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Adyen überrascht Anleger – Spannung vor den nächsten Schritten

Der niederländische Zahlungsdienstleister Adyen hat im dritten Quartal etwas mehr als von Experten erwartet erlöst. Der Umsatz sei bereinigt um Währungseffekte um etwas mehr als ein Fünftel auf rund 598 Millionen Euro gestiegen, teilte das im EuroStoxx 50 gelistete Unternehmen am Mittwoch in Amsterdam mit. Die von Bloomberg erfassten Experten hatten mit einem Anstieg auf rund 589 Millionen Euro gerechnet.

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Umsatz und Ergebnisveröffentlichung

Gewinnziffern zum dritten Quartal veröffentlichte Adyen wie üblich nicht. Der Konzern bestätigte zudem die Umsatzprognose für 2025. Demnach soll der Erlös im Gesamtjahr in etwa so stark steigen wie in den ersten sechs Monaten. Bis Ende Juni war der Umsatz bereinigt um Währungseffekte um 21 Prozent gestiegen.

Prognose und Margen

Im kommenden Jahr will Adyen in der Tendenz etwas stärker wachsen. Der Umsatz soll im niedrigen bis mittleren Zwanzig-Prozentbereich zulegen. Zudem soll dann die Marge gemessen am Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf mehr als 50 Prozent steigen. Im ersten Halbjahr 2025 hatte der Wert bei 50 Prozent gelegen. Die 2026er-Prognose ist für Analysten keine Überraschung. Die von Bloomberg befragten Experten rechnen bisher im Schnitt mit einem Wachstum von 23 Prozent und einer operativen Marge von 55 Prozent.

Kunden und Hintergrund

Adyen wurde 2006 gegründet und profitiert vom Boom bei Zahlungen mit Karten in Geschäften und dem stark anziehenden Onlinehandel. Zu den Kunden zählen unter anderem:

  • Booking.com
  • Delivery Hero
  • Ebay
  • Easyjet
  • Spotify
  • Zalando

Fazit für Anleger

Die vorgelegten Umsatzzahlen bestätigen das Wachstumstempo von Adyen, konkrete Gewinnzahlen fehlen weiterhin. Konservativ orientierte Anleger sollten die Bestätigung der Jahresprognose und die angekündigten Margenziele zur Beurteilung der Profitabilität abwarten. Eine mögliche Vorgehensweise ist, bestehende Positionen mit Blick auf künftige Ebitda-Daten stufenweise zu überwachen und neues Engagement nur schrittweise aufzubauen, dabei auf Diversifikation zu achten und Kursreaktionen nach Veröffentlichung weiterer Quartalsdaten zu nutzen.

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