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China Cosco Shipping Aktie

Aktie
WKN:  A0M4XG ISIN:  CNE1000002J7 US-Symbol:  CICOF Branche:  Transportinfrastruktur Land:  China
1,5225 €
+0,0435 €
+2,94%
04.02.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
4,85 Mrd. €
Streubesitz
62,38%
KGV
-
Dividende
1,74 HKD
Dividendenrendite
114,88%
Index-Zuordnung
-
China Cosco Shipping Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

China COSCO Shipping Corporation Ltd. (COSCO Shipping) ist ein staatlich kontrollierter chinesischer Logistik- und Schifffahrtskonzern mit Sitz in Shanghai. Das Unternehmen entstand 2016 aus der Fusion der China Ocean Shipping Company (COSCO) und der China Shipping Group und gehört zu den weltweit größten integrierten Anbietern von Container- und Massengutschifffahrt, Terminalbetrieb und maritimer Logistik. Für internationale Investoren ist COSCO Shipping vor allem über börsennotierte Tochtergesellschaften wie COSCO Shipping Holdings und COSCO Shipping Ports relevant. Die Gruppe fungiert als strategisches Vehikel der Volksrepublik China zur Absicherung maritimer Lieferketten und zur Umsetzung der „Maritime Silk Road“ im Rahmen der Belt-and-Road-Initiative.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von COSCO Shipping basiert auf einem integrierten maritimen Logistikansatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Welthandels. Kern ist der Betrieb einer der weltweit größten Flotten für Container-, Tanker- und Massengutschifffahrt. Ergänzend betreibt das Unternehmen Containerterminals, Logistikzentren, Lagerinfrastruktur, Speditions- und Bahndienstleistungen sowie Value-Added-Services für Industriekunden. Der Konzern agiert als vertikal und horizontal integrierter Transport- und Hafenlogistiker mit globaler Präsenz, hoher Flottenkapazität und starker Einbindung in chinesische Export- und Importströme. Die Erlösquellen verteilen sich typischerweise auf Seefracht, Hafendienstleistungen, Logistiklösungen, Charter- und Agenturgeschäft. Für konservative Anleger ist relevant, dass das Geschäftsmodell stark zyklisch ist und von Frachtraten, globalem Handel, geopolitischen Entwicklungen und Kapazitätsangebot auf den Schifffahrtsmärkten abhängt.

Mission und strategische Ausrichtung

Die veröffentlichte Mission von COSCO Shipping fokussiert sich auf die Rolle als globaler integrierter Logistikanbieter, der effiziente, zuverlässige und zunehmend klimafreundliche Transportlösungen bereitstellt. Offiziell verfolgt das Unternehmen das Ziel, die „maritime Verbindungsplattform“ für den internationalen Handel zu sein und die Konnektivität zwischen China und den weltweiten Märkten zu stärken. Strategisch bedeutet dies: Ausbau der globalen Routen- und Terminalpräsenz, Stärkung digitaler Plattformen, Investitionen in größere und emissionsärmere Schiffe sowie engere Integration von See-, Bahn- und Straßentransport. Als staatseigener Konzern ist die Mission zugleich mit industriepolitischen Zielen der chinesischen Regierung verknüpft, insbesondere mit der Sicherung strategischer Lieferketten, der Stärkung chinesischer Reeder in globalen Allianzen und der Positionierung chinesischer Häfen als Knotenpunkte im Containerverkehr.

Produkte und Dienstleistungen

COSCO Shipping bietet ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen entlang der maritimen Logistikkette an. Zentrale Bereiche sind
  • Containerliniendienste: Linienverkehre auf den Haupttradelanes Asien–Europa, Transpazifik, Intra-Asien, Asien–Afrika und Asien–Lateinamerika, überwiegend über COSCO Shipping Lines und die Allianz Ocean Alliance koordiniert.
  • Massengut- und Tankertransporte: Transport von Rohstoffen wie Eisenerz, Kohle, Getreide sowie Rohöl und Ölprodukten über spezialisierte Bulk- und Tankerflotten.
  • Terminal- und Hafendienstleistungen: Betrieb und Beteiligung an Containerterminals und Hafenanlagen in China, Europa, dem Mittelmeerraum, dem Nahen Osten und weiteren Regionen, einschließlich Umschlag, Lagerung und Feederdiensten.
  • Logistik- und Supply-Chain-Services: Kontraktlogistik, intermodale Transportlösungen, Bahnverbindungen zwischen China und Europa, Containerdepots, Zollabwicklung und projektbezogene Schwer- und Speziallogistik.
  • Reederei- und Schiffsdienstleistungen: Schiffsmanagement, Chartergeschäft, Schiffsagenturservices, maritimes Engineering und unterstützende Dienstleistungen.
Für erfahrene Anleger ist bedeutsam, dass der Konzern von zyklischen Frachtraten über alle Segmente hinweg abhängt, gleichzeitig aber durch Diversifikation zwischen Container, Bulk, Tanker und Logistikdienstleistungen eine gewisse Risikostreuung erzielt.

