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Meldung des Tages: Chinas Exportstopp befeuert US-Projekt – Ihr Hebel auf die Rohstoffwende!

ams-Osram Aktie

Aktie
WKN:  A40QVT ISIN:  AT0000A3EPA4 US-Symbol:  AUKUF Branche:  Halbleiter und Halbleiterausrüstung Land:  Österreich
8,80 CHF
+0,185 CHF
+2,15%
9,4629 € 17:30:37 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
811,77 Mio. €
Streubesitz
57,71%
KGV
-0,79
Dividende
3,00 €
Dividendenrendite
32,26%
Index-Zuordnung
-
ams-Osram Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die ams-Osram AG ist ein weltweit tätiger Anbieter von Sensorik- und Halbleiter-Lichtlösungen mit Fokus auf optoelektronische Komponenten. Das Unternehmen mit Sitz in Premstätten (Österreich) und umfangreichen Aktivitäten in Regensburg (Deutschland) kombiniert analoge Halbleiterkompetenz mit LED-, Laser- und Optiktechnologie. Die strategische Ausrichtung zielt auf anspruchsvolle Anwendungen in den Bereichen Automobil, Industrie, Medizintechnik und Konsumelektronik. Für institutionelle und private Anleger dient ams-Osram als fokussierter Pure Play auf optische Sensorik, LED-Technologie und Licht-Halbleiter mit globaler Kundenbasis.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von ams-Osram basiert auf der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von hochspezialisierten optoelektronischen Komponenten und Modulen. Das Unternehmen adressiert typischerweise B2B-Kunden, insbesondere Erstausrüster in den Segmenten Automotive, Industrieautomation, Medizintechnik, Unterhaltungselektronik und Spezialbeleuchtung. Wertschöpfung entsteht entlang der gesamten Kette von Forschung und Entwicklung über Waferfertigung, Packaging und Systemintegration bis hin zu Applikationssupport. Die Monetarisierung erfolgt überwiegend über langfristige Lieferbeziehungen, Design-ins bei globalen OEMs sowie kundenspezifische Lösungen mit hoher Wechselbarriere. In ausgewählten Nischen setzt ams-Osram auf Plattformprodukte, die skalierbar sind und durch hohe Volumina im Bereich Consumer- und Automotive-Elektronik Skaleneffekte in der Fertigung ermöglichen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von ams-Osram lässt sich auf die Kombination von Licht und Sensorik zur Erhöhung von Sicherheit, Effizienz und Lebensqualität verdichten. Das Unternehmen positioniert sich als Technologiepartner für Anwendungen, bei denen präzise Lichtlenkung, zuverlässige optische Erfassung und hohe Energieeffizienz geschäftskritisch sind. Strategisch fokussiert sich das Management auf wachstumsstarke Kernfelder wie adaptive Fahrzeugscheinwerfer, Innenraumbeleuchtung, Sensorik für Fahrerassistenzsysteme, biometrische und 3D-Sensorik für mobile Endgeräte sowie industrielle und medizintechnische Laser- und LED-Anwendungen. Kostendisziplin, Portfoliobereinigung nichtstrategischer Geschäftsbereiche und Konzentration auf margenstärkere Halbleiterlösungen prägen die aktuelle strategische Agenda.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von ams-Osram umfasst ein breites Spektrum optoelektronischer Bauelemente. Dazu zählen unter anderem:
  • Leistungs-LEDs für Automobilbeleuchtung, Allgemeinbeleuchtung, Display-Hinterleuchtung und Spezialanwendungen
  • Laser-Dioden und VCSEL-Lösungen für 3D-Sensorik, Lidar, industrielles Scannen und medizinische Diagnostik
  • Optische Sensoren, darunter Umgebungslicht-, Proximity-, Farb- und Spektralsensoren für Smartphones, Wearables und Industrie
  • Infrarot-Emitter und Detektoren für Biometrie, Gesichtserkennung, Eye-Tracking und Sicherheitsanwendungen
  • LED-Module und Lichtsysteme für Automotive-Front- und Rückleuchten, Innenraumbeleuchtung sowie Spezialbeleuchtung
  • Lichtmanagement- und Treiberlösungen als Ergänzung zu den Kernkomponenten
Dienstleistungen umfassen Applikationsentwicklung, Co-Design mit OEMs, kundenspezifische Modulentwicklung und Support bei der Systemintegration. Die Fähigkeit, aus Einzelkomponenten integrierte Subsysteme zu liefern, stärkt die Kundenbindung und erhöht die Eintrittsbarrieren.

Business Units und Segmentstruktur

Nach der Integration von Osram gliedert ams-Osram seine Aktivitäten im Kern in mehrere Geschäftseinheiten, die auf unterschiedliche Endmärkte fokussiert sind. Typischerweise lassen sie sich in folgende Bereiche einordnen:
  • Automotive: LED- und Laser-basierte Lösungen für Front- und Rückleuchten, Innenraumlicht, Ambientebeleuchtung, Projektion und Sensorik für Fahrerassistenzsysteme
  • Optical and Sensing Solutions: Optische Sensoren, VCSELs, Infrarotlösungen und modulare Systeme für Konsumelektronik, Wearables und Industrie
  • Industrial and Medical: Hochleistungs-LEDs, Laser und Speziallicht für industrielle Bildverarbeitung, Mess- und Prüftechnik, Medizintechnik und Life-Science-Anwendungen
  • Spezialbeleuchtung und traditionelle Lichtanwendungen: Ausgewählte Nischenprodukte aus dem klassischen Osram-Geschäft, die schrittweise portfoliogerecht angepasst werden
Die Segmentorganisation soll Technologieplattformen bündeln, Synergien im Vertrieb heben und Cross-Selling zwischen Automotive-, Consumer- und Industrieanwendungen ermöglichen.

Alleinstellungsmerkmale

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von ams-Osram liegt in der Kombination von Sensorik- und Lichttechnologie unter einem Dach. Die Integration von optischen Sensoren, Emittertechnologie und Auswerteelektronik erlaubt Systemlösungen, die Wettbewerber mit reinem LED- oder reinem Sensorfokus schwer replizieren können. Weitere Differenzierungsmerkmale sind:
  • Breites IP-Portfolio in optoelektronischer Halbleitertechnologie, inklusive VCSEL, Hochleistungs-LED und spektraler Sensorik
  • Starke Position im Automotive-Lichtmarkt mit etablierten Kundenbeziehungen zu globalen Fahrzeugherstellern und Tier-1-Zulieferern
  • Langjährige Erfahrung in sicherheitskritischen und qualifizierten Automotive- und Industrieanwendungen mit hohen Zulassungsstandards
  • Fähigkeit zur kundenspezifischen Entwicklung von Modulen, die mechanische, optische und elektronische Anforderungen integrieren
Diese Alleinstellungsmerkmale stärken die Preissetzungsmacht in technologisch anspruchsvollen Nischen und stützen die Positionierung als Premiumanbieter.

