- Community-Beiträge
- Aktuellste Threads
| Geld/Brief | 113,02 $ / 113,35 $ |
| Spread | +0,29% |
| Schluss Vortag | 115,23 $ |
| Gehandelte Stücke | 64.269 |
| Tagesvolumen Vortag | 95.674.191 $ |
| Tagestief 112,95 $ Tageshoch 114,50 $ | |
| 52W-Tief 95,80 $ 52W-Hoch 194,24 $ | |
| Jahrestief 95,80 $ Jahreshoch 177,67 $ | |
| Umsatz in Mio. | 3.885 $ |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. | 946,09 $ |
| Jahresüberschuss in Mio. | 1.111 $ |
| Umsatz je Aktie | 18,06 $ |
| Gewinn je Aktie | 2,16 $ |
| Gewinnrendite | +31,34% |
| Umsatzrendite | +11,94% |
| Return on Investment | +4,46% |
| Marktkapitalisierung in Mio. | 38.076 $ |
| KGV (Kurs/Gewinn) | 81,96 |
| KBV (Kurs/Buchwert) | 10,74 |
| KUV (Kurs/Umsatz) | 9,80 |
| Eigenkapitalrendite | +13,09% |
| Eigenkapitalquote | +14,24% |
| Faktor-Zertifikate | 46 | |
| Knock-Outs | 24 |
| Auszahlungen/Jahr 4 |
| Gesteigert seit 6 Jahre |
| Keine Senkung seit 6 Jahre |
| Stabilität der Dividende 0,96 (max 1,00) |
| Jährlicher 24,13% (5 Jahre) Dividendenzuwachs 20,64% (10 Jahre) |
| Ausschüttungs- 98,9% (auf den Gewinn/FFO) quote 67,4% (auf den Free Cash Flow) |
| Erwartete Dividendensteigerung 21,21% |
| Datum | Dividende |
| 17.03.2026 | 1,35 $ |
| 17.12.2025 | 1,12 $ |
| 16.09.2025 | 1,12 $ |
| 16.06.2025 | 1,12 $ |
| 17.03.2025 | 1,12 $ |
| 17.12.2024 | 0,93 $ |
| 16.09.2024 | 0,93 $ |
| 14.06.2024 | 0,93 $ |
| Handelsplatz | Letzter | Änderung | Vortag | Zeit | |
|---|---|---|---|---|---|
| Düsseldorf | 96,24 € | -2,16% | 98,36 € | 16:30 | |
| Frankfurt | 97,82 € | -0,18% | 98,00 € | 08:05 | |
| Hamburg | 98,04 € | +0,60% | 97,46 € | 08:08 | |
| Stuttgart | 96,18 € | -1,82% | 97,96 € | 17:02 | |
| L&S RT | 96,29 € | -2,04% | 98,30 € | 17:34 | |
| NYSE | 113,29 $ | -1,68% | 115,23 $ | 17:16 | |
| Nasdaq | 113,29 $ | -1,68% | 115,22 $ | 17:16 | |
| AMEX | 115,19 $ | -5,00% | 121,25 $ | 24.04.26 | |
| Tradegate | 98,42 € | +0,08% | 98,34 € | 11:31 | |
| Quotrix | 98,04 € | -0,33% | 98,36 € | 07:27 | |
| Gettex | 96,65 € | -1,81% | 98,43 € | 16:43 | |
| Datum | Kurs | Volumen |
|---|---|---|
| 24.04.26 | 115,23 | 95,7 M |
| 23.04.26 | 114,78 | 174 M |
| 22.04.26 | 121,05 | 169 M |
| 21.04.26 | 119,84 | 160 M |
| 20.04.26 | 118,77 | 29,4 M |
| Zeitraum | Kurs | % |
|---|---|---|
| 1 Woche | 117,78 $ | -2,17% |
| 1 Monat | 106,04 $ | +8,67% |
| 6 Monate | 149,34 $ | -22,84% |
| 1 Jahr | 152,97 $ | -24,67% |
| 5 Jahre | 55,37 $ | +108,11% |
| Marktkapitalisierung | 29,26 Mrd. € |
| Aktienanzahl | 204,11 Mio. |
| Streubesitz | 4,68% |
| Währung | EUR |
| Land | USA |
| Sektor | Finanzen |
| Branche | Kapitalmärkte |
| Aktientyp | Stammaktie |
| +9,54% | Vanguard Group Inc |
| +6,09% | Sumitomo Mitsui Financial Group Inc |
| +6,01% | BlackRock Inc |
| +5,76% | Wellington Management Company LLP |
| +5,35% | Capital World Investors |
| +3,73% | JPMorgan Chase & Co |
| +3,65% | FMR Inc |
| +2,85% | T. Rowe Price Associates, Inc. |
| +2,56% | Franklin Resources Inc |
| +2,09% | Massachusetts Financial Services Company |
| +1,93% | Capital Research & Mgmt Co - Division 3 |
| +1,93% | Bank of America Corp |
| +1,88% | State Street Corp |
