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Meldung des Tages: Silber entdeckt den zweiten Werttreiber dieses Kupferprojekts

Weng Fine Art Aktie

Aktie
5,60 €
-0,05 €
-0,88%
16.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
31,20 Mio. €
Streubesitz
99,62%
KGV
-
Dividende
0,15 €
Dividendenrendite
2,75%
Index-Zuordnung
Weng Fine Art Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Weng Fine Art AG ist ein spezialisiertes Handelshaus für moderne und zeitgenössische Kunst mit Fokus auf den europäischen Sekundärmarkt. Das börsennotierte Unternehmen mit Sitz in Monheim am Rhein agiert als Kunsthändler, Portfoliomanager und Dienstleister für institutionelle und vermögende private Sammler. Die Gesellschaft verbindet klassische Kunsthandelsexpertise mit kapitalmarktorientiertem Denken und digital unterstützten Distributionskanälen. Im Zentrum steht der Handel mit Werken international etablierter Künstler, ergänzt um Beteiligungen an kunstnahen Plattformen und Servicegesellschaften. Für Investoren ist Weng Fine Art damit ein Nischenwert im Schnittfeld von Kunstmarkt und Kapitalmarkt.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell der Weng Fine Art AG basiert auf der kuratierten Selektion, dem Ankauf, dem Halten und dem Verkauf von Kunstwerken primär auf dem Sekundärmarkt. Die Gesellschaft agiert als Eigenhändler und bilanziert Kunstbestände als Vermögensposition, die aktiv bewirtschaftet wird. Ziel ist es, Preisdifferenzen, Marktineffizienzen und temporäre Liquiditätsengpässe im internationalen Kunsthandel auszunutzen. Kernaktivitäten sind:
  • systematische Beschaffung von Kunstwerken über Auktionshäuser, Galerien und private Verkäufer
  • aktive Lagersteuerung mit Fokus auf Werterhalt und Wertsteigerung
  • Vertrieb über eigene Kanäle, Online-Marktplätze und Vermittlernetzwerke
  • Ergänzende Beratungsleistungen für institutionelle und semi-professionelle Kunstkäufer
Die Gesellschaft verfolgt eine opportunistische, aber strukturierte Handelsstrategie mit klar definierten Ankauf- und Verkaufskorridoren. Im Gegensatz zu klassischen Galerien liegt der Schwerpunkt nicht auf Künstlerentwicklung, sondern auf der Optimierung von Handelsmargen, Umschlagsgeschwindigkeit und Portfoliorisiko. Das Unternehmen positioniert sich damit als kunstspezifischer Spezialwert mit betont transaktionalem Ansatz.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission der Weng Fine Art AG besteht darin, den Kunstmarkt für professionelle Marktteilnehmer transparenter, liquider und investierbarer zu machen. Das Management versteht Kunst explizit als alternative Anlageklasse und will die Schnittstelle zwischen Kunsthandel und Kapitalmarkt institutionalisieren. Leitlinien sind:
  • strikte Ergebnisorientierung bei gleichzeitiger Wahrung kunsthistorischer Qualitätsstandards
  • Disziplinierte Risikoallokation über Künstler, Epochen und Preissegmente hinweg
  • Nutzung digitaler Plattformen zur Effizienzsteigerung im Handel
  • Aufbau eines belastbaren Reputationskapitals gegenüber Marktpartnern
Strategisch setzt das Unternehmen auf fokussiertes Wachstum in klar definierten Segmenten der Nachkriegs- und Gegenwartskunst sowie auf den Ausbau komplementärer Beteiligungen im Kunstökosystem. Dabei verfolgt Weng Fine Art einen eher konservativen, margenorientierten Ansatz statt aggressiver Volumenexpansion.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produkt- und Dienstleistungsspektrum ist auf professionelle Kunstmarktteilnehmer zugeschnitten. Im Kern bietet Weng Fine Art:
  • An- und Verkauf von Originalwerken etablierter moderner und zeitgenössischer Künstler
  • Kuratierte Portfolien für Sammler mit mittel- bis langfristigem Anlagehorizont
  • Transaktionsbegleitung, Preisfindungsunterstützung und Marktsegmentanalysen
  • Nutzung eigener Marktkenntnis zur Strukturierung größerer Sammlungsdeals
Ergänzend engagiert sich das Unternehmen über Tochtergesellschaften und Beteiligungen im Online-Kunsthandel und bei digitalen Serviceangeboten, die auf Preis- und Markttransparenz abzielen. Dadurch entsteht ein hybrides Modell aus klassischem Kunsthandel und plattformbasierten Dienstleistungen, das sowohl physische als auch digitale Vertriebskanäle adressiert.

