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Elringklinger Aktie

Aktie
WKN:  785602 ISIN:  DE0007856023 US-Symbol:  EGKLF Branche:  Kraftfahrzeugkomponenten Land:  Deutschland
4,36 €
+0,085 €
+1,99%
16.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
273,40 Mio. €
Streubesitz
38,96%
KGV
-1,92
Dividende
0,15 €
Dividendenrendite
3,45%
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Elringklinger Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die ElringKlinger AG ist ein deutscher Automobilzulieferer mit Fokus auf Dichtungs-, Abschirm- und Leichtbautechnologie sowie Lösungen für alternative Antriebssysteme. Das Unternehmen positioniert sich als Systempartner der globalen Automobilindustrie entlang des gesamten Antriebsstrangs, von Verbrennungsmotoren über Hybridantriebe bis hin zu batterieelektrischen und Brennstoffzellenfahrzeugen. ElringKlinger adressiert dabei sowohl Erstausrüstung (OEM) als auch den weltweiten Aftermarket. Die Aktie des Unternehmens wird im regulierten Markt gehandelt und ist typischerweise in deutschen Small- und Mid-Cap-Indizes vertreten, was sie für institutionelle wie private Anleger mit Fokus auf Automobilzulieferer, Antriebstechnologien und Mobilitätswende relevant macht.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von ElringKlinger basiert auf der industriellen Fertigung technologisch anspruchsvoller Komponenten und Module für den Antriebsstrang, das Thermomanagement sowie die Abgas- und Geräuschabschirmung. Die Wertschöpfungskette umfasst Entwicklung, Material- und Prozessengineering, Werkzeugbau, Serienfertigung und kundenspezifische Systemintegration. Zentrale Erlösquellen ergeben sich aus langfristigen Lieferbeziehungen mit globalen Automobilherstellern sowie aus dem Ersatzteilgeschäft. ElringKlinger agiert als Entwicklungspartner, übernimmt oft frühphasige Konstruktionsaufgaben und bindet sich damit eng an die Plattformzyklen der OEMs. Typische Produkte weisen hohe Stückzahlen, aber zugleich hohe Qualitäts- und Zuverlässigkeitsanforderungen auf, was zu signifikanten Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber führt. Das Unternehmen kombiniert klassische Komponentenfertigung mit Aktivitäten in Zukunftsfeldern wie Batterietechnologie, Bipolarplatten für Brennstoffzellen und Komponenten für elektrische Antriebssysteme.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von ElringKlinger zielt darauf ab, als innovativer Technologiepartner die Transformation der Antriebssysteme hin zu emissionsärmeren und emissionsfreien Lösungen aktiv mitzugestalten. Im Zentrum stehen die Reduktion von CO2-Emissionen, Steigerung der Energieeffizienz und die Bereitstellung langlebiger, zuverlässiger Komponenten. Die strategische Ausrichtung kombiniert die Optimierung des bestehenden Kerngeschäfts in der Dichtungs- und Abschirmtechnik mit einem gezielten Ausbau der Aktivitäten in Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie. ElringKlinger strebt eine Balance zwischen defensiver Sicherung der bestehenden Plattformen im Bereich Verbrennungsmotor und offensiver Investition in Zukunftstechnologien an, um den Übergang zu neuen Antriebskonzepten wirtschaftlich tragfähig zu gestalten.

Produkte, Technologien und Dienstleistungen

ElringKlinger bietet ein breites Spektrum an Komponenten und Systemen für den Automobilsektor. Zu den Kernprodukten zählen unter anderem:
  • Dichtungssysteme für Motor, Getriebe, Abgastrakt und Nebenaggregate
  • Metall- und Kunststoffmodule, beispielsweise Zylinderkopfdichtungen, Spezialformteile und Abdecksysteme
  • Thermo- und Akustikabschirmteile zur Reduktion von Temperatur- und Geräuschbelastung
  • Leichtbaukomponenten aus Hochleistungskunststoffen für Struktur- und Gehäuseanwendungen
  • Komponenten und Module für Batterien in Elektro- und Hybridfahrzeugen, etwa Zellverbinder und Gehäusesysteme
  • Bipolarplatten und Komponenten für Brennstoffzellenstacks
  • Produkte für den unabhängigen Aftermarket, darunter Dichtungssätze und Service-Komponenten
Darüber hinaus erbringt ElringKlinger Entwicklungs- und Engineering-Dienstleistungen, zum Beispiel Materialsimulation, Prototypenbau und Prüfstandserprobung. Diese Dienstleistungen stärken die Rolle als Systemlieferant und vertiefen die Integration in die Entwicklungsprozesse der Automobilhersteller.

Business Units und Segmentstruktur

ElringKlinger gliedert seine Aktivitäten in mehrere Geschäftsbereiche, die entlang der Produkt- und Anwendungslogik strukturiert sind. Zu den zentralen Business Units zählen im Wesentlichen Dichtungstechnik, Abschirmtechnik, Leichtbau/Engineering-Kunststoffe, Elektromobilität sowie der Aftermarket. Die Business Unit Dichtungstechnik bildet das traditionelle Kerngeschäft mit hoher Marktdurchdringung bei OEMs. Die Abschirmtechnik fokussiert sich auf thermische und akustische Abschirmkomponenten für Motorraum, Abgasstrang und Karosserie. Der Bereich Leichtbau/Engineering-Kunststoffe entwickelt hochtemperatur- und medienbeständige Kunststoffkomponenten, die insbesondere im Kontext von Gewichtseinsparung und Effizienzsteigerung relevant sind. Die Geschäftseinheit Elektromobilität adressiert Batteriekomponenten, Brennstoffzellen-Bipolarplatten und verwandte Systemlösungen. Der Aftermarket liefert Produkte über Großhändler und Werkstattnetze an den unabhängigen Ersatzteilmarkt. Diese Segmentierung ermöglicht eine differenzierte Steuerung von reifen, margenstabilen Geschäftsfeldern und wachstumsorientierten Zukunftsbereichen.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

