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Adobe Aktie

Aktie
WKN:  871981 ISIN:  US00724F1012 US-Symbol:  ADBE Branche:  Software Land:  USA
296,12 $
-7,97 $
-2,62%
255,31 € 16.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
132,30 Mrd. €
Streubesitz
13,73%
KGV
18,72
Dividende
0,0048 €
neu: Nachhaltigkeits-Score
41 %
Index-Zuordnung
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Adobe Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Adobe Inc. ist ein global führender Anbieter von Software für digitale Kreativität, Dokumentenworkflows und datengetriebenes Experience-Management. Das Unternehmen adressiert mit seiner Produktpalette zentrale Wertschöpfungsstufen der digitalen Wirtschaft: Content-Erstellung, Content-Verwaltung, digitale Signaturen sowie personalisiertes Marketing. Adobe generiert überwiegend wiederkehrende Umsätze aus Cloud-basierten Abonnements und gilt als einer der etablierten Softwarekonzerne im Bereich Content- und Experience-Software. Für langfristig orientierte, konservative Anleger ist Adobe vor allem als struktureller Profiteur der fortschreitenden Digitalisierung von Medien, Büroprozessen und Marketingaktivitäten relevant.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Adobe basiert im Kern auf der Entwicklung, Bereitstellung und kontinuierlichen Weiterentwicklung von Software- und Cloud-Plattformen, die Kreativ- und Wissensarbeiter, Marketingabteilungen sowie Unternehmen jeder Größe bei der Erstellung, Bearbeitung, Verteilung, Signierung und Auswertung digitaler Inhalte unterstützen. Der Schwerpunkt liegt auf einem Software-as-a-Service-Ansatz mit abonnementbasierten Lizenzen, ergänzt um nutzungsabhängige Gebühren und einzelne Dauerlizenzen in Spezialsegmenten. Adobe bündelt seine Angebote in integrierten Cloud-Ökosystemen, die Nutzer langfristig an die Plattform binden. Durch regelmäßige Funktionsupdates, KI-gestützte Innovationen (insbesondere Generative KI in Adobe Firefly) und tiefe Integration in Unternehmensprozesse erhöht Adobe die Wechselkosten der Kunden und stabilisiert die wiederkehrenden Erlöse. Weitere Erlösquellen umfassen transaktionsbezogene Gebühren bei elektronischen Signaturen sowie Zusatzservices wie Speicher, Kollaborationstools und Support. Das Geschäftsmodell profitiert von Skaleneffekten in der Softwareentwicklung, einer globalen Kundenbasis und hohen Margen im Cloud-Betrieb.

Mission und strategische Leitlinien

Adobe formuliert seine Unternehmensmission im Kern als Befähigung von Menschen und Unternehmen, ihre Ideen digital zum Ausdruck zu bringen und effiziente, rechtssichere digitale Workflows zu etablieren. Ziel ist es, Kreativität, Produktivität und Kundenerlebnisse durch nahtlose, datengestützte Softwarelösungen zu verbessern. Die Strategie basiert auf mehreren Säulen:
  • Vertiefung des Ökosystems aus Creative Cloud, Document Cloud und Experience Cloud, um End-to-End-Workflows von der Ideenfindung bis zur Auswertung von Kundendaten abzudecken
  • Breite Demokratisierung professioneller Kreativ-Tools durch benutzerfreundliche Oberflächen, Templates und KI-Funktionen, um auch Nicht-Profis anzusprechen
  • Fokus auf Cloud, künstliche Intelligenz, generative KI und Automatisierung zur Produktivitätssteigerung bei den Kunden
  • Ausbau von Partnerschaften und Integrationen mit Plattformen wie Microsoft, Apple, Salesforce und anderen Enterprise-Anbietern
  • Starke Compliance- und Sicherheitsorientierung, insbesondere im Bereich Dokumenten-Management und E-Signaturen
Diese Leitlinien sollen die langfristige Relevanz von Adobe im globalen Software-Ökosystem sichern und sowohl Kreativwirtschaft als auch Unternehmens-IT adressieren.

Produkte und Dienstleistungen

Adobe strukturiert sein Angebot im Wesentlichen entlang dreier Produktfamilien:
  • Creative Cloud: Bündel von Kreativapplikationen wie Photoshop, Illustrator, InDesign, Premiere Pro, After Effects, Lightroom sowie Adobe Express. Die Anwendungen decken Bildbearbeitung, Grafikdesign, Layout, Video-Editing, Animation, Fotografie und Webdesign ab. Ergänzt wird das Angebot um Cloud-Speicher, Asset-Verwaltung, Kollaborationstools und KI-Funktionen für Bild- und Videogenerierung.
  • Document Cloud: Lösungen rund um PDF-Workflows, elektronische Signaturen und Dokumentenmanagement. Dazu gehören Adobe Acrobat, Adobe Acrobat Sign und zugehörige Cloud-Dienste. Diese Produkte ermöglichen rechtssichere, revisionsfeste und medienbruchfreie Dokumentenprozesse in Unternehmen, Behörden und im Privatbereich.
  • Experience Cloud: Enterprise-Plattformen für Digital Experience Management, darunter Adobe Experience Manager, Adobe Analytics, Adobe Target, Adobe Campaign und Adobe Real-Time Customer Data Platform. Diese Lösungen unterstützen Unternehmen beim Omnichannel-Marketing, bei Personalisierung, Customer Journey Orchestration und Datenanalyse.
Ergänzend bietet Adobe Developer-Tools, APIs, Marktplätze für Schriftarten, Vorlagen und Stock-Medien (Adobe Stock) sowie Schulungs- und Supportleistungen an. Durch die Kombination dieser Dienste entsteht ein integriertes Ökosystem für Content-Produktion und digitales Marketing.