Business Units und Beteiligungen

Die Wertschöpfung gliedert sich im Wesentlichen in zwei Bereiche:
  • klassische Handelsaktivitäten mit physischer Kunst, die überwiegend in der deutschen Gesellschaft und ihren operativen Einheiten gebündelt sind
  • internetbasierte Aktivitäten und Beteiligungen an kunstnahen Plattformen, die stärker skalierbare Ertragsprofile versprechen
Zu den relevanten Plattformengagements zählt insbesondere die Beteiligung an artnet AG, einem etablierten Informations- und Marktplatzanbieter im globalen Online-Kunstmarkt. Über solche Beteiligungen sichert sich Weng Fine Art Zugang zu Marktdaten, Reichweite und potenziellen Kooperationsmodellen. Die Business Units sind strategisch verzahnt: Daten- und Preistransparenz aus dem Plattformbereich unterstützen das Handelsgeschäft, während das Handelsgeschäft wiederum Content und Marktliquidität liefert.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal der Weng Fine Art AG ist die Verbindung von jahrzehntelanger Kunsthandelserfahrung mit einer expliziten kapitalmarktorientierten Steuerung. Das Unternehmen verfolgt eine klar dokumentierte, analytische Herangehensweise an Künstlerauswahl, Bestandsmanagement und Timing der Transaktionen. Typische Moats ergeben sich aus:
  • umfangreicher Marktdatenbasis und detaillierter Transaktionshistorie in den Kernsegmenten
  • langjährigen Beziehungen zu Auktionshäusern, Galerien und Sammlern
  • Reputationsvorsprung als zuverlässiger, schnell finanzierender Handelspartner
  • Kombination aus Marktkenntnis und börsennotierter Struktur, die institutionellen Investoren Zugang zu Kunstmarkt-Exposure erleichtert
Diese Faktoren lassen sich nur begrenzt replizieren, da sie auf persönlicher Historie, gewachsenem Netzwerk und konsistenter Marktpräsenz beruhen. Der Burggraben ist allerdings weniger technologischer Natur, sondern basiert auf Informations- und Beziehungsvorteilen.

Wettbewerbsumfeld

Weng Fine Art agiert in einem fragmentierten, wenig standardisierten Markt. Zu den Wettbewerbern gehören:
  • große Auktionshäuser wie Sotheby's und Christie's, die primär als Transaktionsplattformen fungieren
  • renommierte Galerien und Kunsthändler, die teilweise ebenfalls im Sekundärmarkt aktiv sind
  • Online-Plattformen wie artnet oder andere Marktplätze, die den digitalen Handel mit Kunstwerken ermöglichen
Im direkten Kerngeschäft konkurriert Weng Fine Art eher mit spezialisierten Kunsthändlern, die in ähnlichen Preis- und Qualitätssegmenten tätig sind, als mit globalen Auktionshäusern. Der Wettbewerb ist von intransparenten Preisbildungsmechanismen, asymmetrischer Informationsverteilung und hoher Bedeutung persönlicher Netzwerke geprägt. Durch die kapitalmarktorientierte Struktur differenziert sich Weng Fine Art von vielen inhabergeführten Kunsthandelsunternehmen, die nicht börsennotiert sind und weniger standardisierte Governance-Strukturen aufweisen.

Management und Strategie

Die Gesellschaft ist stark vom Gründer und Kunsthändler Rüdiger K. Weng geprägt, der über eine langjährige Historie im internationalen Kunsthandel verfügt und eine ausgeprägt unternehmerische Steuerung verfolgt. Das Management operiert vergleichsweise schlank und zentralisiert Entscheidungen rund um An- und Verkäufe, Risikobudgets und Portfolioallokation. Strategische Leitlinien umfassen:
  • konsequente Fokussierung auf marktfähige, liquide Künstler mit etabliertem Sammlermarkt
  • bewusste Begrenzung auf überschaubare, gut überblickbare Segmente des Kunstmarktes
  • situatives Ausnutzen von Marktstressphasen zur Opportunitätennutzung auf der Einkaufsseite
  • schrittweiser Ausbau des Online-Geschäfts und der Plattformkooperationen
Für konservative Anleger ist relevant, dass das Unternehmen stark von der Expertise des Kernmanagements abhängt. Die Person des Gründers und seine Markteinschätzung haben signifikanten Einfluss auf die operative Entwicklung, was Chancen und Klumpenrisiken zugleich mit sich bringt.

Branchen- und Regionenprofil

Weng Fine Art ist im internationalen Kunstmarkt positioniert, operiert jedoch mit Schwerpunkt in Europa. Der Markt für moderne und zeitgenössische Kunst gilt als zyklisch, illiquide und stark stimmungsgetrieben. Wichtige Einflussfaktoren sind:
  • Vermögensentwicklung wohlhabender Privathaushalte und Family Offices
  • Entwicklung der Kapitalmärkte, insbesondere bei alternativen Anlagen
  • Wechselkursrelationen, da viele Transaktionen grenzüberschreitend erfolgen
  • Steuer- und Regulierungsthemen im Bereich Kulturgüterverkehr
Regional profitiert das Unternehmen von der etablierten Kunstinfrastruktur im deutschsprachigen und westeuropäischen Raum, ist aber auch auf internationale Beschaffungs- und Absatzmärkte ausgerichtet. Der Sektor gilt insgesamt als wenig standardisiert, mit begrenzter Transparenz bei Preisen, Lagerbeständen und Transaktionsvolumina. Dies eröffnet informierten Marktteilnehmern Chancen, erhöht aber strukturell die Risikoprämien.

