Der Markt, in dem Babbel aktiv ist, wird momentan rapide von Künstlicher Intelligenz verändert. So setzt der Babbel-Konkurrent Duolingo stark auf KI bei der Erstellung von Kursinhalten. Duolingo-Chef Louis von Ahn kündigte im April unter anderem an, dass nach und nach keine externen Mitarbeiter mehr für Aufgaben engagiert werden sollen, die KI erledigen könne.
Auch bei Babbel werde Künstliche Intelligenz eingesetzt, um Übungen zu erstellen, betonte Witte. Es gehe aber nicht darum, Beschäftigte durch Software zu ersetzen. Allen sieht durch KI neue Möglichkeiten, den Lernprozess besser für einzelne Nutzer zu personalisieren. Künstliche Intelligenz steckt auch in einem Zusatz-Angebot, bei dem sich Lernende mit der App unterhalten können.
Sprachen lernen trotz Übersetzungs-Apps?
Babbel geht zugleich davon aus, dass Menschen trotz immer besserer Übersetzungs-Apps weiterhin Fremdsprachen lernen werden. "Die Leute erlernen Sprachen nicht, um zu ihrem Hotel in Peking zu kommen", sagte Witte. Die Apps könnten zwar im Alltag helfen - "aber sie werden das Lernen nicht ersetzen".
Allen (47), der die ersten neun Jahre seines Lebens auf der US-Militärbasis Ramstein in Rheinland-Pfalz verbrachte, zieht für den Job mit seiner Familie vom texanischen Austin nach Berlin um./so/DP/zb
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.