Business Units und Konzernstruktur

COSCO Shipping ist als Holdingstruktur organisiert, die über zahlreiche Tochtergesellschaften und Beteiligungen operiert. Für Kapitalmarktteilnehmer besonders relevant sind
  • COSCO Shipping Holdings: Börsennotierte Gesellschaft, die primär das Containerlinienschifffahrtsgeschäft und Teile des terminalnahen Geschäfts bündelt, unter anderem über COSCO Shipping Lines.
  • COSCO Shipping Ports: Spezialisierte Einheit für Containerterminalinvestitionen und -betrieb mit globalem Portfolio von Beteiligungen an strategisch gelegenen Häfen.
  • COSCO Shipping Energy Transportation: Fokussiert auf Öl- und Gastransport sowie andere energienahe Schifffahrtsdienste.
  • COSCO Shipping Bulk: Verantwortlich für Massengutfrachter und Rohstofftransporte.
  • Weitere Einheiten im Bereich Spezialschifffahrt, Schiffstechnik, Financedienstleistungen und maritimer Service.
Die Konzernstruktur ist komplex, weist Überschneidungen auf und unterliegt regelmäßig organisatorischen Anpassungen. Governance und Entscheidungsstrukturen sind zudem durch die Rolle der State-owned Assets Supervision and Administration Commission (SASAC) geprägt.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

COSCO Shipping verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als potenzielle Burggräben interpretiert werden können:
  • Staatliche Rückendeckung: Als zentraler Staatskonzern genießt COSCO Shipping in der Regel privilegierten Zugang zu Finanzierung, Schiffbaukapazitäten chinesischer Werften und politischen Initiativen wie der Belt-and-Road-Initiative. Dies stabilisiert die Kapitalbasis und erleichtert großvolumige Flotten- und Hafeninvestitionen.
  • Skaleneffekte: Die Größe der Flotte und der Terminalbeteiligungen ermöglicht signifikante Skaleneffekte bei Beschaffung, Netzplanung, Flottenoptimierung und IT-Systemen. Große Schiffe und hohe Frequenzen auf Hauptlinien erlauben tendenziell niedrigere Stückkosten.
  • Vertikale Integration: Die Kombination aus Reederei, Hafenbetrieb, Logistikdienstleistungen und intermodalen Angeboten stärkt die Kundenbindung und die Preissetzungsmacht in bestimmten Relationen.
  • Strategische Hafenbeteiligungen: Langfristige Beteiligungen an Häfen in Europa, im Mittelmeer sowie entlang wichtiger Energie- und Rohstoffrouten sichern Zugang zu Terminalkapazität und Umschlagvolumen und schaffen Lock-in-Effekte für Kunden.
Aus konservativer Anlegersicht sind diese Moats jedoch teilweise politisch konstruiert und könnten bei regulatorischen oder geopolitischen Spannungen an Wirksamkeit verlieren.

Wettbewerbsumfeld

Im Containerschifffahrtsmarkt konkurriert COSCO Shipping vor allem mit anderen globalen Reedereikonzernen wie
  • Maersk (Dänemark)
  • MSC (Schweiz)
  • CMA CGM (Frankreich)
  • Hapag-Lloyd (Deutschland)
Diese Wettbewerber investieren ebenfalls massiv in Flottenmodernisierung, digitale Plattformen und integrierte Logistiklösungen. Auf der Terminalseite bestehen Überschneidungen mit globalen Hafenbetreibern wie
  • PSA International
  • DP World
  • APM Terminals (Maersk)
Im Bulk- und Tankermarkt steht COSCO Shipping im Wettbewerb mit internationalen Reedereien aus Griechenland, Japan, Südkorea und anderen maritimen Nationen. Die Marktstruktur ist von Überkapazitäten, intensiver Preis- und Ratenvolatilität gekennzeichnet. Langfristverträge mit Großkunden und Allianzen wie die Ocean Alliance bieten dabei partiellen Schutz, ändern jedoch nichts an der grundsätzlichen Zyklik des Sektors.

Management, Governance und Strategie

Das Top-Management von COSCO Shipping wird maßgeblich durch staatliche Gremien bestellt und ist in die industriepolitischen Vorgaben der chinesischen Regierung eingebettet. Die Führung verfolgt eine Doppelstrategie: Einerseits Ausrichtung auf betriebswirtschaftliche Kennzahlen wie Flottenauslastung, Kostenführerschaft und operative Effizienz, andererseits die Erfüllung strategischer Staatsziele, etwa die Stärkung chinesischer Marktanteile im globalen Seehandel und der Ausbau von Schlüsselhäfen. Strategisch setzt das Management auf
  • Weitere Internationalisierung des Routen- und Terminalnetzwerks
  • Digitalisierung, insbesondere durch Buchungsplattformen, Echtzeit-Tracking und integrierte Supply-Chain-Lösungen
  • Flottenverjüngung mit energieeffizienten und emissionsärmeren Schiffen
  • Integration von See-, Schienen- und Straßentransport zu multimodalen Logistikketten
Aus Investorensicht ist wichtig, dass die Entscheidungslogik nicht ausschließlich shareholderorientiert ist, sondern auch staatliche Interessen, Beschäftigungspolitik und geopolitische Überlegungen reflektiert. Dies kann zu Abweichungen von rein renditegetriebenen Strategien führen.

