FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Asta Energy Solutions haben am Montag zum Debüt im Nebenwerte-Index SDax kein weiteres Rekordhoch erreicht. Die Papiere des Ende Januar sehr erfolgreich an der Börse gestarteten österreichischen Kupferspezialisten büßten stattdessen bis zu 5 Prozent ein. Zuletzt schmolz das Minus jedoch bereits wieder etwas zusammen.
Für dich zusammengefasst:
Asta Energy Solutions debütierte im SDax ohne Rekordhoch.
Die Aktie fiel bis zu 5 Prozent nach dem Börseneintritt.
Siemens Energy hält 5,9 Prozent an Asta Energy Solutions.
Am Freitag hatten die Asta-Papiere mit 78,20 Euro ein Rekordhoch markiert und gegenüber dem Ausgabepreis von 29,50 Euro 165 Prozent an Wert gewonnen. Bereits der Börsenstart am 30. Januar war mit einem ersten Kurs von 43 Euro sehr erfolgreich. Die Deutsche Börse krönte die bisherige Börsengeschichte mit der Aufnahme in den 70 Werte umfassenden SDax.
Ankeraktionär ist der Dax-Konzern Siemens Energy mit 5,9 Prozent. Mehrheitseigner ist über zwei Investment- und Holdinggesellschaften zugleich der österreichische Unternehmer Michael Tojner mit knapp 55 Prozent. In Deutschland ist Tojner auch als Großaktionär des Batterieherstellers Varta bekannt, dessen Kontrolle er inzwischen aber mit der Porsche AG teilt.
Mit rund 1.400 Mitarbeitern fertigt der österreichische Konzern an sechs Standorten weltweit kupferbasierte Lösungen für die Stromerzeugung, -übertragung und E-Mobilität. Benötigt werden diese etwa in Hochspannungstransformatoren, Generatoren und zunehmend auch in Rechenzentren. So profitiert Asta Energy nicht zuletzt von einer beschleunigten globalen Marktdynamik. Der weltweit steigende Strombedarf, der Ausbau und die Modernisierung der Energienetze, die Elektrifizierung von Industrie und Infrastruktur sowie die stark zunehmenden Investitionen in Rechenzentren und KI-Infrastruktur treiben die Nachfrage nach leistungsfähigen Transformatoren und spezialisierten Kupferleiterlösungen nachhaltig an.
Bewertet wird die Aktie derzeit von den Banken Baader, Berenberg und Oddo, die sie allesamt positiv eingestuft haben. Dabei ist Analystin Yasmin Steilen von Berenberg mit ihrem Kursziel von 90 Euro am optimistischsten./ck/ag/jha/
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