Burggräben und Moats

Die Wettbewerbsvorteile von ams-Osram basieren vor allem auf technologischer Tiefe, langjährigen Kundenbeziehungen und Qualifikationshürden. Wesentliche Moats sind:
  • Technologischer Vorsprung: Eigenentwickelte Halbleiterprozesse, Packaging-Know-how und Optikdesign führen zu differenzierten Leistungsdaten, etwa bei Effizienz, Helligkeit, Spektralbreite oder Zuverlässigkeit.
  • Design-ins und lange Produktlebenszyklen: Insbesondere im Automotive-Bereich bleiben einmal qualifizierte Komponenten häufig über gesamte Fahrzeuggenerationen hinweg im Einsatz. Wechselkosten für OEMs sind hoch, sodass Umsatzströme relativ planbar verlaufen können.
  • Qualitäts- und Zertifizierungsanforderungen: Sicherheitsrelevante Anwendungen in Fahrzeugen, Medizin und Industrie unterliegen strengen Normen. Die Zertifizierung neuer Lieferanten ist zeit- und kostenintensiv, was den Markteintritt erschwert.
  • Skaleneffekte in der Produktion: Hohe Fixkosten in der Waferfertigung und im Backend führen bei entsprechender Auslastung zu Kostenvorteilen gegenüber kleineren Anbietern.
Gleichzeitig sind diese Moats nicht unüberwindbar. Technologische Disruption, aggressive Preispolitik asiatischer Wettbewerber und die hohe Kapitalintensität können die Schutzwirkung dieser Burggräben mindern.

Wettbewerbsumfeld

ams-Osram agiert in einem fragmentierten, aber technologisch anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld. Im Bereich Automotive- und Hochleistungs-LEDs konkurriert das Unternehmen mit Anbietern wie Nichia, Lumileds, Seoul Semiconductor und spezialisierten Geschäftsbereichen großer Elektronikkonzerne. In der optischen Sensorik und VCSEL-Technologie stehen Wettbewerber wie STMicroelectronics, Sony, Lumentum, II-VI (Coherent) und andere Anbieter von 3D-Sensorik und Time-of-Flight-Lösungen gegenüber. Im Konsumentensegment ist der Wettbewerbsdruck durch asiatische Halbleiterhersteller, die auf Standardkomponenten fokussieren, besonders hoch. Der Markt ist geprägt durch schnellen Innovationszyklus, Preisdruck, hohe F&E-Quoten und die Notwendigkeit, Schlüsselpositionen in Lieferketten großer Smartphone- und Automobilhersteller zu sichern.

Management und Strategie

Das Management von ams-Osram verfolgt eine Strategie der Fokussierung auf margenstarke Opto-Halbleiter und die schrittweise Reduktion weniger profitabler oder nichtstrategischer Aktivitäten aus dem traditionellen Lichtgeschäft. Schwerpunkte sind:
  • Portfolio-Optimierung zugunsten von Sensorik, Automotive-LEDs, VCSEL und industriellen Laseranwendungen
  • Kostensenkungsprogramme zur Verbesserung der operativen Marge und Bilanzqualität
  • Integration der zuvor separaten Strukturen von ams und Osram mit Fokus auf F&E-Synergien
  • Strikte Kapitalallokation mit Priorisierung von Zukunftstechnologien und schrittweiser Entschuldung
Das Management setzt auf enge Kooperation mit Schlüsselkunden, eine anwendungsorientierte Produktentwicklung und regionale Diversifikation der Fertigung, um Lieferkettenrisiken zu reduzieren. Für konservative Anleger ist die Glaubwürdigkeit dieser Strategie insbesondere mit Blick auf Integrationserfolg und finanzielle Stabilität von zentraler Bedeutung.

Branchen- und Regionalanalyse

ams-Osram ist in der globalen Halbleiter- und Lichtindustrie tätig, einer zyklischen, kapitalintensiven Branche mit ausgeprägter Technologiedynamik. Wichtige Endmärkte sind:
  • Automobilindustrie: Getrieben von Trends wie LED-Umrüstung, Elektrifizierung, Fahrerassistenzsystemen und autonomem Fahren steigt der Bedarf an intelligenter Beleuchtung und Sensorik.
  • Konsumelektronik: Smartphones, Wearables und AR/VR-Geräte benötigen komplexe optische Sensoren für Biometrie, 3D-Erfassung und Displayanwendungen, sind aber stark konjunkturabhängig und durch hohen Preisdruck gekennzeichnet.
  • Industrie und Medizintechnik: Hier stehen Präzision, Zuverlässigkeit und Effizienz im Vordergrund, etwa bei Bildverarbeitung, Messtechnik und Diagnostik. Diese Segmente tendieren zu längeren Innovationszyklen und stabileren Margen.
Regional agiert ams-Osram global, mit wichtigen Produktions- und Entwicklungsstandorten in Europa sowie signifikanter Fertigungs- und Kundenpräsenz in Asien und Nordamerika. Die Abhängigkeit von asiatischen Elektronikfertigern und Automobilzulieferern ist hoch, gleichzeitig profitiert das Unternehmen von wachstumsstarken Märkten wie China, Südkorea und den USA.

Unternehmensgeschichte

Die heutige ams-Osram AG geht auf eine lange Historie zweier eigenständiger Industrieunternehmen zurück. Die Wurzeln von ams liegen in einem österreichischen Halbleiterhersteller, der sich auf analoge Hochleistungssensorik und Mixed-Signal-ICs spezialisiert hatte und über die Jahre durch organisches Wachstum sowie Akquisitionen sein Portfolio in Richtung optische Sensorik und 3D-Sensing erweiterte. Osram wiederum entstand historisch als Lichttechnikunternehmen in Deutschland und entwickelte sich über Glühlampen und Allgemeinbeleuchtung hin zu einem bedeutenden Anbieter von LED- und Automobillichtlösungen. Mit der Übernahme von Osram durch ams wurde ein integrierter Anbieter für Sensorik und Licht geschaffen. Die Integration markiert einen tiefgreifenden Strukturwandel: weg vom klassischen Leuchtmittelgeschäft hin zu einem fokussierten Halbleiter- und Optoelektronikkonzern. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von strategischen Portfolioentscheidungen, Desinvestitionen im traditionellen Lichtgeschäft und hoher Investitionstätigkeit in Forschung und Entwicklung für optische Halbleiter.

Besondere Faktoren und Unternehmensspezifika

Eine Besonderheit von ams-Osram ist die gleichzeitige Präsenz in zyklischen, volumengetriebenen Consumer-Märkten und in sicherheitskritischen, regulierten Segmenten wie Automotive und Medizintechnik. Dies erfordert eine differenzierte Produkt- und Kapazitätsplanung. Die hohe Bedeutung proprietärer Fertigungsprozesse und spezifischer Packaging-Technologien führt zu einer vergleichsweise tiefen Fertigungstiefe. Zudem steht das Unternehmen im Spannungsfeld zwischen europäischer Industriepolitik, globalen Lieferketten und einem zunehmend geopolitisch geprägten Halbleitermarkt. Regulatorische Entwicklungen, etwa in Bezug auf Technologietransfer, Exportkontrollen oder Nachhaltigkeitsanforderungen, können daher direkten Einfluss auf die Geschäftsaktivitäten haben. Hinzu kommt die laufende Integration unterschiedlicher Unternehmenskulturen und IT- sowie Produktionssysteme, die operative Komplexität und Transformationsaufwand erhöht.

Chancen aus Investorensicht

Für konservative Anleger ergeben sich Chancen vor allem aus der Positionierung von ams-Osram in strukturell wachsenden Zukunftsmärkten der optischen Sensorik und Licht-Halbleiter. Relevante Chance-Treiber sind:
  • Wachstum im Automotive-Segment durch LED-Substitution, adaptive Scheinwerfer, Innenraum-Inszenierung und Sensorik für Fahrerassistenzsysteme
  • Zunehmende Verbreitung von 3D-Sensing, Biometrie und Spektralsensorik in Smartphones, Wearables und AR/VR-Anwendungen
  • Langfristige Nachfrage nach industriellen und medizintechnischen Lichtlösungen, die hohe Margen und vergleichsweise stabile Zyklen versprechen
  • Synergien aus der Kombination von Sensorik und Licht, die Cross-Selling-Potenziale und differenzierte Systemangebote ermöglichen
  • Potenzielle Wertsteigerung durch konsequente Portfoliostraffung und Fokussierung auf hochmargige Kerntechnologien
Gelingt es dem Unternehmen, technologische Führungspositionen in Schlüsselmärkten zu behaupten und gleichzeitig die operative Effizienz zu steigern, könnte sich mittelfristig ein attraktives Profil mit Hebel auf strukturelle Wachstumstrends herausbilden.