Business Units und Segmentstruktur

Adobe berichtet seine Geschäftstätigkeit im Wesentlichen in drei Segmenten, die gleichzeitig die operativen Business Units widerspiegeln:
  • Digital Media: Umfasst hauptsächlich Creative Cloud und Document Cloud. Zielkunden sind Kreativprofis, Agenturen, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Privatanwender. Dieses Segment steht im Zentrum der Markenidentität von Adobe.
  • Digital Experience: Beinhaltet Experience Cloud und zugehörige Services für große und mittlere Unternehmen. Im Fokus stehen Marketingverantwortliche, IT-Abteilungen und Digital-Experience-Teams, die datengetriebene Kundenerlebnisse entwickeln.
  • Publishing und Advertising: Kleinere, ergänzende Aktivitäten, darunter spezielle Publishing-Lösungen, Webkonferenztechnologien und ältere Produkte, die teilweise als Legacy-Geschäft gelten. Dieses Segment ist strategisch weniger zentral, erfüllt aber Nischenanforderungen.
Die Segmentierung verdeutlicht die Doppelrolle von Adobe als Kreativsoftware-Anbieter und als Enterprise-Software-Player im Bereich Customer Experience Management.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Adobe verfügt über mehrere ausgeprägte Wettbewerbsvorteile, die einen strukturellen Burggraben erzeugen:
  • De-facto-Standards in der Kreativbranche: Formate wie PSD, PDF, AI und Anwendungen wie Photoshop oder Acrobat haben quasi Industriestandard-Charakter. Dies führt zu hohen Wechselkosten und Netzwerkeffekten, etwa im Austausch von Dateien zwischen Agenturen, Druckereien und Kunden.
  • Integriertes Ökosystem: Die enge Verzahnung von Creative Cloud, Document Cloud und Experience Cloud bietet End-to-End-Workflows, die Wettbewerber in dieser Breite und Tiefe selten vollständig abbilden. Diese Integration stärkt Kundenbindung und Cross-Selling-Potenzial.
  • Markenstärke und Community: Adobe verfügt über eine weltweit etablierte Marke im Kreativsegment und eine aktive Nutzer-Community, inklusive Kreativprofis, Influencern und Ausbildungsinstitutionen. Die starke Präsenz in Ausbildung und Industrie verstärkt den Lock-in-Effekt.
  • Proprietäre Daten und KI-Modelle: Mit Firefly und anderen KI-Initiativen nutzt Adobe eigene, lizenzierten Content und unternehmenseigene Datenquellen, um rechtlich absicherbare generative KI-Funktionen bereitzustellen. Dies ist im Unternehmensumfeld ein wichtiges Differenzierungsmerkmal.
  • Skalenvorteile und Vertriebsorganisation: Die globale Präsenz mit direktem Vertrieb, Partnernetzwerken und Online-Kanälen erhöht die Marktdurchdringung und erschwert neuen Marktteilnehmern den Zugang zu Großkunden.
Diese Faktoren bilden zusammen einen robusten Moat, der insbesondere im Enterprise- und Profisegment einen langfristigen Schutz vor direkter Substitution schafft.

Wettbewerbsumfeld

Adobe agiert in unterschiedlichen, teilweise stark fragmentierten Wettbewerbsarenen:
  • Im Kreativsoftware-Bereich konkurriert Adobe mit Unternehmen wie Corel, Affinity (Serif), Autodesk in speziellen Segmenten, sowie zunehmend mit browserbasierten Tools wie Canva und Figma (für Interface- und Kollaborationsdesign). Open-Source-Lösungen wie GIMP oder Inkscape spielen eine Rolle im Low-Budget-Segment.
  • Im Bereich Dokumentenmanagement und E-Signaturen zählen Microsoft (Office- und PDF-Funktionalitäten), DocuSign, Dropbox, HelloSign und weitere Spezialanbieter zu den relevanten Wettbewerbern.
  • Im Segment Digital Experience und Marketingplattformen konkurriert Adobe mit Salesforce (Marketing Cloud), SAP, Oracle, HubSpot, Google und einer Vielzahl spezialisierter Marketing- und Analyseplattformen.
Der Wettbewerb ist insbesondere im Kreativbereich durch zunehmende Freemium-Modelle und im Marketingbereich durch starke Cloud-Plattformen geprägt. Adobes starke Marke, breites Portfolio und hohe Integrationsdichte wirken als Gegenpol zum Preisdruck und Funktionswettlauf.

Management und Unternehmensstrategie

Adobe wird von einem erfahrenen Managementteam geführt, dessen langjähriger CEO Shantanu Narayen für den erfolgreichen Übergang des Unternehmens vom Lizenz- zum Abo- und Cloud-Modell steht. Die Führungsebene verfolgt eine Strategie, die auf drei Kernelemente abzielt:
  • Stetige Weiterentwicklung der Cloud-Plattformen mit Fokus auf Nutzererlebnis, Zusammenarbeit und Mobilität
  • Intensive Integration von künstlicher Intelligenz in alle Produktlinien, um Produktivität und Automatisierung bei den Kunden zu erhöhen
  • Selektive Akquisitionen zur Stärkung des Portfolios in strategischen Wachstumsbereichen, etwa im Experience- oder Kollaborationsumfeld, unter Beachtung regulatorischer Rahmenbedingungen
Das Management betont eine langfristig ausgerichtete Kapitalallokation, kontinuierliche Innovation und enge Kundenbeziehungen. Die Governance-Struktur entspricht den typischen Anforderungen eines an US-Börsen notierten Technologieunternehmens mit einem unabhängigen Aufsichtsorgan und etablierten Compliance-Prozessen.

Branchen- und Regionenprofil

Adobe ist im globalen Softwaremarkt tätig, mit besonderen Schwerpunkten in der Kreativwirtschaft, im Enterprise-Marketing-Softwaremarkt sowie im Bereich Produktivitäts- und Dokumentenlösungen. Die relevanten Branchen weisen strukturelles Wachstum auf, getrieben durch:
  • Digitalisierung von Medieninhalten, insbesondere Video, Social Media und interaktiven Formaten
  • Zunahme remote-basierter und hybrider Arbeitsmodelle, die digitale Dokumenten- und Signaturprozesse erfordern
  • Steigende Anforderungen an datenbasierte, personalisierte Kundenerlebnisse im Handel, in Dienstleistungen und im B2B-Bereich
Regional erzielt Adobe einen Großteil seiner Erlöse in Nordamerika und Europa, ist aber in Asien-Pazifik und weiteren Wachstumsregionen stark präsent. Die internationale Ausrichtung bietet Diversifikation, setzt das Unternehmen aber auch Währungsschwankungen, Datenschutzregulierungen und regional variierenden Wettbewerbsbedingungen aus.

