstärkung von ESG- und Nachhaltigkeitsinitiativen, insbesondere in den Bereichen Produktsicherheit, Lieferketten-Transparenz und Zugang zu Gesundheitsversorgung
Die langfristige Strategie zielt auf eine Balance zwischen Innovationsdynamik, Stabilität der Cashflows und Risikokontrolle ab.

Branchen- und Regionalanalyse

Johnson & Johnson operiert in der globalen Gesundheitsbranche, einem strukturell wachsenden Sektor, der von demografischem Wandel, steigender Lebenserwartung, Zunahme chronischer Erkrankungen und medizinischem Fortschritt getragen wird. In entwickelten Märkten wie den USA, Westeuropa und Japan ist der Gesundheitssektor stark reguliert, mit etablierten Erstattungssystemen und hohen Qualitätsstandards. Dies begünstigt etablierte Anbieter mit regulatorischer Erfahrung und breiter Evidenzbasis. In Schwellenländern wächst der Bedarf an moderner medizinischer Versorgung und Medizintechnik, allerdings mit teils volatilen Rahmenbedingungen, heterogenen Regulierungssystemen und begrenzter Kaufkraft. Insgesamt befindet sich die Branche in einem Spannungsfeld aus Innovationsdruck, Patentabläufen, Preiskontrolle durch Kostenträger, wachsender Bedeutung von Health Technology Assessments und Digitalisierung der Versorgung. Für Johnson & Johnson bedeutet dies Chancen durch neue Therapieansätze und datengetriebene Medizin, aber auch anhaltenden Margen- und Regulierungsdruck in Kernmärkten.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Johnson & Johnson wurde im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten gegründet und entwickelte sich aus einem Hersteller von chirurgischem Verbandsmaterial zu einem breit aufgestellten Gesundheitskonzern. Im Laufe der Jahrzehnte expandierte das Unternehmen durch organisches Wachstum, Innovationen wie sterile Verbände, medizinische Verbrauchsgüter und pharmazeutische Produkte sowie durch zahlreiche Akquisitionen und Kooperationen. Der Konzern etablierte sich früh in internationalen Märkten und baute ein globales Produktions- und Vertriebsnetz auf. Die Firmengeschichte ist geprägt von der konsequenten Ausrichtung auf Gesundheitslösungen, einer starken Fokussierung auf Qualität und Sicherheit sowie einer Kultur, die Verantwortung und Langfristigkeit betont. Gleichzeitig musste das Unternehmen sich wiederholt mit regulatorischen Verfahren, Produkthaftungsfragen und Reputationsrisiken auseinandersetzen, was zu Anpassungen in Governance, Compliance und Risikomanagement führte. Über Jahrzehnte hinweg entwickelte sich Johnson & Johnson zu einem Synonym für Stabilität im Gesundheitssektor und zu einem bevorzugten Dividendenwert für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont.