ElringKlinger verfügt über mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale in seinem Wettbewerbsumfeld. Die Kombination aus langjähriger Kompetenz in Dichtungs- und Abschirmtechnologie, eigenem Material-Know-how, Werkzeugbau und Prozessengineering schafft eine tief integrierte Wertschöpfungsbasis. Patentgeschützte Materialmischungen und Fertigungsverfahren in der Dichtungstechnik und bei Metall-Kunststoff-Verbundlösungen fungieren als technologischer Burggraben. In der Brennstoffzellentechnologie ist die Spezialisierung auf Metall-Bipolarplatten, inklusive hochpräziser Umform- und Beschichtungstechnologien, ein weiteres Differenzierungsmerkmal. Die enge Einbindung in die Entwicklungsprozesse von OEMs, lange Qualifizierungszeiten und sicherheitsrelevante Spezifikationen stärken die Kundenbindung und erschweren Substitution. Zudem generiert die globale Produktionspräsenz Skaleneffekte, die es kleineren Wettbewerbern erschweren, vergleichbare Kostenpositionen zu erreichen.

Wettbewerbsumfeld und Peergroup

ElringKlinger agiert in einem intensiven Wettbewerbsumfeld mit internationalen Automobilzulieferern. Im Bereich Dichtungstechnik und Motorkomponenten konkurriert das Unternehmen unter anderem mit spezialisierten Dichtungsherstellern und großen Systemlieferanten. In der Abschirm- und Leichtbautechnik stehen sowohl europäische als auch asiatische Wettbewerber im Fokus, die ähnliche Lösungen für Thermomanagement, NVH-Optimierung und Gewichtsreduktion anbieten. In der Elektromobilität und insbesondere bei Brennstoffzellenkomponenten trifft ElringKlinger auf Wettbewerber aus dem Bereich der Stack-Entwicklung, Systemintegratoren sowie Anbieter alternativer Bipolarplattentechnologien. Das Wettbewerbsumfeld ist von hoher Preissensitivität der OEMs, strikter Qualitätskontrolle und steigendem Innovationsdruck geprägt. Gleichzeitig konsolidiert sich der Automobilzulieferermarkt, was zu zunehmendem Druck auf mittelgroße Anbieter führt, ihre technologische Position zu festigen und Skalenvorteile zu nutzen.

Management, Unternehmensführung und Strategie

Die Unternehmensführung von ElringKlinger wird von einem mehrköpfigen Vorstand verantwortet, der operative und strategische Aufgabenbereiche wie Produktion, Finanzen, Technik und Vertrieb abdeckt. Der Aufsichtsrat überwacht die Geschäftsführung und repräsentiert die Eigentümerinteressen. Strategisch setzt das Management auf eine duale Ausrichtung: Stabilisierung und Effizienzsteigerung im traditionellen Geschäft mit Dichtungstechnik und Abschirmkomponenten sowie beschleunigter Ausbau der Bereiche Elektromobilität und Brennstoffzellentechnik. Schwerpunkte liegen auf Prozessoptimierung, Automatisierung, Standardisierung von Plattformlösungen und einer strikteren Kapitalkostenkontrolle. Die Strategie adressiert zudem Portfoliofokussierung, mögliche Kooperationen oder Joint Ventures in Zukunftstechnologien und eine verstärkte Ausrichtung auf globale Plattformen der OEMs. Für konservative Anleger ist insbesondere relevant, inwieweit das Management die Balance zwischen Investitionen in Wachstumsfelder und Kosten- bzw. Risikomanagement wahrt.

Branchen- und Regionenanalyse

ElringKlinger ist primär im globalen Automobilsektor tätig, einer zyklischen Branche mit hoher Kapitalintensität und starkem Regulierungsdruck. Die Transformation der Antriebstechnologien hin zu Elektromobilität, strengere Emissionsvorschriften und regionale Förderprogramme beeinflussen die Nachfrage nach klassischen Motorenkomponenten und gleichzeitig nach Lösungen für Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge. Regional ist das Unternehmen in Europa, Nordamerika und Asien präsent, mit einem starken Standbein in Deutschland und dem übrigen Europa sowie wachsender Bedeutung asiatischer Märkte. Die regionale Diversifikation reduziert Abhängigkeiten von einzelnen Absatzmärkten, erhöht aber die Komplexität im Lieferketten- und Währungsmanagement. In reifen Märkten wie Europa steht der Fokus auf Emissionsreduktion und Elektrifizierung, während in Schwellenländern Verbrennungsmotoren und kostensensitive Fahrzeugsegmente nach wie vor eine große Rolle spielen. ElringKlinger muss seine Produktpalette daher sowohl auf Hightech-Anwendungen als auch auf kostenoptimierte Lösungen für Volumenmärkte ausrichten.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

ElringKlinger blickt auf eine lange Unternehmensgeschichte in der Dichtungs- und Komponentenfertigung für die Automobilindustrie zurück. Die Wurzeln reichen in das frühe 20. Jahrhundert, als zunächst Dichtungsmaterialien und -lösungen für Motoren entwickelt wurden. Im Laufe der Jahrzehnte erfolgte die schrittweise Erweiterung von Produktportfolio und Fertigungskompetenzen, unter anderem durch technologische Innovationen in der Metall- und Kunststoffverarbeitung. Mit dem Aufkommen strengerer Emissions- und Geräuschvorschriften intensivierte das Unternehmen seine Aktivitäten in der Abschirmtechnik. Im Zuge der Kapitalmarktöffnung und Börsennotierung wurden Wachstums- und Internationalisierungsstrategien umgesetzt, darunter die Errichtung und Akquisition von Produktionsstandorten in Europa, Nordamerika und Asien. In den vergangenen Jahren verlegte ElringKlinger den Schwerpunkt zunehmend auf Zukunftstechnologien wie Elektromobilität und Brennstoffzellensysteme und baute hierfür eigene Entwicklungs- und Fertigungskapazitäten auf. Die Unternehmensgeschichte ist damit geprägt von einer kontinuierlichen Anpassung an technologische Umbrüche im Antriebsstrang.