Unternehmensgeschichte

Adobe wurde 1982 von John Warnock und Charles Geschke im Silicon Valley gegründet. Ausgangspunkt war die Entwicklung der Seitenbeschreibungssprache PostScript, die in Kombination mit dem aufkommenden Laserdruck den Desktop-Publishing-Markt revolutionierte. In den folgenden Jahrzehnten expandierte Adobe durch organische Entwicklung und gezielte Übernahmen in verschiedene Softwaresegmente. Schlüsselmeilensteine waren die Einführung von Photoshop, Illustrator und Acrobat, die das Unternehmen als zentralen Player im Grafik-, Bild- und Dokumentenbereich etablierten. Mit dem Wandel hin zum Cloud-Computing leitete Adobe ab Anfang der 2010er-Jahre den Übergang von Dauerlizenzen zu abonnementbasierten Modellen ein und bündelte seine kreativen Anwendungen in der Creative Cloud. Parallel baute Adobe durch Übernahmen und Eigenentwicklungen den Bereich Digital Experience aus und positionierte sich als Enterprise-Anbieter für Marketing- und Analytics-Lösungen. Die konsequente Transformation vom klassischen Softwareanbieter zum Cloud- und Plattformunternehmen gilt als ein Beispiel für gelungene strategische Neuausrichtung im Technologiesektor.

Sonstige Besonderheiten

Adobe zeichnet sich durch mehrere Besonderheiten aus, die für Investoren relevant sind:
  • Starke Fokussierung auf geistiges Eigentum und Lizenzmodelle, verbunden mit konsequenter Bekämpfung von Softwarepiraterie
  • Ausgeprägte Innovationskultur mit regelmäßigen Produktzyklen, Beta-Programmen und Kundenfeedbackschleifen
  • Wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeits- und ESG-Themen, einschließlich Initiativen zur Reduktion des ökologischen Fußabdrucks und zur Förderung diverser Belegschaften
  • Kontinuierliche Investitionen in Cloud-Infrastruktur, Sicherheit und Compliance, um Unternehmenskunden weltweit zu bedienen
  • Starke Verankerung im Bildungsbereich, wodurch frühzeitig Nutzer an das Ökosystem herangeführt werden
Diese Faktoren beeinflussen Markenwahrnehmung, regulatorische Akzeptanz und langfristige Kundenbindung.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers ergeben sich bei Adobe mehrere strukturelle Chancen:
  • Hohe Planbarkeit der Erlöse durch abonnementbasierte, wiederkehrende Einnahmen und breit diversifizierte Kundenbasis
  • Solide Marktstellung mit De-facto-Standards in der Kreativ- und Dokumentenwelt, die stabile Nachfrage begünstigen
  • Profiteur langfristiger Megatrends wie Digitalisierung, Cloud-Migration, Remote-Arbeit und datengetriebene Kundenerlebnisse
  • Potenzial zusätzlicher Margenstabilität durch Skaleneffekte und Automatisierung im Cloud-Betrieb
  • Möglichkeit weiterer Wertschöpfung durch Integration generativer KI, die Produktivität beim Kunden erhöht und Preissetzungsspielräume eröffnen kann
Für langfristig orientierte Anleger kann die Kombination aus starker Marktposition, wiederkehrenden Umsätzen und Innovationskraft grundsätzlich attraktiv sein, sofern Bewertung, Portfoliokontext und individuelle Risikotoleranz berücksichtigt werden.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Gleichzeitig sind verschiedene Risiken zu berücksichtigen, die für konservative Investoren bedeutsam sind:
  • Bewertungsrisiko: Technologie- und Softwarewerte werden an der Börse häufig mit hohen Bewertungsmultiplikatoren gehandelt. Kursrückschläge bei veränderten Zinserwartungen oder Wachstumsannahmen sind möglich, ohne dass sich die fundamentale Lage kurzfristig verändert.
  • Intensiver Wettbewerb: In allen Kernsegmenten, insbesondere bei Kreativtools und Marketingplattformen, herrscht dynamischer Wettbewerb durch etablierte Player und neue, oft günstigere Cloud-Angebote. Dies kann Preisdruck, höhere Vertriebskosten und Innovationsaufwand nach sich ziehen.
  • Technologische Disruption: Rasche Fortschritte bei generativer KI, webbasierten Tools und Open-Source-Software könnten bestehende Produkteigenschaften relativieren und Anpassungen im Geschäftsmodell erfordern.
  • Regulatorische und kartellrechtliche Risiken: Als großer Softwarekonzern unterliegt Adobe zunehmender Aufmerksamkeit von Wettbewerbsbehörden, insbesondere bei Übernahmen und Datenverarbeitung. Regulatorische Auflagen oder untersagte Transaktionen können strategische Optionen einschränken.
  • Abhängigkeit von Cloud-Infrastruktur und Datensicherheit: Sicherheitsvorfälle, Datenschutzverletzungen oder längere Ausfälle könnten das Vertrauen von Unternehmenskunden beeinträchtigen und rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
  • Währungs- und Konjunkturrisiken: Die globale Ausrichtung führt zu Wechselkursvolatilität und konjunkturellen Schwankungen, insbesondere in zyklischen Werbe- und Marketingbudgets.
Konservative Anleger sollten diese Chancen und Risiken in ihre individuelle Analyse einbeziehen und insbesondere Bewertungsniveau, Diversifikation und eigenen Anlagehorizont sorgfältig abwägen, ohne sich allein auf vergangene Erfolgskennzahlen oder die starke Marktstellung zu verlassen.
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Ausgewählte Faktor-Zertifikate

Kurs
Typ
Faktor
Geld/Brief
WKN
Typ
Faktor
Geld/Brief
WKN
296,12 $
Call
4,0 5,15/5,16 €
PK06CL
Put
6,0 177,68/177,92 €
PJ6AD0
Call
12,0 0,25/0,26 €
PK06CM
Put
6,0 17,58/17,60 €
PL8YZF
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15,0 0,12/0,12 €
PK06CN
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7,0 14,57/14,59 €
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Weitere Faktor-Zertifikate
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Kursdaten

Geld/Brief 296,31 $ / 298,50 $
Spread +0,74%
Schluss Vortag 304,09 $
Gehandelte Stücke 2.661.003
Tagesvolumen Vortag 430.899.902 $
Tagestief 295,95 $
Tageshoch 297,88 $
52W-Tief 295,43 $
52W-Hoch 465,21 $
Jahrestief 295,43 $
Jahreshoch 351,12 $

