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Meldung des Tages: Gold wird wieder gesucht – und diese Aktie hat laut Analysten weit über +200% Kurspotenzial

Erneuter Test des langfristigen Aufwärtstrends


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Erneuter Test des langfristigen Aufwärtstrends

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25.02.09 09:28

DAX: Erneuter Test des langfristigen Aufwärtstrends

von Andreas Wolf

Liebe DaxDaily Leser,

etwas mehr als 26 Jahre ist es her, dass der Deutsche Aktienindex, den es in der Struktur des DAX bestehend aus 30 Einzeltiteln seit 1988 gibt, seinen beschleunigten Aufwärtstrend startete. Nach einer über 20jährigen Seitwärtsphase zwischen 330 und 660 Punkten markierte der Wechsel von einer sozialliberalen zu einer konservativliberalen Regierung den Startschuss für eine große Hausse. Erst wieder knapp 20 Jahre später, im Juni 2002, wurde der langfristige Aufwärtstrend nach unten durchbrochen. Die im März 2000 eingeleitete, große Abwärtsbewegung dauerte ziemlich genau drei Jahre und kann im Nachhinein als erste Konsolidierungsbewegung auf den zuvor vollzogenen Aufschwung interpretiert werden. Von März 2003 bis Ende 2007 etablierte sich einer neuer Aufwärtstrend, an dessen Ende ein Scheitern an dem im März 2000 etablierten Hoch stand. Vom Februar 2006 bis Mai 2008 gelang es den Bullen sogar, den Index in den alten Aufwärtstrend zurückkehren zu lassen. Durch die aktuell laufende, zweite Abwärtsbewegung gehört der alte Aufwärtstrend aus dem Jahr 1982 endgültig der Vergangenheit an. Stattdessen begründen das Tief der ersten Abwärtsbewegung aus dem Jahr 2003 und der Ausgangspunkt der großen Hausse aus dem Jahr 1982 einen jetzt noch immer gültigen Aufwärtstrend, der aktuell bei 3.300 Punkten verläuft.
 

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Normale Aktienbaisse dauert im Durchschnitt 15 Monate

Es ist naheliegend, dass die Bären nun versuchen werden, den gültigen Aufwärtstrend zunächst einmal auf seinen Bestand hin zu testen. In der Regel kommt es nach dem erfolgreichen Test langfristiger Trendlinien zu kräftigen Gegenbewegungen, eine Garantie für die künftige Widerstandsfähigkeit der Unterstützung ist damit aber noch nicht gegeben. Da die wichtige 200-Tage-Linie bei knapp 6.000 Punkten liegt, wäre eine anschließende Erholung bis in diesen Bereich nicht als ungewöhnlich einzustufen. Nach den statistischen Auswertungen verschiedener US-Investmentbanken gab es in den USA in den vergangenen 100 Jahren 19 Bärenmärkte. Da der deutsche Aktienmarkt sehr stark von Investoren aus dem anglo-amerikanischen Raum abhängig ist, wird sich eine Erholungsbewegung im DAX erst dann entfalten können, wenn eine Entspannung am US-Markt bereits ins Laufen gekommen ist. Europa hat seit Beginn der siebziger Jahre fünf Baisse-Märkte erlebt: währen der ersten Ölkrise 1973/1974, im Oktober 1987, während des ersten Irak-Krieges 1990/91, 1997/1998 im Rahmen der Asien-und Russlandkrise und 2000 bis 2003 nach dem Platzen der Internetblase. Die durchschnittliche Dauer dieser Abwärtsbewegungen betrug 15 Monate, die durchschnittlichen Verluste gemessen an den vorherigen Hochpunkten lagen bei 38 Prozent. Der Ausgleich der entstandenen Verluste dauerte im Durchschnitt 31 Monate. Eine Ausnahme bildete nur die Weltwirtschaftskrise in den dreißiger Jahren, mit der die aktuelle Krise bereits verglichen wird. Ob dieser Vergleich stand hält wird sich aber erst in der Nachbetrachtung zeigen. Bisher lässt sich noch hoffen, dass die bisherigen Prognosen eine hohe Fehlerquote aufweisen. Immerhin haben sich mit der Zunahme der medialen Einflüsse auch die Zyklen von Auf- und Abwärtsbewegungen stark beschleunigt.