Besonderheiten, Regulierung und ESG-Aspekte

Als globaler Gesundheitskonzern unterliegt Johnson & Johnson strengen regulatorischen Rahmenbedingungen in nahezu allen Märkten. Zulassungsverfahren, Pharmakovigilanz, Qualitätsmanagement und klinische Studien werden von Behörden eng überwacht. Produkthaftung, Rückrufrisiken und Compliance-Anforderungen spielen eine zentrale Rolle im operativen Risikoprofil. Darüber hinaus steht das Unternehmen, wie die gesamte Branche, im Fokus der öffentlichen Debatte um Arzneimittelpreise, Zugang zu Gesundheitsversorgung und ethische Vermarktungspraktiken. ESG-Kriterien gewinnen an Bedeutung, insbesondere hinsichtlich Umweltstandards in der Produktion, Verantwortung in Lieferketten, klinischer Studienethik und Transparenz im Umgang mit Sicherheitsdaten. Johnson & Johnson positioniert sich als langfristig orientierter Akteur mit Initiativen zur Reduktion von Umweltbelastungen, zur Verbesserung des globalen Zugangs zu Gesundheitsversorgung sowie zur Förderung von Diversität und Inklusion im Unternehmen. Für institutionelle und private Anleger mit ESG-Fokus sind diese Initiativen ein relevanter Faktor bei der Einschätzung der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers verbindet Johnson & Johnson mehrere attraktive Merkmale mit relevanten, teils latenten Risiken. Zu den Chancen zählen:
  • Defensive Branchenzugehörigkeit mit relativ konjunkturresistenter Nachfrage im Gesundheitssektor
  • Breite Diversifikation über Pharma und Medizintechnik mit unterschiedlichen Innovationszyklen und Ertragsquellen
  • Ausgeprägte Burggräben durch Patente, Marke, regulatorische Expertise und langfristige Kundenbeziehungen
  • Historisch stabile Cashflow-Generierung, die eine aktionärsfreundliche Kapitalpolitik ermöglicht
  • Potenzial aus demografischem Wandel, steigender Gesundheitsausgaben und medizinischem Fortschritt
Demgegenüber stehen wesentliche Risiken:
  • Patentabläufe und verstärkter Wettbewerbsdruck durch Generika und Biosimilars, die Margen und Preissetzungsmacht beeinträchtigen können
  • Regulierungs- und Haftungsrisiken inklusive möglicher Rechtsstreitigkeiten und Vergleichszahlungen
  • Preisdruck durch Kostenträger, Regierungen und Einkaufsgemeinschaften, insbesondere in Kernmärkten wie den USA und Europa
  • F&E-Risiko, da hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung nicht zwangsläufig zu marktfähigen Produkten führen
  • Reputationsrisiken bei etwaigen Qualitätsmängeln, Rückrufaktionen oder kritischer Berichterstattung
Für einen konservativen Anleger kann Johnson & Johnson als Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios zur Stabilisierung des Gesundheitssektor-Exposures beitragen. Eine Investitionsentscheidung sollte jedoch stets die regulatorischen, juristischen und innovationsbezogenen Risiken, die branchentypische Zyklik bei Patenten sowie individuelle Anlageziele und Risikotoleranz berücksichtigen, ohne sich ausschließlich auf die historische Stabilität und Marktstellung des Unternehmens zu stützen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 425,07 Mrd. €
Aktienanzahl 2,41 Mrd.
Streubesitz 24,80%
Währung EUR
Land USA
Sektor Gesundheit
Branche Pharmazeutika
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+9,84% Vanguard Group Inc
+8,46% BlackRock Inc
+5,51% State Street Corp
+2,52% Geode Capital Management, LLC
+2,33% JPMorgan Chase & Co
+1,95% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+1,33% NORGES BANK
+1,32% State Farm Mutual Automobile Ins Co
+1,26% Northern Trust Corp
+1,14% Bank of America Corp
+1,03% Wellington Management Company LLP
+0,99% Bank of New York Mellon Corp
+0,82% UBS Asset Mgmt Americas Inc
+0,79% Charles Schwab Investment Management Inc
+0,79% Legal & General Group PLC
+0,77% Dimensional Fund Advisors, Inc.
+0,75% Massachusetts Financial Services Company
+0,74% Wells Fargo & Co
+0,73% Franklin Resources Inc
+0,66% Deutsche Bank AG
+31,48% Weitere
+24,80% Streubesitz