Risiken aus Investorensicht

Dem stehen signifikante Risiken gegenüber, die konservative Anleger sorgfältig einbeziehen sollten. Zu den wesentlichen Risikofaktoren zählen:
  • Branchentypische Zyklik: Abhängigkeit von Investitions- und Konsumzyklen in der Halbleiter-, Automobil- und Konsumelektronikindustrie kann zu deutlichen Nachfrageschwankungen führen.
  • Intensiver Wettbewerb und Preisdruck: Insbesondere im Consumer-Bereich und bei Standard-LEDs ist der Preisdruck hoch, was Margen und Kapazitätsauslastung unter Druck setzen kann.
  • Technologierisiko: Schnelle Innovationszyklen erfordern dauerhaft hohe F&E-Investitionen. Fehlallokationen oder technologische Fehleinschätzungen können Marktpositionen schwächen.
  • Integrations- und Transformationsrisiko: Die Zusammenführung der ehemaligen ams- und Osram-Strukturen, die Portfoliobereinigung und mögliche Werksschließungen bergen operative und finanzielle Risiken.
  • Abhängigkeit von Schlüsselindustrien und -kunden: Eine hohe Konzentration auf einzelne Großkunden, insbesondere in der Smartphone- und Automobilindustrie, kann bei Auftragsverschiebungen oder technischen Plattformwechseln zu erheblichen Umsatzschwankungen führen.
  • Standort- und Lieferkettenrisiken: Globale Fertigungs- und Lieferketten sind anfällig für geopolitische Spannungen, Handelsrestriktionen, Naturkatastrophen und Pandemien.
Vor diesem Hintergrund ist ein Investment in ams-Osram trotz attraktiver struktureller Wachstumstreiber mit erhöhten technologischen, operativen und marktbezogenen Risiken verbunden. Eine sorgfältige Beobachtung der strategischen Umsetzung, der Bilanzstabilität und der Wettbewerbsposition ist insbesondere für sicherheitsorientierte Anleger unerlässlich.

Kursdaten

Geld/Brief -   / 8,70 CHF
Spread -
Schluss Vortag 8,615 CHF
Gehandelte Stücke 405.300
Tagesvolumen Vortag 10.587.980 CHF
Tagestief 8,57 CHF
Tageshoch 8,845 CHF
52W-Tief 4,94 CHF
52W-Hoch 13,27 CHF
Jahrestief 8,57 CHF
Jahreshoch 8,845 CHF

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die ams-Osram Aktie heute gestiegen?

  • ams-Osram AG hat kürzlich einen Eigentumserwerb für 2,1 Milliarden Euro bekannt gegeben, um ihre Marktposition im Bereich LEDs und Photonik zu stärken.
  • Die Übernahme soll synergetische Effekte bringen und die Innovationskraft des Unternehmens im Bereich smarter Beleuchtungssysteme erhöhen.
  • Analysten zeigen sich optimistisch gegenüber der Integration und erwarten eine positive Entwicklung in den kommenden Quartalen.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 3.428 CHF
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -547,00 CHF
Jahresüberschuss in Mio. -785,00 CHF
Umsatz je Aktie 35,48 CHF
Gewinn je Aktie -8,14 CHF
Gewinnrendite -63,87%
Umsatzrendite -
Return on Investment -11,37%
Marktkapitalisierung in Mio. 623,14 CHF
KGV (Kurs/Gewinn) -0,79
KBV (Kurs/Buchwert) 0,51
KUV (Kurs/Umsatz) 0,18
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +17,80%

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Chartsignale zu ams-Osram AG

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Derivate

Hebelprodukte (14)
Knock-Outs 14
Alle Derivate

Dividenden Historie

Datum Dividende
13.06.2017 0,30 €
07.06.2016 0,51 €
15.06.2015 0,33 €
02.06.2014 1,04 €
03.06.2013 1,43 €
04.06.2012 0,64 €
06.06.2011 0,52 €
04.04.2008 1,50 €
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Die ams-Osram Aktie wird von Analysten als fair bewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
11,01 € 9,28 € +18,60%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 9,43 € +2,72%
9,18 € 16:30
Frankfurt 9,28 € +0,65%
9,22 € 11:47
Hamburg 9,29 € +7,77%
8,62 € 08:16
Hannover 9,33 € +8,24%
8,62 € 17:25
München 9,51 € +10,97%
8,57 € 16:18
Stuttgart 9,43 € +1,51%
9,29 € 19:47
L&S RT 9,475 € +1,72%
9,315 € 21:53
Wien 9,45 € +2,27%
9,24 € 17:32
Nasdaq OTC Other 9,86 $ +3,25%
9,55 $ 31.12.25
SIX Swiss Exchange 8,80 ¤ +2,15%
8,615 ¤ 17:30
Tradegate 9,44 € +1,29%
9,32 € 21:40
Quotrix 9,36 € +8,46%
8,63 € 08:16
Gettex 9,50 € +2,15%
9,30 € 21:43
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
06.01.26 8,625 1,45 M
05.01.26 8,615 10,7 M
30.12.25 7,85 2,35 M
29.12.25 7,785 3,18 M
23.12.25 7,625 1,67 M
22.12.25 7,63 2,04 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 7,85 CHF +9,81%
1 Monat 7,525 CHF +14,55%
6 Monate 12,00 CHF -28,17%
1 Jahr 6,80 CHF +26,76%
5 Jahre 114,082 CHF -92,44%