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Adobe hat angekündigt, dass die AI-basierten Funktionen in seinen Produkten die Effizienz und Kreativität der Benutzer steigern werden.
  • Das Unternehmen verfolgt eine aggressive Wachstumsstrategie durch die Integration neuer Technologien in seine Softwarelösungen.
  • Analysten zeigen sich optimistisch hinsichtlich der langfristigen Wachstumsprognosen von Adobe, da das Unternehmen weiterhin an der Spitze der digitalen Medienbranche bleibt.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 21.505 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 6.741 $
Jahresüberschuss in Mio. 5.560 $
Umsatz je Aktie 48,54 $
Gewinn je Aktie 12,55 $
Gewinnrendite +39,42%
Umsatzrendite +25,85%
Return on Investment +18,39%
Marktkapitalisierung in Mio. 228.557 $
KGV (Kurs/Gewinn) 41,11
KBV (Kurs/Buchwert) 16,20
KUV (Kurs/Umsatz) 10,63
Eigenkapitalrendite +39,42%
Eigenkapitalquote +46,66%

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Hebel 4,69
Geld/Brief 0,54 / 0,55 €
Knock-Out 236,04 €
Laufzeitende open end
WKN UQ14Y5

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Derivate

Anlageprodukte (51)
Bonus-Zertifikate 26
Discount-Zertifikate 24
Aktienanleihen 1
Hebelprodukte (274)
Faktor-Zertifikate 110
Knock-Outs 88
Optionsscheine 76
Alle Derivate

Dividenden Historie

Datum Dividende
24.03.2005 0,0096 €
23.12.2004 0,0093 €
24.09.2004 0,010 €
25.06.2004 0,010 €
26.03.2004 0,010 €
07.01.2004 0,0099 €
19.09.2003 0,011 €
19.06.2003 0,011 €
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Termine

28.02.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 257,65 € -1,28%
261,00 € 16.01.26
Frankfurt 257,55 € -1,42%
261,25 € 16.01.26
Hamburg 257,20 € -1,96%
262,35 € 16.01.26
Hannover 256,65 € -2,14%
262,25 € 16.01.26
München 262,25 € +0,46%
261,05 € 16.01.26
Stuttgart 255,30 € -2,48%
261,80 € 16.01.26
Xetra 256,85 € -2,02%
262,15 € 16.01.26
L&S RT 255,55 € +0,02%
255,50 € 13:02
NYSE 296,06 $ -2,65%
304,13 $ 16.01.26
Nasdaq 296,12 $ -2,62%
304,09 $ 16.01.26
AMEX 296,28 $ -2,52%
303,94 $ 16.01.26
Wien 256,80 € -2,04%
262,15 € 16.01.26
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 255,40 € -2,56%
262,10 € 16.01.26
Quotrix 255,60 € -2,37%
261,80 € 16.01.26
Gettex 255,55 € -2,57%
262,30 € 16.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.01.26 297,95 333 M
15.01.26 304,09 458 M
14.01.26 304,52 267 M
13.01.26 309,93 618 M
12.01.26 327,65 168 M
09.01.26 333,95 371 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 333,95 $ -10,78%
1 Monat 347,89 $ -14,36%
6 Monate 361,77 $ -17,64%
1 Jahr 426,93 $ -30,21%
5 Jahre 458,08 $ -34,96%

Unternehmensprofil Adobe Inc

Adobe Inc. ist ein global führender Anbieter von Software für digitale Kreativität, Dokumentenworkflows und datengetriebenes Experience-Management. Das Unternehmen adressiert mit seiner Produktpalette zentrale Wertschöpfungsstufen der digitalen Wirtschaft: Content-Erstellung, Content-Verwaltung, digitale Signaturen sowie personalisiertes Marketing. Adobe generiert überwiegend wiederkehrende Umsätze aus Cloud-basierten Abonnements und gilt als einer der etablierten Softwarekonzerne im Bereich Content- und Experience-Software. Für langfristig orientierte, konservative Anleger ist Adobe vor allem als struktureller Profiteur der fortschreitenden Digitalisierung von Medien, Büroprozessen und Marketingaktivitäten relevant.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Adobe basiert im Kern auf der Entwicklung, Bereitstellung und kontinuierlichen Weiterentwicklung von Software- und Cloud-Plattformen, die Kreativ- und Wissensarbeiter, Marketingabteilungen sowie Unternehmen jeder Größe bei der Erstellung, Bearbeitung, Verteilung, Signierung und Auswertung digitaler Inhalte unterstützen. Der Schwerpunkt liegt auf einem Software-as-a-Service-Ansatz mit abonnementbasierten Lizenzen, ergänzt um nutzungsabhängige Gebühren und einzelne Dauerlizenzen in Spezialsegmenten. Adobe bündelt seine Angebote in integrierten Cloud-Ökosystemen, die Nutzer langfristig an die Plattform binden. Durch regelmäßige Funktionsupdates, KI-gestützte Innovationen (insbesondere Generative KI in Adobe Firefly) und tiefe Integration in Unternehmensprozesse erhöht Adobe die Wechselkosten der Kunden und stabilisiert die wiederkehrenden Erlöse. Weitere Erlösquellen umfassen transaktionsbezogene Gebühren bei elektronischen Signaturen sowie Zusatzservices wie Speicher, Kollaborationstools und Support. Das Geschäftsmodell profitiert von Skaleneffekten in der Softwareentwicklung, einer globalen Kundenbasis und hohen Margen im Cloud-Betrieb.

Mission und strategische Leitlinien

Adobe formuliert seine Unternehmensmission im Kern als Befähigung von Menschen und Unternehmen, ihre Ideen digital zum Ausdruck zu bringen und effiziente, rechtssichere digitale Workflows zu etablieren. Ziel ist es, Kreativität, Produktivität und Kundenerlebnisse durch nahtlose, datengestützte Softwarelösungen zu verbessern. Die Strategie basiert auf mehreren Säulen:
  • Vertiefung des Ökosystems aus Creative Cloud, Document Cloud und Experience Cloud, um End-to-End-Workflows von der Ideenfindung bis zur Auswertung von Kundendaten abzudecken
  • Breite Demokratisierung professioneller Kreativ-Tools durch benutzerfreundliche Oberflächen, Templates und KI-Funktionen, um auch Nicht-Profis anzusprechen
  • Fokus auf Cloud, künstliche Intelligenz, generative KI und Automatisierung zur Produktivitätssteigerung bei den Kunden
  • Ausbau von Partnerschaften und Integrationen mit Plattformen wie Microsoft, Apple, Salesforce und anderen Enterprise-Anbietern
  • Starke Compliance- und Sicherheitsorientierung, insbesondere im Bereich Dokumenten-Management und E-Signaturen
Diese Leitlinien sollen die langfristige Relevanz von Adobe im globalen Software-Ökosystem sichern und sowohl Kreativwirtschaft als auch Unternehmens-IT adressieren.

