- Hochtief hält am Gewinnziel für 2026 fest.
- Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 5,3 Prozent.
- Der Auftragsbestand lag Ende März bei 79,3 Milliarden Euro.
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An der Börse kamen die Quartalszahlen zunächst nicht gut an. Die Aktien rutschten in einer ersten Reaktion bis auf 501 Euro ab. Zuletzt notierten die Papiere unverändert bei 549 Euro. Seit dem Rekordhoch von 554 Euro am vergangenen Mittwoch war ihr Kurs kaum von der Stelle gekommen.
Die Auftragsbücher von Hochtief sind dank des KI-Booms gut gefüllt. Der Ordereingang wuchs um mehr als 17 Prozent auf 15,2 Milliarden Euro. Davon stammte 60 Prozent aus den Wachstumsbereichen, hieß es. Der Auftragsbestand betrug Ende März 79,3 Milliarden Euro.
"Wir sind erfolgreich in das Jahr 2026 gestartet, mit hohen Gewinnzuwächsen und einem Rekord-Auftragsbestand", sagte Unternehmenschef Juan Santamaría Cases, der auch Chef der Hochtief-Mutter ACS
Experte Graham Hunt vom Analysehaus Jefferies bescheinigte dem Baukonzern einen guten Jahresstart. Der Nettogewinn liege dank der australischen Tochter Turner 4,6 Prozent über der durchschnittlichen Markterwartung. Deren ähnlich starker Auftragseingang deute auf eine weiter anziehende Nachfrage im Sog des Rechenzentren-Booms für Künstliche Intelligenz (KI) hin. Vor diesem Hintergrund wirke das für 2026 weiter angestrebte Gewinnplus des Konzerns von 20 bis 30 Prozent konservativ.
Unternehmenschef Santamaría Cases sieht sein Unternehmen vor allem in Wachstumsbereichen wie Künstlicher Intelligenz, Digitalisierung, Verteidigung sowie im Tech-Sektor gut positioniert. In diesen Bereichen steige die Nachfrage nach moderner Infrastruktur immer stärker. Tech-Konzerne stecken wegen wachsender Datenmengen und des KI-Trends viel Geld in den Ausbau von Rechenleistung. Aber auch Regierungen weltweit haben ihre Budgets für die Verteidigung deutlich erhöht.
Im laufenden Jahr rechnet die Hochtief-Spitze dank eines guten Auftragsbestands weiter mit einem bereinigten Nettogewinn von 950 Millionen bis 1,025 Milliarden Euro. 2025 war der bereinigte Gewinn um 26,3 Prozent auf 789,3 Millionen Euro gestiegen.
Inklusive Sondereffekten wies Hochtief in den ersten drei Monaten einen Gewinn von 210 Millionen Euro aus. Das waren fast ein Drittel weniger als im Vorjahr, als Hochtief von der Flatiron-Transaktion profitiert hatte. Hochtief und der spanische Mutterkonzern ACS hatten durch einen Zusammenschluss der US-Tochter und der ACS-Tochter Dragados North America das zweitgrößte Tiefbau- und Bauunternehmen in den Vereinigten Staaten geschaffen. Hochtief
Der Aktienkurs des mehrheitlich zum spanischen Infrastrukturkonzern ACS
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