Unternehmensprofil ams-Osram AG

Die ams-Osram AG ist ein weltweit tätiger Anbieter von Sensorik- und Halbleiter-Lichtlösungen mit Fokus auf optoelektronische Komponenten. Das Unternehmen mit Sitz in Premstätten (Österreich) und umfangreichen Aktivitäten in Regensburg (Deutschland) kombiniert analoge Halbleiterkompetenz mit LED-, Laser- und Optiktechnologie. Die strategische Ausrichtung zielt auf anspruchsvolle Anwendungen in den Bereichen Automobil, Industrie, Medizintechnik und Konsumelektronik. Für institutionelle und private Anleger dient ams-Osram als fokussierter Pure Play auf optische Sensorik, LED-Technologie und Licht-Halbleiter mit globaler Kundenbasis.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von ams-Osram basiert auf der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von hochspezialisierten optoelektronischen Komponenten und Modulen. Das Unternehmen adressiert typischerweise B2B-Kunden, insbesondere Erstausrüster in den Segmenten Automotive, Industrieautomation, Medizintechnik, Unterhaltungselektronik und Spezialbeleuchtung. Wertschöpfung entsteht entlang der gesamten Kette von Forschung und Entwicklung über Waferfertigung, Packaging und Systemintegration bis hin zu Applikationssupport. Die Monetarisierung erfolgt überwiegend über langfristige Lieferbeziehungen, Design-ins bei globalen OEMs sowie kundenspezifische Lösungen mit hoher Wechselbarriere. In ausgewählten Nischen setzt ams-Osram auf Plattformprodukte, die skalierbar sind und durch hohe Volumina im Bereich Consumer- und Automotive-Elektronik Skaleneffekte in der Fertigung ermöglichen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von ams-Osram lässt sich auf die Kombination von Licht und Sensorik zur Erhöhung von Sicherheit, Effizienz und Lebensqualität verdichten. Das Unternehmen positioniert sich als Technologiepartner für Anwendungen, bei denen präzise Lichtlenkung, zuverlässige optische Erfassung und hohe Energieeffizienz geschäftskritisch sind. Strategisch fokussiert sich das Management auf wachstumsstarke Kernfelder wie adaptive Fahrzeugscheinwerfer, Innenraumbeleuchtung, Sensorik für Fahrerassistenzsysteme, biometrische und 3D-Sensorik für mobile Endgeräte sowie industrielle und medizintechnische Laser- und LED-Anwendungen. Kostendisziplin, Portfoliobereinigung nichtstrategischer Geschäftsbereiche und Konzentration auf margenstärkere Halbleiterlösungen prägen die aktuelle strategische Agenda.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von ams-Osram umfasst ein breites Spektrum optoelektronischer Bauelemente. Dazu zählen unter anderem:
  • Leistungs-LEDs für Automobilbeleuchtung, Allgemeinbeleuchtung, Display-Hinterleuchtung und Spezialanwendungen
  • Laser-Dioden und VCSEL-Lösungen für 3D-Sensorik, Lidar, industrielles Scannen und medizinische Diagnostik
  • Optische Sensoren, darunter Umgebungslicht-, Proximity-, Farb- und Spektralsensoren für Smartphones, Wearables und Industrie
  • Infrarot-Emitter und Detektoren für Biometrie, Gesichtserkennung, Eye-Tracking und Sicherheitsanwendungen
  • LED-Module und Lichtsysteme für Automotive-Front- und Rückleuchten, Innenraumbeleuchtung sowie Spezialbeleuchtung
  • Lichtmanagement- und Treiberlösungen als Ergänzung zu den Kernkomponenten
Dienstleistungen umfassen Applikationsentwicklung, Co-Design mit OEMs, kundenspezifische Modulentwicklung und Support bei der Systemintegration. Die Fähigkeit, aus Einzelkomponenten integrierte Subsysteme zu liefern, stärkt die Kundenbindung und erhöht die Eintrittsbarrieren.

Business Units und Segmentstruktur

Nach der Integration von Osram gliedert ams-Osram seine Aktivitäten im Kern in mehrere Geschäftseinheiten, die auf unterschiedliche Endmärkte fokussiert sind. Typischerweise lassen sie sich in folgende Bereiche einordnen:
  • Automotive: LED- und Laser-basierte Lösungen für Front- und Rückleuchten, Innenraumlicht, Ambientebeleuchtung, Projektion und Sensorik für Fahrerassistenzsysteme
  • Optical and Sensing Solutions: Optische Sensoren, VCSELs, Infrarotlösungen und modulare Systeme für Konsumelektronik, Wearables und Industrie
  • Industrial and Medical: Hochleistungs-LEDs, Laser und Speziallicht für industrielle Bildverarbeitung, Mess- und Prüftechnik, Medizintechnik und Life-Science-Anwendungen
  • Spezialbeleuchtung und traditionelle Lichtanwendungen: Ausgewählte Nischenprodukte aus dem klassischen Osram-Geschäft, die schrittweise portfoliogerecht angepasst werden
Die Segmentorganisation soll Technologieplattformen bündeln, Synergien im Vertrieb heben und Cross-Selling zwischen Automotive-, Consumer- und Industrieanwendungen ermöglichen.

Alleinstellungsmerkmale

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von ams-Osram liegt in der Kombination von Sensorik- und Lichttechnologie unter einem Dach. Die Integration von optischen Sensoren, Emittertechnologie und Auswerteelektronik erlaubt Systemlösungen, die Wettbewerber mit reinem LED- oder reinem Sensorfokus schwer replizieren können. Weitere Differenzierungsmerkmale sind:
  • Breites IP-Portfolio in optoelektronischer Halbleitertechnologie, inklusive VCSEL, Hochleistungs-LED und spektraler Sensorik
  • Starke Position im Automotive-Lichtmarkt mit etablierten Kundenbeziehungen zu globalen Fahrzeugherstellern und Tier-1-Zulieferern
  • Langjährige Erfahrung in sicherheitskritischen und qualifizierten Automotive- und Industrieanwendungen mit hohen Zulassungsstandards
  • Fähigkeit zur kundenspezifischen Entwicklung von Modulen, die mechanische, optische und elektronische Anforderungen integrieren
Diese Alleinstellungsmerkmale stärken die Preissetzungsmacht in technologisch anspruchsvollen Nischen und stützen die Positionierung als Premiumanbieter.

Burggräben und Moats

Die Wettbewerbsvorteile von ams-Osram basieren vor allem auf technologischer Tiefe, langjährigen Kundenbeziehungen und Qualifikationshürden. Wesentliche Moats sind:
  • Technologischer Vorsprung: Eigenentwickelte Halbleiterprozesse, Packaging-Know-how und Optikdesign führen zu differenzierten Leistungsdaten, etwa bei Effizienz, Helligkeit, Spektralbreite oder Zuverlässigkeit.
  • Design-ins und lange Produktlebenszyklen: Insbesondere im Automotive-Bereich bleiben einmal qualifizierte Komponenten häufig über gesamte Fahrzeuggenerationen hinweg im Einsatz. Wechselkosten für OEMs sind hoch, sodass Umsatzströme relativ planbar verlaufen können.
  • Qualitäts- und Zertifizierungsanforderungen: Sicherheitsrelevante Anwendungen in Fahrzeugen, Medizin und Industrie unterliegen strengen Normen. Die Zertifizierung neuer Lieferanten ist zeit- und kostenintensiv, was den Markteintritt erschwert.
  • Skaleneffekte in der Produktion: Hohe Fixkosten in der Waferfertigung und im Backend führen bei entsprechender Auslastung zu Kostenvorteilen gegenüber kleineren Anbietern.
Gleichzeitig sind diese Moats nicht unüberwindbar. Technologische Disruption, aggressive Preispolitik asiatischer Wettbewerber und die hohe Kapitalintensität können die Schutzwirkung dieser Burggräben mindern.

Wettbewerbsumfeld

ams-Osram agiert in einem fragmentierten, aber technologisch anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld. Im Bereich Automotive- und Hochleistungs-LEDs konkurriert das Unternehmen mit Anbietern wie Nichia, Lumileds, Seoul Semiconductor und spezialisierten Geschäftsbereichen großer Elektronikkonzerne. In der optischen Sensorik und VCSEL-Technologie stehen Wettbewerber wie STMicroelectronics, Sony, Lumentum, II-VI (Coherent) und andere Anbieter von 3D-Sensorik und Time-of-Flight-Lösungen gegenüber. Im Konsumentensegment ist der Wettbewerbsdruck durch asiatische Halbleiterhersteller, die auf Standardkomponenten fokussieren, besonders hoch. Der Markt ist geprägt durch schnellen Innovationszyklus, Preisdruck, hohe F&E-Quoten und die Notwendigkeit, Schlüsselpositionen in Lieferketten großer Smartphone- und Automobilhersteller zu sichern.

Management und Strategie

Das Management von ams-Osram verfolgt eine Strategie der Fokussierung auf margenstarke Opto-Halbleiter und die schrittweise Reduktion weniger profitabler oder nichtstrategischer Aktivitäten aus dem traditionellen Lichtgeschäft. Schwerpunkte sind:
  • Portfolio-Optimierung zugunsten von Sensorik, Automotive-LEDs, VCSEL und industriellen Laseranwendungen
  • Kostensenkungsprogramme zur Verbesserung der operativen Marge und Bilanzqualität
  • Integration der zuvor separaten Strukturen von ams und Osram mit Fokus auf F&E-Synergien
  • Strikte Kapitalallokation mit Priorisierung von Zukunftstechnologien und schrittweiser Entschuldung
Das Management setzt auf enge Kooperation mit Schlüsselkunden, eine anwendungsorientierte Produktentwicklung und regionale Diversifikation der Fertigung, um Lieferkettenrisiken zu reduzieren. Für konservative Anleger ist die Glaubwürdigkeit dieser Strategie insbesondere mit Blick auf Integrationserfolg und finanzielle Stabilität von zentraler Bedeutung.