Produkte und Dienstleistungen

Adobe strukturiert sein Angebot im Wesentlichen entlang dreier Produktfamilien:
  • Creative Cloud: Bündel von Kreativapplikationen wie Photoshop, Illustrator, InDesign, Premiere Pro, After Effects, Lightroom sowie Adobe Express. Die Anwendungen decken Bildbearbeitung, Grafikdesign, Layout, Video-Editing, Animation, Fotografie und Webdesign ab. Ergänzt wird das Angebot um Cloud-Speicher, Asset-Verwaltung, Kollaborationstools und KI-Funktionen für Bild- und Videogenerierung.
  • Document Cloud: Lösungen rund um PDF-Workflows, elektronische Signaturen und Dokumentenmanagement. Dazu gehören Adobe Acrobat, Adobe Acrobat Sign und zugehörige Cloud-Dienste. Diese Produkte ermöglichen rechtssichere, revisionsfeste und medienbruchfreie Dokumentenprozesse in Unternehmen, Behörden und im Privatbereich.
  • Experience Cloud: Enterprise-Plattformen für Digital Experience Management, darunter Adobe Experience Manager, Adobe Analytics, Adobe Target, Adobe Campaign und Adobe Real-Time Customer Data Platform. Diese Lösungen unterstützen Unternehmen beim Omnichannel-Marketing, bei Personalisierung, Customer Journey Orchestration und Datenanalyse.
Ergänzend bietet Adobe Developer-Tools, APIs, Marktplätze für Schriftarten, Vorlagen und Stock-Medien (Adobe Stock) sowie Schulungs- und Supportleistungen an. Durch die Kombination dieser Dienste entsteht ein integriertes Ökosystem für Content-Produktion und digitales Marketing.

Business Units und Segmentstruktur

Adobe berichtet seine Geschäftstätigkeit im Wesentlichen in drei Segmenten, die gleichzeitig die operativen Business Units widerspiegeln:
  • Digital Media: Umfasst hauptsächlich Creative Cloud und Document Cloud. Zielkunden sind Kreativprofis, Agenturen, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Privatanwender. Dieses Segment steht im Zentrum der Markenidentität von Adobe.
  • Digital Experience: Beinhaltet Experience Cloud und zugehörige Services für große und mittlere Unternehmen. Im Fokus stehen Marketingverantwortliche, IT-Abteilungen und Digital-Experience-Teams, die datengetriebene Kundenerlebnisse entwickeln.
  • Publishing und Advertising: Kleinere, ergänzende Aktivitäten, darunter spezielle Publishing-Lösungen, Webkonferenztechnologien und ältere Produkte, die teilweise als Legacy-Geschäft gelten. Dieses Segment ist strategisch weniger zentral, erfüllt aber Nischenanforderungen.
Die Segmentierung verdeutlicht die Doppelrolle von Adobe als Kreativsoftware-Anbieter und als Enterprise-Software-Player im Bereich Customer Experience Management.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Adobe verfügt über mehrere ausgeprägte Wettbewerbsvorteile, die einen strukturellen Burggraben erzeugen:
  • De-facto-Standards in der Kreativbranche: Formate wie PSD, PDF, AI und Anwendungen wie Photoshop oder Acrobat haben quasi Industriestandard-Charakter. Dies führt zu hohen Wechselkosten und Netzwerkeffekten, etwa im Austausch von Dateien zwischen Agenturen, Druckereien und Kunden.
  • Integriertes Ökosystem: Die enge Verzahnung von Creative Cloud, Document Cloud und Experience Cloud bietet End-to-End-Workflows, die Wettbewerber in dieser Breite und Tiefe selten vollständig abbilden. Diese Integration stärkt Kundenbindung und Cross-Selling-Potenzial.
  • Markenstärke und Community: Adobe verfügt über eine weltweit etablierte Marke im Kreativsegment und eine aktive Nutzer-Community, inklusive Kreativprofis, Influencern und Ausbildungsinstitutionen. Die starke Präsenz in Ausbildung und Industrie verstärkt den Lock-in-Effekt.
  • Proprietäre Daten und KI-Modelle: Mit Firefly und anderen KI-Initiativen nutzt Adobe eigene, lizenzierten Content und unternehmenseigene Datenquellen, um rechtlich absicherbare generative KI-Funktionen bereitzustellen. Dies ist im Unternehmensumfeld ein wichtiges Differenzierungsmerkmal.
  • Skalenvorteile und Vertriebsorganisation: Die globale Präsenz mit direktem Vertrieb, Partnernetzwerken und Online-Kanälen erhöht die Marktdurchdringung und erschwert neuen Marktteilnehmern den Zugang zu Großkunden.
Diese Faktoren bilden zusammen einen robusten Moat, der insbesondere im Enterprise- und Profisegment einen langfristigen Schutz vor direkter Substitution schafft.

Wettbewerbsumfeld

Adobe agiert in unterschiedlichen, teilweise stark fragmentierten Wettbewerbsarenen:
  • Im Kreativsoftware-Bereich konkurriert Adobe mit Unternehmen wie Corel, Affinity (Serif), Autodesk in speziellen Segmenten, sowie zunehmend mit browserbasierten Tools wie Canva und Figma (für Interface- und Kollaborationsdesign). Open-Source-Lösungen wie GIMP oder Inkscape spielen eine Rolle im Low-Budget-Segment.
  • Im Bereich Dokumentenmanagement und E-Signaturen zählen Microsoft (Office- und PDF-Funktionalitäten), DocuSign, Dropbox, HelloSign und weitere Spezialanbieter zu den relevanten Wettbewerbern.
  • Im Segment Digital Experience und Marketingplattformen konkurriert Adobe mit Salesforce (Marketing Cloud), SAP, Oracle, HubSpot, Google und einer Vielzahl spezialisierter Marketing- und Analyseplattformen.
Der Wettbewerb ist insbesondere im Kreativbereich durch zunehmende Freemium-Modelle und im Marketingbereich durch starke Cloud-Plattformen geprägt. Adobes starke Marke, breites Portfolio und hohe Integrationsdichte wirken als Gegenpol zum Preisdruck und Funktionswettlauf.

