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FirstEnergy Aktie

Aktie
WKN:  910509 ISIN:  US3379321074 US-Symbol:  FE Branche:  Stromversorgungsunternehmen Land:  USA
39,20 €
-1,00 €
-2,49%
22:43:04 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
21,97 Mrd. €
Streubesitz
5,03%
KGV
17,68
Dividende
0,45 $
Dividendenrendite
0,95%
neu: Nachhaltigkeits-Score
29 %
Index-Zuordnung
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FirstEnergy Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

FirstEnergy Corp. ist ein integrierter, regulierter US-Energieversorger mit Schwerpunkt auf Stromübertragung und -verteilung im Nordosten und Mittleren Westen der Vereinigten Staaten. Das Unternehmen betreibt ein weitreichendes Hochspannungs-Übertragungsnetz sowie regionale Verteilnetze und fokussiert sich auf planbare, regulierte Erträge. Für konservative Anleger ist FirstEnergy vor allem als etablierter Versorger mit starken Netzmonopolen, ausgeprägter Regulierungsbindung und einem stabilitätsorientierten Geschäftsmodell relevant. Die Aktie bildet primär die Entwicklung der regulierten Netzrenditen, der regulatorischen Rahmenbedingungen sowie der Kapitalkosten und der Kreditqualität ab.

Geschäftsmodell und Mission

FirstEnergy verfolgt ein überwiegend reguliertes Geschäftsmodell mit Fokus auf dem Betrieb von Stromübertragungs- und Verteilnetzen. Das Unternehmen erwirtschaftet den Großteil seiner Erträge aus regulierten Netzentgelten, die von staatlichen und bundesstaatlichen Regulierungsbehörden festgelegt werden. Energieerzeugung spielt im heutigen Konzernprofil nur noch eine untergeordnete Rolle, da FirstEnergy im Zuge einer strategischen Neuausrichtung wesentliche Erzeugungskapazitäten aus dem Konzern herausgelöst hat. Kern des Geschäftsmodells ist die Bereitstellung einer zuverlässigen, sicheren und möglichst unterbrechungsfreien Stromversorgung für Haushalte, Gewerbe- und Industriekunden. Die Mission von FirstEnergy umfasst insbesondere:
  • eine zuverlässige Stromversorgung mit hoher Netzstabilität
  • die schrittweise Modernisierung der Netzinfrastruktur
  • die Integration dezentraler und erneuerbarer Erzeugung
  • die Einhaltung strenger Sicherheits- und Compliance-Standards
Damit positioniert sich FirstEnergy als kritischer Infrastrukturanbieter, der Versorgungssicherheit, Netzresilienz und Kundenservice in den Vordergrund stellt.

Produkte und Dienstleistungen

Das Leistungsportfolio von FirstEnergy ist typisch für einen regulierten US-Versorger und lässt sich in mehrere Angebotskategorien gliedern:
  • Stromverteilung: Lieferung elektrischer Energie an Privat-, Gewerbe- und Industriekunden über regionale Verteilnetze.
  • Übertragungsdienstleistungen: Hochspannungs-Übertragung von Strom über weite Distanzen, inklusive Netzzugang für Erzeuger und Zwischenhändler.
  • Netzanschluss und Infrastrukturservices: Anschluss neuer Kunden, Netzausbau in Wachstumsregionen, Umspannwerke, Leitungsmodernisierung und Netzverstärkung.
  • Mess- und Abrechnungsdienstleistungen: Zählerbetrieb, Verbrauchserfassung, Abrechnung und Tarifierung, einschließlich intelligenter Messsysteme.
  • Kundenservices und Energielösungen: Beratung zu Energieeffizienz, Nachfragesteuerung (Demand Response) und optionalen Serviceprogrammen, die auf höhere Versorgungssicherheit oder Komfort abzielen.
FirstEnergy ist damit primär als Netzbetreiber und Versorgungsunternehmen tätig, weniger als klassischer Stromproduzent oder Energiehändler. Die Ertragsbasis speist sich vorwiegend aus regulierten Tarifen und genehmigten Eigenkapitalrenditen, nicht aus spekulativen Handelsgeschäften.

Business Units und Konzernstruktur

FirstEnergy gliedert seine Aktivitäten in mehrere operative Einheiten und rechtlich getrennte Tochtergesellschaften, die überwiegend als regulierte Stromversorger oder Übertragungsnetzbetreiber auftreten. Die wesentlichen Bereiche sind:
  • Regulated Distribution: Regionale Verteilunternehmen, die Strom an Endkunden in mehreren Bundesstaaten liefern. Hierzu gehören unterschiedliche lokale Versorgermarken, die jeweils eigene Tarifstrukturen und Zuständigkeitsbereiche aufweisen.
  • Regulated Transmission: Übertragungsnetzgesellschaften, die Hochspannungsleitungen, Umspannwerke und Netzverknüpfungspunkte betreiben. Die Erlöse in diesem Segment werden primär von der Federal Energy Regulatory Commission (FERC) reguliert.
Historisch war FirstEnergy stärker im Bereich konventioneller Energieerzeugung engagiert. Diese Aktivitäten wurden im Zuge eines strategischen Umbaus und regulatorischer Änderungen in eigenständige Gesellschaften ausgelagert beziehungsweise restrukturiert. Heute präsentiert sich der Konzern klar als regulierter Netz- und Versorgungsakteur, was die Transparenz des Geschäftsprofils erhöht und die Abhängigkeit von volatilen Großhandelsstrompreisen reduziert.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

