- Der Umsatz von Hugo Boss fiel um zehn Prozent.
- Das Ebit sank um 28 Prozent auf 59 Millionen Euro.
- Hugo Boss erwartet weiterhin einen Umsatzrückgang.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Die im MDax
Der Umsatz ging im Jahresvergleich insgesamt um zehn Prozent auf 905 Millionen Euro zurück, wie das Unternehmen in Metzingen mitteilte. Währungsbereinigt betrug das Minus neun Prozent. Vor allem in den Kernmärkten wie Deutschland, Großbritannien und Frankreich verzeichnete Hugo Boss eine geringere Nachfrage. Zudem machten sich Schließungen im eigenen Einzelhandel sowie eine geringere Fläche im Großhandel bemerkbar. Darüber hinaus hielten sich Händler mit Bestellungen zurück.
Effizienzsteigerungen in der Beschaffung, Preiserhöhungen sowie ein höherer Anteil an Vollpreisverkäufen führten hingegen zu einem Anstieg der bei Analysten viel beachteten Bruttomarge. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank hingegen wegen der niedrigeren Umsätze um 28 Prozent auf 59 Millionen Euro. Unter dem Strich und nach Anteilen Dritter verdiente Hugo Boss mit 33 Millionen Euro 29 Prozent weniger als vor einem Jahr.
Die Jahresprognose bestätigte Hugo Boss dennoch. So erwartet das Management weiter einen Umsatzrückgang auf währungsbereinigter Basis im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich nach 4,27 Milliarden Euro 2025. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern soll 300 bis 350 Millionen Euro (2025: 391) erreichen.
Hugo Boss befindet sich nach einer schwachen Entwicklung im Umbau und sieht sich dabei einem Übernahmeangebot seines Großaktionärs Frasers gegenüber. Das Unternehmen hält den gebotenen Preis jedoch für zu niedrig. Das Angebot läuft noch bis 13. August./nas/mis/jha/
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