Besonderheiten und technologische Schwerpunkte

Eine Besonderheit von ElringKlinger ist die ausgeprägte Material- und Prozesskompetenz über verschiedene Werkstoffklassen hinweg. Das Unternehmen vereint Know-how in Elastomeren, Faserwerkstoffen, Metallen und Hochleistungskunststoffen mit hauseigenem Werkzeugbau und Prototyping. Diese vertikale Integration erlaubt kundenspezifische Lösungen, kurze Entwicklungszyklen und eine Abstimmung von Produktdesign und Serienfertigung. Im Bereich Brennstoffzellen konzentriert sich ElringKlinger auf Metall-Bipolarplatten, die durch kompakte Bauweise, hohe Leistungsdichte und robuste Fertigungstechnologien gekennzeichnet sind. In der Elektromobilität adressiert das Unternehmen nicht nur Komponenten für Batteriemodule, sondern auch Fragen des Thermomanagements und der Systemintegration. Zusätzlich ist der Aftermarket-Bereich eine Besonderheit, da er die Abhängigkeit von Neufahrzeugzyklen teilweise abmildert und eine stabilere Nachfragebasis schafft. Die Kombination aus OEM-Geschäft, Aftermarket und Zukunftstechnologien verleiht dem Geschäftsmodell eine gewisse Diversifikation innerhalb der Automobilwertschöpfungskette.

Chancen für Anleger

Für konservative Anleger ergeben sich Chancen vor allem aus der technologischen Positionierung von ElringKlinger in zentralen Feldern der Mobilitätswende. Das etablierte Kerngeschäft in Dichtungs- und Abschirmtechnik generiert eine Basisnachfrage, solange Verbrennungsmotoren und hybride Antriebe im Markt bleiben. Parallel bieten Batterietechnologie und Brennstoffzellentechnik strukturelles Wachstumspotenzial. Die enge Integration in die Entwicklungsprozesse großer OEMs kann zu langfristigen Lieferverträgen und einer gewissen Planungssicherheit führen. Darüber hinaus eröffnet die globale Präsenz Zugang zu unterschiedlichen Wachstumsregionen und reduziert länderspezifische Risiken. Gelingt es dem Management, operative Effizienz zu steigern, Innovationsvorhaben fokussiert zu steuern und Investitionsdisziplin zu wahren, könnte ElringKlinger mittelfristig von einer höheren Wertschöpfung in Zukunftstechnologien profitieren.

Risiken und wesentliche Unsicherheiten

Mit Blick auf Risiken ist zu berücksichtigen, dass ElringKlinger in hohem Maße von der Entwicklung der weltweiten Automobilproduktion abhängig ist. Konjunkturelle Abschwünge, Lieferkettenstörungen oder strukturelle Nachfragerückgänge bei Verbrennungsmotoren können die Auslastung der Werke und die Profitabilität belasten. Die Transformation hin zu Elektromobilität und Brennstoffzellen ist mit erheblichen Entwicklungs- und Investitionskosten verbunden, deren Amortisation unsicher bleibt. Es besteht das Risiko, dass alternative Technologien, regulatorische Rahmenbedingungen oder strategische Entscheidungen der OEMs die Nachfrage nach spezifischen ElringKlinger-Lösungen begrenzen. Der intensive Preis- und Margendruck im Zulieferermarkt, steigende Rohstoff- und Energiekosten sowie mögliche Währungsschwankungen stellen zusätzliche Belastungsfaktoren dar. Auch technologische Disruptionen, etwa neue Dichtungskonzepte, alternative Werkstoffe oder Wettbewerber mit überlegenen Skalenvorteilen, können die Marktposition beeinträchtigen. Für konservative Anleger ist daher entscheidend, die Fähigkeit des Unternehmens zur Anpassung an veränderte Antriebsarchitekturen und zur Sicherung auskömmlicher Margen kritisch zu beobachten, ohne dies als Anlageempfehlung zu verstehen.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 4,275 €
Gehandelte Stücke 15.584
Tagesvolumen Vortag 19.858,03 €
Tagestief 4,31 €
Tageshoch 4,365 €
52W-Tief 3,92 €
52W-Hoch 5,24 €
Jahrestief 4,16 €
Jahreshoch 4,40 €

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10.05.22
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ElringKlinger: Das haben die Bären im Griff
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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Elringklinger Aktie heute gestiegen?

  • ElringKlinger hat seine Umsatzprognose für das laufende Jahr angehoben, was auf ein positives Geschäftswachstum hindeutet.
  • Die Nachfrage nach elektrischen Antriebssystemen und Leichtbaukomponenten für die Automobilindustrie trägt wesentlich zum Umsatzwachstum bei.
  • Das Unternehmen investiert verstärkt in Forschung und Entwicklung, um seine Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der Elektromobilität auszubauen.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 1.803 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 57,71 €
Jahresüberschuss in Mio. -149,99 €
Umsatz je Aktie 28,46 €
Gewinn je Aktie -2,18 €
Gewinnrendite -23,55%
Umsatzrendite -
Return on Investment -8,53%
Marktkapitalisierung in Mio. 265,80 €
KGV (Kurs/Gewinn) -1,92
KBV (Kurs/Buchwert) 0,42
KUV (Kurs/Umsatz) 0,15
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +36,20%

Derivate

Anlageprodukte (55)
Discount-Zertifikate 42
Aktienanleihen 13
Hebelprodukte (85)
Knock-Outs 46
Optionsscheine 28
Faktor-Zertifikate 11

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Stabilität der Dividende -0,48 (max 1,00)
Dividendenzuwachs -13,44% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 9,6% (auf den Gewinn/FFO)
quote 100% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -13,33%