Branchen- und Regionalanalyse

COSCO Shipping operiert in der globalen See- und Logistikbranche, einem kapitalintensiven, hochzyklischen Sektor mit starker Abhängigkeit von Welthandelsvolumen, Rohstoffnachfrage und geopolitischer Stabilität. Wesentliche Merkmale der Branche sind
  • Hohe Fixkosten durch Flotten- und Hafeninvestitionen
  • Ausgeprägte Frachtratenvolatilität
  • Intensiver Wettbewerb und tendenzielle Überkapazitäten in Abschwungphasen
  • Zunehmender regulatorischer Druck hinsichtlich Emissionen und Treibhausgasreduktion
Regional ist COSCO Shipping stark in den Handelsströmen zwischen Asien, Europa und Nordamerika verankert, mit China als zentralem Ausgangs- und Zielmarkt. Die Position im asiatisch-pazifischen Raum bietet strukturelle Nachfragechancen durch Industrialisierung und Konsumwachstum in Asien. Gleichzeitig erhöht die Fokussierung auf China die Exponierung gegenüber Handelskonflikten, Sanktionsrisiken und Veränderungen in globalen Lieferketten, etwa durch Nearshoring und Friendshoring. Für konservative Investoren bedeutet dies ein Engagement in einen globalen, aber politisch sensiblen Korridor des Welthandels.

Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln von COSCO Shipping reichen in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts zurück, als China begann, eigene Reedereien aufzubauen, um den wachsenden Außenhandel zu bedienen. Die China Ocean Shipping Company (COSCO) entwickelte sich über Jahrzehnte zu einem der wichtigsten staatlichen Reeder, insbesondere im Container- und Massengutgeschäft. Parallel dazu entstand die China Shipping Group als weiterer großer staatlicher Schifffahrtsakteur. Im Zuge von Reformen des staatlichen Unternehmenssektors und angesichts globalen Konsolidierungsdrucks in der Containerschifffahrt beschloss die chinesische Regierung, beide Konzerne zusammenzuführen. 2016 wurde die Fusion vollzogen und China COSCO Shipping Corporation Ltd. als neue Holding etabliert. Seitdem verfolgt der Konzern eine aktive Expansionsstrategie, die sowohl organisches Wachstum als auch Beteiligungen und Akquisitionen im Hafen- und Logistikbereich umfasst, unter anderem in Europa und am Mittelmeer. Die Unternehmensgeschichte ist damit eng verknüpft mit der Öffnung Chinas, dem Aufstieg des Landes zur Exportnation und der zunehmenden Ausrichtung auf globale Infrastrukturprojekte.

Besonderheiten und staatliche Einbindung

Eine zentrale Besonderheit von COSCO Shipping ist die enge Verflechtung mit der chinesischen Industrie- und Außenhandelspolitik. Die Gruppe fungiert als logistischer Arm verschiedener staatlicher Initiativen, insbesondere der Belt-and-Road-Initiative, und investiert häufig parallel zu chinesischen Staatsbanken und Baukonzernen in Hafeninfrastruktur. Dies ermöglicht raschen Kapazitätsaufbau, birgt aber auch politische Risiken, etwa wenn Hafenbeteiligungen in Europa und anderen Regionen sicherheitspolitisch kritisch gesehen werden. Darüber hinaus agiert COSCO Shipping in einem Umfeld wachsender Nachhaltigkeitsanforderungen. Der Konzern beteiligt sich an Brancheninitiativen zur Emissionssenkung, investiert in Treibstoffeffizienz und prüft alternative Antriebstechnologien. Die Umsetzung dieser ESG-bezogenen Maßnahmen ist jedoch langfristig kostenintensiv und hängt von technologischer Entwicklung und Regulierung ab. Für Anleger ist außerdem bedeutsam, dass Transparenz- und Reportingstandards von staatlichen chinesischen Unternehmen teilweise von westlichen Best Practices abweichen können, was die Analyse von Risiken und Governance erschwert.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers ergeben sich für ein potenzielles Engagement in COSCO-verbundenen Wertpapieren verschiedene Chancen:
  • Struktureller Welthandel: Trotz regionaler Deglobalisierungstendenzen bleibt der maritime Gütertransport ein Grundpfeiler des Welthandels. COSCO Shipping ist aufgrund seiner Flottengröße und Netzabdeckung in vielen Haupttradelanes gut positioniert.
  • Staatliche Unterstützung: Die Rolle als strategischer Staatskonzern kann in Krisenzeiten stabilisierend wirken, etwa durch bevorzugten Zugang zu Finanzierung oder politische Unterstützung bei Restrukturierungen.
  • Skaleneffekte und Integration: Die integrierte Konzernstruktur mit Reederei, Terminals und Logistikdiensten ermöglicht Effizienzgewinne, Kundenbindung und Cross-Selling-Potenziale.
  • ESG-Transformationspotenzial: Investitionen in effizientere Schiffe und emissionsärmere Logistik könnten langfristig Wettbewerbsvorteile im Rahmen strengerer Klimaregulierung schaffen.
Für langfristig orientierte Anleger mit hoher Risikotragfähigkeit kann der Konzern ein Vehikel für ein Engagement im maritimen Sektor und im chinesisch dominierten Asienhandel darstellen.