Börsen-Tiefpunkt liegt etwa sechs Monate vor dem realwirtschaftlichen Tiefpunkt

Auch wenn ständig betont wird, dass diese ökonomische Krise nicht mit „normalen" Maßstäben zu bewerten sei und die bisher genutzten Instrumentarien zur Erstellung einer Prognose für die weitere Entwicklung nur bedingt geeignet seien, lässt sich doch festhalten, das einige Kriterien nach wie vor gelten. Dazu gehört, dass die Aktienmärkte den realwirtschaftlichen Tiefpunkt in etwa sechs bis neun Monate vorwegnehmen. Auf die aktuelle Situation bezogen, dürfte demnach nicht vor dem Beginn des Jahres 2010 mit einer wirtschaftlichen Erholung gerechnet werden. Zudem lässt der Blick auf den langfristigen MACD noch keine Trendwende erwarten, der Test des langfristigen Aufwärtstrends könnte deshalb noch im ersten Quartal 2009 stattfinden. Dafür spricht, dass langsam auch die Nerven der institutionellen Investoren blank liegen. Die kontinuierliche Anpassung der von Analysten formulierten Kursziele für Einzeltitel nach unten sowie nur noch wenige ausgesprochene Kaufempfehlungen weisen auf zunehmende Hoffnungslosigkeit der Profis hin. Je stärker sich der Eindruck einer Kapitulation der Käufer verfestigt, desto näher rückt ein möglicher Wendepunkt. Gültigkeit besitzt zudem immer noch die Regel, dass eine Baisse-Bewegung mit einem klassischen Ausverkauf unter hohen Umsätzen endet. Die Umsatzspitzen des Tiefpunktes aus dem November 2008 sollten deshalb deutlich überschritten werden. Da auch viele Leer-Verkäufer in dem aktuellen Markt unterwegs sind, könnte ein solcher Ausverkauf zusätzlich die eine oder andere Schieflage bei einzelnen Standardwerten bereinigen. Erst wenn sich eine Mehrheit der Bären ernsthaft die Finger verbrannt hat, können die Bullen die laufende Abwärtsspirale vielversprechend beenden.


 

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Starker Abverkauf zunächst vermieden

 
25.02.09 09:30

DAX:Starker Abverkauf zunächst vermieden

von Andreas Wolf

Bei 3.816 Punkten war es gestern erst einmal genug mit der Bärenparty. Ein sich andeutende, technische Erholung in den USA zog den DAX zum Handelsende wieder knapp bis unter das Niveau von 3.900 Punkten nach oben. Außer ein wenig Zeit haben die Bullen damit aber noch nichts gewonnen. Die gebrochenen Unterstützungsmarken im Dow bei 7.500 Punkten, im S&P 500 bei 800 Punkten und im DAX bei 4.014 Punkten müssten noch in dieser Woche nach oben wieder durchbrochen (fachsprachlich: Rebreak) werden, um das Ganze als kleinen Karnevalsscherz der Bären erscheinen zu lassen. Die technischen Indikatoren, allen voran der MACD, lassen aber nicht darauf schließen, dass wir es mit einer abrupten Trendumkehr zu tun haben. Es ist zwar auffällig, dass der S&P 500 im Bereich um 741 Punkte exakt an seinem Jahrestief aus 2008 dynamisch abgeprallt ist, mehr als ein erstes Achtungszeichen der Bullen lässt sich daraus aber nicht ablesen. Auslöser für die Bärenmarktrallye in den USA war im Übrigen der leicht Konjunkturoptimismus den US-Notenbankchef Bernanke versprühte, sowie die Bekräftigung der Regierung, vorläufig keine Verstaatlichung von Großbanken wie Citigroup und Bank of America ins Auge zu fassen. Daraufhin haussierten vor allem die in den vergangenen Tagen wieder stark unter Druck geratenen Bankaktien. Für den deren Chart-Bild gilt im Wesentlichen aber das Gleiche wie für den gesamten Index: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Nur eine Fortsetzung dieser Erholung über drei oder vier Handelstage beendet den Abwärtstrend. Scheitern die Bullen an der Schwelle von 4.000 Punkten, dürfte es rasch weiter in Richtung 3.645 Punkten abwärts gehen.