FirstEnergy entstand Mitte der 1990er Jahre durch die Fusion regionaler Versorger in den USA und hat seine Wurzeln in einer Vielzahl historischer Elektrizitätsgesellschaften im Rust-Belt und im Appalachenraum. Über die Jahre verfolgte das Management eine Wachstumsstrategie über Zusammenschlüsse, Akquisitionen und die Integration von Versorgungsgebieten, um Größenvorteile bei Betrieb, Beschaffung und Finanzierung zu heben. Ein zentrales Kapitel der Unternehmensgeschichte ist die schrittweise Abkehr vom breit integrierten Versorger hin zu einem stärker regulierten Netz- und Verteilungsschwerpunkt. Treiber waren:
  • Deregulierung und Liberalisierung von Erzeugungsmärkten
  • wachsende Investitionsanforderungen an Netze und Infrastruktur
  • steigende Anforderungen an Umwelt- und Klimaschutzauflagen
In den vergangenen Jahren war FirstEnergy zudem mit erheblichen Compliance- und Governance-Herausforderungen konfrontiert, die zu regulatorischer und juristischer Prüfung führten. Infolge dieser Ereignisse leitete das Unternehmen Programme zur Stärkung der Corporate Governance, zur Verbesserung interner Kontrollsysteme und zur Repositionierung gegenüber Regulierern und Stakeholdern ein. Diese Phase prägt die Wahrnehmung des Unternehmens bei Investoren bis heute und beeinflusst Risikoaufschläge, Ratingeinschätzungen und die strategische Kommunikationspolitik.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

FirstEnergy verfügt als regulierter Netzbetreiber über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die einen gewissen ökonomischen Burggraben schaffen:
  • Natürliche Monopole: Stromverteil- und Übertragungsnetze sind kapitalintensive Infrastrukturen, die in den jeweiligen Versorgungsgebieten typischerweise nur einmal aufgebaut werden. Parallelstrukturen sind wirtschaftlich oft nicht sinnvoll, sodass FirstEnergy in vielen Regionen als faktischer Monopolist oder dominanter Anbieter agiert.
  • Regulatorisch garantierte Renditen: Die Netzrenditen werden innerhalb von Regulierungsprozessen festgelegt. Dadurch entsteht planbare Ertragsstabilität, sofern das Unternehmen effizient arbeitet und regulatorischen Vorgaben nachkommt.
  • Hohe Eintrittsbarrieren: Der Aufbau von Netzinfrastruktur erfordert hohe Investitionen, langwierige Genehmigungsverfahren und umfassende technische Expertise. Diese Eintrittsbarrieren schützen bestehende Netzbetreiber vor schneller Konkurrenz durch neue Marktteilnehmer.
  • Regionale Verankerung: Langjährige Kundenbeziehungen, etablierte Betriebsstätten und lokales Know-how fördern eine tiefe Verankerung in den Versorgungsregionen. Dies erleichtert die Koordination mit Behörden, Kommunen und Großkunden.
Dem stehen jedoch strukturelle Risiken gegenüber, die den Burggraben relativieren, etwa erhöhte regulatorische Eingriffe, politische Einflussnahme auf Tarife oder verschärfte Compliance-Anforderungen infolge vergangener Vorfälle. Der Burggraben basiert daher weniger auf Markenstärke als auf Infrastruktur, Regulierung und technischer Komplexität.

Wettbewerbsumfeld

FirstEnergy agiert in einem fragmentierten US-Versorgermarkt mit zahlreichen regionalen Energieunternehmen und Holdinggesellschaften. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen je nach Region und Segment unter anderem andere große, börsennotierte Versorger-Holdings mit ähnlichem Fokus auf regulierte Netze, Übertragung und Verteilung. Der Wettbewerb verläuft im Kerngeschäft allerdings nicht über klassische Preiskonkurrenz, sondern über:
  • Effizienz der Netzinstandhaltung und -modernisierung
  • Regulierungsbeziehungen und Genehmigung von Tarifstrukturen
  • Kapitalkosten, Kreditratings und Refinanzierungskonditionen
  • Fähigkeit zur Integration erneuerbarer Energien und neuer Technologien
Im Endkundengeschäft können in einigen Märkten alternative Stromanbieter oder Energiedienstleister um Kunden konkurrieren, insbesondere dort, wo die Erzeugung liberalisiert ist. Dennoch behält FirstEnergy als Netzbetreiber zentrale Steuerungs- und Abrechnungsfunktionen. Der eigentliche Wettbewerb spielt sich stärker im Kapitalmarkt- und Regulierungsumfeld ab als im direkten Tarifwettbewerb um Haushaltskunden.

