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Jenoptik Aktie

Aktie
WKN:  A2NB60 ISIN:  DE000A2NB601 US-Symbol:  JNPKF Branche:  Computer-Ausrüstung, Geräte u. Bauteile Land:  Deutschland
20,30 €
+0,73 €
+3,73%
02.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
1,10 Mrd. €
Streubesitz
44,21%
KGV
15,44
Dividende
0,38 €
Dividendenrendite
1,89%
neu: Nachhaltigkeits-Score
67 %
Index-Zuordnung
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Jenoptik Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Jenoptik AG ist ein technologieorientierter Photonik-Konzern mit Fokus auf optische Präzisionssysteme, Sensorik und mechatronische Lösungen für Industrie, Halbleiter, Automotive, Medizintechnik, Sicherheit und Wehrtechnik. Das Geschäftsmodell basiert auf der Entwicklung und Serienfertigung hochspezialisierter optischer Komponenten und Subsysteme, die in die Wertschöpfungsketten globaler Erstausrüster (OEM) eingebettet sind. Jenoptik agiert überwiegend als B2B-Zulieferer mit mittlerer bis hoher technologischer Tiefe, deckt den gesamten Zyklus von Forschung über Prototyping bis zur Industrialisierung ab und setzt auf langfristige Liefer- und Entwicklungspartnerschaften. Erlösquellen sind vorrangig Systemlösungen, kundenspezifische Engineering-Leistungen sowie Service- und Wartungsverträge. Das Unternehmen positioniert sich als integrierter Photonik-Spezialist mit deutlicher Ausrichtung auf strukturelle Wachstumsmärkte wie Halbleiterfertigung, digitale Industrie und sicherheitsrelevante Anwendungen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Jenoptik lässt sich als Fokussierung auf Photonik als Enabling-Technologie für höhere Effizienz, Sicherheit und Präzision in industriellen und sicherheitskritischen Anwendungen beschreiben. Das Management betont die Rolle des Konzerns als Anbieter von Schlüsseltechnologien entlang der Megatrends Automatisierung, Digitalisierung, Vernetzung, Mobilität und Sicherheit. Strategisch verfolgt das Unternehmen eine Portfoliofokussierung auf Photonik-Kerngeschäfte, die Reduzierung nicht-strategischer Aktivitäten und den Ausbau margenstarker, IP-intensiver Lösungen. Ziel ist ein höherer Anteil wiederkehrender Umsätze durch Service, Softwareanteile und langfristige Rahmenverträge sowie eine stärkere geografische Diversifikation mit klarem Schwerpunkt auf Nordamerika und Asien. Nachhaltigkeitsaspekte, insbesondere Energieeffizienz in der Produktion und die Unterstützung ressourcenschonender Anwendungen beim Kunden, sind zunehmend Bestandteil der Unternehmensmission.

Produkte und Dienstleistungen

Jenoptik deckt ein breites Spektrum photonikbasierter Produkte und Services ab. Zentrale Produktfelder sind:
  • Optische Präzisionskomponenten und -systeme: Linsen, Objektive, Strahlformungselemente, optische Module für Halbleiterlithografie, Laserbearbeitung, Medizintechnik und industrielle Bildverarbeitung.
  • Lasertechnik und Materialbearbeitung: Laserquellen, Laseroptiken, Systemlösungen für Schneiden, Schweißen, Bohren und Strukturieren von Metallen, Kunststoffen und Halbleitermaterialien.
  • Sensortechnik und optoelektronische Komponenten: Detektoren, Sensor-Module, 3D-Sensorik und Messtechnik für Qualitätssicherung, Prozesskontrolle und sicherheitsrelevante Anwendungen.
  • Verkehrssicherheitssysteme: Lösungen zur Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachung, Verkehrsdaten-Erfassung sowie zugehörige Software- und Serviceleistungen für öffentliche Auftraggeber und Betreiber.
  • Wehrtechniknahe Optiken und Systeme: Beobachtungs- und Zieloptiken, Stabilisierungssysteme, Laserentfernungsmesser und optronische Komponenten für militärische Fahrzeuge und Plattformen.
Ergänzend bietet Jenoptik Engineering-Dienstleistungen, kundenspezifische Co-Entwicklung, Systemintegration, Kalibrierung und Lebenszyklus-Services an. Die Ausrichtung liegt klar auf anwendungsspezifischen Lösungen mit hoher Integrationsdichte statt auf standardisierten Massenprodukten.

Geschäftsbereiche und Segmentstruktur

Der Konzern ist in Photonik-orientierte Geschäftsbereiche gegliedert. Kern ist die Business Unit Advanced Photonic Solutions, die optische Komponenten, Module und integrierte Systeme für Halbleiter-Equipment, Medizintechnik, industrielle Automatisierung und Messtechnik bündelt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in Lösungen für Verkehrssicherheit und zivile Sicherheitsanwendungen, wo Jenoptik als Systemanbieter auftritt. Historisch vorhandene Aktivitäten in klassischen Verteidigungs- und Wehrtechniksparten wurden strategisch gestrafft und teils veräußert, gleichwohl verbleiben optronische und wehrtechnische Nischenfelder im Portfolio. Die Segmentlogik folgt dem Ansatz, Standardplattformen mit kundenspezifischer Anpassung zu kombinieren, um Skaleneffekte im Einkauf, in der Fertigung und im Engineering zu realisieren, während gegenüber OEM-Kunden dennoch individuelle Spezifikationen erfüllt werden. Diese Struktur soll die operative Exzellenz in der Photonik-Kernkompetenz erhöhen, Komplexität reduzieren und Investitionsmittel auf wachstumsstarke Endmärkte bündeln.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Jenoptik geht historisch auf das traditionsreiche Optik- und Feinmechanikcluster in Jena zurück, das eng mit dem Namen Carl Zeiss verbunden ist. Nach der deutschen Wiedervereinigung entstand aus Teilen des ehemaligen Kombinats ein eigenständiges Hightech-Unternehmen, das in den 1990er-Jahren in eine Aktiengesellschaft überführt und börsennotiert wurde. In den Folgejahren erfolgte ein schrittweiser Umbau vom breit diversifizierten Technologieverbund hin zu einem fokussierten Photonik-Konzern. Dies umfasste Akquisitionen im Bereich Präzisionsoptik, Lasertechnik und Messtechnik, aber auch Desinvestitionen in nicht-strategischen oder zyklischen Randbereichen. Strategische Meilensteine waren der Ausbau der internationalen Präsenz, insbesondere in Nordamerika und Asien, der Aufbau von Produktions- und Entwicklungsstandorten außerhalb Deutschlands sowie die schrittweise Konzentration auf optische Kerntechnologien. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von Transformationsphasen, in denen Jenoptik seine Positionierung von einem regional verankerten Optikhersteller zu einem global agierenden Photonik-Spezialisten mit höherer Wertschöpfungstiefe ausgebaut hat.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Burggräben

Jenoptiks Alleinstellungsmerkmale beruhen auf der Kombination aus optischer Präzision, Systemintegration und langjähriger Erfahrung in anspruchsvollen Einsatzumgebungen. Schlüsselmerkmale sind:
  • Tiefes Know-how in Hochpräzisionsoptik und -fertigung, einschließlich anspruchsvoller Beschichtungstechnologien und Strahlformung.
  • Hoher Anteil kundenspezifischer Lösungen mit enger Einbindung in die Entwicklungsprozesse der OEM-Kunden, was zu stabilen Lieferbeziehungen und hohen Wechselkosten führt.
  • Portfolio an Schutzrechten, Prozess-Know-how und Applikationserfahrung in regulierten und sicherheitskritischen Märkten wie Medizintechnik, Verkehrssicherheit und Wehrtechnik.
  • Standortvorteil durch das Optik-Cluster in Jena und die Einbettung in ein regionales Kompetenznetzwerk aus Forschungseinrichtungen, Universitäten und spezialisierten Zulieferern.
Diese Faktoren bilden einen technologischen Moat, der sich in hohen Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber niederschlägt. Kritisch sind insbesondere die Kombination aus Materialwissenschaft, Präzisionsfertigung, Qualitätssicherung und Applikationsengineering. Kundenspezifische Qualifikationsprozesse und langwierige Zulassungen in regulierten Märkten verstärken die Verankerung in bestehenden Lieferketten.

