Zweiter Sieg: BVB und Neuling Elversberg zeigen große Moral

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Das Stadion von Borussia Dortmund, der Signal Iduna Park.
- ©unsplash.com

BERLIN (dpa-AFX) - Vizemeister Borussia Dortmund (Borussia Dortmund Aktie) hat mit einer großen Energieleistung auch sein zweites Spiel in der noch jungen Bundesliga-Saison gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac kam trotz eines 0:2-Rückstands noch zu einem 3:2 (0:1) bei der TSG 1899 Hoffenheim.

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Nicht weniger furios feierte Neuling SV Elversberg seinen zweiten Sieg. Die Saarländer ließen sich auch von einem 1:3 -Rückstand und einem Platzverweis für Trainer Vincent Wagner nicht umwerfen und holten noch ein geradezu sensationelles 4:3 (1:2) bei Borussia Mönchengladbach.

Einen Platz in der Spitzengruppe hat auch der SC Freiburg sicher. Mit dem 1:0 (1:0) bei Aufsteiger SC Paderborn verbuchten auch die Breisgauer den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Eine herbe Pleite kassierte Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig mit dem 1:3 (0:1) bei Werder Bremen.

Die ersten drei Punkte holte Ex-Meister Bayer (Bayer Aktie) Leverkusen durch ein ungefährdetes 4:0 (2:0) gegen Union Berlin. Am Freitag hatte auch der VfB Stuttgart beim 4:1 gegen den 1. FC Köln den ersten Sieg eingefahren.

Dortmund holt 0:2 auf

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In Hoffenheim brachten Leon Avdullahu (45.) und Tim Lemperle (54.) die Gastgeber bereits 2:0 in Führung. Doch Serhou Guirassy (61.), der eingewechselte Fábio Silva (66.) und ein Eigentor von Albian Hajdari (87.) ließen Dortmund noch jubeln.

Der BVB musste zunächst einen weiteren Ausfall wegstecken. Der junge Verteidiger Filippo Mane verletzte sich schon in der ersten Halbzeit, wodurch Last-Minute-Neuzugang Ethan Nwaneri vom FC Arsenal früher als geplant zu seinem Debüt kam und am dritten BVB-Tor entscheidend beteiligt war. Schon vor einer Woche hatte der Dortmunder Neuzugang Giannis Konstantelias beim 2:0 gegen den Hamburger SV einen Kreuzbandriss erlitten.

Leipzig geriet in Bremen bereits früh durch ein Tor von Eren Dinkci in Rückstand (4.) und ärgerte sich zudem, dass Schiedsrichter Benjamin Brand einen Foulelfmeter für RB zurücknahm (24.). Im zweiten Durchgang kam es noch schlimmer, als Rückkehrer Niclas Füllkrug (68.) und Marco Grüll (80.) Werder einen überraschend deutlichen Sieg bescherten. Das Leipziger Tor von Ridle Baku hatte nur kosmetischen Charakter (90.+6).

Elversbergs Trainer Wagner sauer auf Schiedsrichter

Große Verärgerung über den Schiedsrichter gab es aufseiten von Elversberg zunächst in Gladbach. Dem Tor der Gastgeber zum 2:1 durch Hugo Bolin ging eine Fehlentscheidung beim Einwurf voraus, denn Tim Kleindienst und nicht der Elversberger Felix Keidel hatte den Ball zuletzt berührt. Referee Martin Pedersen nahm die Entscheidung aber nicht zurück, worüber sich Wagner zweimal lautstark beschwerte und die Gelb-Rote Karte sah.

Auf der Tribüne sah Wagner dann eine beeindruckende Aufholjagd seiner Mannschaft. Zweimal Maurice Krattenmacher (66. und 90.+2) und Keidel (80.) machten aus einem 1:3 noch ein 4:3. Für Gladbach hatte zuvor Bolin (12. und 44.) doppelt und Joe Scally (56.) einmal getroffen. David Mokwa (29.) hatte das zwischenzeitliche 1:1 für Elversberg erzielt. Mitaufsteiger Paderborn wartet noch auf sein erstes Tor, gegen Freiburg besiegelte Maximilian Eggestein (26.) die Niederlage.

Chancenlos war Union Berlin in Leverkusen. Ezequiel Fernández (1.), Facundo Medina (28.), Patrik Schick (48.) und Ibrahim Maza (66.) schossen die Tore für die Werkself, die sich für die Auftaktpleite gegen Elversberg rehabilitierte./tas/DP/zb


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