Dividenden Historie

Datum Dividende
19.05.2025 0,15 €
17.05.2024 0,15 €
17.05.2023 0,15 €
20.05.2022 0,15 €
17.05.2018 0,50 €
17.05.2017 0,50 €
01.06.2016 0,55 €
14.05.2015 0,55 €
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 4,345 € +1,52%
4,28 € 16.01.26
Frankfurt 4,35 € +1,99%
4,265 € 16.01.26
Hamburg 4,285 € +0,94%
4,245 € 16.01.26
Hannover 4,31 € +1,53%
4,245 € 16.01.26
München 4,335 € +0,93%
4,295 € 16.01.26
Stuttgart 4,305 € 0 %
4,305 € 16.01.26
Xetra 4,36 € +1,99%
4,275 € 16.01.26
L&S RT 4,2425 € -2,02%
4,33 € 19:04
Wien 4,355 € +1,52%
4,29 € 16.01.26
Tradegate 4,305 € -0,35%
4,32 € 16.01.26
Quotrix 4,35 € -2,25%
4,45 € 16.01.26
Gettex 4,38 € +1,39%
4,32 € 16.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.01.26 4,36 67 T
15.01.26 4,275 19.858
14.01.26 4,335 23.777
13.01.26 4,355 73 T
12.01.26 4,345 89 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 4,275 € +1,99%
1 Monat 4,18 € +4,31%
6 Monate 4,39 € -0,68%
1 Jahr 4,495 € -3,00%
5 Jahre 14,98 € -70,89%

Unternehmensprofil Elringklinger AG

Die ElringKlinger AG ist ein deutscher Automobilzulieferer mit Fokus auf Dichtungs-, Abschirm- und Leichtbautechnologie sowie Lösungen für alternative Antriebssysteme. Das Unternehmen positioniert sich als Systempartner der globalen Automobilindustrie entlang des gesamten Antriebsstrangs, von Verbrennungsmotoren über Hybridantriebe bis hin zu batterieelektrischen und Brennstoffzellenfahrzeugen. ElringKlinger adressiert dabei sowohl Erstausrüstung (OEM) als auch den weltweiten Aftermarket. Die Aktie des Unternehmens wird im regulierten Markt gehandelt und ist typischerweise in deutschen Small- und Mid-Cap-Indizes vertreten, was sie für institutionelle wie private Anleger mit Fokus auf Automobilzulieferer, Antriebstechnologien und Mobilitätswende relevant macht.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von ElringKlinger basiert auf der industriellen Fertigung technologisch anspruchsvoller Komponenten und Module für den Antriebsstrang, das Thermomanagement sowie die Abgas- und Geräuschabschirmung. Die Wertschöpfungskette umfasst Entwicklung, Material- und Prozessengineering, Werkzeugbau, Serienfertigung und kundenspezifische Systemintegration. Zentrale Erlösquellen ergeben sich aus langfristigen Lieferbeziehungen mit globalen Automobilherstellern sowie aus dem Ersatzteilgeschäft. ElringKlinger agiert als Entwicklungspartner, übernimmt oft frühphasige Konstruktionsaufgaben und bindet sich damit eng an die Plattformzyklen der OEMs. Typische Produkte weisen hohe Stückzahlen, aber zugleich hohe Qualitäts- und Zuverlässigkeitsanforderungen auf, was zu signifikanten Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber führt. Das Unternehmen kombiniert klassische Komponentenfertigung mit Aktivitäten in Zukunftsfeldern wie Batterietechnologie, Bipolarplatten für Brennstoffzellen und Komponenten für elektrische Antriebssysteme.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von ElringKlinger zielt darauf ab, als innovativer Technologiepartner die Transformation der Antriebssysteme hin zu emissionsärmeren und emissionsfreien Lösungen aktiv mitzugestalten. Im Zentrum stehen die Reduktion von CO2-Emissionen, Steigerung der Energieeffizienz und die Bereitstellung langlebiger, zuverlässiger Komponenten. Die strategische Ausrichtung kombiniert die Optimierung des bestehenden Kerngeschäfts in der Dichtungs- und Abschirmtechnik mit einem gezielten Ausbau der Aktivitäten in Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie. ElringKlinger strebt eine Balance zwischen defensiver Sicherung der bestehenden Plattformen im Bereich Verbrennungsmotor und offensiver Investition in Zukunftstechnologien an, um den Übergang zu neuen Antriebskonzepten wirtschaftlich tragfähig zu gestalten.

Produkte, Technologien und Dienstleistungen

ElringKlinger bietet ein breites Spektrum an Komponenten und Systemen für den Automobilsektor. Zu den Kernprodukten zählen unter anderem:
  • Dichtungssysteme für Motor, Getriebe, Abgastrakt und Nebenaggregate
  • Metall- und Kunststoffmodule, beispielsweise Zylinderkopfdichtungen, Spezialformteile und Abdecksysteme
  • Thermo- und Akustikabschirmteile zur Reduktion von Temperatur- und Geräuschbelastung
  • Leichtbaukomponenten aus Hochleistungskunststoffen für Struktur- und Gehäuseanwendungen
  • Komponenten und Module für Batterien in Elektro- und Hybridfahrzeugen, etwa Zellverbinder und Gehäusesysteme
  • Bipolarplatten und Komponenten für Brennstoffzellenstacks
  • Produkte für den unabhängigen Aftermarket, darunter Dichtungssätze und Service-Komponenten
Darüber hinaus erbringt ElringKlinger Entwicklungs- und Engineering-Dienstleistungen, zum Beispiel Materialsimulation, Prototypenbau und Prüfstandserprobung. Diese Dienstleistungen stärken die Rolle als Systemlieferant und vertiefen die Integration in die Entwicklungsprozesse der Automobilhersteller.

Business Units und Segmentstruktur

ElringKlinger gliedert seine Aktivitäten in mehrere Geschäftsbereiche, die entlang der Produkt- und Anwendungslogik strukturiert sind. Zu den zentralen Business Units zählen im Wesentlichen Dichtungstechnik, Abschirmtechnik, Leichtbau/Engineering-Kunststoffe, Elektromobilität sowie der Aftermarket. Die Business Unit Dichtungstechnik bildet das traditionelle Kerngeschäft mit hoher Marktdurchdringung bei OEMs. Die Abschirmtechnik fokussiert sich auf thermische und akustische Abschirmkomponenten für Motorraum, Abgasstrang und Karosserie. Der Bereich Leichtbau/Engineering-Kunststoffe entwickelt hochtemperatur- und medienbeständige Kunststoffkomponenten, die insbesondere im Kontext von Gewichtseinsparung und Effizienzsteigerung relevant sind. Die Geschäftseinheit Elektromobilität adressiert Batteriekomponenten, Brennstoffzellen-Bipolarplatten und verwandte Systemlösungen. Der Aftermarket liefert Produkte über Großhändler und Werkstattnetze an den unabhängigen Ersatzteilmarkt. Diese Segmentierung ermöglicht eine differenzierte Steuerung von reifen, margenstabilen Geschäftsfeldern und wachstumsorientierten Zukunftsbereichen.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