Wettbewerbsumfeld und Branchenpositionierung

Jenoptik agiert in einem global fragmentierten, aber technologisch anspruchsvollen Photonik-Markt. Wettbewerber variieren je nach Endanwendung und Produktsegment. Im Bereich Präzisionsoptik und Halbleiternahe Anwendungen konkurriert das Unternehmen mit internationalen Spezialisten für optische Komponenten und Lithografie-Optiken. In der industriellen Lasermaterialbearbeitung steht Jenoptik im Wettbewerb mit Anbietern integrierter Lasersysteme und Maschinenbauer-OEMs. Im Segment Verkehrssicherheitssysteme sind internationale Anbieter von Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachung sowie Systemintegratoren für Verkehrsmanagement die Hauptkonkurrenten. Optronische Wehrtechnik steht im Wettbewerb mit globalen Verteidigungs- und Sensorikunternehmen. Insgesamt ist der Markt von hohem Innovationsdruck, kurzen Technologiezyklen und gleichzeitig langen Kundenbeziehungen geprägt. Jenoptik positioniert sich weniger als Volumenanbieter, sondern als Lösungs- und Entwicklungspartner mit Fokus auf anspruchsvolle Nischen und hohem Wertschöpfungsanteil. Die Branchenzugehörigkeit spannt sich über Photonik, Maschinenbauzulieferung, Halbleiter-Equipment-Zulieferung, sicherheitsrelevante Infrastrukturtechnik und Wehrtechnik-nahe Sensorik.

Regionale Präsenz und Märkte

Obgleich Jenoptik historisch in Deutschland verankert ist, verfolgt das Unternehmen eine klare Internationalisierungsstrategie. Wichtige Absatzregionen sind:
  • Europa: Kernmarkt mit Fokus auf Automobilindustrie, Maschinenbau, Medizintechnik und öffentliche Auftraggeber im Bereich Verkehrssicherheit und Verteidigung.
  • Nordamerika: Wachstumsmarkt für Halbleiter-Equipment, Medizintechnik, Verkehrssicherheit und industrielle Automatisierung, in dem Jenoptik über lokale Standorte und Serviceeinheiten verfügt.
  • Asien, insbesondere Ostasien: Strategischer Markt für Halbleiterfertigung, Elektronikindustrie und industrielles Wachstum, in dem optische Präzisionssysteme und Lasertechnik hohe Nachfrage erfahren.
Die regionale Verteilung dient der Diversifikation von Konjunktur- und Währungsrisiken und ermöglicht die Nähe zu globalen OEM-Kunden. Gleichzeitig erhöht die internationale Präsenz die Komplexität im Supply-Chain-Management, in regulatorischen Fragen und im Schutz geistigen Eigentums. Die Photonik-Branche profitiert in diesen Regionen von strukturellen Investitionen in Digitalisierung, Produktionsautomatisierung, Infrastruktur und Verteidigungsbudgets.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Die Unternehmensführung setzt seit mehreren Jahren auf eine klare Fokussierung auf Photonik-Kerngeschäfte und eine Portfolio-Bereinigung von Randaktivitäten. Strategische Leitlinien sind operative Exzellenz, margenstarkes Wachstum und Kapitaldisziplin. Das Management verfolgt eine aktive M&A-Politik mit gezielten Akquisitionen in komplementären Technologie- und Marktsegmenten, gleichzeitig aber auch Desinvestitionen in Geschäften mit unzureichender strategischer Passung. Governance-seitig ist Jenoptik als börsennotierte Aktiengesellschaft mit zweistufiger Struktur (Vorstand und Aufsichtsrat) organisiert, wobei institutionelle Investoren und langfristige Anteilseigner eine bedeutende Rolle spielen. Die Unternehmensführung kommuniziert Zielsetzungen wie eine stärkere Fokussierung auf Photonik, Effizienzsteigerungen in der Wertschöpfungskette, die Verdichtung der Standorte sowie die Stärkung des Free Cashflow-Profils. Für konservative Anleger relevant ist die Ausrichtung auf planbare OEM-Beziehungen, der Fokus auf Technologie- und IP-Sicherung sowie die Betonung einer ausbalancierten Finanzpolitik.

Besonderheiten und Unternehmensprofilierung

Eine Besonderheit von Jenoptik ist die enge Verknüpfung von historischer Optiktradition mit moderner Photonik-Industrie. Das Unternehmen nutzt die lokale Kompetenzbasis in Jena und kombiniert sie mit einem globalen Footprint. Markensichtbar ist die Positionierung als Photonik-Spezialist, nicht als klassischer Maschinenbauer oder Elektronik-Konzern. Jenoptik besetzt Nischen mit hohen Qualitätsanforderungen und meist strengen regulatorischen Rahmenbedingungen. Dies führt zu längeren Projektlaufzeiten, aber auch zu stabileren Geschäftsbeziehungen. Das Unternehmen ist zudem in sicherheits- und verteidigungsnahen Bereichen tätig, was zu einer gewissen politischen Sensitivität führt, gleichzeitig jedoch konjunkturunabhängige Nachfrageimpulse generieren kann. Die Abhängigkeit von einigen Schlüsselkunden in Halbleiter- und Automotive-nahem Umfeld gehört ebenso zu den strukturellen Merkmalen wie die Notwendigkeit kontinuierlicher Investitionen in Forschung und Entwicklung, Reinraumtechnologie und Präzisionsfertigung.

Chancen eines Investments aus konservativer Perspektive

Für risikoaverse Anleger liegen die wesentlichen Chancen eines Engagements in der strategischen Positionierung von Jenoptik in strukturellen Wachstumsfeldern der Photonik. Die Nachfrage nach hochpräziser Optik und Lasertechnik in Halbleiterfertigung, industrieller Automatisierung, digitaler Bildverarbeitung und Medizintechnik gilt langfristig als robust. Langfristige OEM-Partnerschaften und hohe Wechselkosten in sicherheitskritischen Anwendungen können potenziell zu planbaren Cashflows beitragen. Die Fokussierungsstrategie auf Photonik-Kerngeschäfte, die Bereinigung des Portfolios und die Stärkung margenstarker Segmente erhöhen grundsätzlich die Chance auf eine verbesserte Profitabilitäts- und Cashflow-Struktur. Die Diversifikation über mehrere Endmärkte und Regionen wirkt zudem als Puffer gegen zyklische Schwankungen einzelner Sektoren. Für konservative Anleger ist die Kombination aus etabliertem Technologieanbieter, globaler Kundenbasis und Ausrichtung auf qualitativ hochwertige Nischen von zentraler Bedeutung.