Risiken für konservative Anleger

Demgegenüber stehen erhebliche Risiken, die konservative Investoren sorgfältig abwägen sollten:
  • Zyklizität und Ratenvolatilität: Schifffahrt und Hafenlogistik unterliegen ausgeprägten Konjunktur- und Frachtratenzyklen. Nach Phasen hoher Gewinne können bei Überkapazitäten deutliche Ergebnisrückgänge folgen.
  • Geopolitische Spannungen: Handelskonflikte, Sanktionen oder sicherheitspolitische Bedenken gegenüber chinesischen Investitionen in Häfen können die operative Tätigkeit einschränken oder zu regulatorischen Auflagen führen.
  • Staatsabhängigkeit und Governance: Die starke Rolle des Staates kann zu Interessenkonflikten zwischen politischen Zielen und Renditeerwartungen von Minderheitsaktionären führen. Entscheidungen etwa über Investitionsprojekte, Expansionspläne oder Restrukturierungen müssen nicht primär an den Bedürfnissen externer Investoren ausgerichtet sein.
  • ESG- und Regulierungsdruck: Strengere Umweltvorgaben der International Maritime Organization und nationaler Regierungen erfordern hohe Investitionen in Flottenmodernisierung und alternative Treibstoffe. Die Umsetzung birgt sowohl Kosten- als auch Technologierisiken.
  • Transparenzrisiken: Unterschiede in Rechnungslegungsstandards, Offenlegungspraxis und Informationspolitik können die unabhängige Risikoanalyse erschweren und zu Bewertungsabschlägen führen.
In Summe stellt ein Investment in COSCO-nahe Gesellschaften ein Engagement in einen stark schwankungsanfälligen, politisch geprägten Sektor dar, bei dem Chancen auf überdurchschnittliche Ertragsphasen einem erhöhten Gesamt- und Länderrisiko gegenüberstehen, ohne dass sich daraus eine pauschale Anlageempfehlung ableiten lässt.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 1,491 € / 1,525 €
Spread +2,28%
Schluss Vortag 1,479 €
Gehandelte Stücke 12.623
Tagesvolumen Vortag 5.591,47 €
Tagestief 1,483 €
Tageshoch 1,5225 €
52W-Tief 1,1455 €
52W-Hoch 1,7085 €
Jahrestief 1,4305 €
Jahreshoch 1,5545 €

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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 233.859 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 58.354 €
Jahresüberschuss in Mio. 49.172 €
Umsatz je Aktie -
Gewinn je Aktie -  
Gewinnrendite +20,95%
Umsatzrendite +21,03%
Return on Investment +9,88%
Marktkapitalisierung in Mio. -
KGV (Kurs/Gewinn) -
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) -
Eigenkapitalrendite +20,95%
Eigenkapitalquote +47,17%

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 2
Stabilität der Dividende 0,66 (max 1,00)
Jährlicher 81,42% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 33,35% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 74,6% (auf den Gewinn/FFO)
quote 50,8% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -63,22%

Dividenden Historie

Datum Dividende
23.09.2025 0,61 HKD (0,067 €)
30.05.2025 1,12 HKD (0,13 €)
08.10.2024 0,57 HKD (0,067 €)
31.05.2024 0,25 HKD (0,029 €)
20.11.2023 0,55 HKD (0,064 €)
30.05.2023 1,55 HKD (0,18 €)
25.11.2022 2,21 HKD (0,27 €)
21.06.2022 1,02 HKD (0,12 €)
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 1,4795 € +2,03%
1,45 € 04.02.26
Frankfurt 1,4785 € +0,48%
1,4715 € 04.02.26
Hamburg 1,4935 € +1,91%
1,4655 € 04.02.26
Hannover 1,4935 € +1,91%
1,4655 € 04.02.26
München 1,4915 € +0,51%
1,484 € 04.02.26
Stuttgart 1,491 € +1,36%
1,471 € 04.02.26
L&S RT 1,5035 € +1,25%
1,485 € 04.02.26
Nasdaq OTC Other 1,80 $ +4,05%
1,73 $ 04.02.26
Tradegate 1,5225 € +2,94%
1,479 € 04.02.26
Quotrix 1,5205 € +0,96%
1,506 € 04.02.26
Gettex 1,49 € -0,67%
1,50 € 04.02.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
04.02.26 1,486 11.234
03.02.26 1,479 5.591
02.02.26 1,4915 13.854
30.01.26 1,4845 18
29.01.26 1,4875 7.382
28.01.26 1,4755 2.047
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 1,4755 € +0,71%
1 Monat 1,527 € -2,69%
6 Monate 1,5835 € -6,16%
1 Jahr 1,4685 € +1,19%
5 Jahre - -