Branchen- und Regionalanalyse

ams-Osram ist in der globalen Halbleiter- und Lichtindustrie tätig, einer zyklischen, kapitalintensiven Branche mit ausgeprägter Technologiedynamik. Wichtige Endmärkte sind:
  • Automobilindustrie: Getrieben von Trends wie LED-Umrüstung, Elektrifizierung, Fahrerassistenzsystemen und autonomem Fahren steigt der Bedarf an intelligenter Beleuchtung und Sensorik.
  • Konsumelektronik: Smartphones, Wearables und AR/VR-Geräte benötigen komplexe optische Sensoren für Biometrie, 3D-Erfassung und Displayanwendungen, sind aber stark konjunkturabhängig und durch hohen Preisdruck gekennzeichnet.
  • Industrie und Medizintechnik: Hier stehen Präzision, Zuverlässigkeit und Effizienz im Vordergrund, etwa bei Bildverarbeitung, Messtechnik und Diagnostik. Diese Segmente tendieren zu längeren Innovationszyklen und stabileren Margen.
Regional agiert ams-Osram global, mit wichtigen Produktions- und Entwicklungsstandorten in Europa sowie signifikanter Fertigungs- und Kundenpräsenz in Asien und Nordamerika. Die Abhängigkeit von asiatischen Elektronikfertigern und Automobilzulieferern ist hoch, gleichzeitig profitiert das Unternehmen von wachstumsstarken Märkten wie China, Südkorea und den USA.

Unternehmensgeschichte

Die heutige ams-Osram AG geht auf eine lange Historie zweier eigenständiger Industrieunternehmen zurück. Die Wurzeln von ams liegen in einem österreichischen Halbleiterhersteller, der sich auf analoge Hochleistungssensorik und Mixed-Signal-ICs spezialisiert hatte und über die Jahre durch organisches Wachstum sowie Akquisitionen sein Portfolio in Richtung optische Sensorik und 3D-Sensing erweiterte. Osram wiederum entstand historisch als Lichttechnikunternehmen in Deutschland und entwickelte sich über Glühlampen und Allgemeinbeleuchtung hin zu einem bedeutenden Anbieter von LED- und Automobillichtlösungen. Mit der Übernahme von Osram durch ams wurde ein integrierter Anbieter für Sensorik und Licht geschaffen. Die Integration markiert einen tiefgreifenden Strukturwandel: weg vom klassischen Leuchtmittelgeschäft hin zu einem fokussierten Halbleiter- und Optoelektronikkonzern. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von strategischen Portfolioentscheidungen, Desinvestitionen im traditionellen Lichtgeschäft und hoher Investitionstätigkeit in Forschung und Entwicklung für optische Halbleiter.

Besondere Faktoren und Unternehmensspezifika

Eine Besonderheit von ams-Osram ist die gleichzeitige Präsenz in zyklischen, volumengetriebenen Consumer-Märkten und in sicherheitskritischen, regulierten Segmenten wie Automotive und Medizintechnik. Dies erfordert eine differenzierte Produkt- und Kapazitätsplanung. Die hohe Bedeutung proprietärer Fertigungsprozesse und spezifischer Packaging-Technologien führt zu einer vergleichsweise tiefen Fertigungstiefe. Zudem steht das Unternehmen im Spannungsfeld zwischen europäischer Industriepolitik, globalen Lieferketten und einem zunehmend geopolitisch geprägten Halbleitermarkt. Regulatorische Entwicklungen, etwa in Bezug auf Technologietransfer, Exportkontrollen oder Nachhaltigkeitsanforderungen, können daher direkten Einfluss auf die Geschäftsaktivitäten haben. Hinzu kommt die laufende Integration unterschiedlicher Unternehmenskulturen und IT- sowie Produktionssysteme, die operative Komplexität und Transformationsaufwand erhöht.

Chancen aus Investorensicht

Für konservative Anleger ergeben sich Chancen vor allem aus der Positionierung von ams-Osram in strukturell wachsenden Zukunftsmärkten der optischen Sensorik und Licht-Halbleiter. Relevante Chance-Treiber sind:
  • Wachstum im Automotive-Segment durch LED-Substitution, adaptive Scheinwerfer, Innenraum-Inszenierung und Sensorik für Fahrerassistenzsysteme
  • Zunehmende Verbreitung von 3D-Sensing, Biometrie und Spektralsensorik in Smartphones, Wearables und AR/VR-Anwendungen
  • Langfristige Nachfrage nach industriellen und medizintechnischen Lichtlösungen, die hohe Margen und vergleichsweise stabile Zyklen versprechen
  • Synergien aus der Kombination von Sensorik und Licht, die Cross-Selling-Potenziale und differenzierte Systemangebote ermöglichen
  • Potenzielle Wertsteigerung durch konsequente Portfoliostraffung und Fokussierung auf hochmargige Kerntechnologien
Gelingt es dem Unternehmen, technologische Führungspositionen in Schlüsselmärkten zu behaupten und gleichzeitig die operative Effizienz zu steigern, könnte sich mittelfristig ein attraktives Profil mit Hebel auf strukturelle Wachstumstrends herausbilden.

Risiken aus Investorensicht

Dem stehen signifikante Risiken gegenüber, die konservative Anleger sorgfältig einbeziehen sollten. Zu den wesentlichen Risikofaktoren zählen:
  • Branchentypische Zyklik: Abhängigkeit von Investitions- und Konsumzyklen in der Halbleiter-, Automobil- und Konsumelektronikindustrie kann zu deutlichen Nachfrageschwankungen führen.
  • Intensiver Wettbewerb und Preisdruck: Insbesondere im Consumer-Bereich und bei Standard-LEDs ist der Preisdruck hoch, was Margen und Kapazitätsauslastung unter Druck setzen kann.
  • Technologierisiko: Schnelle Innovationszyklen erfordern dauerhaft hohe F&E-Investitionen. Fehlallokationen oder technologische Fehleinschätzungen können Marktpositionen schwächen.
  • Integrations- und Transformationsrisiko: Die Zusammenführung der ehemaligen ams- und Osram-Strukturen, die Portfoliobereinigung und mögliche Werksschließungen bergen operative und finanzielle Risiken.
  • Abhängigkeit von Schlüsselindustrien und -kunden: Eine hohe Konzentration auf einzelne Großkunden, insbesondere in der Smartphone- und Automobilindustrie, kann bei Auftragsverschiebungen oder technischen Plattformwechseln zu erheblichen Umsatzschwankungen führen.
  • Standort- und Lieferkettenrisiken: Globale Fertigungs- und Lieferketten sind anfällig für geopolitische Spannungen, Handelsrestriktionen, Naturkatastrophen und Pandemien.
Vor diesem Hintergrund ist ein Investment in ams-Osram trotz attraktiver struktureller Wachstumstreiber mit erhöhten technologischen, operativen und marktbezogenen Risiken verbunden. Eine sorgfältige Beobachtung der strategischen Umsetzung, der Bilanzstabilität und der Wettbewerbsposition ist insbesondere für sicherheitsorientierte Anleger unerlässlich.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 811,77 Mio. €
Aktienanzahl 98,92 Mio.
Streubesitz 57,71%
Währung EUR
Land Österreich
Sektor Technologie
Branche Halbleiter und Halbleiterausrüstung
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+42,29% Weitere
+57,71% Streubesitz

