- Der GSK-Standort in Dresden soll bis 2028 schließen.
- In Dresden arbeiten etwa 650 Mitarbeiter.
- Die Grippeimpfstoffproduktion wird nach Kanada verlagert.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Am Dresdner Standort hatte der Unternehmer Karl August Lingner, der mit dem Mundwasser Odol reich wurde, im Jahr 1911 das Sächsische Serumwerk und Institut für Bakteriotherapie gegründet. Zu DDR-Zeiten wurde es verstaatlicht. Nach der Wiedervereinigung übernahm der britische Konzern SmithKline Beecham (heute: GSK) 1992 die Produktion.
Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie kündigte Widerstand gegen die geplante Schließung an. Damit drohe Sachsen hochqualifizierte Industriearbeitsplätze und Deutschland wichtige pharmazeutische Produktionskompetenz zu verlieren. GSK produziert im Dresdner Werk Impfstoffe gegen Grippe und Hepatitis. Nach früheren Angaben des Unternehmens werden pro Woche zwei Millionen Impfdosen produziert./raz/jan/DP/men
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