Unternehmensprofil China Cosco Shipping Corporation Ltd

China COSCO Shipping Corporation Ltd. (COSCO Shipping) ist ein staatlich kontrollierter chinesischer Logistik- und Schifffahrtskonzern mit Sitz in Shanghai. Das Unternehmen entstand 2016 aus der Fusion der China Ocean Shipping Company (COSCO) und der China Shipping Group und gehört zu den weltweit größten integrierten Anbietern von Container- und Massengutschifffahrt, Terminalbetrieb und maritimer Logistik. Für internationale Investoren ist COSCO Shipping vor allem über börsennotierte Tochtergesellschaften wie COSCO Shipping Holdings und COSCO Shipping Ports relevant. Die Gruppe fungiert als strategisches Vehikel der Volksrepublik China zur Absicherung maritimer Lieferketten und zur Umsetzung der „Maritime Silk Road“ im Rahmen der Belt-and-Road-Initiative.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von COSCO Shipping basiert auf einem integrierten maritimen Logistikansatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Welthandels. Kern ist der Betrieb einer der weltweit größten Flotten für Container-, Tanker- und Massengutschifffahrt. Ergänzend betreibt das Unternehmen Containerterminals, Logistikzentren, Lagerinfrastruktur, Speditions- und Bahndienstleistungen sowie Value-Added-Services für Industriekunden. Der Konzern agiert als vertikal und horizontal integrierter Transport- und Hafenlogistiker mit globaler Präsenz, hoher Flottenkapazität und starker Einbindung in chinesische Export- und Importströme. Die Erlösquellen verteilen sich typischerweise auf Seefracht, Hafendienstleistungen, Logistiklösungen, Charter- und Agenturgeschäft. Für konservative Anleger ist relevant, dass das Geschäftsmodell stark zyklisch ist und von Frachtraten, globalem Handel, geopolitischen Entwicklungen und Kapazitätsangebot auf den Schifffahrtsmärkten abhängt.

Mission und strategische Ausrichtung

Die veröffentlichte Mission von COSCO Shipping fokussiert sich auf die Rolle als globaler integrierter Logistikanbieter, der effiziente, zuverlässige und zunehmend klimafreundliche Transportlösungen bereitstellt. Offiziell verfolgt das Unternehmen das Ziel, die „maritime Verbindungsplattform“ für den internationalen Handel zu sein und die Konnektivität zwischen China und den weltweiten Märkten zu stärken. Strategisch bedeutet dies: Ausbau der globalen Routen- und Terminalpräsenz, Stärkung digitaler Plattformen, Investitionen in größere und emissionsärmere Schiffe sowie engere Integration von See-, Bahn- und Straßentransport. Als staatseigener Konzern ist die Mission zugleich mit industriepolitischen Zielen der chinesischen Regierung verknüpft, insbesondere mit der Sicherung strategischer Lieferketten, der Stärkung chinesischer Reeder in globalen Allianzen und der Positionierung chinesischer Häfen als Knotenpunkte im Containerverkehr.

Produkte und Dienstleistungen

COSCO Shipping bietet ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen entlang der maritimen Logistikkette an. Zentrale Bereiche sind
  • Containerliniendienste: Linienverkehre auf den Haupttradelanes Asien–Europa, Transpazifik, Intra-Asien, Asien–Afrika und Asien–Lateinamerika, überwiegend über COSCO Shipping Lines und die Allianz Ocean Alliance koordiniert.
  • Massengut- und Tankertransporte: Transport von Rohstoffen wie Eisenerz, Kohle, Getreide sowie Rohöl und Ölprodukten über spezialisierte Bulk- und Tankerflotten.
  • Terminal- und Hafendienstleistungen: Betrieb und Beteiligung an Containerterminals und Hafenanlagen in China, Europa, dem Mittelmeerraum, dem Nahen Osten und weiteren Regionen, einschließlich Umschlag, Lagerung und Feederdiensten.
  • Logistik- und Supply-Chain-Services: Kontraktlogistik, intermodale Transportlösungen, Bahnverbindungen zwischen China und Europa, Containerdepots, Zollabwicklung und projektbezogene Schwer- und Speziallogistik.
  • Reederei- und Schiffsdienstleistungen: Schiffsmanagement, Chartergeschäft, Schiffsagenturservices, maritimes Engineering und unterstützende Dienstleistungen.
Für erfahrene Anleger ist bedeutsam, dass der Konzern von zyklischen Frachtraten über alle Segmente hinweg abhängt, gleichzeitig aber durch Diversifikation zwischen Container, Bulk, Tanker und Logistikdienstleistungen eine gewisse Risikostreuung erzielt.