Risiken und wesentliche Unsicherheiten

Demgegenüber bestehen für vorsichtige Investoren mehrere Risikofaktoren. Photonik-Märkte sind technologieintensiv und von kurzen Innovationszyklen geprägt; Fehlinvestitionen in Technologien oder verzögerte Produkteinführungen können Wettbewerbsnachteile nach sich ziehen. Eine hohe Abhängigkeit von wenigen großen OEM-Kunden in Halbleiter- und Automotive-nahen Segmenten birgt Konzentrationsrisiken, insbesondere bei veränderten Beschaffungsstrategien oder Konsolidierungen auf Kundenseite. Konjunkturelle Abschwächungen in der Industrieproduktion oder Investitionszurückhaltung in Halbleiterkapazitäten können die Nachfrage dämpfen. Regulatorische und politische Risiken ergeben sich aus dem Engagement in sicherheits- und verteidigungsnahen Bereichen, inklusive Exportkontrollen, Genehmigungsverfahren und potenzieller Reputationsrisiken. Zudem führt die internationale Präsenz zu Währungs- und Standortkostenrisiken. Für konservative Anleger bleibt festzuhalten, dass Jenoptik trotz struktureller Wachstumschancen einem technologisch und politisch anspruchsvollen Umfeld ausgesetzt ist, in dem sorgfältiges Risikomanagement und eine robuste Bilanzstruktur von zentraler Bedeutung sind, ohne dass dies eine Anlageempfehlung darstellt.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 19,57 €
Gehandelte Stücke 254.252
Tagesvolumen Vortag 848.291,4 €
Tagestief 19,41 €
Tageshoch 20,30 €
52W-Tief 14,36 €
52W-Hoch 24,70 €
Jahrestief 19,41 €
Jahreshoch 20,30 €

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23.12.25
ARIVA.DE Redaktion


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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Jenoptik Aktie heute gestiegen?

  • Jenoptik AG berichtet über erhebliche Fortschritte in der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse, was zu gesteigerten Effizienzen und Kostensenkungen führt.
  • Das Unternehmen plant, seine Forschung und Entwicklung verstärkt auf die Bereiche Automatisierungstechnik und Sensorik auszurichten, um die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
  • Die Nachfrage nach Produkten von Jenoptik AG hat sich in den letzten Wochen stabilisiert, insbesondere im fortschrittlichen Technologiesektor, was zu optimistischen Prognosen für das nächste Quartal führt.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 1.116 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 143,58 €
Jahresüberschuss in Mio. 132,04 €
Umsatz je Aktie 19,49 €
Gewinn je Aktie 1,62 €
Gewinnrendite +13,75%
Umsatzrendite +8,30%
Return on Investment +7,59%
Marktkapitalisierung in Mio. 1.284 €
KGV (Kurs/Gewinn) 13,85
KBV (Kurs/Buchwert) 1,34
KUV (Kurs/Umsatz) 1,15
Eigenkapitalrendite +9,65%
Eigenkapitalquote +55,19%
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Derivate

Anlageprodukte (1)
Express-Zertifikate 1
Hebelprodukte (89)
Optionsscheine 37
Knock-Outs 29
Faktor-Zertifikate 23
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 3 Jahre
Keine Senkung seit 5 Jahre
Stabilität der Dividende 0,76 (max 1,00)
Jährlicher 11,03% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 6,26% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 29,7% (auf den Gewinn/FFO)
quote 24,8% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -7,89%

Dividenden Historie

Datum Dividende
13.06.2025 0,38 €
19.06.2024 0,35 €
08.06.2023 0,30 €
16.06.2022 0,25 €
10.06.2021 0,25 €
10.08.2020 0,13 €
13.06.2019 0,35 €
06.06.2018 0,30 €
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Termine

25.03.2026 Veröffentlichung Jahresfinanzbericht
31.03.2026 Quartalsmitteilung
12.05.2026 Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
09.06.2026 Hauptversammlung
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die Jenoptik Aktie wird von Analysten als unterbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
25,42 € 20,08 € +26,58%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 20,08 € +2,82%
19,53 € 02.01.26
Frankfurt 19,98 € +2,88%
19,42 € 02.01.26
Hamburg 20,00 € +3,15%
19,39 € 02.01.26
Hannover 19,81 € +2,17%
19,39 € 02.01.26
München 20,14 € +3,02%
19,55 € 02.01.26
Stuttgart 20,18 € +3,01%
19,59 € 02.01.26
Xetra 20,30 € +3,73%
19,57 € 02.01.26
L&S RT 20,16 € 0 %
20,16 € 04.01.26
Wien 20,20 € +3,27%
19,56 € 02.01.26
Nasdaq OTC Other 22,995 $ +1,30%
22,70 $ 02.01.26
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 20,22 € +3,32%
19,57 € 02.01.26
Quotrix 20,02 € +2,14%
19,60 € 02.01.26
Gettex 20,16 € +2,86%
19,60 € 02.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
02.01.26 20,30 5,08 M
30.12.25 19,57 0,85 M
29.12.25 19,43 1,99 M
23.12.25 19,25 1,66 M
22.12.25 19,47 1,59 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 19,25 € +5,45%
1 Monat 18,64 € +8,91%
6 Monate 19,62 € +3,47%
1 Jahr 22,36 € -9,21%
5 Jahre 25,12 € -19,19%

Unternehmensprofil Jenoptik AG

Die Jenoptik AG ist ein technologieorientierter Photonik-Konzern mit Fokus auf optische Präzisionssysteme, Sensorik und mechatronische Lösungen für Industrie, Halbleiter, Automotive, Medizintechnik, Sicherheit und Wehrtechnik. Das Geschäftsmodell basiert auf der Entwicklung und Serienfertigung hochspezialisierter optischer Komponenten und Subsysteme, die in die Wertschöpfungsketten globaler Erstausrüster (OEM) eingebettet sind. Jenoptik agiert überwiegend als B2B-Zulieferer mit mittlerer bis hoher technologischer Tiefe, deckt den gesamten Zyklus von Forschung über Prototyping bis zur Industrialisierung ab und setzt auf langfristige Liefer- und Entwicklungspartnerschaften. Erlösquellen sind vorrangig Systemlösungen, kundenspezifische Engineering-Leistungen sowie Service- und Wartungsverträge. Das Unternehmen positioniert sich als integrierter Photonik-Spezialist mit deutlicher Ausrichtung auf strukturelle Wachstumsmärkte wie Halbleiterfertigung, digitale Industrie und sicherheitsrelevante Anwendungen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Jenoptik lässt sich als Fokussierung auf Photonik als Enabling-Technologie für höhere Effizienz, Sicherheit und Präzision in industriellen und sicherheitskritischen Anwendungen beschreiben. Das Management betont die Rolle des Konzerns als Anbieter von Schlüsseltechnologien entlang der Megatrends Automatisierung, Digitalisierung, Vernetzung, Mobilität und Sicherheit. Strategisch verfolgt das Unternehmen eine Portfoliofokussierung auf Photonik-Kerngeschäfte, die Reduzierung nicht-strategischer Aktivitäten und den Ausbau margenstarker, IP-intensiver Lösungen. Ziel ist ein höherer Anteil wiederkehrender Umsätze durch Service, Softwareanteile und langfristige Rahmenverträge sowie eine stärkere geografische Diversifikation mit klarem Schwerpunkt auf Nordamerika und Asien. Nachhaltigkeitsaspekte, insbesondere Energieeffizienz in der Produktion und die Unterstützung ressourcenschonender Anwendungen beim Kunden, sind zunehmend Bestandteil der Unternehmensmission.