ElringKlinger verfügt über mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale in seinem Wettbewerbsumfeld. Die Kombination aus langjähriger Kompetenz in Dichtungs- und Abschirmtechnologie, eigenem Material-Know-how, Werkzeugbau und Prozessengineering schafft eine tief integrierte Wertschöpfungsbasis. Patentgeschützte Materialmischungen und Fertigungsverfahren in der Dichtungstechnik und bei Metall-Kunststoff-Verbundlösungen fungieren als technologischer Burggraben. In der Brennstoffzellentechnologie ist die Spezialisierung auf Metall-Bipolarplatten, inklusive hochpräziser Umform- und Beschichtungstechnologien, ein weiteres Differenzierungsmerkmal. Die enge Einbindung in die Entwicklungsprozesse von OEMs, lange Qualifizierungszeiten und sicherheitsrelevante Spezifikationen stärken die Kundenbindung und erschweren Substitution. Zudem generiert die globale Produktionspräsenz Skaleneffekte, die es kleineren Wettbewerbern erschweren, vergleichbare Kostenpositionen zu erreichen.

Wettbewerbsumfeld und Peergroup

ElringKlinger agiert in einem intensiven Wettbewerbsumfeld mit internationalen Automobilzulieferern. Im Bereich Dichtungstechnik und Motorkomponenten konkurriert das Unternehmen unter anderem mit spezialisierten Dichtungsherstellern und großen Systemlieferanten. In der Abschirm- und Leichtbautechnik stehen sowohl europäische als auch asiatische Wettbewerber im Fokus, die ähnliche Lösungen für Thermomanagement, NVH-Optimierung und Gewichtsreduktion anbieten. In der Elektromobilität und insbesondere bei Brennstoffzellenkomponenten trifft ElringKlinger auf Wettbewerber aus dem Bereich der Stack-Entwicklung, Systemintegratoren sowie Anbieter alternativer Bipolarplattentechnologien. Das Wettbewerbsumfeld ist von hoher Preissensitivität der OEMs, strikter Qualitätskontrolle und steigendem Innovationsdruck geprägt. Gleichzeitig konsolidiert sich der Automobilzulieferermarkt, was zu zunehmendem Druck auf mittelgroße Anbieter führt, ihre technologische Position zu festigen und Skalenvorteile zu nutzen.

Management, Unternehmensführung und Strategie

Die Unternehmensführung von ElringKlinger wird von einem mehrköpfigen Vorstand verantwortet, der operative und strategische Aufgabenbereiche wie Produktion, Finanzen, Technik und Vertrieb abdeckt. Der Aufsichtsrat überwacht die Geschäftsführung und repräsentiert die Eigentümerinteressen. Strategisch setzt das Management auf eine duale Ausrichtung: Stabilisierung und Effizienzsteigerung im traditionellen Geschäft mit Dichtungstechnik und Abschirmkomponenten sowie beschleunigter Ausbau der Bereiche Elektromobilität und Brennstoffzellentechnik. Schwerpunkte liegen auf Prozessoptimierung, Automatisierung, Standardisierung von Plattformlösungen und einer strikteren Kapitalkostenkontrolle. Die Strategie adressiert zudem Portfoliofokussierung, mögliche Kooperationen oder Joint Ventures in Zukunftstechnologien und eine verstärkte Ausrichtung auf globale Plattformen der OEMs. Für konservative Anleger ist insbesondere relevant, inwieweit das Management die Balance zwischen Investitionen in Wachstumsfelder und Kosten- bzw. Risikomanagement wahrt.

Branchen- und Regionenanalyse

ElringKlinger ist primär im globalen Automobilsektor tätig, einer zyklischen Branche mit hoher Kapitalintensität und starkem Regulierungsdruck. Die Transformation der Antriebstechnologien hin zu Elektromobilität, strengere Emissionsvorschriften und regionale Förderprogramme beeinflussen die Nachfrage nach klassischen Motorenkomponenten und gleichzeitig nach Lösungen für Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge. Regional ist das Unternehmen in Europa, Nordamerika und Asien präsent, mit einem starken Standbein in Deutschland und dem übrigen Europa sowie wachsender Bedeutung asiatischer Märkte. Die regionale Diversifikation reduziert Abhängigkeiten von einzelnen Absatzmärkten, erhöht aber die Komplexität im Lieferketten- und Währungsmanagement. In reifen Märkten wie Europa steht der Fokus auf Emissionsreduktion und Elektrifizierung, während in Schwellenländern Verbrennungsmotoren und kostensensitive Fahrzeugsegmente nach wie vor eine große Rolle spielen. ElringKlinger muss seine Produktpalette daher sowohl auf Hightech-Anwendungen als auch auf kostenoptimierte Lösungen für Volumenmärkte ausrichten.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

ElringKlinger blickt auf eine lange Unternehmensgeschichte in der Dichtungs- und Komponentenfertigung für die Automobilindustrie zurück. Die Wurzeln reichen in das frühe 20. Jahrhundert, als zunächst Dichtungsmaterialien und -lösungen für Motoren entwickelt wurden. Im Laufe der Jahrzehnte erfolgte die schrittweise Erweiterung von Produktportfolio und Fertigungskompetenzen, unter anderem durch technologische Innovationen in der Metall- und Kunststoffverarbeitung. Mit dem Aufkommen strengerer Emissions- und Geräuschvorschriften intensivierte das Unternehmen seine Aktivitäten in der Abschirmtechnik. Im Zuge der Kapitalmarktöffnung und Börsennotierung wurden Wachstums- und Internationalisierungsstrategien umgesetzt, darunter die Errichtung und Akquisition von Produktionsstandorten in Europa, Nordamerika und Asien. In den vergangenen Jahren verlegte ElringKlinger den Schwerpunkt zunehmend auf Zukunftstechnologien wie Elektromobilität und Brennstoffzellensysteme und baute hierfür eigene Entwicklungs- und Fertigungskapazitäten auf. Die Unternehmensgeschichte ist damit geprägt von einer kontinuierlichen Anpassung an technologische Umbrüche im Antriebsstrang.