Business Units und Konzernstruktur

COSCO Shipping ist als Holdingstruktur organisiert, die über zahlreiche Tochtergesellschaften und Beteiligungen operiert. Für Kapitalmarktteilnehmer besonders relevant sind
  • COSCO Shipping Holdings: Börsennotierte Gesellschaft, die primär das Containerlinienschifffahrtsgeschäft und Teile des terminalnahen Geschäfts bündelt, unter anderem über COSCO Shipping Lines.
  • COSCO Shipping Ports: Spezialisierte Einheit für Containerterminalinvestitionen und -betrieb mit globalem Portfolio von Beteiligungen an strategisch gelegenen Häfen.
  • COSCO Shipping Energy Transportation: Fokussiert auf Öl- und Gastransport sowie andere energienahe Schifffahrtsdienste.
  • COSCO Shipping Bulk: Verantwortlich für Massengutfrachter und Rohstofftransporte.
  • Weitere Einheiten im Bereich Spezialschifffahrt, Schiffstechnik, Financedienstleistungen und maritimer Service.
Die Konzernstruktur ist komplex, weist Überschneidungen auf und unterliegt regelmäßig organisatorischen Anpassungen. Governance und Entscheidungsstrukturen sind zudem durch die Rolle der State-owned Assets Supervision and Administration Commission (SASAC) geprägt.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

COSCO Shipping verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als potenzielle Burggräben interpretiert werden können:
  • Staatliche Rückendeckung: Als zentraler Staatskonzern genießt COSCO Shipping in der Regel privilegierten Zugang zu Finanzierung, Schiffbaukapazitäten chinesischer Werften und politischen Initiativen wie der Belt-and-Road-Initiative. Dies stabilisiert die Kapitalbasis und erleichtert großvolumige Flotten- und Hafeninvestitionen.
  • Skaleneffekte: Die Größe der Flotte und der Terminalbeteiligungen ermöglicht signifikante Skaleneffekte bei Beschaffung, Netzplanung, Flottenoptimierung und IT-Systemen. Große Schiffe und hohe Frequenzen auf Hauptlinien erlauben tendenziell niedrigere Stückkosten.
  • Vertikale Integration: Die Kombination aus Reederei, Hafenbetrieb, Logistikdienstleistungen und intermodalen Angeboten stärkt die Kundenbindung und die Preissetzungsmacht in bestimmten Relationen.
  • Strategische Hafenbeteiligungen: Langfristige Beteiligungen an Häfen in Europa, im Mittelmeer sowie entlang wichtiger Energie- und Rohstoffrouten sichern Zugang zu Terminalkapazität und Umschlagvolumen und schaffen Lock-in-Effekte für Kunden.
Aus konservativer Anlegersicht sind diese Moats jedoch teilweise politisch konstruiert und könnten bei regulatorischen oder geopolitischen Spannungen an Wirksamkeit verlieren.

Wettbewerbsumfeld

Im Containerschifffahrtsmarkt konkurriert COSCO Shipping vor allem mit anderen globalen Reedereikonzernen wie
  • Maersk (Dänemark)
  • MSC (Schweiz)
  • CMA CGM (Frankreich)
  • Hapag-Lloyd (Deutschland)
Diese Wettbewerber investieren ebenfalls massiv in Flottenmodernisierung, digitale Plattformen und integrierte Logistiklösungen. Auf der Terminalseite bestehen Überschneidungen mit globalen Hafenbetreibern wie
  • PSA International
  • DP World
  • APM Terminals (Maersk)
Im Bulk- und Tankermarkt steht COSCO Shipping im Wettbewerb mit internationalen Reedereien aus Griechenland, Japan, Südkorea und anderen maritimen Nationen. Die Marktstruktur ist von Überkapazitäten, intensiver Preis- und Ratenvolatilität gekennzeichnet. Langfristverträge mit Großkunden und Allianzen wie die Ocean Alliance bieten dabei partiellen Schutz, ändern jedoch nichts an der grundsätzlichen Zyklik des Sektors.

Management, Governance und Strategie

Das Top-Management von COSCO Shipping wird maßgeblich durch staatliche Gremien bestellt und ist in die industriepolitischen Vorgaben der chinesischen Regierung eingebettet. Die Führung verfolgt eine Doppelstrategie: Einerseits Ausrichtung auf betriebswirtschaftliche Kennzahlen wie Flottenauslastung, Kostenführerschaft und operative Effizienz, andererseits die Erfüllung strategischer Staatsziele, etwa die Stärkung chinesischer Marktanteile im globalen Seehandel und der Ausbau von Schlüsselhäfen. Strategisch setzt das Management auf
  • Weitere Internationalisierung des Routen- und Terminalnetzwerks
  • Digitalisierung, insbesondere durch Buchungsplattformen, Echtzeit-Tracking und integrierte Supply-Chain-Lösungen
  • Flottenverjüngung mit energieeffizienten und emissionsärmeren Schiffen
  • Integration von See-, Schienen- und Straßentransport zu multimodalen Logistikketten
Aus Investorensicht ist wichtig, dass die Entscheidungslogik nicht ausschließlich shareholderorientiert ist, sondern auch staatliche Interessen, Beschäftigungspolitik und geopolitische Überlegungen reflektiert. Dies kann zu Abweichungen von rein renditegetriebenen Strategien führen.