Management und Strategie

Das Top-Management von FirstEnergy verfolgt eine Strategie, die auf Stabilität, regulatorische Berechenbarkeit und schrittweise Modernisierung der Netzinfrastruktur ausgerichtet ist. Nach einer Phase erhöhter rechtlicher und politischer Risiken hat die Führungsebene ihre Prioritäten neu gewichtet. Zentrale strategische Stoßrichtungen sind:
  • Fokus auf regulierte Kerngeschäfte in Übertragung und Verteilung, Reduktion nicht-regulierter Aktivitäten.
  • Netzmodernisierung mit Investitionen in Zuverlässigkeit, Automatisierung und digitale Steuerungssysteme, um Ausfallzeiten zu minimieren und Netze resilienter gegen Extremwetterereignisse zu machen.
  • Stärkung von Governance und Compliance durch verbesserte Kontrollmechanismen, unabhängige Überwachungsgremien und verstärkte Transparenz in der Zusammenarbeit mit Regulierungsbehörden.
  • Kapitaldisziplin mit Fokus auf ausgewogene Bilanzstrukturen, der Sicherung angemessener Kreditratings und der Optimierung der Kapitalkosten.
Für konservative Anleger ist insbesondere relevant, inwieweit das Management seine Zusagen zur Entschärfung rechtlicher Risiken, zur Stabilisierung der Bilanz und zur nachhaltigen Dividendenpolitik im Einklang mit regulatorischen Rahmenbedingungen umsetzt. Die Glaubwürdigkeit der Führung und ihr Verhältnis zu Aufsichts- und Kontrollinstanzen bilden einen wesentlichen qualitativen Faktor.

Branchen- und Regionalanalyse

FirstEnergy ist im US-amerikanischen Stromversorger- und Netzsektor tätig, der als kapitalintensiv, reguliert und strukturell relativ defensiv gilt. Die Nachfrage nach Strom wächst langfristig moderat, wird aber zunehmend von Effizienzmaßnahmen, Elektrifizierung und Digitalisierung beeinflusst. In den von FirstEnergy bedienten Regionen – insbesondere im Nordosten und Teilen des Mittleren Westens – wirken mehrere Faktoren zusammen:
  • Industriestruktur: Traditionelle Industrie- und Fertigungsstandorte mit teils alternder Infrastruktur, kombiniert mit Dienstleistungs- und Gesundheitssektoren.
  • Demografische Entwicklung: Teilweise stagnierende oder moderat wachsende Bevölkerungszahlen, was das Lastwachstum begrenzt, gleichzeitig aber eine hohe Grundlast stabilisiert.
  • Klimatische Herausforderungen: Winterstürme, Starkregen und Extremwetter erhöhen die Anforderungen an Netzresilienz und Notfallmanagement.
  • Regulatorische Komplexität: Unterschiedliche Regelwerke auf Bundes- und Bundesstaatenebene, die Investitionszyklen, Renditen und zulässige Kostenbestandteile beeinflussen.
Die Branche befindet sich außerdem in einem Transformationsprozess, der durch den Ausbau erneuerbarer Energien, Dezentralisierung der Erzeugung, Elektromobilität und zunehmende Digitalisierung geprägt ist. Netzbetreiber wie FirstEnergy müssen erhebliche Investitionen in Flexibilität, Kapazitätsmanagement und IT-Sicherheit tätigen, um neue Lastprofile und Einspeisestrukturen stabil zu managen.

Besonderheiten und aktuelle Schwerpunkte

Zu den heutigen Besonderheiten von FirstEnergy zählen mehrere Aspekte, die das Risiko- und Chancenprofil prägen:
  • Regulatorische Nachwirkungen früherer Compliance-Fälle: Regulatoren und Investoren beobachten Governance, Lobbying-Aktivitäten und interne Kontrollen genau. Vereinbarungen mit Behörden und mögliche Auflagen beeinflussen die strategische Handlungsfreiheit.
  • Hohe Investitionsprogramme: Der Bedarf an Netzinvestitionen zur Erneuerung und Modernisierung ist erheblich. Dies erzeugt einerseits Wachstumspotenzial im regulierten Anlagevermögen, erhöht andererseits die Abhängigkeit von Kapitalmärkten und Tarifgenehmigungen.
  • Digitalisierung und Smart Grid: Der Ausbau intelligenter Mess- und Steuerungstechnologie verändert den operativen Betrieb, ermöglicht präzisere Netzsteuerung, erfordert aber auch erhöhte Cybersicherheitsstandards und Datenmanagement.
  • ESG-Fokus: Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien haben wachsende Relevanz für Ratingagenturen und institutionelle Investoren. FirstEnergy muss sich an strengeren ESG-Maßstäben messen lassen, insbesondere nach früheren Governance-Themen.
Diese Besonderheiten machen FirstEnergy zu einem Versorger mit typischer defensiver Grundstruktur, jedoch überdurchschnittlicher Sensitivität gegenüber regulatorischen und reputativen Entwicklungen.