Community-Beiträge zu Johnson & Johnson Corp

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Johnson & Johnson‑Aktie stieg in den letzten zwölf Monaten deutlich und notiert Anfang 2026 bei neuen Allzeithochs (rund 220 USD, +50% im Jahr), wobei Berichte und Analysen die Rallye, Dividendensteigerungen und strategische Veränderungen thematisieren.
  • Unternehmensmeldungen zeigen wiederholt über- oder im Rahmen der Erwartungen liegende Quartalszahlen, angehobene Prognosen und operative Treiber wie MedTech‑Wachstum, innovative Medikamente (z. B. Darzalex, Tremfya, Onkologieprodukte), Zukäufe (Intra‑Cellular) sowie die geplante Abspaltung der Orthopädie‑Sparte, während Belastungen durch MedTech‑Zölle, Verwässerungseffekte und Rechtsrisiken (Babypuder‑Klagen) genannt werden.
  • Die Marktreaktionen und Forenbeiträge spiegeln überwiegend positive Anlegerstimmung und langfristiges Interesse (Dividendenorientierte Investoren), daneben treten taktische Handelsideen und Mahnungen zu Vorsicht wegen politischer, rechtlicher und regulatorischer Unsicherheiten auf.
Hinweis
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Highländer49
Johnson & Johnson
Die Johnson & Johnson-Aktie notiert dieser Tage mit knapp 220 US$ auf einem neuen Allzeithoch. Allein in den letzten zwölf Monaten legte der Kurs des Pharma- und Medtech-Riesen um +50% zu. Was treibt den Aktienkurs von Johnson & Johnson so stark an und sollten Anleger hier investiert sein? https://www.sharedeals.de/johnson-johnson-aktie-jetzt-noch-in-die-rallye-einsteigen/
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Tamakoschy
Q4
https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/j-j-erwartet-steigerung-des-freien-cashflows-auf-rund-21-milliarden-us-dollar-im-jahr-2026-a-telef-ce7e58d2d88af722 Johnson & Johnson: J&J-Manager erklärt, dass eine Steigerung des freien Cashflows auf etwa 21 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 erwartet wird – Telefonkonferenz J&J-Manager erklärt, dass die Auswirkungen der MedTech-Zölle für das Gesamtjahr voraussichtlich rund 500 Millionen US-Dollar betragen werden, was deutlich über dem Wert für 2025 liegt J&J-Manager erklärt, dass weder der Wegfall der ACA-Subventionen noch mögliche politische Änderungen im Rahmen des One Big Beautiful Bill voraussichtlich wesentliche Auswirkungen auf die MedTech-Performance haben werden https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/johnson-johnson-gibt-optimistische-umsatzprognose-fuer-2026-ab-ergebnis-des-vierten-quartals-entsp-ce7e58d2d98bf522 (MT Newswires) -- Johnson & Johnson (JNJ) hat am Mittwoch einen Jahresumsatzausblick veröffentlicht, der über den Markterwartungen liegt, während der Gesundheitskonzern für das vierte Quartal Gewinne meldete, die den Prognosen entsprechen. Der Umsatz wird für 2026 zwischen 100 Milliarden US-Dollar und 101 Milliarden US-Dollar erwartet, verglichen mit dem aktuellen Konsens von FactSet in Höhe von 98,94 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahr stieg der Umsatz um 6 % auf 94,19 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie wird für das laufende Jahr auf 11,43 bis 11,63 US-Dollar geschätzt. Der Mittelwert der Prognose von 11,53 US-Dollar liegt über der aktuellen Markterwartung für den Non-GAAP-Gewinn je Aktie von 11,48 US-Dollar. Im Gesamtjahr 2025 stieg der bereinigte Gewinn je Aktie um 8,1 % auf 10,79 US-Dollar. "2025 war ein Sprungbrettjahr für Johnson & Johnson, angetrieben vom stärksten Portfolio und der besten Pipeline unserer Geschichte", sagte CEO Joaquin Duato in einer Stellungnahme. Im Dreimonatszeitraum bis zum 28. Dezember stieg der Umsatz des Unternehmens auf 24,56 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 22,52 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal, und übertraf damit die durchschnittliche Analystenschätzung von 24,15 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie sprang auf 2,46 US-Dollar von 2,04 US-Dollar im Vorjahr und entsprach damit den Markterwartungen. Die Aktien von Johnson & Johnson gaben im jüngsten vorbörslichen Handel um 3,7 % nach. Der Umsatz im Medtech-Bereich stieg um 7,5 % auf 8,8 Milliarden US-Dollar, gestützt durch Wachstum in den Bereichen Herz-Kreislauf, Orthopädie, Chirurgie und Augenheilkunde. Die operativen Umsätze des Segments stiegen laut Unternehmen um 5,8 %. Der Umsatz mit innovativen Medikamenten kletterte um 10 % auf 15,76 Milliarden US-Dollar. Der operative Umsatz wuchs um 7,9 %, getrieben vor allem durch die Onkologie- und Neurowissenschaftsprodukte des Konzerns, wie aus einer Ergebnispräsentation hervorgeht. Der Umsatz in den USA stieg auf 14,2 Milliarden US-Dollar von 13,2 Milliarden US-Dollar im Quartal 2024, während die internationalen Umsätze um 11 % auf 10,37 Milliarden US-Dollar zulegten. Die Vertriebs-, Marketing- und Verwaltungskosten stiegen auf 6,75 Milliarden US-Dollar von 6,45 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. https://www.ariva.de/aktien/johnson-johnson-corp-aktie/news/die-rekordjagd-dieses-dividendenkoenigs-duerfte-erst-einmal-rsf-11880384
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ARIVA.DE
Die Rekordjagd dieses Dividendenkönigs dürfte ...
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "Johnson & Johnson Corp" aus der ARIVA.DE Redaktion.