Produkte und Dienstleistungen

Jenoptik deckt ein breites Spektrum photonikbasierter Produkte und Services ab. Zentrale Produktfelder sind:
  • Optische Präzisionskomponenten und -systeme: Linsen, Objektive, Strahlformungselemente, optische Module für Halbleiterlithografie, Laserbearbeitung, Medizintechnik und industrielle Bildverarbeitung.
  • Lasertechnik und Materialbearbeitung: Laserquellen, Laseroptiken, Systemlösungen für Schneiden, Schweißen, Bohren und Strukturieren von Metallen, Kunststoffen und Halbleitermaterialien.
  • Sensortechnik und optoelektronische Komponenten: Detektoren, Sensor-Module, 3D-Sensorik und Messtechnik für Qualitätssicherung, Prozesskontrolle und sicherheitsrelevante Anwendungen.
  • Verkehrssicherheitssysteme: Lösungen zur Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachung, Verkehrsdaten-Erfassung sowie zugehörige Software- und Serviceleistungen für öffentliche Auftraggeber und Betreiber.
  • Wehrtechniknahe Optiken und Systeme: Beobachtungs- und Zieloptiken, Stabilisierungssysteme, Laserentfernungsmesser und optronische Komponenten für militärische Fahrzeuge und Plattformen.
Ergänzend bietet Jenoptik Engineering-Dienstleistungen, kundenspezifische Co-Entwicklung, Systemintegration, Kalibrierung und Lebenszyklus-Services an. Die Ausrichtung liegt klar auf anwendungsspezifischen Lösungen mit hoher Integrationsdichte statt auf standardisierten Massenprodukten.

Geschäftsbereiche und Segmentstruktur

Der Konzern ist in Photonik-orientierte Geschäftsbereiche gegliedert. Kern ist die Business Unit Advanced Photonic Solutions, die optische Komponenten, Module und integrierte Systeme für Halbleiter-Equipment, Medizintechnik, industrielle Automatisierung und Messtechnik bündelt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in Lösungen für Verkehrssicherheit und zivile Sicherheitsanwendungen, wo Jenoptik als Systemanbieter auftritt. Historisch vorhandene Aktivitäten in klassischen Verteidigungs- und Wehrtechniksparten wurden strategisch gestrafft und teils veräußert, gleichwohl verbleiben optronische und wehrtechnische Nischenfelder im Portfolio. Die Segmentlogik folgt dem Ansatz, Standardplattformen mit kundenspezifischer Anpassung zu kombinieren, um Skaleneffekte im Einkauf, in der Fertigung und im Engineering zu realisieren, während gegenüber OEM-Kunden dennoch individuelle Spezifikationen erfüllt werden. Diese Struktur soll die operative Exzellenz in der Photonik-Kernkompetenz erhöhen, Komplexität reduzieren und Investitionsmittel auf wachstumsstarke Endmärkte bündeln.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Jenoptik geht historisch auf das traditionsreiche Optik- und Feinmechanikcluster in Jena zurück, das eng mit dem Namen Carl Zeiss verbunden ist. Nach der deutschen Wiedervereinigung entstand aus Teilen des ehemaligen Kombinats ein eigenständiges Hightech-Unternehmen, das in den 1990er-Jahren in eine Aktiengesellschaft überführt und börsennotiert wurde. In den Folgejahren erfolgte ein schrittweiser Umbau vom breit diversifizierten Technologieverbund hin zu einem fokussierten Photonik-Konzern. Dies umfasste Akquisitionen im Bereich Präzisionsoptik, Lasertechnik und Messtechnik, aber auch Desinvestitionen in nicht-strategischen oder zyklischen Randbereichen. Strategische Meilensteine waren der Ausbau der internationalen Präsenz, insbesondere in Nordamerika und Asien, der Aufbau von Produktions- und Entwicklungsstandorten außerhalb Deutschlands sowie die schrittweise Konzentration auf optische Kerntechnologien. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von Transformationsphasen, in denen Jenoptik seine Positionierung von einem regional verankerten Optikhersteller zu einem global agierenden Photonik-Spezialisten mit höherer Wertschöpfungstiefe ausgebaut hat.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Burggräben

Jenoptiks Alleinstellungsmerkmale beruhen auf der Kombination aus optischer Präzision, Systemintegration und langjähriger Erfahrung in anspruchsvollen Einsatzumgebungen. Schlüsselmerkmale sind:
  • Tiefes Know-how in Hochpräzisionsoptik und -fertigung, einschließlich anspruchsvoller Beschichtungstechnologien und Strahlformung.
  • Hoher Anteil kundenspezifischer Lösungen mit enger Einbindung in die Entwicklungsprozesse der OEM-Kunden, was zu stabilen Lieferbeziehungen und hohen Wechselkosten führt.
  • Portfolio an Schutzrechten, Prozess-Know-how und Applikationserfahrung in regulierten und sicherheitskritischen Märkten wie Medizintechnik, Verkehrssicherheit und Wehrtechnik.
  • Standortvorteil durch das Optik-Cluster in Jena und die Einbettung in ein regionales Kompetenznetzwerk aus Forschungseinrichtungen, Universitäten und spezialisierten Zulieferern.
Diese Faktoren bilden einen technologischen Moat, der sich in hohen Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber niederschlägt. Kritisch sind insbesondere die Kombination aus Materialwissenschaft, Präzisionsfertigung, Qualitätssicherung und Applikationsengineering. Kundenspezifische Qualifikationsprozesse und langwierige Zulassungen in regulierten Märkten verstärken die Verankerung in bestehenden Lieferketten.

Wettbewerbsumfeld und Branchenpositionierung

Jenoptik agiert in einem global fragmentierten, aber technologisch anspruchsvollen Photonik-Markt. Wettbewerber variieren je nach Endanwendung und Produktsegment. Im Bereich Präzisionsoptik und Halbleiternahe Anwendungen konkurriert das Unternehmen mit internationalen Spezialisten für optische Komponenten und Lithografie-Optiken. In der industriellen Lasermaterialbearbeitung steht Jenoptik im Wettbewerb mit Anbietern integrierter Lasersysteme und Maschinenbauer-OEMs. Im Segment Verkehrssicherheitssysteme sind internationale Anbieter von Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachung sowie Systemintegratoren für Verkehrsmanagement die Hauptkonkurrenten. Optronische Wehrtechnik steht im Wettbewerb mit globalen Verteidigungs- und Sensorikunternehmen. Insgesamt ist der Markt von hohem Innovationsdruck, kurzen Technologiezyklen und gleichzeitig langen Kundenbeziehungen geprägt. Jenoptik positioniert sich weniger als Volumenanbieter, sondern als Lösungs- und Entwicklungspartner mit Fokus auf anspruchsvolle Nischen und hohem Wertschöpfungsanteil. Die Branchenzugehörigkeit spannt sich über Photonik, Maschinenbauzulieferung, Halbleiter-Equipment-Zulieferung, sicherheitsrelevante Infrastrukturtechnik und Wehrtechnik-nahe Sensorik.