Unternehmensgeschichte

Die Weng Fine Art AG geht auf die unternehmerische Tätigkeit von Rüdiger K. Weng zurück, der seit den 1990er Jahren im Kunsthandel aktiv ist. Aus einem zunächst klassisch geprägten Handelshaus entwickelte sich schrittweise eine stärker strukturierte, auf Skalierung und Kapitalmarktanschluss ausgerichtete Unternehmensgruppe. Der Börsengang diente dazu, die Eigenkapitalbasis zu verbreitern, die Handelskapazitäten zu erhöhen und den Zugang zu institutionellen Investoren zu verbessern. Im Zeitverlauf verlegte sich das Unternehmen zunehmend auf klar definierte Segmente der Nachkriegs- und Gegenwartskunst und ergänzte das Kerngeschäft um internetbasierte Aktivitäten und Beteiligungen. Die Historie ist damit geprägt von einer kontinuierlichen Professionalisierung, einem wachsenden Internationalisierungsgrad und der konsequenten Positionierung als Bindeglied zwischen Kunstmarkt und Börse.

Besonderheiten des Unternehmens

Eine zentrale Besonderheit der Weng Fine Art AG ist die explizite Orientierung an betriebswirtschaftlichen Kennziffern in einem traditionell stark emotional und reputationsgetriebenen Markt. Die Gesellschaft arbeitet mit klaren An- und Verkaufskriterien, definierten Zielspannbreiten für Handelsmargen und einem systematischen Bestandscontrolling. Gleichzeitig nutzt sie digitale Kanäle und Plattformbeteiligungen, um Informations- und Vertriebsvorteile zu realisieren. Die Kombination aus Kunsthandelserfahrung, börsennotierter Struktur und selektiven Online-Aktivitäten verschafft dem Unternehmen ein eigenständiges Profil. Für Anleger ist zudem relevant, dass Kunstwerke als bilanzielle Vermögenswerte eine besondere Bewertungslogik aufweisen, die sich von klassischen Industrie- oder Dienstleistungsunternehmen deutlich unterscheidet.

Chancen aus Investorensicht

Für konservative Anleger ergeben sich potenzielle Chancen vor allem aus der Nischenpositionierung und dem Zugang zu einer schwer zugänglichen Anlageklasse. Mögliche positive Aspekte umfassen:
  • Partizipation an einer langfristigen Wertentwicklung ausgewählter Kunstsegmente ohne direkte eigene Marktteilnahme
  • potenzielle Diversifikationseffekte gegenüber traditionellen Aktien- und Rentenengagements
  • Nutzung der Informationsvorteile eines spezialisierten Kunsthändlers gegenüber privaten Sammlern
  • Möglichkeit, von Marktineffizienzen im Kunsthandel indirekt zu profitieren
Zudem könnten ein disziplinierter Ankaufsprozess, konservative Bewertungspolitiken und ein gezieltes Bestandsmanagement dazu beitragen, zyklische Schwankungen abzufedern. Die Beteiligungen im Online- und Plattformbereich eröffnen zusätzlich die Option, von einer fortschreitenden Digitalisierung des Kunstmarktes zu profitieren.

Risiken aus Investorensicht

Demgegenüber stehen substanzielle Risiken, die konservative Anleger berücksichtigen sollten. Zu den wesentlichen Risikofaktoren zählen:
  • Marktrisiko: Kunstmärkte sind illiquide, trendanfällig und in Stressphasen schwer kalkulierbar.
  • Bewertungsrisiko: Die Preisfindung für einzelne Werke ist weniger standardisiert als bei Finanzinstrumenten, was Bewertungsunsicherheiten erhöht.
  • Konzentrationsrisiko: Je nach Portfoliozuschnitt kann eine hohe Abhängigkeit von bestimmten Künstlern, Stilrichtungen oder Preissegmenten bestehen.
  • Management- und Schlüsselpersonenrisiko: Die starke Prägung durch den Gründer macht das Unternehmen anfällig für personelle Veränderungen.
  • Liquiditätsrisiko der Aktie: Als Spezialwert im Kunstsegment kann der Börsenhandel der Weng Fine Art AG selbst begrenzte Marktliquidität aufweisen.
Zudem ist der regulatorische Rahmen für den internationalen Kunsthandel im Fluss, etwa im Hinblick auf Geldwäscheprävention, Kulturgüterschutz und Zollfragen. Veränderungen können Geschäftsprozesse verteuern oder Handelsströme verlagern. Für eine strategische Portfolioallokation sollte Weng Fine Art daher nur einen klar begrenzten Anteil innerhalb eines breit diversifizierten Depots einnehmen. Eine explizite Anlageempfehlung lässt sich auf Basis dieser Betrachtung nicht ableiten.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 5,65 €
Gehandelte Stücke 20
Tagesvolumen Vortag 5.040 €
Tagestief 5,60 €
Tageshoch 5,75 €
52W-Tief 3,90 €
52W-Hoch 6,00 €
Jahrestief 5,15 €
Jahreshoch 5,75 €