Community-Beiträge zu ams-Osram AG

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Biona
@S2RS2
Konjunkturentwicklung, Marktentwicklung, Zinsentwicklungen etc, würde ich nicht audls den Augen lassen.
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S2RS2
.
DB sagt: Wir sind bereits investiert, Kurs darf bitte steigen. JPM sagt: Halt, wir sind noch nicht an Bord, haben zu 12 verkauft und suchen einen günstigeren Einstieg Shortseller: Alles klar, Auftrag verstanden, wir erhöhen unsere LV Position und bauen diese zu gegebener Zeit kursschonend wieder ab. Fahrplan für den Kleinanleger: Übertreibungen zur Unterseite entsprechend nutzen und aufstocken, sofern man denn vom Unternehmen überzeugt ist. Mit einer aktuellen MK von <1 Mrd EUR ist amsO mittlerweile im Zwergenland angekommen, NVDA entspricht dem Faktor 4.000. Sollte sich jeder selbst überlegen, mit welchem Aktieninvestment die Risiken denn größer sind. ;)
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Biona
AMS Osram
https://www.cash.ch/news/ams-osram-aktien-von-abstufungen-und-ceo-aussagen-belastet-886569
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S2RS2
.
Ich denke, Du hast das schon alles im Blick, wir verlassen uns auf Dich.
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dlg.
Finale Ergänzung
So, das Forum ist wieder so lebending, wie ich es aus den letzten Monaten kenne, aber das passt ja zum aktuellen Kursgeschehen. Daher erst mal mein letztes Posting hier, bevor ich mich auch wieder zurückziehe. Mein erster Gedanke: wow, was lag ich schlecht mit meiner Einschätzung, hier letzte Woche einen Wiedereinstieg zu versuchen. Da muss ich mir noch mal anschauen, wie ich mich da reinreden konnte. Muss ein Mix aus alter Verbundenheit (immer schlecht), dem zuvor >20%igen Kursrückgang, der Hoffnung auf die neuen Apple Beiträge, der wieder aufgebauten Credibility des Managements (gestern eingerissen) und der Peer Group gewesen sein. Da muss ich noch mal in mich gehen, wie das passieren konnte, auch wenn ich (durch Glück/Konsequenz) hier noch gut rausgekommen bin. Den CC fand ich erschreckend: lediglich ein paar kurze Nachfragen von drei Analysten und das war’s. Noch weniger Präsenz habe ich noch nie erlebt. Dazu die folgende Aussage: „No news on the Malaysia Sale and Lease Back transaction, yet. We continue to talk to interested parties but we are not yet on the final approach.“ (https://seekingalpha.com/article/4844952-ams-osram-ag-amssy-q3-2025-earnings-call-transcript). Das kommt zwar nicht überraschend (weil alles andere adhoc-pflichtig gewesen wäre), aber seit 20 Monaten nur ein „we talk to people“ zu hören, ist nun mal nicht zufriedenstellend. Es kam auch keine Frage zu den microLED / META Gerüchten und die Frage nach einem erneuten Socket Win bei Apple wurde mit Allgemeinplätzen beantwortet. Ich bleibe dabei, dass ich das Q4-2025 Margen-Thema als das Schwierigste ansehe. Denn hier geht es nicht nur um Zahlen, sondern auch um die Credibility des Managements. Wenn ich im Juli 19,5% guide und das Kostensenkungsprogramm als Begründung nehme, ich dann aber da einen 200bps Einmaleffekt drin habe, dann kommuniziere ich unfair ggü dem Markt. Außer natürlich man hat entgegen den Erwartungen die 200bps woanders verloren und man hätte eigentlich 21,5% inkl. des Einmaleffekts berichten müssen. Im CC wurde zugegeben, dass dieser Einmaleffekt „north of 10 milllion“ war (Quelle: siehe obiger Link) und die Marge ansonsten eher bei 17,5% reingekommen wäre. Diese 17,5% vergleichen sich übrigens mit 18,8% in Q3-2024 und das TROTZ: - Weiterer ca. 100 Mio run-rate cost savings im letzten Jahr - Einer für die Marge mE positiver FX Entwicklung - Weiteren Portfolio-Verkäufen von niedrigmargigen Bereichen - Den Roll-Out in weiteren iPhone Modellen und dieser Bereich ist normalerweise der Bereich mit den höchsten Margen Vor diesem Hintergrund ist der pro-forma Margenrückgang für mich (und wenn ich mir den Kurs anschaue, nicht nur für mich) erschreckend. Interpretation kann eigentlich nur sein, dass der Preisdruck da draußen deutlich höher geworden ist und dass – trotz guter Execution des Sparprogramms – die Kosteninflation die eingesparten Kosten auffrisst. Zudem dürfte diese Margenentwicklung bei der geplanten Veräußerung der Portfolien nicht helfen bzw. erlöserhöhend sein, was zusätzlich gefährlich ist für ein Unternehmen, das mit fast 4x Leverage hart am Wind segelt. Die Verhandlungsposition hat sich, auch vor dem Hintergrund der Kursentwicklung, nicht verbessert. Ja, das kann alles gut ausgehen, wenn AMSO das Kulim-Thema und die Portfolio Verkäufe mit den geplanten >500 Mio in 2026 gut über die Runden kriegt und damit auf <2x de-leveragen kann. Und die Design Wins in diesem Jahr lesen sich gut. Aber das ist so ein knappes Höschen mittlerweile und diesen enormen Risiken muss man sich klar bewusst sein. Da sind 0,8 Mrd mit nur 2,125% im Jahr 2027 fällig und deren Refinanzierung sollte in 2026 durch sein.... Je mehr ich schreibe, desto wilder sieht mein Ansatz von letzter Woche aus ;-) Vllt ist der bessere Ansatz, dass man lieber die ersten 20-30% Performance verliert und erst wieder ernsthaft investiert, wenn hier einigermaßen Klärung bzgl des De-Leveragings herrscht. Euch allen gute Trades & Investments!
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dlg.
AMSO
Ich weiß zwar nicht, ob es sinnvoll ist, hier mit mir selber zu diskutieren oder mit dem Biona Phänomen (sach ma, Biona, wo waren Deine Posts während des Kursanstiegs von 6 auf 13 Euro?), aber dennoch ein paar Gedanken zu der News von gestern. Mein erster Gedanke bei der Überschrift der Adhoc: liest sich super, nichts Negatives, Bestätigung der Jahresprognose, AMSO kann auch weiterhin FK-Instrumente platzieren. Vor dem Hintergrund der heutigen STM Zahlen ist auch das Zahlenwerk als OKish zu bewerten. Aber auf den zweiten Blick kam mir zum Glück gleich Folgendes in den Sinn, was mich aktiv hat werden lassen: - Die Kupons sind weiterhin enorm hoch, was zeigt, dass AMSO immer noch im Krisenmodus ist, zumindest so betrachtet wird von (FK) Investoren - Damit weiterhin hohe Zinskosten und negativer FCF Impact für die nächsten Jahre fixiert - Da erzählt uns AMSO jahrelang, dass die Andienung weiterer Osram Aktien kein Risiko darstellt, weil man ja den RCF für diese Zwecke hat (und dafür Bereitstellungsprovision zahlt), nur um dann kurz vor dem Event für ca. 12% Anleihen zu platzieren? - Warum sollte AMSO die Anleihen genau JETZT platzieren, wenn eine mögliche Kulim-Lösung oder >500 Mio Euro PF Veräußerungserlöse anstehen, gerade vor dem Hintergrund des bestehenden RCF? Für mich war das gestern ein Zeichen, dass Kulim/PF-Verkauf eher ein Thema für die nächsten Monate/Quartale ist, denn eines für die nächsten Wochen; also eher inkrementell negativ - Für Q3 lag die Umsatz-Erwartung bei 880 Mio Umsatz, die Guidance kam jetzt in der Mitte bei 840 Mio rein, während die Margenguidance ungefähr der Erwartung entsprach; also definitiv kein „beat & raise“ gewesen - In Q2 lag die adj. Marge bei 18,8% und für das laufende Quartal wird gerade einmal 70bps mehr geguidet, obwohl doch der hoch-margige Apple Design Win über zusätzliche Plattformen sichtbar werden sollte (hätte nicht auch der FX Effekt Rückenwind bringen müssen + weitere ‚Re-Establish the Base‘ Effekte?); also da hätte ich mir persönlich mehr als die 19,5% erwünscht (oder besser: erhofft?) - Kein Update zu Kulim und/oder PF Verkauf, aber das ist eher ein Thema für die offiziellen Zahlen und sicherlich wird da ein „weitere Fortschritte in den Verhandlungen…“ Kommentar kommen Also: bitte das obige nicht falsch verstehen, das gestrige war insgesamt keine große negative Überraschung. Aber nach einer Kursverdopplung innerhalb eines halben Jahres war das einfach zu wenig und die Kursreaktion ist für mich nachvollziehbar. Mal schauen, was die Analysten daraus machen; ich erwarte eigentlich kaum geänderte Einschätzungen, aber vllt kommt ja Oddo mal von seinem Underperform und dem Mini-Kursziel runter :-)
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dlg.
AMSO
