Die DZ Bank hat in einer aktuellen Analyse die Einstufung der Bayer-Aktie auf „Kaufen“ belassen und sieht einen fairen Wert von 30 Euro.
Zum Zeitpunkt der Analyse notierte die Aktie bei 23,12 Euro und verzeichnete einen Rückgang von 1,83%. Analyst Peter Spengler hebt hervor, dass die Bayer-Aktie aktuell aufgrund laufender Glyphosat-Klagen in den USA auf einem historischen Tiefpunkt ist. Diese Rechtsstreitigkeiten haben das Vertrauen in das Unternehmen stark belastet.
Die Entscheidung des obersten US-Gerichts zu den Glyphosat-Klagen wird bis Ende 2026 erwartet und könnte entscheidende Auswirkungen auf die künftige Entwicklung des Unternehmens haben. Bayer steht vor der Herausforderung, das Image und das Vertrauen in seine Produkte, insbesondere im Bereich der Landwirtschaft, wiederherzustellen.
Die allgemeine Marktlage und die Tendenz zu einem verstärkten Fokus auf nachhaltige und umweltfreundliche Praktiken können ebenfalls als eine Chance für Bayer angesehen werden. Sollte das Unternehmen in der Lage sein, seine Strategien anzupassen und Innovationspotenzial auszuschöpfen, könnte dies einen positiven Einfluss auf die Aktienkurse in der Zukunft haben. Daher erscheinen die von der DZ Bank formulierten Kaufempfehlungen vor dem Hintergrund erheblichen Potenzials und der bestehenden Risiken bedeutend.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
Insgesamt zeigt die Situation um Bayer, wie wichtig es ist, rechtliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Trends bei der Beurteilung von Unternehmenswerten zu berücksichtigen.

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