Branchen- und Regionalanalyse

COSCO Shipping operiert in der globalen See- und Logistikbranche, einem kapitalintensiven, hochzyklischen Sektor mit starker Abhängigkeit von Welthandelsvolumen, Rohstoffnachfrage und geopolitischer Stabilität. Wesentliche Merkmale der Branche sind
  • Hohe Fixkosten durch Flotten- und Hafeninvestitionen
  • Ausgeprägte Frachtratenvolatilität
  • Intensiver Wettbewerb und tendenzielle Überkapazitäten in Abschwungphasen
  • Zunehmender regulatorischer Druck hinsichtlich Emissionen und Treibhausgasreduktion
Regional ist COSCO Shipping stark in den Handelsströmen zwischen Asien, Europa und Nordamerika verankert, mit China als zentralem Ausgangs- und Zielmarkt. Die Position im asiatisch-pazifischen Raum bietet strukturelle Nachfragechancen durch Industrialisierung und Konsumwachstum in Asien. Gleichzeitig erhöht die Fokussierung auf China die Exponierung gegenüber Handelskonflikten, Sanktionsrisiken und Veränderungen in globalen Lieferketten, etwa durch Nearshoring und Friendshoring. Für konservative Investoren bedeutet dies ein Engagement in einen globalen, aber politisch sensiblen Korridor des Welthandels.

Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln von COSCO Shipping reichen in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts zurück, als China begann, eigene Reedereien aufzubauen, um den wachsenden Außenhandel zu bedienen. Die China Ocean Shipping Company (COSCO) entwickelte sich über Jahrzehnte zu einem der wichtigsten staatlichen Reeder, insbesondere im Container- und Massengutgeschäft. Parallel dazu entstand die China Shipping Group als weiterer großer staatlicher Schifffahrtsakteur. Im Zuge von Reformen des staatlichen Unternehmenssektors und angesichts globalen Konsolidierungsdrucks in der Containerschifffahrt beschloss die chinesische Regierung, beide Konzerne zusammenzuführen. 2016 wurde die Fusion vollzogen und China COSCO Shipping Corporation Ltd. als neue Holding etabliert. Seitdem verfolgt der Konzern eine aktive Expansionsstrategie, die sowohl organisches Wachstum als auch Beteiligungen und Akquisitionen im Hafen- und Logistikbereich umfasst, unter anderem in Europa und am Mittelmeer. Die Unternehmensgeschichte ist damit eng verknüpft mit der Öffnung Chinas, dem Aufstieg des Landes zur Exportnation und der zunehmenden Ausrichtung auf globale Infrastrukturprojekte.

Besonderheiten und staatliche Einbindung

Eine zentrale Besonderheit von COSCO Shipping ist die enge Verflechtung mit der chinesischen Industrie- und Außenhandelspolitik. Die Gruppe fungiert als logistischer Arm verschiedener staatlicher Initiativen, insbesondere der Belt-and-Road-Initiative, und investiert häufig parallel zu chinesischen Staatsbanken und Baukonzernen in Hafeninfrastruktur. Dies ermöglicht raschen Kapazitätsaufbau, birgt aber auch politische Risiken, etwa wenn Hafenbeteiligungen in Europa und anderen Regionen sicherheitspolitisch kritisch gesehen werden. Darüber hinaus agiert COSCO Shipping in einem Umfeld wachsender Nachhaltigkeitsanforderungen. Der Konzern beteiligt sich an Brancheninitiativen zur Emissionssenkung, investiert in Treibstoffeffizienz und prüft alternative Antriebstechnologien. Die Umsetzung dieser ESG-bezogenen Maßnahmen ist jedoch langfristig kostenintensiv und hängt von technologischer Entwicklung und Regulierung ab. Für Anleger ist außerdem bedeutsam, dass Transparenz- und Reportingstandards von staatlichen chinesischen Unternehmen teilweise von westlichen Best Practices abweichen können, was die Analyse von Risiken und Governance erschwert.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers ergeben sich für ein potenzielles Engagement in COSCO-verbundenen Wertpapieren verschiedene Chancen:
  • Struktureller Welthandel: Trotz regionaler Deglobalisierungstendenzen bleibt der maritime Gütertransport ein Grundpfeiler des Welthandels. COSCO Shipping ist aufgrund seiner Flottengröße und Netzabdeckung in vielen Haupttradelanes gut positioniert.
  • Staatliche Unterstützung: Die Rolle als strategischer Staatskonzern kann in Krisenzeiten stabilisierend wirken, etwa durch bevorzugten Zugang zu Finanzierung oder politische Unterstützung bei Restrukturierungen.
  • Skaleneffekte und Integration: Die integrierte Konzernstruktur mit Reederei, Terminals und Logistikdiensten ermöglicht Effizienzgewinne, Kundenbindung und Cross-Selling-Potenziale.
  • ESG-Transformationspotenzial: Investitionen in effizientere Schiffe und emissionsärmere Logistik könnten langfristig Wettbewerbsvorteile im Rahmen strengerer Klimaregulierung schaffen.
Für langfristig orientierte Anleger mit hoher Risikotragfähigkeit kann der Konzern ein Vehikel für ein Engagement im maritimen Sektor und im chinesisch dominierten Asienhandel darstellen.