Der US-Pharmakonzern und Konsumgütergigant Johnson & Johnson hat am Mittwochmittag zufriedenstellende Zahlen vorgelegt. Diese könnten trotzdem zu wenig sein.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Die Rekordjagd dieses Dividendenkönigs dürfte erst einmal vorbei sein!
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MrTrillion3
US4781601046 - Johnson & Johnson
Offenbar alles richtig gemacht und mit Allzeithoch belohnt - Divantis
Johnson & Johnson erreicht neues Allzeithoch: Kursausbruch, steigende Dividenden und bahnbrechende Krebsforschung – meine Einschätzung zum Potenzial.
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Highländer49
Johnson & Johnson
An der Wall Street sorgt ein neues Übernahmegerücht für Bewegung im Pharmasektor. Der Gesundheitsriese Johnson & Johnson soll dem Vernehmen nach in Gesprächen stehen, um den kalifornischen Biotechkonzern Protagonist Therapeutics zu übernehmen. Während die J&J-Aktie am Freitag kaum reagierte und mit einem leichten Minus von 0,2 Prozent bei 190,70 US-Dollar schloss, schoss der Kurs von Protagonist um 30 Prozent auf 87 US-Dollar nach oben. Damit wird das Unternehmen aktuell mit rund 5,4 Milliarden US-Dollar bewertet, J&J bringt es auf eine Marktkapitalisierung von rund 459 Milliarden Dollar. https://www.sharedeals.de/johnson-johnson-milliarden-uebernahme-von-protagonist-therapeutics/
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Highländer49
Johnson & Johnson
Der US-Konzern Johnson & Johnson (J&J) hat im ersten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Dank guter Geschäfte mit neuartigen Arzneien, Krebsmedikamenten und Medizintechnik kletterte der Umsatz konzernweit um 2,4 Prozent auf 21,9 Milliarden US-Dollar (19,3 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Währungsbereinigt betrug das Umsatzplus 4,2 Prozent. Unter dem Strich blieb ein bereinigter Gewinn von 6,7 Milliarden Dollar (Dollarkurs) hängen, ein Plus von knapp zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Aktie gab im vorbörslichen Handel etwas nach. https://www.ariva.de/news/johnson-johnson-legt-bei-umsatz-und-gewinn-zu-11603822
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Häufig gestellte Fragen zur Johnson & Johnson Aktie und zum Johnson & Johnson Kurs

Der aktuelle Kurs der Johnson & Johnson Aktie liegt bei 185,8493 €.

Für 1.000€ kann man sich 5,38 Johnson & Johnson Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Johnson & Johnson Aktie lautet JNJ.

Die 1 Monats-Performance der Johnson & Johnson Aktie beträgt aktuell 5,16%.

Die 1 Jahres-Performance der Johnson & Johnson Aktie beträgt aktuell 50,07%.

Der Aktienkurs der Johnson & Johnson Aktie liegt aktuell bei 185,8493 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 5,16% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Johnson & Johnson eine Wertentwicklung von 12,99% aus und über 6 Monate sind es 29,82%.

Das 52-Wochen-Hoch der Johnson & Johnson Aktie liegt bei 220,08 $.

Das 52-Wochen-Tief der Johnson & Johnson Aktie liegt bei 142,42 $.

Das Allzeithoch von Johnson & Johnson liegt bei 220,08 $.

Das Allzeittief von Johnson & Johnson liegt bei 1,56 $.

Die Volatilität der Johnson & Johnson Aktie liegt derzeit bei 68,96%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Johnson & Johnson in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 425,07 Mrd. €

Insgesamt sind 2.426,8 Mio Johnson & Johnson Aktien im Umlauf.

Vanguard Group Inc hält +9,84% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 13.06.2001 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 13.06.2001 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Johnson & Johnson bei 41%. Erfahre hier mehr

Johnson & Johnson hat seinen Hauptsitz in USA.

Johnson & Johnson gehört zum Sektor Pharmazeutika.

Das KGV der Johnson & Johnson Aktie beträgt 19,04.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Johnson & Johnson betrug 88,82 Mrd $.

Die nächsten Termine von Johnson & Johnson sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Johnson & Johnson zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 25.11.2025 eine Dividende in Höhe von 1,30 $ (1,13 €) gezahlt.

Zuletzt hat Johnson & Johnson am 25.11.2025 eine Dividende in Höhe von 1,30 $ (1,13 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,60%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Johnson & Johnson wurde am 25.11.2025 in Höhe von 1,30 $ (1,13 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,60%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 25.11.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,30 $ (1,13 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.