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Henkel hat die ganze Aufmerksamkeit für sich

Auch der Aschermittwoch bleibt noch ein recht dünn besetzter Tag im Bezug auf Unternehmens- und Konjunkturdaten. Einzig der in Düsseldorf ansässige Konsumgüterhersteller Henkel äußerst sich zum Verlauf des vierten Quartals und nimmt Stellung zu seinen weiteren Erwartungen für 2009. Nach den deutlichen Molltönen von Wettbewerbern wie Unilever und Procter & Gamble sind die Investoren schon auf schlechte Nachrichten gefasst. Für sich genommen ist dies schon wieder eine ganz gute Grundlage für eine deutliche technische Gegenreaktion auf die starken Verluste der vergangenen Tage. Die Deutsche Börse hat bereits gestern ihre Zahlen nachbörslich veröffentlicht und das erwartete Rekordjahr abgeliefert. In 2009 wird aber auch der Börsenbetreiber kleinere Brötchen backen müssen, denn die hohe Volatilität wird sich nicht mehr in demselben Ausmaß fortsetzen wie 2008. Der Reiz des Handels verliert damit eine wichtige Komponente. Einziges Konjunkturhighlight ist heute die Anzahl der wieder verkauften Häuser im Januar. Analysten gehen im Durchschnitt von einem leichten Anstieg im Vergleich zum Vormonat von 4,74 auf 4,8 Millionen Einheiten aus. Von einer Trendwende oder Wiederbelebung ist der Immobilienmarkt damit aber immer noch ein gutes Stück entfernt.

Konjunkturdaten: USA: 16.00 Uhr MEZ: Verbrauchervertrauen Conference Board Februar

Unternehmen: Q4-Zahlen: Henkel, Telekom Austria

Wichtige Marken:

Unterstützungen: 3.733; 3.812; 3.867
Widerstände: 3.998; 4.014; 4.064


Viel Glück und Erfolg!

Andreas Wolf
 

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Gold

 
25.02.09 09:32

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Silber

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25.02.09 09:33

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wawidu:

Gold-Szenario

4
25.02.09 10:00
Deine "Prognose" kann ich in Anbetracht des angehängten Charts nicht nachvollziehen, perma. Schau dir mal die MA-Situation in dem blauen Rechteck an. Außerdem ist die Preiskurve aus einem fallenden divergierenden Dreieck nach oben ausgebrochen - ein sehr bullisches Signal.
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Erneuter Test des langfristigen Aufwärtstrends 218572
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Gold zeigt erste Anzeichen von Schwäche

 
25.02.09 14:34

Gold zeigt erste Anzeichen von Schwäche

von Robert Schröder


Guten Tag liebe Leser,

überzeugend war das nicht, was Gold in den letzten Handelstagen gezeigt hat.
Die 1.000 US$ Marke wurde am 20. Februar für wenige Stunden nach oben verlassen.
1.006 US$. Mehr war nicht drin.

Ab diesem Niveau fiel der POG bis heute Morgen 950,70 US$ zurück.
Das Besondere dabei:
Wir haben es hier vermutlich schon mit einem ersten kleinen 5Teiler zu tun.

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Sicher ist damit nicht 100%ig gesagt, dass es direkt runter geht. Eine Schwalbe macht eben noch keinen Sommer ..
Aber momentan stimmt mich die jüngste Bewegung optimistisch, dass das Korrekturhoch der Welle B hinter uns liegt.
Was nach Welle B kommmt, habe ich in den vergangenen Wochen immer wieder erörtert.
Ich sehe nach wie vor eine größere Korrektur auf Gold zukommen.

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Im Rahmen der vermutlich vor ein paar Tagen begonnenen Abwärtswelle C, können es in den nächsten Monaten bis zum 650 US$ werden. Also kurzfristiger Stoppp dafür bietet sich jetzt natürlich die 1.000 US$ Marke an.


 

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Kurzfristig droht Gefahr

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25.02.09 14:41

Dax - Kurzfristig droht Gefahr

von Robert Schröder

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Rückblick:
Die gestern skizzierte Korrektur beim Dax lief höher als von mir erwartet.
Noch kann die Bewegung von 3.817 auf 3.978 (Tageshoch heute) aber als Teilwelle 4 angesehen werden.

Ausblick:
Oberhalb von 4.000 Punkte wäre mein gestern vorgestelltes Szenario zumindest kurfristig gestört.
Wie es ggf. bei einem Überschreiten der 4.000er Marke weitergeht, erschließt sich mir momentan leider nicht.
Kommt es jetzt aber zu einem direkten Rücklauf unter 3.850, stehen die Chancen gut, dass ab Tageshoch Welle 5 mit Kursziel 3.750 läuft.

Viele Grüße
Ihr Robert Schröder

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TurboLuke:

Lesezeichen!

 
26.02.09 08:24
Mein Blog:
turboluke.wordpress.com/
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Minespec:

genauso wird es kommen permanent

 
26.02.09 08:40
650 und tiefer.
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