| +1,68% | Morgan Stanley - Brokerage Accounts |
| +1,57% | Geode Capital Management, LLC |
| +1,57% | Brown Advisory Holdings Inc |
| +1,57% | Principal Financial Group Inc |
| +1,07% | LRI Investments, LLC |
| +1,04% | American Century Companies Inc |
| +0,99% | Nuveen, LLC |
| +32,45% | Weitere |
| +4,68% | Streubesitz |
Frage an die KI:
Wie entwickelt sich ein Unternehmen wie Ares jeweils bei steigenden und bei sinkenden Zinsen und inwiefern ist es bei Rezessionen betroffen?
Antwort:
Kurz gesagt: Steigende Zinsen sind für Ares zuerst gut und später schlecht. Sinkende Zinsen sind zuerst leicht negativ für laufende Kreditkupons, aber oft gut für das Gesamtgeschäft. Eine Rezession trifft die Aktie deutlich stärker als das operative Unternehmen. (businesswire.com)
Ares ist kein normaler Kreditgeber wie eine Bank, sondern vor allem ein Plattformgeschäft für alternative Anlagen. Ende 2025 lagen die AUM bei knapp 623 Mrd. USD; zugleich stiegen 2025 die fee-paying AUM um 32 % und die Management Fees um 25 %. Das ist wichtig, weil Ares damit nicht nur von Zinsmargen lebt, sondern stark von dauerhaftem, gebührenpflichtigem Kapital. (businesswire.com)
Bei steigenden Zinsen wirkt das auf Ares zunächst positiv, weil große Teile des Private-Credit-Geschäfts auf variabel verzinsten Krediten basieren, die meist an SOFR hängen. Ares schreibt selbst, dass fallende Zinsen das floating-rate income senken können; umgekehrt heißt das: höhere oder länger hohe Zinsen stützen erst einmal die laufenden Kreditrenditen. Ares betont außerdem, dass der Ertrag nicht nur aus dem Basiszins kommt, sondern auch aus Spread, Gebühren und Call Protection. (Ares Management)
Der Haken: Wenn hohe Zinsen zu lange bleiben, kippt der Effekt. Dann steigt die Zinslast der Kreditnehmer, Refinanzierungen werden schwieriger, und Ausfälle bzw. Restrukturierungen nehmen zu. Ares-CEO Arougheti sagte heute selbst, dass der aktuelle Stress im Private-Credit-Markt vor allem liquiditäts- und zinsgetrieben sei. Reuters berichtete außerdem über steigende Sorgen zu Ausfällen im Sektor und über höhere Default-Risiken im späteren Jahresverlauf 2026. (Reuters)
Bei sinkenden Zinsen ist der erste Effekt auf bestehende Floating-Rate-Kredite eher negativ, weil die laufenden Kupons zurückgehen. Ares schreibt das ausdrücklich so. Gleichzeitig sieht Ares aber, dass niedrigere Zinsen die Finanzierungskosten senken, Sponsoraktivität und M&A stützen und damit mehr neue Deals, Refinanzierungen und Deployment ermöglichen können. In seinem Credit Monitor erwartet Ares für 2026 weitere Zinssenkungen; im Outlook sagt die Firma, dass sinkende Finanzierungskosten die Transaktionsaktivität fördern können. (Ares Management)
Einschätzung: Für Ares sind geordnet sinkende Zinsen meist besser als dauerhaft sehr hohe Zinsen. Der Grund ist simpel: etwas niedrigere laufende Kreditrenditen sind verkraftbar, wenn dafür die Kreditqualität stabiler bleibt, mehr Kapital investiert werden kann und mehr gebührenpflichtiges Kapital wächst. Für einen Asset Manager mit starkem Gebührenmodell ist das oft wertvoller als ein maximal hoher Basiszins. Diese Einordnung ist eine Schlussfolgerung aus dem Ares-Geschäftsmodell und den genannten Unternehmensangaben. (businesswire.com)