Regionale Präsenz und Märkte

Obgleich Jenoptik historisch in Deutschland verankert ist, verfolgt das Unternehmen eine klare Internationalisierungsstrategie. Wichtige Absatzregionen sind:
  • Europa: Kernmarkt mit Fokus auf Automobilindustrie, Maschinenbau, Medizintechnik und öffentliche Auftraggeber im Bereich Verkehrssicherheit und Verteidigung.
  • Nordamerika: Wachstumsmarkt für Halbleiter-Equipment, Medizintechnik, Verkehrssicherheit und industrielle Automatisierung, in dem Jenoptik über lokale Standorte und Serviceeinheiten verfügt.
  • Asien, insbesondere Ostasien: Strategischer Markt für Halbleiterfertigung, Elektronikindustrie und industrielles Wachstum, in dem optische Präzisionssysteme und Lasertechnik hohe Nachfrage erfahren.
Die regionale Verteilung dient der Diversifikation von Konjunktur- und Währungsrisiken und ermöglicht die Nähe zu globalen OEM-Kunden. Gleichzeitig erhöht die internationale Präsenz die Komplexität im Supply-Chain-Management, in regulatorischen Fragen und im Schutz geistigen Eigentums. Die Photonik-Branche profitiert in diesen Regionen von strukturellen Investitionen in Digitalisierung, Produktionsautomatisierung, Infrastruktur und Verteidigungsbudgets.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Die Unternehmensführung setzt seit mehreren Jahren auf eine klare Fokussierung auf Photonik-Kerngeschäfte und eine Portfolio-Bereinigung von Randaktivitäten. Strategische Leitlinien sind operative Exzellenz, margenstarkes Wachstum und Kapitaldisziplin. Das Management verfolgt eine aktive M&A-Politik mit gezielten Akquisitionen in komplementären Technologie- und Marktsegmenten, gleichzeitig aber auch Desinvestitionen in Geschäften mit unzureichender strategischer Passung. Governance-seitig ist Jenoptik als börsennotierte Aktiengesellschaft mit zweistufiger Struktur (Vorstand und Aufsichtsrat) organisiert, wobei institutionelle Investoren und langfristige Anteilseigner eine bedeutende Rolle spielen. Die Unternehmensführung kommuniziert Zielsetzungen wie eine stärkere Fokussierung auf Photonik, Effizienzsteigerungen in der Wertschöpfungskette, die Verdichtung der Standorte sowie die Stärkung des Free Cashflow-Profils. Für konservative Anleger relevant ist die Ausrichtung auf planbare OEM-Beziehungen, der Fokus auf Technologie- und IP-Sicherung sowie die Betonung einer ausbalancierten Finanzpolitik.

Besonderheiten und Unternehmensprofilierung

Eine Besonderheit von Jenoptik ist die enge Verknüpfung von historischer Optiktradition mit moderner Photonik-Industrie. Das Unternehmen nutzt die lokale Kompetenzbasis in Jena und kombiniert sie mit einem globalen Footprint. Markensichtbar ist die Positionierung als Photonik-Spezialist, nicht als klassischer Maschinenbauer oder Elektronik-Konzern. Jenoptik besetzt Nischen mit hohen Qualitätsanforderungen und meist strengen regulatorischen Rahmenbedingungen. Dies führt zu längeren Projektlaufzeiten, aber auch zu stabileren Geschäftsbeziehungen. Das Unternehmen ist zudem in sicherheits- und verteidigungsnahen Bereichen tätig, was zu einer gewissen politischen Sensitivität führt, gleichzeitig jedoch konjunkturunabhängige Nachfrageimpulse generieren kann. Die Abhängigkeit von einigen Schlüsselkunden in Halbleiter- und Automotive-nahem Umfeld gehört ebenso zu den strukturellen Merkmalen wie die Notwendigkeit kontinuierlicher Investitionen in Forschung und Entwicklung, Reinraumtechnologie und Präzisionsfertigung.

Chancen eines Investments aus konservativer Perspektive

Für risikoaverse Anleger liegen die wesentlichen Chancen eines Engagements in der strategischen Positionierung von Jenoptik in strukturellen Wachstumsfeldern der Photonik. Die Nachfrage nach hochpräziser Optik und Lasertechnik in Halbleiterfertigung, industrieller Automatisierung, digitaler Bildverarbeitung und Medizintechnik gilt langfristig als robust. Langfristige OEM-Partnerschaften und hohe Wechselkosten in sicherheitskritischen Anwendungen können potenziell zu planbaren Cashflows beitragen. Die Fokussierungsstrategie auf Photonik-Kerngeschäfte, die Bereinigung des Portfolios und die Stärkung margenstarker Segmente erhöhen grundsätzlich die Chance auf eine verbesserte Profitabilitäts- und Cashflow-Struktur. Die Diversifikation über mehrere Endmärkte und Regionen wirkt zudem als Puffer gegen zyklische Schwankungen einzelner Sektoren. Für konservative Anleger ist die Kombination aus etabliertem Technologieanbieter, globaler Kundenbasis und Ausrichtung auf qualitativ hochwertige Nischen von zentraler Bedeutung.

Risiken und wesentliche Unsicherheiten

Demgegenüber bestehen für vorsichtige Investoren mehrere Risikofaktoren. Photonik-Märkte sind technologieintensiv und von kurzen Innovationszyklen geprägt; Fehlinvestitionen in Technologien oder verzögerte Produkteinführungen können Wettbewerbsnachteile nach sich ziehen. Eine hohe Abhängigkeit von wenigen großen OEM-Kunden in Halbleiter- und Automotive-nahen Segmenten birgt Konzentrationsrisiken, insbesondere bei veränderten Beschaffungsstrategien oder Konsolidierungen auf Kundenseite. Konjunkturelle Abschwächungen in der Industrieproduktion oder Investitionszurückhaltung in Halbleiterkapazitäten können die Nachfrage dämpfen. Regulatorische und politische Risiken ergeben sich aus dem Engagement in sicherheits- und verteidigungsnahen Bereichen, inklusive Exportkontrollen, Genehmigungsverfahren und potenzieller Reputationsrisiken. Zudem führt die internationale Präsenz zu Währungs- und Standortkostenrisiken. Für konservative Anleger bleibt festzuhalten, dass Jenoptik trotz struktureller Wachstumschancen einem technologisch und politisch anspruchsvollen Umfeld ausgesetzt ist, in dem sorgfältiges Risikomanagement und eine robuste Bilanzstruktur von zentraler Bedeutung sind, ohne dass dies eine Anlageempfehlung darstellt.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 1,10 Mrd. €
Aktienanzahl 57,24 Mio.
Streubesitz 44,21%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Technologie
Branche Computer-Ausrüstung, Geräte u. Bauteile
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+55,79% Weitere
+44,21% Streubesitz