Chancen und Risiken aus Sicht eines konservativen Anlegers

Für einen konservativen Anleger bietet FirstEnergy ein Profil, das zugleich defensive Elemente und spezifische Risikofaktoren vereint. Mögliche Chancen eines Engagements umfassen:
  • Relativ stabile Nachfrage nach Strom aufgrund der systemkritischen Bedeutung elektrischer Energie, auch in Phasen wirtschaftlicher Schwäche.
  • Regulierte Ertragsbasis mit potenziell planbaren Cashflows, sofern die Beziehungen zu Regulierungsbehörden intakt bleiben und Investitionen anerkannt werden.
  • Wachstum im regulierten Anlagevermögen durch Netzinvestitionen, die bei Genehmigung zu steigenden Ertragsgrundlagen führen können.
  • Positionierung in der Energiewende durch Rolle als Netzbetreiber, der erneuerbare Energien, Speicherlösungen und Elektromobilität integriert und davon indirekt profitieren kann.
Dem stehen diverse Risiken gegenüber, die konservative Anleger sorgfältig abwägen sollten:
  • Regulatorisches Risiko: Änderungen der Regulierung, Tarifanpassungen, verschärfte Auflagen oder Sanktionen können direkt auf Renditen und Cashflows durchschlagen.
  • Governance- und Reputationsrisiko: Frühere Compliance-Vorfälle haben Vertrauen belastet. Wiederholungen oder neue Untersuchungen könnten Bewertungsabschläge und höhere Finanzierungskosten nach sich ziehen.
  • Kapitalintensität und Verschuldung: Hohe Investitionsprogramme erfordern fortlaufende Fremd- und Eigenkapitalfinanzierung. Steigende Zinsen oder schwächere Kreditratings können die Kapitalkosten erhöhen und den finanziellen Spielraum einschränken.
  • Technologische und operative Risiken: Verzögerungen bei Netzmodernisierung, Cyberangriffe, größere Netzausfälle oder Fehlinvestitionen in Technologie können zu zusätzlichen Kosten, Entschädigungsansprüchen und regulatorischem Druck führen.
  • Politische Einflussfaktoren: Energiepolitik, Klimaziele und öffentliche Debatten über Tarife und Infrastrukturprojekte erhöhen die Unvorhersehbarkeit von Rahmenbedingungen.
Unter dem Strich stellt FirstEnergy ein Versorgungsunternehmen mit defensivem Kern dar, dessen Attraktivität für risikoaverse Anleger entscheidend davon abhängt, inwieweit es gelingt, regulatorische Beziehungen zu stabilisieren, Governance-Strukturen zu festigen und die Kapitalstruktur im Einklang mit den hohen Investitionserfordernissen solide zu halten. Eine individuelle Beurteilung von Risikotoleranz, Anlagehorizont und Diversifikationsgrad bleibt unerlässlich.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 39,20 € / 39,60 €
Spread +1,02%
Schluss Vortag 40,20 €
Gehandelte Stücke 10
Tagesvolumen Vortag 21.978 €
Tagestief 38,80 €
Tageshoch 40,00 €
52W-Tief 33,40 €
52W-Hoch 42,00 €
Jahrestief 37,80 €
Jahreshoch 41,20 €

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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 13.472 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 2.375 $
Jahresüberschuss in Mio. 1.127 $
Umsatz je Aktie 23,36 $
Gewinn je Aktie 1,70 $
Gewinnrendite +9,05%
Umsatzrendite +7,26%
Return on Investment +2,17%
Marktkapitalisierung in Mio. 22.938 $
KGV (Kurs/Gewinn) 23,40
KBV (Kurs/Buchwert) 1,84
KUV (Kurs/Umsatz) 1,70
Eigenkapitalrendite +7,85%
Eigenkapitalquote +23,93%

Derivate

Hebelprodukte (36)
Faktor-Zertifikate 19
Knock-Outs 17

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 4
Gesteigert seit 3 Jahre
Keine Senkung seit 11 Jahre
Stabilität der Dividende -0,63 (max 1,00)
Jährlicher 3,06% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 2,25% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 65,4% (auf den Gewinn/FFO)
quote 100% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 5,68%

Dividenden Historie

Datum Dividende
07.11.2025 0,45 $ (0,39 €)
07.08.2025 0,45 $ (0,38 €)
07.05.2025 0,45 $ (0,39 €)
07.02.2025 0,43 $ (0,41 €)
07.11.2024 0,43 $ (0,40 €)
07.08.2024 0,43 $ (0,39 €)
06.05.2024 0,43 $ (0,39 €)
06.02.2024 0,41 $ (0,38 €)
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Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 39,00 € -2,50%
40,00 € 19:31
Frankfurt 39,80 € -1,00%
40,20 € 08:16
Hamburg 40,00 € -0,99%
40,40 € 08:09
München 40,20 € 0 %
40,20 € 08:07
Stuttgart 39,20 € -2,00%
40,00 € 21:55
L&S RT 39,40 € -2,23%
40,30 € 22:48
NYSE 46,56 $ -1,04%
47,05 $ 22:10
Nasdaq 46,56 $ -1,07%
47,065 $ 22:00
AMEX 46,59 $ -1,15%
47,13 $ 21:59
Tradegate 39,40 € -1,99%
40,20 € 21:28
Quotrix 40,20 € -0,99%
40,60 € 07:27
Gettex 39,20 € -2,49%
40,20 € 22:43
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
23.01.26 40,00 0
22.01.26 40,20 21.978
21.01.26 40,40 12.825
20.01.26 40,20 201
19.01.26 40,40 2.303
16.01.26 40,60 16.970
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 40,60 € -1,48%
1 Monat 37,80 € +5,82%
6 Monate 34,80 € +14,94%
1 Jahr 37,40 € +6,95%
5 Jahre - -

Unternehmensprofil FirstEnergy

FirstEnergy Corp. ist ein integrierter, regulierter US-Energieversorger mit Schwerpunkt auf Stromübertragung und -verteilung im Nordosten und Mittleren Westen der Vereinigten Staaten. Das Unternehmen betreibt ein weitreichendes Hochspannungs-Übertragungsnetz sowie regionale Verteilnetze und fokussiert sich auf planbare, regulierte Erträge. Für konservative Anleger ist FirstEnergy vor allem als etablierter Versorger mit starken Netzmonopolen, ausgeprägter Regulierungsbindung und einem stabilitätsorientierten Geschäftsmodell relevant. Die Aktie bildet primär die Entwicklung der regulierten Netzrenditen, der regulatorischen Rahmenbedingungen sowie der Kapitalkosten und der Kreditqualität ab.