News

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Weng Fine Art AG hat eine neue Kooperation mit einem renommierten internationalen Auktionshaus bekannt gegeben, die die Marktposition des Unternehmens stärken soll.
  • Der Vorstand meldet, dass die Unternehmensstrategie auf Kunstinvestments fokussiert ist, was das Interesse von institutionellen Investoren weckt.
  • Die kürzlich durchgeführte Auktion erzielte beeindruckende Ergebnisse und übertraf die Prognosen der Analysten, was positive Auswirkungen auf die Einnahmen des Unternehmens erwarten lässt.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 2,84 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -0,50 €
Jahresüberschuss in Mio. -1,40 €
Umsatz je Aktie -
Gewinn je Aktie -
Gewinnrendite -8,98%
Umsatzrendite -
Return on Investment -3,49%
Marktkapitalisierung in Mio. -
KGV (Kurs/Gewinn) -
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) -
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +38,84%

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 1 Jahr
Keine Senkung seit 1 Jahr
Stabilität der Dividende 0,6 (max 1,00)
Jährlicher -9,71% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 9,67% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 100% (auf den Gewinn/FFO)
quote 100% (auf den Free Cash Flow)

Dividenden Historie

Datum Dividende
03.11.2025 0,15 €
19.12.2024 0,050 €
22.08.2023 0,11 €
29.06.2022 0,16 €
25.08.2021 0,50 €
09.10.2019 0,20 €
09.07.2018 0,16 €
01.09.2017 0,10 €
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Termine

Keine Termine bekannt.

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 5,45 € -0,91%
5,50 € 16.01.26
Frankfurt 5,55 € 0 %
5,55 € 16.01.26
Hamburg 5,50 € +0,92%
5,45 € 16.01.26
München 5,60 € +0,90%
5,55 € 16.01.26
Xetra 5,60 € -0,88%
5,65 € 16.01.26
Tradegate 5,45 € -3,54%
5,65 € 16.01.26
Quotrix 5,60 € +0,90%
5,55 € 16.01.26
Gettex 5,75 € 0 %
5,75 € 16.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.01.26 5,60 115
15.01.26 5,65 5.040
14.01.26 5,55 6.720
13.01.26 5,55 27.505
12.01.26 5,30 7.447
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 5,25 € +6,67%
1 Monat 4,76 € +17,65%
6 Monate 4,66 € +20,17%
1 Jahr 4,26 € +31,46%
5 Jahre 10,70 € -47,66%

Unternehmensprofil Weng Fine Art AG

Weng Fine Art AG ist ein spezialisiertes Handelshaus für moderne und zeitgenössische Kunst mit Fokus auf den europäischen Sekundärmarkt. Das börsennotierte Unternehmen mit Sitz in Monheim am Rhein agiert als Kunsthändler, Portfoliomanager und Dienstleister für institutionelle und vermögende private Sammler. Die Gesellschaft verbindet klassische Kunsthandelsexpertise mit kapitalmarktorientiertem Denken und digital unterstützten Distributionskanälen. Im Zentrum steht der Handel mit Werken international etablierter Künstler, ergänzt um Beteiligungen an kunstnahen Plattformen und Servicegesellschaften. Für Investoren ist Weng Fine Art damit ein Nischenwert im Schnittfeld von Kunstmarkt und Kapitalmarkt.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell der Weng Fine Art AG basiert auf der kuratierten Selektion, dem Ankauf, dem Halten und dem Verkauf von Kunstwerken primär auf dem Sekundärmarkt. Die Gesellschaft agiert als Eigenhändler und bilanziert Kunstbestände als Vermögensposition, die aktiv bewirtschaftet wird. Ziel ist es, Preisdifferenzen, Marktineffizienzen und temporäre Liquiditätsengpässe im internationalen Kunsthandel auszunutzen. Kernaktivitäten sind:
  • systematische Beschaffung von Kunstwerken über Auktionshäuser, Galerien und private Verkäufer
  • aktive Lagersteuerung mit Fokus auf Werterhalt und Wertsteigerung
  • Vertrieb über eigene Kanäle, Online-Marktplätze und Vermittlernetzwerke
  • Ergänzende Beratungsleistungen für institutionelle und semi-professionelle Kunstkäufer
Die Gesellschaft verfolgt eine opportunistische, aber strukturierte Handelsstrategie mit klar definierten Ankauf- und Verkaufskorridoren. Im Gegensatz zu klassischen Galerien liegt der Schwerpunkt nicht auf Künstlerentwicklung, sondern auf der Optimierung von Handelsmargen, Umschlagsgeschwindigkeit und Portfoliorisiko. Das Unternehmen positioniert sich damit als kunstspezifischer Spezialwert mit betont transaktionalem Ansatz.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission der Weng Fine Art AG besteht darin, den Kunstmarkt für professionelle Marktteilnehmer transparenter, liquider und investierbarer zu machen. Das Management versteht Kunst explizit als alternative Anlageklasse und will die Schnittstelle zwischen Kunsthandel und Kapitalmarkt institutionalisieren. Leitlinien sind:
  • strikte Ergebnisorientierung bei gleichzeitiger Wahrung kunsthistorischer Qualitätsstandards
  • Disziplinierte Risikoallokation über Künstler, Epochen und Preissegmente hinweg
  • Nutzung digitaler Plattformen zur Effizienzsteigerung im Handel
  • Aufbau eines belastbaren Reputationskapitals gegenüber Marktpartnern
Strategisch setzt das Unternehmen auf fokussiertes Wachstum in klar definierten Segmenten der Nachkriegs- und Gegenwartskunst sowie auf den Ausbau komplementärer Beteiligungen im Kunstökosystem. Dabei verfolgt Weng Fine Art einen eher konservativen, margenorientierten Ansatz statt aggressiver Volumenexpansion.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produkt- und Dienstleistungsspektrum ist auf professionelle Kunstmarktteilnehmer zugeschnitten. Im Kern bietet Weng Fine Art:
  • An- und Verkauf von Originalwerken etablierter moderner und zeitgenössischer Künstler
  • Kuratierte Portfolien für Sammler mit mittel- bis langfristigem Anlagehorizont
  • Transaktionsbegleitung, Preisfindungsunterstützung und Marktsegmentanalysen
  • Nutzung eigener Marktkenntnis zur Strukturierung größerer Sammlungsdeals
Ergänzend engagiert sich das Unternehmen über Tochtergesellschaften und Beteiligungen im Online-Kunsthandel und bei digitalen Serviceangeboten, die auf Preis- und Markttransparenz abzielen. Dadurch entsteht ein hybrides Modell aus klassischem Kunsthandel und plattformbasierten Dienstleistungen, das sowohl physische als auch digitale Vertriebskanäle adressiert.

