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Großer Mehrheit geht Spritpreis-Politik der Regierung nicht weit genug

BERLIN (dpa-AFX) - Eine deutliche Mehrheit der Menschen in Deutschland hält die Maßnahmen der Bundesregierung gegen steigende Spritpreise für unzureichend. Laut ZDF-"Politbarometer" kritisieren 80 Prozent der Befragten das Vorgehen als zu schwach. 14 Prozent halten die Maßnahmen für angemessen, 3 Prozent gehen sie zu weit.

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Viele Menschen fordern demnach eine vorübergehende Senkung von Steuern und Abgaben auf Benzin und Diesel: 73 Prozent befürworten einen solchen Schritt, 25 Prozent lehnen ihn ab. Die Unterstützung ist über die meisten Parteianhängerschaften hinweg mehrheitlich vorhanden, lediglich bei Anhängern der Grünen zeigt sich ein gespaltenes Bild.

Angesichts der hohen Spritpreise hatte der Bundestag am Donnerstag ein Maßnahmenpaket beschlossen. Künftig sollen Tankstellen nur noch einmal am Tag, um 12.00 Uhr, die Preise erhöhen dürfen. Preissenkungen sollen immer möglich sein. Die neue Regel könnte vor Ostern in Kraft treten. Fraglich aber ist, ob sie preisdämpfend wirkt. Außerdem soll das Bundeskartellamt mehr Befugnisse gegen überhöhte Preise bekommen./dmo/DP/stk


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