Geschäftsmodell und Mission

FirstEnergy verfolgt ein überwiegend reguliertes Geschäftsmodell mit Fokus auf dem Betrieb von Stromübertragungs- und Verteilnetzen. Das Unternehmen erwirtschaftet den Großteil seiner Erträge aus regulierten Netzentgelten, die von staatlichen und bundesstaatlichen Regulierungsbehörden festgelegt werden. Energieerzeugung spielt im heutigen Konzernprofil nur noch eine untergeordnete Rolle, da FirstEnergy im Zuge einer strategischen Neuausrichtung wesentliche Erzeugungskapazitäten aus dem Konzern herausgelöst hat. Kern des Geschäftsmodells ist die Bereitstellung einer zuverlässigen, sicheren und möglichst unterbrechungsfreien Stromversorgung für Haushalte, Gewerbe- und Industriekunden. Die Mission von FirstEnergy umfasst insbesondere:
  • eine zuverlässige Stromversorgung mit hoher Netzstabilität
  • die schrittweise Modernisierung der Netzinfrastruktur
  • die Integration dezentraler und erneuerbarer Erzeugung
  • die Einhaltung strenger Sicherheits- und Compliance-Standards
Damit positioniert sich FirstEnergy als kritischer Infrastrukturanbieter, der Versorgungssicherheit, Netzresilienz und Kundenservice in den Vordergrund stellt.

Produkte und Dienstleistungen

Das Leistungsportfolio von FirstEnergy ist typisch für einen regulierten US-Versorger und lässt sich in mehrere Angebotskategorien gliedern:
  • Stromverteilung: Lieferung elektrischer Energie an Privat-, Gewerbe- und Industriekunden über regionale Verteilnetze.
  • Übertragungsdienstleistungen: Hochspannungs-Übertragung von Strom über weite Distanzen, inklusive Netzzugang für Erzeuger und Zwischenhändler.
  • Netzanschluss und Infrastrukturservices: Anschluss neuer Kunden, Netzausbau in Wachstumsregionen, Umspannwerke, Leitungsmodernisierung und Netzverstärkung.
  • Mess- und Abrechnungsdienstleistungen: Zählerbetrieb, Verbrauchserfassung, Abrechnung und Tarifierung, einschließlich intelligenter Messsysteme.
  • Kundenservices und Energielösungen: Beratung zu Energieeffizienz, Nachfragesteuerung (Demand Response) und optionalen Serviceprogrammen, die auf höhere Versorgungssicherheit oder Komfort abzielen.
FirstEnergy ist damit primär als Netzbetreiber und Versorgungsunternehmen tätig, weniger als klassischer Stromproduzent oder Energiehändler. Die Ertragsbasis speist sich vorwiegend aus regulierten Tarifen und genehmigten Eigenkapitalrenditen, nicht aus spekulativen Handelsgeschäften.

Business Units und Konzernstruktur

FirstEnergy gliedert seine Aktivitäten in mehrere operative Einheiten und rechtlich getrennte Tochtergesellschaften, die überwiegend als regulierte Stromversorger oder Übertragungsnetzbetreiber auftreten. Die wesentlichen Bereiche sind:
  • Regulated Distribution: Regionale Verteilunternehmen, die Strom an Endkunden in mehreren Bundesstaaten liefern. Hierzu gehören unterschiedliche lokale Versorgermarken, die jeweils eigene Tarifstrukturen und Zuständigkeitsbereiche aufweisen.
  • Regulated Transmission: Übertragungsnetzgesellschaften, die Hochspannungsleitungen, Umspannwerke und Netzverknüpfungspunkte betreiben. Die Erlöse in diesem Segment werden primär von der Federal Energy Regulatory Commission (FERC) reguliert.
Historisch war FirstEnergy stärker im Bereich konventioneller Energieerzeugung engagiert. Diese Aktivitäten wurden im Zuge eines strategischen Umbaus und regulatorischer Änderungen in eigenständige Gesellschaften ausgelagert beziehungsweise restrukturiert. Heute präsentiert sich der Konzern klar als regulierter Netz- und Versorgungsakteur, was die Transparenz des Geschäftsprofils erhöht und die Abhängigkeit von volatilen Großhandelsstrompreisen reduziert.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