Business Units und Beteiligungen

Die Wertschöpfung gliedert sich im Wesentlichen in zwei Bereiche:
  • klassische Handelsaktivitäten mit physischer Kunst, die überwiegend in der deutschen Gesellschaft und ihren operativen Einheiten gebündelt sind
  • internetbasierte Aktivitäten und Beteiligungen an kunstnahen Plattformen, die stärker skalierbare Ertragsprofile versprechen
Zu den relevanten Plattformengagements zählt insbesondere die Beteiligung an artnet AG, einem etablierten Informations- und Marktplatzanbieter im globalen Online-Kunstmarkt. Über solche Beteiligungen sichert sich Weng Fine Art Zugang zu Marktdaten, Reichweite und potenziellen Kooperationsmodellen. Die Business Units sind strategisch verzahnt: Daten- und Preistransparenz aus dem Plattformbereich unterstützen das Handelsgeschäft, während das Handelsgeschäft wiederum Content und Marktliquidität liefert.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal der Weng Fine Art AG ist die Verbindung von jahrzehntelanger Kunsthandelserfahrung mit einer expliziten kapitalmarktorientierten Steuerung. Das Unternehmen verfolgt eine klar dokumentierte, analytische Herangehensweise an Künstlerauswahl, Bestandsmanagement und Timing der Transaktionen. Typische Moats ergeben sich aus:
  • umfangreicher Marktdatenbasis und detaillierter Transaktionshistorie in den Kernsegmenten
  • langjährigen Beziehungen zu Auktionshäusern, Galerien und Sammlern
  • Reputationsvorsprung als zuverlässiger, schnell finanzierender Handelspartner
  • Kombination aus Marktkenntnis und börsennotierter Struktur, die institutionellen Investoren Zugang zu Kunstmarkt-Exposure erleichtert
Diese Faktoren lassen sich nur begrenzt replizieren, da sie auf persönlicher Historie, gewachsenem Netzwerk und konsistenter Marktpräsenz beruhen. Der Burggraben ist allerdings weniger technologischer Natur, sondern basiert auf Informations- und Beziehungsvorteilen.

Wettbewerbsumfeld

Weng Fine Art agiert in einem fragmentierten, wenig standardisierten Markt. Zu den Wettbewerbern gehören:
  • große Auktionshäuser wie Sotheby's und Christie's, die primär als Transaktionsplattformen fungieren
  • renommierte Galerien und Kunsthändler, die teilweise ebenfalls im Sekundärmarkt aktiv sind
  • Online-Plattformen wie artnet oder andere Marktplätze, die den digitalen Handel mit Kunstwerken ermöglichen
Im direkten Kerngeschäft konkurriert Weng Fine Art eher mit spezialisierten Kunsthändlern, die in ähnlichen Preis- und Qualitätssegmenten tätig sind, als mit globalen Auktionshäusern. Der Wettbewerb ist von intransparenten Preisbildungsmechanismen, asymmetrischer Informationsverteilung und hoher Bedeutung persönlicher Netzwerke geprägt. Durch die kapitalmarktorientierte Struktur differenziert sich Weng Fine Art von vielen inhabergeführten Kunsthandelsunternehmen, die nicht börsennotiert sind und weniger standardisierte Governance-Strukturen aufweisen.