Gab eigentlich recht wenig zu kommentieren in den letzten Wochen, die schlechte Kursperformance wird jeder selbst gesehen haben und muss nicht weiter besprochen werden. Wenn, dann habe ich den unternehmensspezifischen Newsflow eher auf der positiven Seite gesehen: - AMSO hat nochmals bestätigt, dass man keine weitere KE benötigt (siehe unten) - Hella hat mE ganz solide Zahlen für Q1 berichtet (https://www.eqs-news.com/de/news/corporate/umsatzdaten-im-ersten-quartal-2025-forvia-hella-haelt-umsatz-zum-jahresstart-auf-vorjahresniveau/42a7702a-205b-4402-b887-1ea9a237b402_de) - Die jüngsten Aussagen von Infineon & STM waren mMn auch konstruktiv - AMSO hat zudem bestätigt, dass die direkten Auswirkungen der Zölle gering sind (Quelle: Cash Artikel) Auf der negativen Seite sind ganz klar die weltpolitischen/makroökonomischen News zu sehen. Und in diesem Falle leider mit potenziellen INdirekten negativen Folgen für AMSO: der Verkauf einer Fabrik bzw. eines SALB Vertrags einer Fabrik in Malaysia gestaltet sich nun mal schwieriger, wenn DT gleichzeitig 24% Zölle für das Land implementiert. Mal ganz davon abgesehen, dass ich mir vorstellen kann, dass Investments in diesen unsicheren Zeiten grundsätzlich on hold gesetzt werden. Die Lösung des Kulim Problems bleibt für mich der Knackpunkt der AMSO Story und ich bin gespannt, was das Management am Mittwoch dazu sagt. Neutral sind für mich die Kurszielsenkungen, die typischerweise mit den aktuellen Kursen und der Unsicherheit einhergehen. Neutral ist für mich auch, dass Biona/Dickie aus dem Loch, in das er beim Kursanstieg von 7 auf 11 Euro reingekrochen ist, beim Fall von 11 auf 7 Euro wieder herausgekommen ist. Die Benchmark für die Zahlen nächsten Mittwoch findet sich hier: https://vara-services.com/ams-osram/?download=pdf Für Q1-25: EUR 802 Mio Umsatz bei 130 Mio adjusted EBITDA / 16%. Die Guidance lautet „Umsatz von EUR 750 - 850 Mio. und ber. EBITDA Marge von 16% +/-1,5% erwartet“. Spricht für die Faulheit der Analysten oder die gute Credibility der Guidances vom Management :-). Ich gehe selbstredend von Letzterem aus. Für Q2-25: EUR 807 Mio Umsatz bei 143 Mio adjusted EBITDA / 18% (hier habe ich eher Bedenken) Für FY25: EUR 3,4 Mrd. bei 642 Mio adjusted EBITDA (glaube kaum, dass AMSO eine detaillierte Aussage für das Gesamtjahr geben wird, gerade nach den letzten Zolleskapaden). „Wild Cards“, die ich nicht einschätzen kann: gibt es evtl zollpolitikbedingte Vorzieheffekte (positiv für Q1 und Q2, negativ mittelfristig) und gibt es einen Fremdwährungseffekt nachdem der USD von 1,02 bis auf 1,15 gefallen ist? Freue mich über jede Einschätzung von Euch vor - und später auch nach - den Zahlen. Merci & schönes WE! *********** https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/AMS-OSRAM-AG-17053455/news/AMS-Osram-Chef-sieht-keinen-Bedarf-fur-weitere-Kapitalerhohung-49361344/
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bugs1
Deckt sich mit meinen Rückmeldungen aus Automotive
AmsO ( bzw Osram) ist überwiegend ein verlässlicher Geschäftsparter gewesen. Ich sehe auch die digitale Kompetenz von ams in den neueren Produkten. Auch für Osram war der Zusammenschluss mit ams wichtig. Damit ist man nicht unbedingt in allen Bereichen Marktführer, aber doch wichtige Positionen besetzen. Microled wird leider noch dauern und sich über Nieschenanwendungen pö a pö steigern. Da werden wahrscheinlich andere schneller sein ... AmsO ist zunächst mal ein jetzt stabiles Unternehmen/ Insolvenzgefahr deutlich verringert... / Chance vs Risiko günstig....
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dlg.
AMSO CC
So, habe ich mir jetzt auch den CC angehört, was ich nur empfehlen kann - zumindest die Q&A ca. ab Minute 25, das Zahlen- & Slide Geschnörgel kann man sich mE sparen. Interessant, dass Jefferies genau meine Frage zum H2 vs H1 Umsatz gestellt hat: Are you getting further content? Incl. flagship models? Also mE ganz klar die Frage, ob man einen weiteren Chip in das neue iPhone bekommt. Die Antwort war zwar nicht die von mir erhoffte, aber auch eine positive mit: Launches this year will continue to spread throughout the platforms this year. Also die Botschaft, dass man bisher erst mal nur im neuesten iPhone drin, aber noch andere Plattformen wie iPhone SE, iPad, Watch (?) dazukommen + dass man ab September dann in den beiden aktuellsten Flagship Modellen drin ist. Der Rob Sanders von der DB hat es dann auch noch mal probiert, in dem er fragte, ob denn ein Content per Device von über 2 USD theoretisch möglich wäre, auch mit Hinblick auf die Rückseite von Mobiles (momentan nur auf der Front-Seite mit unter 2 USD). Meiner Erinnerung nach kam von AMSO ein klares definitely possible >2 USD. Auch mit Verweis, dass man von foldable Phones profitiert, weil jedes Element dann einen ALS benötigt. Und dass man vom Trend der immer besser werdenden Kameras profitiert. Zum Thema Automotive war die implizite Botschaft: nur weil man in Deutschland die Zeitungen öffnet und glaubt, dass Automotive tot ist, sei das noch lange nicht der Fall: Keep in mind that automotive production in 2025 will be on the same level as in 2024; inventory levels have come down. If OEMs want to produce, they need to order our products. AMSO war grundsätzlich recht positiv, was sich durch den ganzen Call gezogen hat: it fells different than we we talked last time three months ago oder so ähnlich. Zudem noch interessant waren die folgenden Aussagen: - We still expect to close the Kulim deal in the near future (jetzt noch eine Kulim-Lösung obendrauf wäre grandios) - In H2 erwarten wir mehr Osram Aktien, die angedient werden (läuft dann evtl die Rücknahme-Garantie aus?) P.S. Ariva bekommt das mit den Anführungszeichen nicht hin – unerlaubte Sonderzeichen – musste die daher alle rausnehmen.
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dlg.
AMSO
Melde mich später noch mal ausführlicher zu den (soliden) Zahlen, ein Gedanke vorab: auf S. 17 der PPTX schreibt AMSO von „2nd half-year much stronger than 1st half-year due to product ramps and some market normalization“. Als Begründung wird u.a. erwähnt „Ramp of NEW designs/projects: mobile phone sensors, (…)”. Ist damit der bekannte ALS Sensor im neuen iPhone gemeint (der „ramped“ ja gerade, aber erklärt eigentlich nicht einen H2 vs H1 Swing), neue inroads in Android Phones oder evtl. ein NEUER Apple Design Win für die 2025er iPhone/iPad Generation, der vllt auch erklären könnte, warum Apple das prepayment in Q3 gemacht hat? Bei letzterem ist natürlich der Wunsch Vater des Gedankens, das wäre für mich das bullishste Szenario. Will aber nicht zu viel reininterpretieren, nur weil ich investiert bin. Freue mich über Eure Einschätzung dazu. Ansonsten mein quick take: - Q4 besser als erwartet, aber mit einem positiven one-off effect - Q1 EBITDA Guidance wie erwartet, aber Umsatz besser als erwartet - 1,1 Mrd. Cash liest sich gut (sind auch nur noch 14% o/s Osram Aktionäre) - Positiver FCF für 2024/2025e liest sich auch gut - Die 5 Mrd. new design wins/Lifetime revenues - Gute Fortschritte beim Kostensenkungsprogramm Sind mE jetzt nicht DIE Ergebnisse, die einem sofort zum Jubeln veranlassen sollten. Aber das muss man vor dem Hintergrund der Kursentwicklung sehen. Die Kurshalbierung von 12 auf 6 Euro in nur zwei Monaten zwischen Sep und Nov erscheint vor dem Hintergrund der Zahlen völlig übertrieben. Ob eine Oddo beim „Sell“ bleibt (deren Hauptargument sind Bilanzsorgen), wird man sehen. Die Kurserholung tut mal gut. P.S. Gollum war im anderen Forum noch um halb vier nachts gespannt auf die Abschreibungen & EK Quote ;-)
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dlg.
AMSO
Wamufan, erst einmal vielen Dank für den neuen Fred – ohne Gollum ist auch wieder eine vernünftige Diskussion möglich. Auch lustig, wie er vom Schweizer Hof gejagt wurde. Nur ganz kurz zu den Zahlen: während Villaribas Bürgermeister Gollum sich noch fragt, mit welchen Zahlen gerechnet wird, hat AMSO den Konsensus veröffentlicht: https://vara-services.com/ams-osram/?cluster=1 Q4-2024: 862 Mio Umsatz bei 145 Mio adj. EBITDA (mittlere Guidance: 860 Mio / 142 Mio) Q1-2025: 783 Mio Umsatz bei 131 Mio adj. EBITDA (Guidance: „voraussichtlich schwaches Q1“) Das sollte also die Benchmark für Dienstag sein. Ob die Zahlen für Q4/Q1 dann die größte Relevanz haben, muss man sehen. Eine mögliche Gesamtjahresguidance für 2025 und Updates bezüglich Kulim haben mE mehr Relevanz. Daneben wird sicherlich vom Stand des Kostensenkungsprogramms und der neuen Design Wins gesprochen. Wenn AMSO vllt etwas Neues von Apple berichten kann, wäre das natürlich super – das „pre-payment“ in Q3 dürfte ja sehr wahrscheinlich von Apple gekommen sein. Was peer Ergebnisse betrifft, bin ich ziemlich unschlüssig. Ja, Infineon hat gut berichtet, aber da waren auch die STMs, NXPs und Microchips dieser Welt, deren Ergebnisse nicht berauschend waren. Aber ob der Abbau der Chip Lagerbestände nur MCUs betrifft oder AMSO Komponenten, kann ich nicht einschätzen. Zudem hat AMSO durch seinen Q3 Kommentar über Q1 die Story ja schon etwas de-risked. Bin bei Jack, dass es sicherlich eine volatile Woche wird inkl. möglicher Neu-Einstufungen von Analysten.
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wamufan-the-great
AMS-OSRAM - Neuanfang

