BP fokussiert sich wieder stärker auf sein Kerngeschäft und möchte jährlich rund 10 Milliarden US-Dollar in die Geschäfte rund um Öl (Rohöl) und Gas investieren. Die Ölproduktion soll bis 2030 auf 2,3 bis 2,5 Millionen Barrel Rohöleinheiten pro Tag steigen. Derweil sollen die jährlichen Investitionen in erneuerbare Energien deutlich auf 1,5 bis 2 Milliarden Dollar (Dollarkurs) sinken.
Außerdem will der Konzern bis Ende 2027 Vermögenswerte von rund 20 Milliarden Dollar verkaufen, um seine Verschuldung zu senken. Erst am Freitag hatte das Unternehmen angekündigt, sein Geschäft mit Windkraft auf dem US-Festland an den US-Stromnetzbetreiber LS Power zu verkaufen. Details nannte das Unternehmen nicht.
BP-Chef Auchincloss vollzieht damit eine 180-Grad-Wende, nachdem sein Vorgänger Bernard Looney das Geschäft mit erneuerbaren Energien stark ausbauen wollte.
Dieser Schwenk dürfte auch mit dem US-Hedgefonds Elliott Management zusammenhängen, der mittlerweile eine größere Beteiligung an BP erworben hat und eine stärkere Senkung der Kosten fordert. Zudem will der US-Hedgefonds, dass der Konzern weitere Unternehmensteile veräußert und den Barmittelzufluss erhöht. Bis 2027 soll BP nach Vorstellungen des Investors einen freien Barmittelzufluss von 20 Milliarden Dollar erzielen - das liegt etwa 40 Prozent über dem derzeitigen Ziel des Unternehmens./mne/stw/mis
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