FirstEnergy entstand Mitte der 1990er Jahre durch die Fusion regionaler Versorger in den USA und hat seine Wurzeln in einer Vielzahl historischer Elektrizitätsgesellschaften im Rust-Belt und im Appalachenraum. Über die Jahre verfolgte das Management eine Wachstumsstrategie über Zusammenschlüsse, Akquisitionen und die Integration von Versorgungsgebieten, um Größenvorteile bei Betrieb, Beschaffung und Finanzierung zu heben. Ein zentrales Kapitel der Unternehmensgeschichte ist die schrittweise Abkehr vom breit integrierten Versorger hin zu einem stärker regulierten Netz- und Verteilungsschwerpunkt. Treiber waren:
  • Deregulierung und Liberalisierung von Erzeugungsmärkten
  • wachsende Investitionsanforderungen an Netze und Infrastruktur
  • steigende Anforderungen an Umwelt- und Klimaschutzauflagen
In den vergangenen Jahren war FirstEnergy zudem mit erheblichen Compliance- und Governance-Herausforderungen konfrontiert, die zu regulatorischer und juristischer Prüfung führten. Infolge dieser Ereignisse leitete das Unternehmen Programme zur Stärkung der Corporate Governance, zur Verbesserung interner Kontrollsysteme und zur Repositionierung gegenüber Regulierern und Stakeholdern ein. Diese Phase prägt die Wahrnehmung des Unternehmens bei Investoren bis heute und beeinflusst Risikoaufschläge, Ratingeinschätzungen und die strategische Kommunikationspolitik.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

FirstEnergy verfügt als regulierter Netzbetreiber über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die einen gewissen ökonomischen Burggraben schaffen:
  • Natürliche Monopole: Stromverteil- und Übertragungsnetze sind kapitalintensive Infrastrukturen, die in den jeweiligen Versorgungsgebieten typischerweise nur einmal aufgebaut werden. Parallelstrukturen sind wirtschaftlich oft nicht sinnvoll, sodass FirstEnergy in vielen Regionen als faktischer Monopolist oder dominanter Anbieter agiert.
  • Regulatorisch garantierte Renditen: Die Netzrenditen werden innerhalb von Regulierungsprozessen festgelegt. Dadurch entsteht planbare Ertragsstabilität, sofern das Unternehmen effizient arbeitet und regulatorischen Vorgaben nachkommt.
  • Hohe Eintrittsbarrieren: Der Aufbau von Netzinfrastruktur erfordert hohe Investitionen, langwierige Genehmigungsverfahren und umfassende technische Expertise. Diese Eintrittsbarrieren schützen bestehende Netzbetreiber vor schneller Konkurrenz durch neue Marktteilnehmer.
  • Regionale Verankerung: Langjährige Kundenbeziehungen, etablierte Betriebsstätten und lokales Know-how fördern eine tiefe Verankerung in den Versorgungsregionen. Dies erleichtert die Koordination mit Behörden, Kommunen und Großkunden.
Dem stehen jedoch strukturelle Risiken gegenüber, die den Burggraben relativieren, etwa erhöhte regulatorische Eingriffe, politische Einflussnahme auf Tarife oder verschärfte Compliance-Anforderungen infolge vergangener Vorfälle. Der Burggraben basiert daher weniger auf Markenstärke als auf Infrastruktur, Regulierung und technischer Komplexität.

Wettbewerbsumfeld

FirstEnergy agiert in einem fragmentierten US-Versorgermarkt mit zahlreichen regionalen Energieunternehmen und Holdinggesellschaften. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen je nach Region und Segment unter anderem andere große, börsennotierte Versorger-Holdings mit ähnlichem Fokus auf regulierte Netze, Übertragung und Verteilung. Der Wettbewerb verläuft im Kerngeschäft allerdings nicht über klassische Preiskonkurrenz, sondern über:
  • Effizienz der Netzinstandhaltung und -modernisierung
  • Regulierungsbeziehungen und Genehmigung von Tarifstrukturen
  • Kapitalkosten, Kreditratings und Refinanzierungskonditionen
  • Fähigkeit zur Integration erneuerbarer Energien und neuer Technologien
Im Endkundengeschäft können in einigen Märkten alternative Stromanbieter oder Energiedienstleister um Kunden konkurrieren, insbesondere dort, wo die Erzeugung liberalisiert ist. Dennoch behält FirstEnergy als Netzbetreiber zentrale Steuerungs- und Abrechnungsfunktionen. Der eigentliche Wettbewerb spielt sich stärker im Kapitalmarkt- und Regulierungsumfeld ab als im direkten Tarifwettbewerb um Haushaltskunden.

Management und Strategie

Das Top-Management von FirstEnergy verfolgt eine Strategie, die auf Stabilität, regulatorische Berechenbarkeit und schrittweise Modernisierung der Netzinfrastruktur ausgerichtet ist. Nach einer Phase erhöhter rechtlicher und politischer Risiken hat die Führungsebene ihre Prioritäten neu gewichtet. Zentrale strategische Stoßrichtungen sind:
  • Fokus auf regulierte Kerngeschäfte in Übertragung und Verteilung, Reduktion nicht-regulierter Aktivitäten.
  • Netzmodernisierung mit Investitionen in Zuverlässigkeit, Automatisierung und digitale Steuerungssysteme, um Ausfallzeiten zu minimieren und Netze resilienter gegen Extremwetterereignisse zu machen.
  • Stärkung von Governance und Compliance durch verbesserte Kontrollmechanismen, unabhängige Überwachungsgremien und verstärkte Transparenz in der Zusammenarbeit mit Regulierungsbehörden.
  • Kapitaldisziplin mit Fokus auf ausgewogene Bilanzstrukturen, der Sicherung angemessener Kreditratings und der Optimierung der Kapitalkosten.
Für konservative Anleger ist insbesondere relevant, inwieweit das Management seine Zusagen zur Entschärfung rechtlicher Risiken, zur Stabilisierung der Bilanz und zur nachhaltigen Dividendenpolitik im Einklang mit regulatorischen Rahmenbedingungen umsetzt. Die Glaubwürdigkeit der Führung und ihr Verhältnis zu Aufsichts- und Kontrollinstanzen bilden einen wesentlichen qualitativen Faktor.