Community-Beiträge zu Jenoptik AG

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Diskussionsteilnehmer kritisieren, dass die Aktie trotz solider Kennzahlen (KBV nahe 1, KGV <15), steigender Auftragseingänge und positiver Margen von Charttradern, Short‑Attacken und internationalem Sentiment gedrückt werde, wobei Vergleiche zu Peer‑Titeln (Aixtron, PVA Tepla) und Vorwürfe gegen Hedgefonds wie Qube Research wiederholt angeführt werden.
  • Zeitgleich sorgen personelle Veränderungen in der Führung (vorzeitiger Abgang des CEO und Rücktritt des Aufsichtsratsvorsitzenden) sowie die kritisierte Veräußerung von Vincorion für Unsicherheit über Strategie und Governance, wobei angemerkt wird, dass Jenoptik weiterhin Zulieferer für Sicherheits‑ und Verteidigungsanwendungen ist.
  • Fundamentalmeldungen werden ambivalent bewertet: Quartalszahlen zeigen eine überraschend gute Marge und starken Ordereingang sowie laufende Kostensenkungsmaßnahmen, während Trader die Aktie technisch an Widerstandsmarken um 20–21 EUR testen und die Kursentwicklung stark von ASML‑Nachrichten und der allgemeinen Chipsektor‑Stimmung abhängig erscheint, sodass einige Anleger Rücksetzer zum Nachkauf nutzen.
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eisbaer1
Gapclose erfolgreich abgearbeitet
Danke für die schöne Grafik. Das am Q3-Berichtstag gerissene Aufwärtsgap wurde im Verlauf des heutigen Handelstages mustergültig geschlossen. Im Grunde ein Wahnsinn, was die Charttrader hier an Vola veranstalten. Bewertung spielt längst keine Rolle mehr. Die guten Q3-Zahlen sind wenige Tage später schon nichts mehr wert. Angesichts einer Bewertung nahe EK-Buchwert (KBV = 1) und eines KGVs unter 15 Jenoptik auch nur näherungsweise in Haftung für eine US KI Bubble zu nehmen erscheint mir abenteuerlich. Umkehrt würde ein Schuh daraus, wenn die Amis ihre völlig verrückt bewerteten Nasdaq Aktien abverkaufen und statt dessen in extrem unterbewertete deutsche Halbleiter-Qualitätsaktien wie Aixtron, Jenoptik, PVA Tepla, Suss Microtec und SGL Carbon investieren. Dass wir Deutschen weiter scharenweise in vollkommen crazy bewerteten US Aktien zocken statt endlich unseren heimischen Unternehmen zu vernünftigen Marktwerten zu verhelfen, will mir einfach nicht in den Kopf gehen. Nachdem Suss, PVA Tepla und Jenoptik wieder steigende Auftragseingänge vermelden konnten, gilt nun auch das Scheinargument "Wachstumsangst" nicht mehr... Statt das Große Ganze zu betrachten und die genannten Mittelstandsaktien als glasklare Profiteure der Megatrends Digitalisierung, KI, E-Mobility, Autonomes Fahren und Robotik zu begreifen und dementsprechend zu bewerten, hangeln wir uns ängstlich von Quartalsbericht zu Quartalsbericht und gewähren nicht einmal diesen genannten deutschen Topunternehmen einen angemessenen Vertrauensvorschuss. Statt dessen dürfen sich diverse US Hedgefonds sogar mit Shortinvestments im dt. Mittelstand verlustieren und historische Chartmarken ohne jedweden Bezug zur fundamentalen Unternehmensentwicklung werden hoch- und runtergezockt. Der Umstand, dass profitable Unternehmen wie Jenoptik ihren Substanzwert tagtäglich vergrößern und mithin historische Chartmarken in aller Regel mit einer deutlich geringeren Unternehmenssubstanz verknüpft sind, geht in den Langfristcharts vollkommen unter. Jenoptik baut seit Jahren Quartal für Quartal mehr Eigenkapital auf... der Chart indes könnte einen irrigerweise auf die Idee bringen, das Unternehmen hätte im vergangenen Jahrzehnt abwechselnd von gigantischen Verlusten zu gigantischen Gewinnen geschwankt und würde über einen Konjunkturzyklus gesehen keine Substanz aufbauen... einfach traurig, dass der Markt die Wertschöpfung deutscher Mittelstandsunternehmen offensichtlich nicht zu würdigen weiß. Der MDAX liegt auf Fünfjahressicht derzeit 2,75% im Minus... trotz mehr als 20% Inflation in besagtem 5J-Turnus... real betrachtet liegen die MDAX-Aktien damit 25% unter ihrem Wert von 2021... ein Trauerspiel, das die fundamentale Unternehmensentwicklung vielfach nicht näherungsweise zutreffend abbildet...
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hollbro
Gute Firma
Habe heute zu einem guten Preis nachgelegt. Jetzt noch ein wenig Geduld, dann wird das schon wieder mit dem Kurs. Die Firma ist mehr wert als 16 Euro.
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eisbaer1
Wer verkauft Jenoptik bei 17,20 EUR?
Das Forum scheint leider ähnlich tot wie die Aktie. Mich würde interessieren, wer von euch die Aktie aktuell stetig abverkauft und warum? Einfach nur, um den Abwärtstrend mit Put Optionen zu reiten oder tatsächlich aus einer fundamentalen Überzeugung, dass Jenoptik überbewertet ist? Ein Blick auf das Chartbild genügt, um zu sehen, dass Charttrader offenbar den kompletten Anstieg von 15 bis 21 EUR revidieren wollen... Fundamental sehe ich keine überraschend negativen News, die den jüngsten 15% Abverkauf seit dem Zwischenhoch bei 20,50 EUR rechtfertigen könnten. Im Gegenteil liefern die Weltwirtschaft und China doch stetig Signale für eine signifikante wirtschaftliche Erholung... Scheint einigen Marktteilnehmern aktuell einfach nicht in den Kram zu passen, weil September halt gefälligst ein Crashmonat zu sein hat... die US Hedgefonds wollen endlich mal wieder in großem Stil short gehen, nachdem die Privatanleger ihnen seit Monaten permanent in die Shortsuppe spucken und der Markt einfach nicht fallen will, ganz gleich wie heftig in der Wirtschaftspresse auch eine vermeintliche Überbewertung gegeißelt wird... Wer bei Jenoptik ernsthaft von Überbewertung spricht, sollte das zugehörige Bewertungsmodell einmal dezidiert betriebswirtschaftlich darlegen. Ich vertrete das exakte Gegenteil und sehe bei KUV, KGV, KBV und KCV mittlerweile ein Bewertungsniveau erreicht, das rational kaum mehr nachvollziehbar erscheint. Analysten der Dt. Bank, die ein Vergleichsunternehmen wie PVA Tepla in den Himmel schreiben, gleichzeitig aber die in allen Bewertungsparametern günstigere Jenoptik Aktie links liegen lassen bzw. sogar absichtlich weiter in den Boden rammen, sind für mich nicht mehr ernst zu nehmen. Bewerten heißt vergleichen!
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eisbaer1
Kaufkurse bei Jenoptik
Deckel drauf oder nicht... bei 17,75 € sehe ich Jenoptik als massiv unterbewertet an und habe heute nochmal kräftig mit Knockout-Calls (KO zwischen 14,75 € und 16,08 €) und Aktien nachgelegt. Verglichen mit Peers wie Aixtron oder PVA Tepla ist Jenoptik nach diversen Kennziffern (KGV, KBV, KCV, KUV) aktuell geradezu spottbillig bewertet. Bislang hatten die Analysten stets den schwachen Auftragseingang für die Kursmisere verantwortlich gemacht. Nachdem der Auftragseingang in Q2 nun viel besser als von den sehr pessimistischen Analysten geschätzt ausfiel, bemängelte man urplötzlich die vermeintlich schwache Profitabilität, um nicht zugeben zu müssen, dass das eigene Bewertungskalkül mit einem auch nur halbwegs objektivierten Bewertungsansatz nichts mehr zu tun hat. Im Grunde dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis US Hedgefonds scharenweise über dramatisch unterbewertete deutsche Mittelstandsunternehmen wie Jenoptik herfallen und eine Übernahme nach der nächsten tätigen. Sobald die FED-Leitzinsen gegen Jahresende unter 4% sinken, könnte den dt. Mittelstand eine nie dagewesene Übernahmewelle ereilen. Spätestens dann dürfte das dümmliche Gewäsch einiger Analysten von wegen rekordhoher Aktienbewertungen einen Realitätscheck erfahren, der den Großteil der Marktteilnehmer vermutlich einmal mehr auf dem falschen Fuß erwischt und vielen Anlegern vor Augen führt, dass börsennotierte hidden champions wie Jenoptik, GFT Technologies, Aumann, Kontron oder auch Grand City Properties im Sommer 2025 geradezu lächerlich niedrig bewertet waren. Leider trauen sich nur sehr wenige Anleger in großem Stil antizyklisch gegen den Markttrend zu investieren und Aktien wie Jenoptik gerade dann beherzt einzusammeln, wenn die trendfolgende und chartgläubige Lemmingherde mit Schwung in die andere Richtung rennt und top Mittelstandsaktien wie Jenoptik - trotz historisch niedriger Bewertung - keines Blickes würdigen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass die heutigen Jenoptik-Zukäufe sich auf Sicht von 12 bis 24 Monaten als außerordentlich renditeträchtig erweisen werden, weil die deutsche Wirtschaft im Einklang mit China und dem Rest der Weltwirtschaft (mit Rückenwind durch Zinssenkungen von FED und EZB) bereits ab Q4 2025 deutlich besser laufen dürfte als aktuell prognostiziert. Zudem dürfte die Halbleiterindustrie - angetrieben durch weiterhin explosives Umsatzwachstum des KI-Branchengiganten Nvidia - spätestens in 2026 wieder auf einen langfristigen Wachstumspfad zurückfinden, der aktuell extrem ausgebombten Aktien von Jenoptik oder Aixtron Aufwärtsimpulse auf dem Weg zu neuen Allzeithochs verschaffen könnte, von denen Aktionäre derzeit nicht mal zu träumen wagen... Es ist immer wieder erstaunlich, wie weit sich Börsenkurse nach oben wie nach unten vom objektivierten Unternehmenswert entfernen können und wie überrascht viele Aktionäre sind, dass irrationale Abwärtstrends und Bewertungen sich urplötzlich in Luft auflösen können... Wer Jenoptik bei 17,75 € nicht im Depot hat, ist auch bei 25 € oder 35 € nicht dabei...
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crunch time
in dem Branchenumfeld ist der Deckel erstmal drauf

