Die Gewinnerwartungen für 2025 wurde Mitte des Jahres gesenkt. Für das Gesamtjahr erwartet BASF nun ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 7,3 Milliarden bis 7,7 Milliarden Euro. Eine Prognose zum Umsatz und Nettogewinn legte das Unternehmen bislang nicht vor.
Die Ludwigshafener versuchen mit milliardenschweren Sparprogrammen, geringeren Investitionen und einem Konzernumbau gegenzusteuern.
Wie sich die laufenden Sparbemühungen und die weltweite Wirtschaftsentwicklung auf das Geschäft des weltgrößten Chemiekonzern ausgewirkt haben, werden BASF-Chef Markus Kamieth und Finanzvorstand Dirk Elvermann in einer Telefonkonferenz (10 Uhr) darlegen.
Im dritten Quartal des vergangenen Jahres hatte BASF einen Umsatz von 15,7 Milliarden Euro erzielt. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn lag bei 1,6 Milliarden Euro. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 287 Millionen Euro in den Büchern.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
|
10
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20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
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Die heute erwarteten Quartalszahlen und die Telefonkonferenz bieten entscheidende Informationen über die Wirksamkeit der Sparprogramme und die aktuelle Geschäftsentwicklung. Anleger sollten konservativ vorgehen: Auf das Ergebnis und die Aussagen von Vorstand und Finanzchef warten, die Ebitda-Prognose 7,3 bis 7,7 Milliarden Euro beachten und kurzfristige Entscheidungen nicht überstürzen. Eine Reduzierung von Positionsgrößen zur Risikobegrenzung oder das Setzen von Stopp-Loss-Orders kann in Erwägung gezogen werden; wer langfristig investiert ist, könnte bei klaren Zeichen einer Stabilisierung selektiv auf günstigere Kurse reagieren.
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