Management und Strategie

Die Gesellschaft ist stark vom Gründer und Kunsthändler Rüdiger K. Weng geprägt, der über eine langjährige Historie im internationalen Kunsthandel verfügt und eine ausgeprägt unternehmerische Steuerung verfolgt. Das Management operiert vergleichsweise schlank und zentralisiert Entscheidungen rund um An- und Verkäufe, Risikobudgets und Portfolioallokation. Strategische Leitlinien umfassen:
  • konsequente Fokussierung auf marktfähige, liquide Künstler mit etabliertem Sammlermarkt
  • bewusste Begrenzung auf überschaubare, gut überblickbare Segmente des Kunstmarktes
  • situatives Ausnutzen von Marktstressphasen zur Opportunitätennutzung auf der Einkaufsseite
  • schrittweiser Ausbau des Online-Geschäfts und der Plattformkooperationen
Für konservative Anleger ist relevant, dass das Unternehmen stark von der Expertise des Kernmanagements abhängt. Die Person des Gründers und seine Markteinschätzung haben signifikanten Einfluss auf die operative Entwicklung, was Chancen und Klumpenrisiken zugleich mit sich bringt.

Branchen- und Regionenprofil

Weng Fine Art ist im internationalen Kunstmarkt positioniert, operiert jedoch mit Schwerpunkt in Europa. Der Markt für moderne und zeitgenössische Kunst gilt als zyklisch, illiquide und stark stimmungsgetrieben. Wichtige Einflussfaktoren sind:
  • Vermögensentwicklung wohlhabender Privathaushalte und Family Offices
  • Entwicklung der Kapitalmärkte, insbesondere bei alternativen Anlagen
  • Wechselkursrelationen, da viele Transaktionen grenzüberschreitend erfolgen
  • Steuer- und Regulierungsthemen im Bereich Kulturgüterverkehr
Regional profitiert das Unternehmen von der etablierten Kunstinfrastruktur im deutschsprachigen und westeuropäischen Raum, ist aber auch auf internationale Beschaffungs- und Absatzmärkte ausgerichtet. Der Sektor gilt insgesamt als wenig standardisiert, mit begrenzter Transparenz bei Preisen, Lagerbeständen und Transaktionsvolumina. Dies eröffnet informierten Marktteilnehmern Chancen, erhöht aber strukturell die Risikoprämien.

Unternehmensgeschichte

Die Weng Fine Art AG geht auf die unternehmerische Tätigkeit von Rüdiger K. Weng zurück, der seit den 1990er Jahren im Kunsthandel aktiv ist. Aus einem zunächst klassisch geprägten Handelshaus entwickelte sich schrittweise eine stärker strukturierte, auf Skalierung und Kapitalmarktanschluss ausgerichtete Unternehmensgruppe. Der Börsengang diente dazu, die Eigenkapitalbasis zu verbreitern, die Handelskapazitäten zu erhöhen und den Zugang zu institutionellen Investoren zu verbessern. Im Zeitverlauf verlegte sich das Unternehmen zunehmend auf klar definierte Segmente der Nachkriegs- und Gegenwartskunst und ergänzte das Kerngeschäft um internetbasierte Aktivitäten und Beteiligungen. Die Historie ist damit geprägt von einer kontinuierlichen Professionalisierung, einem wachsenden Internationalisierungsgrad und der konsequenten Positionierung als Bindeglied zwischen Kunstmarkt und Börse.

Besonderheiten des Unternehmens

Eine zentrale Besonderheit der Weng Fine Art AG ist die explizite Orientierung an betriebswirtschaftlichen Kennziffern in einem traditionell stark emotional und reputationsgetriebenen Markt. Die Gesellschaft arbeitet mit klaren An- und Verkaufskriterien, definierten Zielspannbreiten für Handelsmargen und einem systematischen Bestandscontrolling. Gleichzeitig nutzt sie digitale Kanäle und Plattformbeteiligungen, um Informations- und Vertriebsvorteile zu realisieren. Die Kombination aus Kunsthandelserfahrung, börsennotierter Struktur und selektiven Online-Aktivitäten verschafft dem Unternehmen ein eigenständiges Profil. Für Anleger ist zudem relevant, dass Kunstwerke als bilanzielle Vermögenswerte eine besondere Bewertungslogik aufweisen, die sich von klassischen Industrie- oder Dienstleistungsunternehmen deutlich unterscheidet.

Chancen aus Investorensicht

Für konservative Anleger ergeben sich potenzielle Chancen vor allem aus der Nischenpositionierung und dem Zugang zu einer schwer zugänglichen Anlageklasse. Mögliche positive Aspekte umfassen:
  • Partizipation an einer langfristigen Wertentwicklung ausgewählter Kunstsegmente ohne direkte eigene Marktteilnahme
  • potenzielle Diversifikationseffekte gegenüber traditionellen Aktien- und Rentenengagements
  • Nutzung der Informationsvorteile eines spezialisierten Kunsthändlers gegenüber privaten Sammlern
  • Möglichkeit, von Marktineffizienzen im Kunsthandel indirekt zu profitieren
Zudem könnten ein disziplinierter Ankaufsprozess, konservative Bewertungspolitiken und ein gezieltes Bestandsmanagement dazu beitragen, zyklische Schwankungen abzufedern. Die Beteiligungen im Online- und Plattformbereich eröffnen zusätzlich die Option, von einer fortschreitenden Digitalisierung des Kunstmarktes zu profitieren.