Branchen- und Regionalanalyse

FirstEnergy ist im US-amerikanischen Stromversorger- und Netzsektor tätig, der als kapitalintensiv, reguliert und strukturell relativ defensiv gilt. Die Nachfrage nach Strom wächst langfristig moderat, wird aber zunehmend von Effizienzmaßnahmen, Elektrifizierung und Digitalisierung beeinflusst. In den von FirstEnergy bedienten Regionen – insbesondere im Nordosten und Teilen des Mittleren Westens – wirken mehrere Faktoren zusammen:
  • Industriestruktur: Traditionelle Industrie- und Fertigungsstandorte mit teils alternder Infrastruktur, kombiniert mit Dienstleistungs- und Gesundheitssektoren.
  • Demografische Entwicklung: Teilweise stagnierende oder moderat wachsende Bevölkerungszahlen, was das Lastwachstum begrenzt, gleichzeitig aber eine hohe Grundlast stabilisiert.
  • Klimatische Herausforderungen: Winterstürme, Starkregen und Extremwetter erhöhen die Anforderungen an Netzresilienz und Notfallmanagement.
  • Regulatorische Komplexität: Unterschiedliche Regelwerke auf Bundes- und Bundesstaatenebene, die Investitionszyklen, Renditen und zulässige Kostenbestandteile beeinflussen.
Die Branche befindet sich außerdem in einem Transformationsprozess, der durch den Ausbau erneuerbarer Energien, Dezentralisierung der Erzeugung, Elektromobilität und zunehmende Digitalisierung geprägt ist. Netzbetreiber wie FirstEnergy müssen erhebliche Investitionen in Flexibilität, Kapazitätsmanagement und IT-Sicherheit tätigen, um neue Lastprofile und Einspeisestrukturen stabil zu managen.

Besonderheiten und aktuelle Schwerpunkte

Zu den heutigen Besonderheiten von FirstEnergy zählen mehrere Aspekte, die das Risiko- und Chancenprofil prägen:
  • Regulatorische Nachwirkungen früherer Compliance-Fälle: Regulatoren und Investoren beobachten Governance, Lobbying-Aktivitäten und interne Kontrollen genau. Vereinbarungen mit Behörden und mögliche Auflagen beeinflussen die strategische Handlungsfreiheit.
  • Hohe Investitionsprogramme: Der Bedarf an Netzinvestitionen zur Erneuerung und Modernisierung ist erheblich. Dies erzeugt einerseits Wachstumspotenzial im regulierten Anlagevermögen, erhöht andererseits die Abhängigkeit von Kapitalmärkten und Tarifgenehmigungen.
  • Digitalisierung und Smart Grid: Der Ausbau intelligenter Mess- und Steuerungstechnologie verändert den operativen Betrieb, ermöglicht präzisere Netzsteuerung, erfordert aber auch erhöhte Cybersicherheitsstandards und Datenmanagement.
  • ESG-Fokus: Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien haben wachsende Relevanz für Ratingagenturen und institutionelle Investoren. FirstEnergy muss sich an strengeren ESG-Maßstäben messen lassen, insbesondere nach früheren Governance-Themen.
Diese Besonderheiten machen FirstEnergy zu einem Versorger mit typischer defensiver Grundstruktur, jedoch überdurchschnittlicher Sensitivität gegenüber regulatorischen und reputativen Entwicklungen.