Management und Unternehmensstrategie

Adobe wird von einem erfahrenen Managementteam geführt, dessen langjähriger CEO Shantanu Narayen für den erfolgreichen Übergang des Unternehmens vom Lizenz- zum Abo- und Cloud-Modell steht. Die Führungsebene verfolgt eine Strategie, die auf drei Kernelemente abzielt:
  • Stetige Weiterentwicklung der Cloud-Plattformen mit Fokus auf Nutzererlebnis, Zusammenarbeit und Mobilität
  • Intensive Integration von künstlicher Intelligenz in alle Produktlinien, um Produktivität und Automatisierung bei den Kunden zu erhöhen
  • Selektive Akquisitionen zur Stärkung des Portfolios in strategischen Wachstumsbereichen, etwa im Experience- oder Kollaborationsumfeld, unter Beachtung regulatorischer Rahmenbedingungen
Das Management betont eine langfristig ausgerichtete Kapitalallokation, kontinuierliche Innovation und enge Kundenbeziehungen. Die Governance-Struktur entspricht den typischen Anforderungen eines an US-Börsen notierten Technologieunternehmens mit einem unabhängigen Aufsichtsorgan und etablierten Compliance-Prozessen.

Branchen- und Regionenprofil

Adobe ist im globalen Softwaremarkt tätig, mit besonderen Schwerpunkten in der Kreativwirtschaft, im Enterprise-Marketing-Softwaremarkt sowie im Bereich Produktivitäts- und Dokumentenlösungen. Die relevanten Branchen weisen strukturelles Wachstum auf, getrieben durch:
  • Digitalisierung von Medieninhalten, insbesondere Video, Social Media und interaktiven Formaten
  • Zunahme remote-basierter und hybrider Arbeitsmodelle, die digitale Dokumenten- und Signaturprozesse erfordern
  • Steigende Anforderungen an datenbasierte, personalisierte Kundenerlebnisse im Handel, in Dienstleistungen und im B2B-Bereich
Regional erzielt Adobe einen Großteil seiner Erlöse in Nordamerika und Europa, ist aber in Asien-Pazifik und weiteren Wachstumsregionen stark präsent. Die internationale Ausrichtung bietet Diversifikation, setzt das Unternehmen aber auch Währungsschwankungen, Datenschutzregulierungen und regional variierenden Wettbewerbsbedingungen aus.

Unternehmensgeschichte

Adobe wurde 1982 von John Warnock und Charles Geschke im Silicon Valley gegründet. Ausgangspunkt war die Entwicklung der Seitenbeschreibungssprache PostScript, die in Kombination mit dem aufkommenden Laserdruck den Desktop-Publishing-Markt revolutionierte. In den folgenden Jahrzehnten expandierte Adobe durch organische Entwicklung und gezielte Übernahmen in verschiedene Softwaresegmente. Schlüsselmeilensteine waren die Einführung von Photoshop, Illustrator und Acrobat, die das Unternehmen als zentralen Player im Grafik-, Bild- und Dokumentenbereich etablierten. Mit dem Wandel hin zum Cloud-Computing leitete Adobe ab Anfang der 2010er-Jahre den Übergang von Dauerlizenzen zu abonnementbasierten Modellen ein und bündelte seine kreativen Anwendungen in der Creative Cloud. Parallel baute Adobe durch Übernahmen und Eigenentwicklungen den Bereich Digital Experience aus und positionierte sich als Enterprise-Anbieter für Marketing- und Analytics-Lösungen. Die konsequente Transformation vom klassischen Softwareanbieter zum Cloud- und Plattformunternehmen gilt als ein Beispiel für gelungene strategische Neuausrichtung im Technologiesektor.