Bei einer Rezession ist Ares klar betroffen, aber nicht in jeder Hinsicht gleich stark. Am anfälligsten sind dann typischerweise Performance Fees, Realized Income, Exit-Aktivität, Fundraising im Wealth-Kanal und die Börsenbewertung der Aktie. Der Markt straft alternative Asset Manager in solchen Phasen oft früh und hart ab. Reuters berichtete Anfang April zudem, dass Ares’ Private-Credit-Fonds Ares Strategic Income Fund Rückgaben auf 5 % begrenzte, nachdem Anleger rund 11,6 % der ausstehenden Anteile zurückgeben wollten. Das ist kein Beweis für eine Krise des Gesamtkonzerns, zeigt aber, dass Liquiditäts- und Sentimentstress real sind. (Reuters)
Auf der anderen Seite hat Ares auch gerade in schwachen Phasen Vorteile. Die Firma betont ihre aktive Kreditkontrolle, strenge Underwriting-Prozesse und die Möglichkeit, in Verwerfungen Chancen in opportunistic credit und secondaries zu nutzen. In einem aktuellen Ares-Beitrag heißt es ausdrücklich, dass Dislokationen für gut kapitalisierte Manager neue Chancen schaffen können. Arougheti sagte heute außerdem, er sehe derzeit keine Anzeichen für einen großen Default-Zyklus im Markt. (Ares Management)
Unterm Strich würde ich es so einordnen: Das Unternehmen Ares ist zyklisch, aber nicht extrem fragil. Die Aktie ist deutlich zyklischer als das operative Geschäft. Eine milde Rezession mit moderaten Zinssenkungen wäre für Ares wahrscheinlich verkraftbar. Eine tiefe Rezession mit stark steigenden Ausfällen, schwachem Fundraising und anhaltenden Rückgaben in semi-liquiden Kreditvehikeln wäre klar negativ. Das beste Umfeld für Ares ist aus meiner Sicht weder ein Zins-Schock nach oben noch ein Crash nach unten, sondern ein Umfeld mit offenen Kreditmärkten, sinkenden oder stabilen Zinsen und kontrollierbaren Ausfällen. Diese Gesamteinordnung ist meine Einschätzung auf Basis der genannten Unternehmens- und Reuters-Quellen. (businesswire.com)
Die kürzeste Zusammenfassung:
Ares profitiert eher von normalisierten als von extremen Zinsen und ist gegen Rezessionen besser gepolstert als viele Finanzwerte, aber nicht immun.
Ares schreibt in seinem Annual Report ausdrücklich, dass die heute an der NYSE unter ARES gehandelten Aktien bzw. zuvor Einheiten am 2. Mai 2014 den Handel aufgenommen haben. Im IPO-Prospekt steht dazu passend der Ausgabepreis von 19,00 USD; die dort genannte Lieferung am 7. Mai 2014 ist die Abwicklung des IPO, nicht der erste Börsenhandel. (sec.gov)
Ares war zunächst Ares Management, L.P. und wurde mit Wirkung zum 26. November 2018 in die heutige Ares Management Corporation umgewandelt. Dabei blieb der Börsenticker ARES bestehen, aber rechtlich änderte sich die Struktur von Partnership zu Corporation. Genau an solchen Umstellungen reißen manche Chartanbieter die Historie auf oder beginnen sie neu. (sec.gov)
Schaut man nicht die US-Primärnotiz ARES an der NYSE, sondern die deutsche Zweitnotiz 0QN an, zeigen manche Anbieter erst Daten ab Ende 2020. Das ist ein Datenanbieter-/Börsenplatzproblem, nicht der echte Handelsbeginn. (sec.gov)