Risiken für konservative Anleger

Demgegenüber stehen erhebliche Risiken, die konservative Investoren sorgfältig abwägen sollten:
  • Zyklizität und Ratenvolatilität: Schifffahrt und Hafenlogistik unterliegen ausgeprägten Konjunktur- und Frachtratenzyklen. Nach Phasen hoher Gewinne können bei Überkapazitäten deutliche Ergebnisrückgänge folgen.
  • Geopolitische Spannungen: Handelskonflikte, Sanktionen oder sicherheitspolitische Bedenken gegenüber chinesischen Investitionen in Häfen können die operative Tätigkeit einschränken oder zu regulatorischen Auflagen führen.
  • Staatsabhängigkeit und Governance: Die starke Rolle des Staates kann zu Interessenkonflikten zwischen politischen Zielen und Renditeerwartungen von Minderheitsaktionären führen. Entscheidungen etwa über Investitionsprojekte, Expansionspläne oder Restrukturierungen müssen nicht primär an den Bedürfnissen externer Investoren ausgerichtet sein.
  • ESG- und Regulierungsdruck: Strengere Umweltvorgaben der International Maritime Organization und nationaler Regierungen erfordern hohe Investitionen in Flottenmodernisierung und alternative Treibstoffe. Die Umsetzung birgt sowohl Kosten- als auch Technologierisiken.
  • Transparenzrisiken: Unterschiede in Rechnungslegungsstandards, Offenlegungspraxis und Informationspolitik können die unabhängige Risikoanalyse erschweren und zu Bewertungsabschlägen führen.
In Summe stellt ein Investment in COSCO-nahe Gesellschaften ein Engagement in einen stark schwankungsanfälligen, politisch geprägten Sektor dar, bei dem Chancen auf überdurchschnittliche Ertragsphasen einem erhöhten Gesamt- und Länderrisiko gegenüberstehen, ohne dass sich daraus eine pauschale Anlageempfehlung ableiten lässt.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 4,85 Mrd. €
Aktienanzahl 3,20 Mrd.
Streubesitz 62,38%
Währung EUR
Land China
Sektor Industrie
Branche Transportinfrastruktur
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+37,62% Weitere
+62,38% Streubesitz

Community-Beiträge zu China Cosco Shipping Corporation Ltd

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Walther Sparbier 2
Cosco shiping holding kommt in den
FTSI China A50 index. Chinesischer Dax. Daher wohl der rasante kursanstieg.
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JefferyBuchanan
Schifffahrts- und Logistikbranche
Ich denke, dass China Cosco Holdings, ein Titan in der globalen Schifffahrts- und Logistikbranche, eine überzeugende Mischung aus Stärken und Herausforderungen aufweist. Einerseits positionieren es seine expansive Flotte und sein strategisches globales Netzwerk als starker Akteur im internationalen Handel, der robuste Einnahmequellen und einen Wettbewerbsvorteil bei der Expansion von Marktanteilen verspricht.
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Walther Sparbier 2
Das teil geht ab wie n zäpfchen. Good paper.
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Tunfisch
Genauer Termin für Zahlung gibt's nicht?
Was für Dividende kommt in diesem Jahr, eigentlich sollte es mindestens soviel sein wie 23?
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Häufig gestellte Fragen zur China Cosco Shipping Aktie und zum China Cosco Shipping Kurs

Der aktuelle Kurs der China Cosco Shipping Aktie liegt bei 1,5225 €.

Für 1.000€ kann man sich 656,81 China Cosco Shipping Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der China Cosco Shipping Aktie lautet CICOF.

Die 1 Monats-Performance der China Cosco Shipping Aktie beträgt aktuell -2,69%.

Die 1 Jahres-Performance der China Cosco Shipping Aktie beträgt aktuell 1,19%.

Der Aktienkurs der China Cosco Shipping Aktie liegt aktuell bei 1,5225 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -2,69% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von China Cosco Shipping eine Wertentwicklung von -1,88% aus und über 6 Monate sind es -6,16%.

Das 52-Wochen-Hoch der China Cosco Shipping Aktie liegt bei 1,71 €.

Das 52-Wochen-Tief der China Cosco Shipping Aktie liegt bei 1,15 €.

Das Allzeithoch von China Cosco Shipping liegt bei 2,00 €.

Das Allzeittief von China Cosco Shipping liegt bei 0,80 €.

Die Volatilität der China Cosco Shipping Aktie liegt derzeit bei 48,16%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von China Cosco Shipping in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 4,85 Mrd. €

Am 06.07.2021 gab es einen Split im Verhältnis 10:13.

Am 06.07.2021 gab es einen Split im Verhältnis 10:13.

China Cosco Shipping hat seinen Hauptsitz in China.

China Cosco Shipping gehört zum Sektor Transportinfrastruktur.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von China Cosco Shipping betrug 233,9 Mrd €.

Die nächsten Termine von China Cosco Shipping sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, China Cosco Shipping zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 23.09.2025 eine Dividende in Höhe von 0,61 HKD (0,067 €) gezahlt.

Zuletzt hat China Cosco Shipping am 23.09.2025 eine Dividende in Höhe von 0,61 HKD (0,067 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,00%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von China Cosco Shipping wurde am 23.09.2025 in Höhe von 0,61 HKD (0,067 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,00%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 23.09.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,61 HKD (0,067 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.