Sonstige Besonderheiten

Adobe zeichnet sich durch mehrere Besonderheiten aus, die für Investoren relevant sind:
  • Starke Fokussierung auf geistiges Eigentum und Lizenzmodelle, verbunden mit konsequenter Bekämpfung von Softwarepiraterie
  • Ausgeprägte Innovationskultur mit regelmäßigen Produktzyklen, Beta-Programmen und Kundenfeedbackschleifen
  • Wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeits- und ESG-Themen, einschließlich Initiativen zur Reduktion des ökologischen Fußabdrucks und zur Förderung diverser Belegschaften
  • Kontinuierliche Investitionen in Cloud-Infrastruktur, Sicherheit und Compliance, um Unternehmenskunden weltweit zu bedienen
  • Starke Verankerung im Bildungsbereich, wodurch frühzeitig Nutzer an das Ökosystem herangeführt werden
Diese Faktoren beeinflussen Markenwahrnehmung, regulatorische Akzeptanz und langfristige Kundenbindung.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers ergeben sich bei Adobe mehrere strukturelle Chancen:
  • Hohe Planbarkeit der Erlöse durch abonnementbasierte, wiederkehrende Einnahmen und breit diversifizierte Kundenbasis
  • Solide Marktstellung mit De-facto-Standards in der Kreativ- und Dokumentenwelt, die stabile Nachfrage begünstigen
  • Profiteur langfristiger Megatrends wie Digitalisierung, Cloud-Migration, Remote-Arbeit und datengetriebene Kundenerlebnisse
  • Potenzial zusätzlicher Margenstabilität durch Skaleneffekte und Automatisierung im Cloud-Betrieb
  • Möglichkeit weiterer Wertschöpfung durch Integration generativer KI, die Produktivität beim Kunden erhöht und Preissetzungsspielräume eröffnen kann
Für langfristig orientierte Anleger kann die Kombination aus starker Marktposition, wiederkehrenden Umsätzen und Innovationskraft grundsätzlich attraktiv sein, sofern Bewertung, Portfoliokontext und individuelle Risikotoleranz berücksichtigt werden.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Gleichzeitig sind verschiedene Risiken zu berücksichtigen, die für konservative Investoren bedeutsam sind:
  • Bewertungsrisiko: Technologie- und Softwarewerte werden an der Börse häufig mit hohen Bewertungsmultiplikatoren gehandelt. Kursrückschläge bei veränderten Zinserwartungen oder Wachstumsannahmen sind möglich, ohne dass sich die fundamentale Lage kurzfristig verändert.
  • Intensiver Wettbewerb: In allen Kernsegmenten, insbesondere bei Kreativtools und Marketingplattformen, herrscht dynamischer Wettbewerb durch etablierte Player und neue, oft günstigere Cloud-Angebote. Dies kann Preisdruck, höhere Vertriebskosten und Innovationsaufwand nach sich ziehen.
  • Technologische Disruption: Rasche Fortschritte bei generativer KI, webbasierten Tools und Open-Source-Software könnten bestehende Produkteigenschaften relativieren und Anpassungen im Geschäftsmodell erfordern.
  • Regulatorische und kartellrechtliche Risiken: Als großer Softwarekonzern unterliegt Adobe zunehmender Aufmerksamkeit von Wettbewerbsbehörden, insbesondere bei Übernahmen und Datenverarbeitung. Regulatorische Auflagen oder untersagte Transaktionen können strategische Optionen einschränken.
  • Abhängigkeit von Cloud-Infrastruktur und Datensicherheit: Sicherheitsvorfälle, Datenschutzverletzungen oder längere Ausfälle könnten das Vertrauen von Unternehmenskunden beeinträchtigen und rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
  • Währungs- und Konjunkturrisiken: Die globale Ausrichtung führt zu Wechselkursvolatilität und konjunkturellen Schwankungen, insbesondere in zyklischen Werbe- und Marketingbudgets.
Konservative Anleger sollten diese Chancen und Risiken in ihre individuelle Analyse einbeziehen und insbesondere Bewertungsniveau, Diversifikation und eigenen Anlagehorizont sorgfältig abwägen, ohne sich allein auf vergangene Erfolgskennzahlen oder die starke Marktstellung zu verlassen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 132,30 Mrd. €
Aktienanzahl 440,20 Mio.
Streubesitz 13,73%
Währung EUR
Land USA
Sektor Technologie
Branche Software
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+9,67% Vanguard Group Inc
+9,46% BlackRock Inc
+4,78% State Street Corp
+2,61% Geode Capital Management, LLC
+1,75% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+1,48% Bank of New York Mellon Corp
+1,46% UBS Asset Mgmt Americas Inc
+1,24% NORGES BANK
+1,20% Northern Trust Corp
+1,13% Capital World Investors
+1,08% Fisher Asset Management, LLC
+1,07% FMR Inc
+1,04% Amvescap Plc.
+0,98% PRIMECAP Management Company
+0,98% Amundi
+0,92% Goldman Sachs Group Inc
+0,88% Deutsche Bank AG
+0,86% Arrowstreet Capital Limited Partnership
+0,82% Bank of America Corp
+0,79% Polen Capital
+42,08% Weitere
+13,73% Streubesitz