Besonderheiten und technologische Schwerpunkte

Eine Besonderheit von ElringKlinger ist die ausgeprägte Material- und Prozesskompetenz über verschiedene Werkstoffklassen hinweg. Das Unternehmen vereint Know-how in Elastomeren, Faserwerkstoffen, Metallen und Hochleistungskunststoffen mit hauseigenem Werkzeugbau und Prototyping. Diese vertikale Integration erlaubt kundenspezifische Lösungen, kurze Entwicklungszyklen und eine Abstimmung von Produktdesign und Serienfertigung. Im Bereich Brennstoffzellen konzentriert sich ElringKlinger auf Metall-Bipolarplatten, die durch kompakte Bauweise, hohe Leistungsdichte und robuste Fertigungstechnologien gekennzeichnet sind. In der Elektromobilität adressiert das Unternehmen nicht nur Komponenten für Batteriemodule, sondern auch Fragen des Thermomanagements und der Systemintegration. Zusätzlich ist der Aftermarket-Bereich eine Besonderheit, da er die Abhängigkeit von Neufahrzeugzyklen teilweise abmildert und eine stabilere Nachfragebasis schafft. Die Kombination aus OEM-Geschäft, Aftermarket und Zukunftstechnologien verleiht dem Geschäftsmodell eine gewisse Diversifikation innerhalb der Automobilwertschöpfungskette.

Chancen für Anleger

Für konservative Anleger ergeben sich Chancen vor allem aus der technologischen Positionierung von ElringKlinger in zentralen Feldern der Mobilitätswende. Das etablierte Kerngeschäft in Dichtungs- und Abschirmtechnik generiert eine Basisnachfrage, solange Verbrennungsmotoren und hybride Antriebe im Markt bleiben. Parallel bieten Batterietechnologie und Brennstoffzellentechnik strukturelles Wachstumspotenzial. Die enge Integration in die Entwicklungsprozesse großer OEMs kann zu langfristigen Lieferverträgen und einer gewissen Planungssicherheit führen. Darüber hinaus eröffnet die globale Präsenz Zugang zu unterschiedlichen Wachstumsregionen und reduziert länderspezifische Risiken. Gelingt es dem Management, operative Effizienz zu steigern, Innovationsvorhaben fokussiert zu steuern und Investitionsdisziplin zu wahren, könnte ElringKlinger mittelfristig von einer höheren Wertschöpfung in Zukunftstechnologien profitieren.

Risiken und wesentliche Unsicherheiten

Mit Blick auf Risiken ist zu berücksichtigen, dass ElringKlinger in hohem Maße von der Entwicklung der weltweiten Automobilproduktion abhängig ist. Konjunkturelle Abschwünge, Lieferkettenstörungen oder strukturelle Nachfragerückgänge bei Verbrennungsmotoren können die Auslastung der Werke und die Profitabilität belasten. Die Transformation hin zu Elektromobilität und Brennstoffzellen ist mit erheblichen Entwicklungs- und Investitionskosten verbunden, deren Amortisation unsicher bleibt. Es besteht das Risiko, dass alternative Technologien, regulatorische Rahmenbedingungen oder strategische Entscheidungen der OEMs die Nachfrage nach spezifischen ElringKlinger-Lösungen begrenzen. Der intensive Preis- und Margendruck im Zulieferermarkt, steigende Rohstoff- und Energiekosten sowie mögliche Währungsschwankungen stellen zusätzliche Belastungsfaktoren dar. Auch technologische Disruptionen, etwa neue Dichtungskonzepte, alternative Werkstoffe oder Wettbewerber mit überlegenen Skalenvorteilen, können die Marktposition beeinträchtigen. Für konservative Anleger ist daher entscheidend, die Fähigkeit des Unternehmens zur Anpassung an veränderte Antriebsarchitekturen und zur Sicherung auskömmlicher Margen kritisch zu beobachten, ohne dies als Anlageempfehlung zu verstehen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 273,40 Mio. €
Aktienanzahl 63,36 Mio.
Streubesitz 38,96%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor zyklischer Konsum
Branche Kraftfahrzeugkomponenten
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+61,04% Weitere
+38,96% Streubesitz

