- Easyjet gibt keine Gewinnprognose für 2025/26.
- Im Sommerquartal sind nur 40 Prozent der Tickets verkauft.
- Im ersten Halbjahr wuchs die Passagierzahl um 6 Prozent.
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Das Papier lag in London nach zeitweisen Gewinnen von rund zweieinhalb Prozent am frühen Nachmittag bei 346,85 britischen Pence knapp unter dem Vortagesschluss. Nach heftigen Kursverlusten vor allem seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar wird das Papier inzwischen fast ein Drittel billiger gehandelt als noch zum Jahreswechsel.
Easyjet-Chef Kenton Jarvis hatte bereits Mitte Februar vor einem hohen Verlust im Winterhalbjahr und stark steigenden Treibstoffpreisen gewarnt. Von den nun vorgelegten Geschäftszahlen zeigten sich Analysten daher kaum überrascht. Ihre Prognosen für die künftige Entwicklung des Aktienkurses gehen jedoch deutlich auseinander: Während JPMorgan-Analyst Harry Gowers dem Papier einen weiteren Kursrückgang auf 340 Pence vorhersagt, geht Alex Irving vom Analysehaus Bernstein von einem Anstieg auf 425 Pence aus.
Unterdessen hat die Easyjet-Führung den Preis für die billigsten Tickets erhöht und setzt bei den hauseigenen Kosten den Rotstift an. Wegen der stark gestiegenen Treibstoffpreise und der schwer einschätzbaren Buchungslage infolge des Iran-Kriegs gab Konzernlenker Jarvis aber immer noch keine Gewinnprognose für das Geschäftsjahr ab, das noch bis Ende September läuft.
Der Manager schätzt aber, dass die Stückkosten abseits der Ausgaben für den Treibstoff in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres schon um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz steigen werden. Die Treibstoffkosten seien schwer vorherzusagen, weil die Preise stark schwanken.
Im gewöhnlich reiseschwachen ersten Geschäftshalbjahr bis Ende März wuchs die Zahl der von Easyjet beförderten Passagiere immerhin um sechs Prozent auf 42 Millionen. Der Umsatz kletterte sogar um zwölf Prozent auf 3,95 Milliarden britische Pfund (rund 4,6 Mrd Euro). Wegen deutlich höherer Betriebskosten schwoll der saisontypische Winterverlust vor Steuern jedoch um 40 Prozent auf 552 Millionen Pfund an. Unter dem Strich stieg der Fehlbetrag um 27 Prozent auf 377 Millionen Pfund./stw/tav/stk
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