Risiken aus Investorensicht

Demgegenüber stehen substanzielle Risiken, die konservative Anleger berücksichtigen sollten. Zu den wesentlichen Risikofaktoren zählen:
  • Marktrisiko: Kunstmärkte sind illiquide, trendanfällig und in Stressphasen schwer kalkulierbar.
  • Bewertungsrisiko: Die Preisfindung für einzelne Werke ist weniger standardisiert als bei Finanzinstrumenten, was Bewertungsunsicherheiten erhöht.
  • Konzentrationsrisiko: Je nach Portfoliozuschnitt kann eine hohe Abhängigkeit von bestimmten Künstlern, Stilrichtungen oder Preissegmenten bestehen.
  • Management- und Schlüsselpersonenrisiko: Die starke Prägung durch den Gründer macht das Unternehmen anfällig für personelle Veränderungen.
  • Liquiditätsrisiko der Aktie: Als Spezialwert im Kunstsegment kann der Börsenhandel der Weng Fine Art AG selbst begrenzte Marktliquidität aufweisen.
Zudem ist der regulatorische Rahmen für den internationalen Kunsthandel im Fluss, etwa im Hinblick auf Geldwäscheprävention, Kulturgüterschutz und Zollfragen. Veränderungen können Geschäftsprozesse verteuern oder Handelsströme verlagern. Für eine strategische Portfolioallokation sollte Weng Fine Art daher nur einen klar begrenzten Anteil innerhalb eines breit diversifizierten Depots einnehmen. Eine explizite Anlageempfehlung lässt sich auf Basis dieser Betrachtung nicht ableiten.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 31,20 Mio. €
Aktienanzahl 5,38 Mio.
Streubesitz 99,62%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor zyklischer Konsum
Branche Verkauf, spezialisiert
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+0,38% Weitere
+99,62% Streubesitz