Community-Beiträge zu Adobe Inc

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Teilnehmer bewerten Adobe überwiegend als Kaufgelegenheit – mehrere berichten von (kleinen) Käufen oder raten zu Nachkäufen, während andere Kaufangaben anzweifeln und über die Größe der Positionen streiten.
  • Kritik an Analysten und Bankbewertungen zieht sich durch den Thread, insbesondere zur Goldman-Abstufung auf 290 USD, wobei Nutzer eigene Fundamentalanalysen, DCF-Methoden und mögliche Interessenkonflikte zwischen Banken und Unternehmen hervorheben.
  • Parallel dazu äußern einige Mitglieder Sorge wegen Gesamtmarkt-Volatilität und geopolitischer Risiken, während andere betonen, dass Adobes Zahlen stark seien und bislang keine durch KI verursachte Disruption erkennbar ist.
Hinweis
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2teSpitze
Crane, für dich
und uns alle hoffe ich, dass es langsam gut ist mit dem Abverkauf.
Wie macht man an der Börse ein kleines Vermögen? Ganz einfach: Indem man mit einem großen anfängt.
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Trimalchio
Adobe läuft
Was Goldman sagt ist mir egal. Die Zahlen von Adobe sind top, und es ist keine Disruption durch AI erkennbar. Es macht generell keinen Sinn, Analysteneinstufungen als Handelskriterium heranzuziehen.
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Crane
Bewertung Goldmann
Wie stellt man sich das eigentlich so in der Praxis vor? Goldman wertet ab und sagt - is nur 290 USD wert. Was macht jetzt einer der auf Goldman hört, verkaufen und dann warten, dass sie auf 250 fällt um dann einzusteigen und dann wieder auf 290 zu steigen um dann da wieder auszusteigen weil Goldman ja sagt, das is sie aktuell wert? Oder gibt es Goldman Kunden die dann short gehen und damit Geld verdienen? Auch stelle ich mir immer die Frage wie man zu so unterschiedlichen Ansichten kommen kann, alle Könner in den Banken waren auf den gleichen Unis und haben das Gleiche gelernt, der eine kommt zum Schluss das Teil is 500 USD wert, der andere 290, hat da einer von beiden nicht aufgepasst in der Vorlesung oder wie läuft das Spiel?
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Trimalchio
Oh je...
5% schwächer heute. Was ist denn bei Adobe schon wieder los?
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Trimalchio
Adobe...
...wieder mit neuen Rekordzahlen! Weiterhin zweistelliges Wachstum auf erstmals 6,19 Mrd. Dollar Umsatz in Q4. Das KGV ist schon bei unter 15. Ich halte meine Position. Für einen Totgesagten ist Adobe sehr lebendig.
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2teSpitze
Gefallener Engel!
Musste mal wieder zuschlagen. Jeder nutzt es, deshalb wird es wieder aufwärts gehen.
Wie macht man an der Börse ein kleines Vermögen? Ganz einfach: Indem man mit einem großen anfängt.
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Prof. Dr. Weissnix
@ Tom1313: Das sagt Gemini dazu
Ob Adobe ein Verlierer der KI ist, ist eine komplexe Frage, die derzeit heiß diskutiert wird. Während Adobe KI aktiv in seine Produkte integriert und neue KI-basierte Funktionen wie Firefly einführt, sehen einige Analysten und Investoren die wachsende Konkurrenz durch andere KI-Unternehmen und die potenziellen Auswirkungen auf das Abo-Modell von Adobe als Risiken. Argumente für einen potenziellen Verlust: Konkurrenz durch spezialisierte KI-Anbieter: Neue KI-Unternehmen wie Midjourney und Stability AI entwickeln spezialisierte KI-Tools, die potenziell in Konkurrenz zu Adobes Angeboten treten könnten, insbesondere in den Bereichen Bild- und Videoerstellung. Veränderung des Abo-Modells: Das traditionelle Abo-Modell von Adobe könnte unter Druck geraten, wenn KI-Tools fragmentierter werden und Nutzer einzelne KI-Module separat oder über API-Dienste beziehen, wodurch der Wert eines umfassenden Abonnements sinken könnte. Skepsis der Anleger: Einige Analysten äußern Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit von Adobe, mit der rasanten Entwicklung der KI Schritt zu halten und ihre Position im Markt zu verteidigen. Argumente gegen einen Verlust: KI-Integration als Vorteil: Adobe integriert KI aktiv in seine Produkte und bietet so neue Funktionen, die die Kreativität steigern und die Produktivität verbessern können, was potenziell zu einer stärkeren Kundenbindung führen könnte. Chance statt Bedrohung: Einige Experten sehen KI eher als Chance für Adobe, da sie neue Möglichkeiten für Innovationen und Wachstum eröffnen kann, insbesondere durch die Integration von KI-Funktionen in bestehende Produkte und Workflows. Starke Marktposition: Adobe verfügt über eine starke Marktposition und eine große Nutzerbasis, was es dem Unternehmen ermöglicht, sich an die Veränderungen anzupassen und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Fazit: Die Situation ist noch nicht abschließend geklärt. Es gibt sowohl Risiken als auch Chancen für Adobe im KI-Zeitalter. Ob das Unternehmen letztendlich zu den Verlierern oder Gewinnern der KI-Entwicklung zählt, hängt von seiner Fähigkeit ab, sich anzupassen, Innovationen voranzutreiben und mit der Konkurrenz Schritt zu halten.
Gruß Prof.Dr.Weissnix Rechne immer mit dem Schlimmsten... und Du kannst nur positiv überrascht werden :-)
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Tom1313
Geht bei den aktuellen Geschehnissen natürlich
unter, aber Adobe hat gestern gute Quartalszahlen gemeldet. Second Quarter Fiscal Year 2025 Financial Highlights • Adobe achieved record revenue of $5.87 billion in its second quarter of fiscal year 2025, which represents 11 percent year-over-year growth as reported and in constant currency. Diluted earnings per share was $3.94 on a GAAP basis and $5.06 on a non-GAAP basis. • GAAP operating income in the second quarter was $2.11 billion and non-GAAP operating income was $2.67 billion. GAAP net income was $1.69 billion and non-GAAP net income was $2.17 billion. • Cash flows from operations were $2.19 billion. • Exiting the quarter, Remaining Performance Obligations (“RPO”) were $19.69 billion, and Current Remaining Performance Obligations (“cRPO”) were 67 percent. • Adobe repurchased approximately 8.6 million shares during the quarter.
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Bilderberg
Es ist soweit, die 400 ist gefallen
nun kann man langsam anfangen einzusammeln. Ob es signifikant weiter runter geht keine Ahnung. Kann auch sein der Troll in USA hält Adobe für ein Lutschbonbon und hat dessen Unterstützung deshalb nicht auf dem Schirm. Alles ist möglich, meine Meinung.
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slim_nesbit
adobe
die stock based compensations sind zu hoch. Lässt man mal die non gaap außen vor und bildet die Mutiples mit gaap Zahlen, erklärt sich der Kursverlauf.
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dome89
Genau du sagst es
Niemand weis genau wann es fällt. Eine gute News dann ist es wiede 5-10 Prozent höher du hast nicht gekauft und es läuft davon. Deshalb akkumuliere ich in aller Ruhe. Habe heute noch ein paar gekauft zu 423 usd. 400 und 380 könnten auch noch kommen. Da kauf ich dann wieder. Wenn der Markt jetzt komplett 20 Prozent crasht kann es auch deutlich weiter gehen. Hatte ich bei Meta oder Paypal zu 160 usd und zu 68 usd gekauft. Bei Meta ging es auf 90 bei Paypal auf unter 55. solange es gute Unternehmen sind und die nicht überteuert sind passt das. Aber das muss jeder ja selbst machen.
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Bilderberg
Es geht langsam auf die 400€ zu
sehr schön wenn man noch nicht investiert ist. War goldrichtig nicht schon bei 430€ einzusteigen. Ob es weit unter 400€ absackt weiß niemand aber so hat man dann schon mal den Fuss in der Tür, meine Meinung.
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Häufig gestellte Fragen zur Adobe Aktie und zum Adobe Kurs

Der aktuelle Kurs der Adobe Aktie liegt bei 255,3133 €.

Für 1.000€ kann man sich 3,92 Adobe Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Adobe Aktie lautet ADBE.

Die 1 Monats-Performance der Adobe Aktie beträgt aktuell -14,36%.

Die 1 Jahres-Performance der Adobe Aktie beträgt aktuell -30,21%.

Der Aktienkurs der Adobe Aktie liegt aktuell bei 255,3133 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -14,36% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Adobe eine Wertentwicklung von -9,50% aus und über 6 Monate sind es -17,64%.

Das 52-Wochen-Hoch der Adobe Aktie liegt bei 465,21 $.

Das 52-Wochen-Tief der Adobe Aktie liegt bei 295,43 $.

Das Allzeithoch von Adobe liegt bei 699,50 $.

Das Allzeittief von Adobe liegt bei 3,04 $.

Die Volatilität der Adobe Aktie liegt derzeit bei 77,85%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Adobe in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 132,30 Mrd. €

Insgesamt sind 443,0 Mio Adobe Aktien im Umlauf.

Vanguard Group Inc hält +9,67% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 24.05.2005 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 24.05.2005 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Adobe bei 41%. Erfahre hier mehr

Adobe hat seinen Hauptsitz in USA.

Adobe gehört zum Sektor Software.

Das KGV der Adobe Aktie beträgt 18,72.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Adobe betrug 21,51 Mrd $.

Die nächsten Termine von Adobe sind:
  • 28.02.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Adobe zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 24.03.2005 eine Dividende in Höhe von 0,0096 € gezahlt.

Zuletzt hat Adobe am 24.03.2005 eine Dividende in Höhe von 0,0096 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,00%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Adobe wurde am 24.03.2005 in Höhe von 0,0096 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,00%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 24.03.2005. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,0096 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.