Tja, man hatte ja jüngst dann doch leider bei Jenoptik gesehen wie unwillig die Käufer wurden als es in die harte Widerstandsregion um 20,40/70 ging. Auch im Anschluß an die Bekanntgabe der unvorteilhaften Zollregelung für die EU mit 15%Zoll gab man nach. Es gab parallel zudem immer wieder Zahlenverfehlungen und Prognoserevisionen von anderen Zulieferer-Firmen der Chipindustrie wie auch von einigen Chip-Firmen selber ( z.B. ASML). Von daher dürfte der Zweifel da wieder angestiegen sein, ob Jenoptik die im Frühjahr nach den Q.1 Zahlen nochmal bestätigte Jahresziele doch noch erreichen kann. ( =>13. Mai 2025, AKTIE IM FOKUS: Schwache Profitabilität belastet Jenoptik - https://www.ariva.de/aktien/jenoptik-ag-aktie/news/aktie-im-fokus-schwache-profitabilitaet-belastet-jenoptik-11632963 ".... Eine unerwartet schwache Profitabilität des Technologieunternehmens Jenoptik zum Jahresauftakt hat den Aktienkurs unter Druck gesetzt .... Vor allem wegen der Schwäche im Segment Halbleiterausrüstung ging der operative Gewinn im ersten Quartal um 18,6 Prozent zurück... Damit hätten die Jenaer die Konsensschätzung um 11 Prozent verfehlt.... Das Unternehmen habe zwar die Jahresziele bestätigt, diese seien mittlerweile aber mit Risiken behaftet... Ursache seien vor allem die im Raum stehenden Importzölle und deren wirtschaftliche Auswirkungen...") Da man ja schon mit unter den Erwartungen liegenden Zahlen ins Jahr gestartet ist, bräuchte man und nun Quartale wo man über den Erwartungen liegt, um diese Delle wieder aufzuholen. Ist das in diesem Branchenumfeld möglich? Entsprechend bin ich jetzt gespannt was man in Kürze hören wird bei den Hj.1 Zahlen. Ich bin hier nicht mehr investiert und schaue erstmal generell weiter zu wie in der kommenden Zeit sich das Branchenumfeld entwickelt. Gibt zudem parallel ja auch Branchen die weniger von dem ganzen Theater rund um Zölle, Währungsrisiken, etc.betroffen sind. Von daher vielleicht in den ohnehin saisonal eher schwachen Börsenmonate August/September dort eher verweilen. Jenoptik bleibt aber weiter auf der Watchlist. Das Unternehmen ist sehr gut. Aber das Problem ist ja weniger die Firma Jenoptik, sondern eben die scheinbar noch immer unzureichende Nachfrage der Kunden im Halbleiterbereich. Da müßte man also vielleicht versuchen sich künftig noch stärker unabhängiger zu machen von zyklischen Kunden aus der Halbleiterbranche oder man muß eben warten bis ein neuer Branchen-Zyklus beginnt mit neuer Dynamik.