Chancen und Risiken aus Sicht eines konservativen Anlegers

Für einen konservativen Anleger bietet FirstEnergy ein Profil, das zugleich defensive Elemente und spezifische Risikofaktoren vereint. Mögliche Chancen eines Engagements umfassen:
  • Relativ stabile Nachfrage nach Strom aufgrund der systemkritischen Bedeutung elektrischer Energie, auch in Phasen wirtschaftlicher Schwäche.
  • Regulierte Ertragsbasis mit potenziell planbaren Cashflows, sofern die Beziehungen zu Regulierungsbehörden intakt bleiben und Investitionen anerkannt werden.
  • Wachstum im regulierten Anlagevermögen durch Netzinvestitionen, die bei Genehmigung zu steigenden Ertragsgrundlagen führen können.
  • Positionierung in der Energiewende durch Rolle als Netzbetreiber, der erneuerbare Energien, Speicherlösungen und Elektromobilität integriert und davon indirekt profitieren kann.
Dem stehen diverse Risiken gegenüber, die konservative Anleger sorgfältig abwägen sollten:
  • Regulatorisches Risiko: Änderungen der Regulierung, Tarifanpassungen, verschärfte Auflagen oder Sanktionen können direkt auf Renditen und Cashflows durchschlagen.
  • Governance- und Reputationsrisiko: Frühere Compliance-Vorfälle haben Vertrauen belastet. Wiederholungen oder neue Untersuchungen könnten Bewertungsabschläge und höhere Finanzierungskosten nach sich ziehen.
  • Kapitalintensität und Verschuldung: Hohe Investitionsprogramme erfordern fortlaufende Fremd- und Eigenkapitalfinanzierung. Steigende Zinsen oder schwächere Kreditratings können die Kapitalkosten erhöhen und den finanziellen Spielraum einschränken.
  • Technologische und operative Risiken: Verzögerungen bei Netzmodernisierung, Cyberangriffe, größere Netzausfälle oder Fehlinvestitionen in Technologie können zu zusätzlichen Kosten, Entschädigungsansprüchen und regulatorischem Druck führen.
  • Politische Einflussfaktoren: Energiepolitik, Klimaziele und öffentliche Debatten über Tarife und Infrastrukturprojekte erhöhen die Unvorhersehbarkeit von Rahmenbedingungen.
Unter dem Strich stellt FirstEnergy ein Versorgungsunternehmen mit defensivem Kern dar, dessen Attraktivität für risikoaverse Anleger entscheidend davon abhängt, inwieweit es gelingt, regulatorische Beziehungen zu stabilisieren, Governance-Strukturen zu festigen und die Kapitalstruktur im Einklang mit den hohen Investitionserfordernissen solide zu halten. Eine individuelle Beurteilung von Risikotoleranz, Anlagehorizont und Diversifikationsgrad bleibt unerlässlich.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 21,97 Mrd. €
Aktienanzahl 576,70 Mio.
Streubesitz 5,03%
Währung EUR
Land USA
Sektor Versorger
Branche Stromversorgungsunternehmen
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+13,51% Capital World Investors
+11,60% Vanguard Group Inc
+7,80% BlackRock Inc
+6,66% State Street Corp
+4,99% Blackstone Inc
+2,80% Boston Partners Global Investors, Inc
+2,27% Geode Capital Management, LLC
+2,11% Amvescap Plc.
+1,76% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+1,59% Allspring Global Investments Holdings, LLC
+1,54% Neuberger Berman Group LLC
+1,46% Millennium Management LLC
+1,36% FMR Inc
+1,29% T. Rowe Price Associates, Inc.
+1,19% Federated Hermes Inc
+0,89% JPMorgan Chase & Co
+0,82% Legal & General Group PLC
+0,80% Bank of America Corp
+0,78% Northern Trust Corp
+0,75% Royal Bank of Canada
+28,99% Weitere
+5,03% Streubesitz

Community-Beiträge zu FirstEnergy

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kuras15
Deutsche Bank AG
hat das Kursziel für FirstEnergy Corp von 37 auf 39 USD angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen.
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kuras15
Der amerikanische
Energiekonzern FirstEnergy zahlt eine Quartalsdividende in Höhe von 0,36 US-Dollar je Aktie. Insgesamt werden auf das Jahr gerechnet 1,44 US-Dollar ausgeschüttet. Beim derzeitigen Aktienkurs.
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kuras15
FirstEnergy
Der Analyst Barclays Capital hat FirstEnergy Corp von Equal Weight auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 38 auf 40 USD angehoben.
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Häufig gestellte Fragen zur FirstEnergy Aktie und zum FirstEnergy Kurs

Der aktuelle Kurs der FirstEnergy Aktie liegt bei 39,20 €.

Für 1.000€ kann man sich 25,51 FirstEnergy Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der FirstEnergy Aktie lautet FE.

Die 1 Monats-Performance der FirstEnergy Aktie beträgt aktuell 5,82%.

Die 1 Jahres-Performance der FirstEnergy Aktie beträgt aktuell 6,95%.

Der Aktienkurs der FirstEnergy Aktie liegt aktuell bei 39,20 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 5,82% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von FirstEnergy eine Wertentwicklung von -0,50% aus und über 6 Monate sind es 14,94%.

Das 52-Wochen-Hoch der FirstEnergy Aktie liegt bei 42,00 €.

Das 52-Wochen-Tief der FirstEnergy Aktie liegt bei 33,40 €.

Das Allzeithoch von FirstEnergy liegt bei 44,83 €.

Das Allzeittief von FirstEnergy liegt bei 25,40 €.

Die Volatilität der FirstEnergy Aktie liegt derzeit bei 19,25%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von FirstEnergy in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 21,97 Mrd. €

Insgesamt sind 576,7 Mio FirstEnergy Aktien im Umlauf.

Capital World Investors hält +13,51% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von FirstEnergy bei 29%. Erfahre hier mehr

FirstEnergy hat seinen Hauptsitz in USA.

FirstEnergy gehört zum Sektor Stromversorgungsunternehmen.

Das KGV der FirstEnergy Aktie beträgt 17,68.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von FirstEnergy betrug 13,47 Mrd $.

Ja, FirstEnergy zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 07.11.2025 eine Dividende in Höhe von 0,45 $ (0,39 €) gezahlt.

Zuletzt hat FirstEnergy am 07.11.2025 eine Dividende in Höhe von 0,45 $ (0,39 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,95%. Die Dividende wird monatlich gezahlt.

Die letzte Dividende von FirstEnergy wurde am 07.11.2025 in Höhe von 0,45 $ (0,39 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,95%.

Die Dividende wird monatlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 07.11.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,45 $ (0,39 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.