Community-Beiträge zu Elringklinger AG

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Avatar des Verfassers
eisbaer1
In your face - Shortbär :-)
Tja Balu, einmal mehr ganz mieses Timing bei der Shortempfehlung. Bleib' dem EK-Forum einfach besser fern und shorte dich woanders durch's Gemüsebeet. Der von dir bereits häufiger bemühte Vergleich von EK und Leoni ist in jeder Hinsicht daneben! Offenbar hast du aus irgendeinem Grund ein gewaltiges Problem mit der EK-Aktie. Löse das für dich selbst und lass uns EK-Überzeugungstäter damit in Ruhe! EK wird für 2025 tiefschwarze Zahlen und einen starken FCF liefern. Wie man angesichts dieser Fakten auf die Idee kommen kann, EK auch nur in die Nähe finanzieller Probleme zu rücken, bleibt dein Geheimnis. Ich habe von dir auch andernorts noch nie einen konstruktiven Beitrag zu einer Aktie gelesen. Offensichtlich hast du Spaß daran, verschiedenste Aktien zu bashen und andere Foristen mit fundamental mehr als zweifelhaften Argumenten zum eigenen Vorteil gezielt in die Irre zu führen. Ich widme meine begrenzte Zeit nur Unternehmen, die meine Aufmerksamkeit im positiven Sinne auch verdient haben... EK ist und bleibt m.E. ein deutsches Topunternehmen und eine mittelständische Erfolgsgeschichte!
Avatar des Verfassers
navlover
EK oder Schaeffler?
Was spricht da eher für EK? Habe heute jedenfalls 5000 Stück EK gekauft. Treiber: Die neue Klasse von BMW, für die EK ja sogenannte Zellkontaktiersysteme liefert, startet jetzt langsam, langfristiger Vertrag! Also nicht nur BMW USA, oder? Eigenkapital bei EK ist unschlagbar. Leider aber: EK ist irgendwie nicht sexy, eher "von gestern". Kann sich aber schnell ändern.
Avatar des Verfassers
eisbaer1
Trendwende bei EK voraus?
Endlich Wochenende!!! Mag sich so mancher entnervte EK Aktionär nach einer erneut ganz im Zeichen der Charttrader stehenden Handelswoche denken. Die SMA200 bei 4,37 EUR scheint einige lichtscheue Gestalten geradezu magisch anzuziehen. Teils dynamische Sprünge am Tagesbeginn wurden im Tagesverlauf bis zur Xetra Schlussauktion wiederholt komplett abverkauft und der Kurs zum Tagesende immer wieder auf besagte SMA200 geschickt. Wer auch immer EK short handelt, lässt die Aktie offenbar nicht aus seinem Würgegriff, während der DAX munter neue Allzeithochs markiert und nach jahrelangem Stillstand endlich auch SDAX und MDAX klare Aufwärtstrends ausgebildet haben. Die wabernde Unsicherheit um Trumps Autozölle scheint der EK Aktie massiv zu schaden, obgleich die dank massiver EZB Zinssenkungen objektiv deutlich verbesserten finanziellen Rahmenbedingungen für die extrem kapitalintensive europäsche Autoindustrie und insbesondere für jahrelang gebeutelte Zulieferer wie EK steigende Gewinne dank signifikant rückläufiger Finanzierungskosten versprechen. Zukunfts KGVs von 6 oder weniger für 2026ff. bei soliden Wachstumsaussichten verheißen im historischen Vergleich extrem günstige Aktienbewertungen für EK und Co. Börsen auf Allzeithoch und hohe Bewertungsniveaus...??? Für EK gilt das aktuell ganz sicher nicht! Hohe Wachstumsinvestitionen in den Ausbau der US Batteriefertigung dürften EK ab 2026 nach zahlreichen schwierigen Jahren mit Nullwachstum endlich wieder solides Umsatz- und Gewinnwachstum bescheren. Der Konzernumbau und der klare Fokus auf Free Cashflows und Abbau der Nettofinanzverschuldung sollten sich spätestens ab 2026 in Form steigender Dividenden und Aktienkurse für langjährig leidgeprüfte Aktionäre auszahlen. Das grösste Hindernis für nachhaltig steigende Aktienkurse scheint die miserable Charttechnik zu sein, die wie Blei auf dem Kurs lastet und einen Bruch des mehrjährigen Abwärtstrends zuletzt mehrfach verhinderte, weil im entscheidenden Moment Charttrader immer wieder die Shortseite einem Longinvestment vorzogen. Shortstrategien haben seit 2018 ja auch super funktioniert und warum genau jetzt eine mehrfach profitable Tradingstrategie aufgeben...??? Nun ja, weil die Zinssenkungen der EZB das Spiel nachhaltig geändert haben und angesichts immer aggressiverer Shortstrategien einzelner US Hedgefonds der max pain trade bei vielen deutschen Mittelstandsaktien wie EK der Weg nach oben sein dürfte. Eine jahrelang perfekt funktionierende Anlagestrategie wird eben erst und nur dann aufgegeben, wenn man damit urplötzlich haushohe Verluste erzielt hat. Das alte Motto, wer nicht hören will, muss fühlen hat an der Börse definitiv Gültigkeit. Man kann als Longie den kleinen und großen Shorties unter den Charttradern noch so oft zurufen, ihre auf Wertvernichtung ausgerichteten Strategien endlich aufzugeben. Letztlich tun sie es erst, wenn Blut fließt und einige Shorttrader pleite sind. Die objektive Unternehmensentwicklung rechtfertigt m.E. längst deutlich höhere Kursniveaus. M.E. handelt es sich nur noch um eine Frage der Zeit, wann die Börse mehrheitlich realisiert, dass die EK Aktie stark unterbewertet ist und eine Neubewertung verdient!
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eisbaer1
Zurück auf Anfang
Die Totenstille im Forum passt 1:1 zur Kursperformance. Nachdem ein paar Daytrader die Aktie ohne News binnen kürzester Zeit von 3,80 auf 4,80 hochgezockt haben, ließ man sie genauso schnell wieder fallen. Strategisches Kaufinteresse = NULL!!! Während die Charts von Peers wie Conti, Schaeffler oder Deutz sich seit Jahresanfang deutlich aufgehellt haben, ist das Chartbild bei ElringKlinger dank der abwechselnd long und short agierenden Charttrader absolut desaströs. Die Aktie notiert erneut unter sämtlichen relevanten Durchschnittslinien und dank der regelrechten Implosion seit dem Zwischenhoch fallen die kurzfristigen SMAs 38 und 50 dem Kurs erneut wie ein Stein entgegen, was trendfolgende Charttrader als Shortsignal werten. Fundamental betrachtet erscheint die Aktie nahe der Mehrjahrestiefs knapp unter 4 € m.E. hochinteressant und einen antizyklischen Kauf wert. Die Aktie hat auf dem aktuellen Kursniveau mindestens 20% Aufholpotential gegenüber Schaeffler und Co. Fundamental betrachtet sehe ich keine rationale Begründung dafür, ElringKlinger erneut Richtung Mehrjahrestief zu shorten, während Branchengrößen wie Conti, Schaeffler oder auch Forvia sich in den letzten Wochen bereits 20 bis 50% von ihren Tiefs absetzen konnten. Im Gegenteil müsste ElringKlinger die starke US-Fokussierung und der dortige Aufbau weiterer Produktionsstätten im aktuellen Wirtschaftskrieg mit der Trump-Regierung sogar in die Karten spielen, weil ElringKlinger schon vor Jahren genau die Entscheidungen getroffen hat, die Trump einfordert und die US-Produktion massiv erweitert hat. Die enge Kundenbindung an BMW sollte für ElringKlinger ebenfalls kein Nachteil sein, da BMW im Gegensatz zu Mercedes und VW die Elektrifizierungsoffensive bereits deutlich erfolgreicher vorangetrieben hat. Jeder und Nachbars Lumpi weiß, dass das Jahr 2024 für ElringKlinger - bedingt durch abschreibungsbedingte Einmaleffekte - ein Verlustjahr war. Dass die Shorties indes offensichtlich trotzdem auf eine negative Marktreaktion auf für jedermann erwartbare Informationen spekulieren, dürfte wohl mehr den Wissen um die schwache Liquidität der Aktie und mithin ihre Manipulationsanfälligkeit denn der Rationalität der Marktteilnehmer geschuldet sein. Was die Shorties indes m.E. unterschätzen ist die Aussicht auf signifikante Umsatz- und Gewinnsteigerungen in 2025. Allein der Basiseffekt und die schwachen Vorjahresvergleiche wird dazu führen, dass ElringKlinger insbesondere für die Profitabilitätskennziffern Quartal für Quartal enorme Steigerungsraten wird publizieren können, ohne sich hierfür wirklich anstrengen zu müssen. Was aber passiert, wenn die Konkunktur in Deutschland im Zuge der EZB-Zinssenkungen wieder deutlich an Fahrt gewinnt? Hat irgendwer auf dem Schirm, dass die extrem zinssensitive Autoindustrie mit sinkenden Leitzinsen urplötzlich wieder positive News verbreiten könnte? Wo steht wohl die ElringKlinger Aktie, wenn sich die auf ultraniedrige KGVs lautenden Analystenschätzungen für 2025 ff. auch nur näherungsweise zu materialisieren drohen? Ich wage zu behaupten, dass es dann völlig irrelevant ist, ob der Kurs heute am Tief steht und morgen nur noch steigt oder dank idiotischer Charttrader nochmal kurz unter die 4 EUR-Marke lugt, um dann in einem erneuten Shortsqueeze umso deutlicher nach oben zu korrigieren... Von außen betrachtet mutet es schon einigermaßen irre an, eine Aktie weiter zu verkaufen, obwohl man erwartet, dass sie in 6, 12 oder 24 Monaten deutlich höher als heute stehen wird. Ich wünschte, die ganzen kurzfristigen Zocker würden mit diesem Irrsinn einmal so heftig baden gehen, dass sie sich finanziell nie wieder erholen und ab sofort RICHTIG ARBEITEN gehen, statt langfristigen Aktienanlegern mit ihren charttechnischen Spielchen die Freude am Aktienmarkt zu vermiesen, weil sich die Kursentwicklung über Jahre von der Unternehmensentwicklung abkoppelt und mithin kaum noch ein Zusammenhang zwischen fundamentaler Entwicklung und Chart besteht. Bei ElringKlinger hat dieser Zustand dank ultraschwacher Liquidität in den letzten Jahren ein derart perverses Ausmaß angenommen, dass eine überdeutliche Aufwärtskorrektur m.E. nur eine Frage der zeit ist und jede kleine positive News das Potential hat, den für eine Kursexplosion nötigen Funken zu liefern. Ein KBV von ca. 30% bei einem operativ profitablen Unternehmen ohne größere Firmenwerte oder sonstige Luftbuchungen in der Bilanz, zeugt von einer derart großen Skepsis gegenüber dem Wertschöpfungsvermögen der Unternehmenssubstanz, dass die Wahrscheinlichkeit einer positiven Marktreaktion die Kursrisiken auf dem aktuellen Preisniveau (4,12 €) m.E. deutlich übertrifft.
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tomgain
EK
Vollkommen richtig. Geduld ist eine Tugend und zahlt sich aus.
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Sevastolink
Es ist wie so oft...
... an der Börse zählt nicht der Verstand, sondern mehr der dicke Hintern.
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Sevastolink
Die Quartalszahlen sind exzellent...
...Umsatz +12,5 %, EBIT + 22,2 %; auch scheint der Schweizer Standard zunehmend profitabel zu werden. Prognosen sind schwierig, aber ich denke, die 22 € sind nur noch eine Frage der Zeit.
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tomgain
EK
Sieht vom Chart her gut aus. Bleibe weiterhin an Bord. Geduld soll sich auszahlen!
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Häufig gestellte Fragen zur Elringklinger Aktie und zum Elringklinger Kurs