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crunch time
negative Reaktion auf heutige 25er Prognose

Jenoptik hat heute die endgültigen Zahlen und den neuen 2025er Ausblick gegeben. Dabei war wohl weniger das Problem, daß die Divi etwas geringer ausfallen wird als vom Markt erwartet, sondern die nicht so gut erscheinende Prognose. Das erste Halbjahr wird trostlos bleiben und das zweite Halbjahr vielleicht etwas besser, wenn die globalen wirtschaftlichen/politischen Dinge sich nicht verschlechtern. Angesichts eines destruktiven Präsidenten Trump, ist das natürlich schwer einzuschätzen. Von daher scheint hier leider weiterhin bei der Aktie noch keine große Eile zu sein zu kaufen, solange man nicht mehr zum 2.Hj. absehen kann bzw. nicht allgemein erkennbarer wird, daß die Chipindustrie wieder die Investitionen in Produktionsanlagen deutlich hochfährt. 25. März 2025 - Jenoptik erhöht Dividende weniger stark als erwartet - vorsichtige Jahresziele -dpa-AFX - https://www.ariva.de/news/jenoptik-erhoeht-dividende-weniger-stark-als-erwartet-11578836 "....Jenoptik will für das Jahr 2024 eine Dividende von 38 Cent je Aktie zahlen....wie das Unternehmen am Dienstag in Jena zur Vorlage seiner endgültigen Jahreszahlen mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einer etwas höheren Dividende gerechnet... Für das laufende Jahr zeigte sich Jenoptik vorsichtig. Nach einem schwachen Start dürfte im zweiten Halbjahr ein Aufschwung, insbesondere in der Halbleiterausrüstungsindustrie, einsetzen, teilte der Konzern weiter mit. Dabei dürften sich die politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen aber nicht weiter verschlechtern. Der Umsatz soll auf dem Niveau des Vorjahres verharren - dies beinhalte sowohl einen Rückgang als auch einen Anstieg um 5 Prozent. Davon sollen 18 bis 21 Prozent als operatives Ergebnis (Ebitda) hängen bleiben. Im Vorjahr hatte die Marge 19,9 Prozent betragen./mne/stk

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buzzler
Hätte-Hätte
Hätte man mal vor einigen Jahren lieber NICHT das Rüstungsgeschäft verkauft. Ich bin mir sicher, der Kurs wäre heute wo anders... Es ist schon ärgerlich, dass hier seit Jahren eigentlich nur zur Seite tendiert wird.
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buzzler
Pessimistisch
Der Markt ist momentan einfach pessimistisch. Jenoptik ist ein gutes Beispiel. Gesteigerter Umsatz, höhere Marge, höheres Ergebnis. Kurs fällt. Warum? Weil der Ausblick defensiv ist. Wobei hier nicht eine Reduzierung in Aussicht gestellt wird, sondern eine moderate Steigerung. Ergo, sobald die Stimmung besser wird, wäre es an der Zeit, das Jenoptik auch wieder etwas nach oben driftet. https://www.t-online.de/finanzen/boerse/ticker/jenoptik-verdient-2024-operativ-mehr-umfeld-bleibt-schwierig/0DB49800D941BB5A/
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sunways
Jenoptik...
wenn man sich das Bollinger-Band anschaut sollten morgen nach dem Jahresabschluß mehr als 10% + drin sein. Jenoptik über 5€ noch vor Ostern
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Lavati
sind 10%+ drin?

An Börse ist nur sicher: das nichts sicher ist!
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Lavati
Neuer Auftrag
Jenoptik erhält Großauftrag in der Sparte Laser & Materialbearbeitung über 16 Mio US-Dollar aus den USA. .Der Erfolg der Jenoptik-Medizinlaser setzt sich weiterhin fort. Nach dem Großauftrag in der Sparte Verkehrssicherheit Anfang März erhielt Jenoptik Mitte März einen weiteren Großauftrag in der Sparte Laser & Materialbearbeitung. An einen US-amerikanischen Kunden werden Laser für den medizinischen Einsatz geliefert. Der Auftrag erstreckt sich über die kommenden drei Jahre und hat ein Volumen von insgesamt rund 16 Mio US-Dollar (knapp 12 Mio Euro). Seit 1999 produziert Jenoptik die Laser für die Medizintechnik am Standort Jena mit inzwischen rund 2.200 Stück pro Jahr in Serie. Mehr als 10.000 dieser Laser, die Jenoptik kontinuierlich weiterentwickelt, sind weltweit im Einsatz. Laseranwendungen in der Medizintechnik sind die Ophthalmologie, Dermatologie, Chirurgie und die Urologie. Jenoptik zählt weltweit zu den wenigen Anbietern, die komplexe Laser und Lasersysteme in hohen Stückzahlen in Serie und mit dem hohen, für den medizinischen Einsatz geforderten Qualitäts- und Prozesssicherungsniveau fertigen können. Der Jenoptik-Konzern wird am morgigen Dienstag in Jena das komplette Zahlenwerk 2009 vorlegen und einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr und die weitere Entwicklung des Konzerns geben. Jena, 29. März 2010
An Börse ist nur sicher: das nichts sicher ist!
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celmar
Es sieht wieder besser aus
Der Boden scheint gefunden und die Aufträge kommen. Vielleicht wird ja beireits das Jahr 2010 zu einen Befreiungsschlag für Jenoptik. Sicherlich hat der Kurs bisher keine positiven Überraschungen eingepreist und würde auf entsprechende Meldungen mit einen Anstieg reagieren. Die 5 Euro werden wir sicher noch im nächsten Monat sehen.
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Häufig gestellte Fragen zur Jenoptik Aktie und zum Jenoptik Kurs

Der aktuelle Kurs der Jenoptik Aktie liegt bei 20,30 €.

Für 1.000€ kann man sich 49,26 Jenoptik Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Jenoptik Aktie lautet JNPKF.

Die 1 Monats-Performance der Jenoptik Aktie beträgt aktuell 8,91%.

Die 1 Jahres-Performance der Jenoptik Aktie beträgt aktuell -9,21%.

Der Aktienkurs der Jenoptik Aktie liegt aktuell bei 20,30 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 8,91% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Jenoptik eine Wertentwicklung von 8,50% aus und über 6 Monate sind es 3,47%.

Das 52-Wochen-Hoch der Jenoptik Aktie liegt bei 24,70 €.

Das 52-Wochen-Tief der Jenoptik Aktie liegt bei 14,36 €.

Das Allzeithoch von Jenoptik liegt bei 39,54 €.

Das Allzeittief von Jenoptik liegt bei 2,76 €.

Die Volatilität der Jenoptik Aktie liegt derzeit bei 39,99%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Jenoptik in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 25,42 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +26,58%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 25,42 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +26,58%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Jenoptik Kursziel beträgt 25,42 €. Das ist +26,58% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Jenoptik 4 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Jenoptik Kursziel beträgt 25,42 €. Das ist +26,58% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Jenoptik 4 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 25,42 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +26,58%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Jenoptik Aktie bei 25,42 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Jenoptik Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 1,10 Mrd. €

Insgesamt sind 57,2 Mio Jenoptik Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Jenoptik bei 67%. Erfahre hier mehr

Jenoptik hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Jenoptik gehört zum Sektor Computer-Ausrüstung, Geräte u. Bauteile.

Das KGV der Jenoptik Aktie beträgt 15,44.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Jenoptik betrug 1.115.787.000 €.

Die nächsten Termine von Jenoptik sind:
  • 25.03.2026 - Veröffentlichung Jahresfinanzbericht
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung
  • 12.05.2026 - Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
  • 09.06.2026 - Hauptversammlung
  • 12.08.2026 - Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
  • 10.11.2026 - Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q3)

Ja, Jenoptik zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 13.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,38 € gezahlt.

Zuletzt hat Jenoptik am 13.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,38 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,89%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Jenoptik wurde am 13.06.2025 in Höhe von 0,38 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,89%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 13.06.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,38 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.