"Apple Intelligence" kann unter anderem verpasste E-Mails und Kurznachrichten zusammenfassen, individuelle Emoji-Symbole erstellen und Informationen auf Zuruf herausfischen. Ein Großteil der KI-Funktionen läuft aus Datenschutzgründen lokal auf dem Mobilgerät ab. Komplexere Anfragen greifen über eine hermetisch abgesicherte Verbindung auf ein Cloud-Angebot von Apple (Apple Aktie) zu, in dem eine größere Rechenleistung zur Verfügung steht. Fragen können aber auch auf Wunsch online vom OpenAI-System ChatGPT beantwortet werden.
Rechtliche Unsicherheiten
Das KI-System von Apple war zunächst in der Europäischen Union nicht verfügbar, da rechtliche Unsicherheiten durch den Digital Markets Act (DMA) und die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) bestanden. Diese europäischen Regelungen stellen strenge Anforderungen an große Technologieunternehmen, sogenannte "Gatekeeper", und verlangen unter anderem, dass sie anderen Anbietern Zugang zu ihren Plattformen gewähren und keine eigenen Dienste bevorzugen dürfen. Apple hatte befürchtet, dass diese Vorgaben die Datenschutz- und Sicherheitsmechanismen seiner KI-Funktionen beeinträchtigen könnten.
Nach intensiven Gesprächen mit der EU-Kommission kündigte Apple an, die KI-Funktionen mit der Veröffentlichung von iOS 18.4 in der EU verfügbar zu machen. Die Software wurde entsprechend angepasst, um den europäischen Vorschriften zu entsprechen.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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KI für iPhone, iPad und Mac
"Apple Intelligence" läuft zum einen auf dem iPhone. Unterstützt werden alle iPhone-16-Modelle sowie die beiden Spitzenmodelle des Vorgängers iPhone 15 (Pro und Pro Max). Außerdem ist das System auf Macs mit Apple-Silicon-Chips (M1, M2, M3 und deren Varianten) verfügbar. Zudem läuft "Apple Intelligence" auf modernen iPads mit einem M1-Chip sowie dem iPad mini ab der 7. Generation (2024) mit A17 Pro und mindestens 8 GB RAM.
In einem wichtigen KI-Segment musste Apple zuletzt einen Rückschlag im Wettlauf mit anderen Tech-Riesen hinnehmen: Der iPhone-Konzern braucht länger als geplant für seine verbesserte Assistenzsoftware Siri. Die neuen weitreichenden Funktionen mit Künstlicher Intelligenz werden erst "im kommenden Jahr" verfügbar sein, teilte eine Apple-Sprecherin vor drei Wochen mit. Allgemein wurde die Funktion für dieses Frühjahr erwartet./chd/DP/he
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