Der aktuelle Kurs der Elringklinger Aktie liegt bei 4,36 €.

Für 1.000€ kann man sich 229,36 Elringklinger Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Elringklinger Aktie lautet EGKLF.

Die 1 Monats-Performance der Elringklinger Aktie beträgt aktuell 4,31%.

Die 1 Jahres-Performance der Elringklinger Aktie beträgt aktuell -3,00%.

Der Aktienkurs der Elringklinger Aktie liegt aktuell bei 4,36 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 4,31% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Elringklinger eine Wertentwicklung von 6,99% aus und über 6 Monate sind es -0,68%.

Das 52-Wochen-Hoch der Elringklinger Aktie liegt bei 5,24 €.

Das 52-Wochen-Tief der Elringklinger Aktie liegt bei 3,92 €.

Das Allzeithoch von Elringklinger liegt bei 35,52 €.

Das Allzeittief von Elringklinger liegt bei 1,46 €.

Die Volatilität der Elringklinger Aktie liegt derzeit bei 41,87%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Elringklinger in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 273,40 Mio. €

Insgesamt sind 63,4 Mio Elringklinger Aktien im Umlauf.

Am 07.07.2008 gab es einen Split im Verhältnis 1:3.

Am 07.07.2008 gab es einen Split im Verhältnis 1:3.

Elringklinger hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Elringklinger gehört zum Sektor Kraftfahrzeugkomponenten.

Das KGV der Elringklinger Aktie beträgt -1,92.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Elringklinger betrug 1.803.136.000 €.

Die nächsten Termine von Elringklinger sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Elringklinger zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 19.05.2025 eine Dividende in Höhe von 0,15 € gezahlt.

Zuletzt hat Elringklinger am 19.05.2025 eine Dividende in Höhe von 0,15 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 3,45%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Elringklinger wurde am 19.05.2025 in Höhe von 0,15 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 3,45%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 19.05.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,15 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.