Neuer Thread für einen offenen Austausch – Kritiker und Befürworter sind herzlich willkommen. Spam wird nicht toleriert und führt zu einer Sperrung. Auf einen konstruktiven Neuanfang!

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Häufig gestellte Fragen zur ams-Osram Aktie und zum ams-Osram Kurs

Der aktuelle Kurs der ams-Osram Aktie liegt bei 9,46287 €.

Für 1.000€ kann man sich 105,68 ams-Osram Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der ams-Osram Aktie lautet AUKUF.

Die 1 Monats-Performance der ams-Osram Aktie beträgt aktuell 14,55%.

Die 1 Jahres-Performance der ams-Osram Aktie beträgt aktuell 26,76%.

Der Aktienkurs der ams-Osram Aktie liegt aktuell bei 9,46287 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 14,55% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von ams-Osram eine Wertentwicklung von -26,58% aus und über 6 Monate sind es -28,17%.

Das 52-Wochen-Hoch der ams-Osram Aktie liegt bei 13,27 CHF.

Das 52-Wochen-Tief der ams-Osram Aktie liegt bei 4,94 CHF.

Das Allzeithoch von ams-Osram liegt bei 449,43 CHF.

Das Allzeittief von ams-Osram liegt bei 1,00 CHF.

Die Volatilität der ams-Osram Aktie liegt derzeit bei 66,21%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von ams-Osram in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 11,01 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +18,60%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 11,01 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +18,60%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche ams-Osram Kursziel beträgt 11,01 €. Das ist +18,60% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen ams-Osram 2 x zum Kauf, 3 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche ams-Osram Kursziel beträgt 11,01 €. Das ist +18,60% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen ams-Osram 2 x zum Kauf, 3 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 11,01 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +18,60%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die ams-Osram Aktie bei 11,01 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der ams-Osram Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 811,77 Mio. €

Insgesamt sind 96,6 Mio ams-Osram Aktien im Umlauf.

Am 30.09.2024 gab es einen Split im Verhältnis 10:1.

Am 30.09.2024 gab es einen Split im Verhältnis 10:1.

ams-Osram hat seinen Hauptsitz in Österreich.

ams-Osram gehört zum Sektor Halbleiter und Halbleiterausrüstung.

Das KGV der ams-Osram Aktie beträgt -0,79.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von ams-Osram betrug 3.428.000.000 CHF.

Die nächsten Termine von ams-Osram sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, ams-Osram zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 13.06.2017 eine Dividende in Höhe von 0,30 € gezahlt.

Zuletzt hat ams-Osram am 13.06.2017 eine Dividende in Höhe von 0,30 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 32,26%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von ams-Osram wurde am 13.06.2017 in Höhe von 0,30 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 32,26%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 13.06.2017. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,30 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.