Community-Beiträge zu Weng Fine Art AG

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Mehrere Beiträge verweisen auf Makro‑ und Marktinformationen — u. a. Bloomberg, Handelsblatt und Arttrade — die für 2026 eine Erholung der Luxusbranche, mögliche Korrelationen zwischen Uhren‑ und Kunstmarkt sowie eine fortgesetzte Konsolidierung und stärkere Kuratierung im Kunstsektor erwarten.
  • Auf Unternehmensebene wird berichtet, dass die Weng Fine Art AG 2025 rund 33 % Kurszuwachs (Jahresschlusskurs 5,40 € vs. 4,06 €) und knapp 4 % Dividende erzielte, der Vorstand die Gesellschaft auf beschleunigtes Wachstum ausrichtet, Anleger teils deutlich nachkauften und einige Aktionäre auf deutlich höhere Kurse (z. B. >10 €) hoffen.
  • Parallel gibt es Diskussionen zu Governance und Transparenz — Unklarheiten über CEO‑Käufe, die Rolle des ARP und gemeldete Stückzahlen, Kritik an bezahltem Coverage sowie Hinweise auf rechtliche/praktische Beschränkungen von Aktienrückkäufen (10‑%‑Grenze, MAR, Verfügbarkeit von Material) — sodass kritische Nachfragen neben vorsichtigem Optimismus bestehen bleiben.
Hinweis
Avatar des Verfassers
CEOWengFineArt
Erfolgreich gescheitert
Artnet wird dieses Jahr 12 % Umsatz verlieren - prognostiziert hatte Jacob Pabst einen Umsatzzuwachs. Der Verlust wird in 2025 etwa 2,1 Mio. $ betragen - prognostiziert war ein ausgeglichenes Ergebnis. Bei etwa 1 Mio. EUR EK wären ohne Kapitalzufuhr schon in diesem Jahr bei Artnet die Lichter ausgegangen. Das Unternehmen ist von der Neuendorf-Familie wirklich bis zum letzten Dollar (und darüber hinaus) ausgenommen worden. Dazu gesellten sich Unfähigkeit und Missmanagement. Von der Neuendorf-Clique hat auf der HV nur noch Pascal Decker gesprochen. Andrew Wolff und Jan Petzel haben sehr souverän erklärt, wie die Grundlagen für den Squeeze-out sind. Nach der einen oder anderen Kritik von Aktionärsvertretern (beide Schutzvereinigungen waren präsent) bin ich Andrew Wolff beigesprungen und habe noch einmal bestätigt, dass der Übernahmepreis, den ich ausgehandelt hatte, absolut fair ist. Die Bewertung durch den unabhängigen Prüfer hat einen Preis für Artnet von nur 6,89 EUR/Aktie ergeben. Die Investoren zahlen also eine Prämie von 62 %. Dafür habe ich Andrew Wolff die Chance gegeben, den Weltmarktführer im digitalen Kunstmarkt zu schaffen. Aus meiner Sicht war das ein sehr fairer Deal, die eine Win-Win-Situation für beide Seiten kreiert hat. Und die anderen Artnet-Aktionäre brauchten nichts anderes zu tun als an mich zu glauben und dann das Geld einzukassieren. Die Arbeit und die Kosten hat nämlich allesamt die WFA getragen ... Dirk Hagemann hat Artnet als "erfolgreich gescheitert" bezeichnet - so ordne ich den Case am Ende auch ein. Natürlich hätte Artnet mit einem vernünftigen Management die Weltmarktführerschaft selbst erringen können, die jetzt die neuen Eigentümer erringen wollen.
Avatar des Verfassers
CEOWengFineArt
Sotheby's
Das könnte zu einer Art Game Changer werden, denn im Rahmen dieser Zusammenarbeit lässt sich ganz vieles hebeln. Morgen kommt noch eine ausführlichere PM zu dem Thema. Ich bin zuversichtlich, dass wir demnächst noch mit weiteren positiven Meldungen an den Markt gehen können.
Avatar des Verfassers
CEOWengFineArt
Mein Vortrag auf der m:access Konferenz in München
die wesentlichen Punkte des Vortrags, den ich frei und ohne Power Point gehalten hatte, werden kurzfristig zusammengefasst und veröffentlicht werden. Am Montag versende ich auch eine PM zu der Frage, warum ich jetzt das Endes des Abschwungs im Kunstmarkt bekanntgegeben habe und warum wir im kommenden Jahr, meiner Einschätzung nach, einen deutlichen Umschwung sehen werden.
Avatar des Verfassers
CEOWengFineArt
"Wie fühlen Sie sich?"
Die mir meistgestellte Frage nach der Vertragsunterschrift zum Verkauf der Artnet-Beteiligung war: "Wie fühlen Sie sich?" Mir kam bald in den Sinn "Ich weiß jetzt wie ein Goldmedaillengewinner sich fühlen muss." Man arbeitet Jahre auf ein Ziel hin, es gibt immer wieder Rückschläge. Alles um einen herum wird nervös. Am Ende war es eine totale Achterbahnfahrt, bei der ich dennoch jeden Tag klaren Kopf behalten musste. Ich war immer völlig überzeugt davon, dass ich es schaffen werde, habe geträumt davon, wie wunderbar danach alles sein könnte. Aber die Transaktion hat sich insgesamt um etwa zwei Jahre verzögert. Dadurch auch hohe Zins- und Opportunitätskosten. Und am Ende gewinnt man dann doch diese verdammte "Goldmedaille"!!! Aber genau zu diesem Zeitpunkt stürzt ganz vieles auf einen ein - scheinbar unendlich viele Messages und Calls. Alles zerrt und zieht an einem. Die Unterstützer müssen mitgenommen werden. Man hat überhaupt keine Zeit, darüber nachzudenken, was eigentlich passiert ist. Es fühlt sich surreal an. Die Sportler haben wenigstens noch die zwei Minuten Ruhe während der Nationalhymne. Es muss erst einmal alles verdaut werden, aber es stellt sich auch eine gewisse mentale Leere ein, da das, worauf man Monate und Jahre (am Ende täglich) fokussiert war, ist auf einmal verschwunden. Zwei Wochen Pause wollte ich eigentlich nach dem Verkauf machen - das hat sich leider als unrealistisch herausgestellt. Es ist durch die totale Fokussierung auf diese Transaktion so vieles liegen geblieben, was jetzt aufgearbeitet werden muss. Und analysiert werden muss natürlich auch. Alles wartet auf Zahlen und die Kommunikation der neuen Ziele. Ab und zu kommt aber die Freude über mein wohl größtes Achievement heraus, nämlich dass ich nur mit legalen Mitteln gegen Menschen gewonnen habe, die nichts anderes als Foulspiel im Sinn hatten. Das eine oder andere Detail wird noch an die Öffentlichkeit kommen - es weiß ja kaum jemand, was im Hintergrund alles gelaufen ist. Große Genugtuung, es allen Zweiflern und Gegnern gezeigt zu haben, spielt sicherlich auch eine große Rolle für mich. Über den Sommer beschäftige ich mich damit, wie genau es denn jetzt weitergehen soll, denn dieser für uns so große Sieg darf nicht vergessen machen, dass der Kunstmarkt und damit auch wir weiterhin vor großen Herausforderungen stehen. Alle Aktionäre werden erst einmal über die Dividende an dem Erfolg partizipieren können, mittelfristig hoffentlich auch über eine ordentliche Kurssteigerung.
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Goldjunge2000
Ich habe die WFA bewußt als AG aufgesetzt, weil sie nicht, wie die allermeisten Kunstunternehmen, mit dem Gründer enden soll. Ich sehe mich aber eher in der Tradition eines Waren Buffet und werde, so lange das möglich ist, unternehmerisch tätig bleiben. Mein Vater ist 98, lebt immer noch als Selbstversorger in seinem Haus und fährt regelmäßig Auto und besucht auch noch Kunstausstellungen. Ich hoffe, dass ich viel von seinen Genen habe ... Nichtsdestrotz arbeite ich natürlich daran, das Unternehmen an seiner Spitze zu verbreitern - auch, damit ich die Möglichkeiten bekomme, mich auf die Bereiche zu fokussieren, in denen ich für die WFA am gewinnbringendsten bin. Auch hierzu gibt es vielleicht schon in diesem Jahr mehr zu sagen.
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Bogumil/Hodel
Der Gesamtgewinn aus der Artnet-Transaktion, den ich generiert habe, beträgt mehr als 11 Mio. EUR - die 8 Mio. EUR sind nur der Anteil der WFA! EK für alle Aktien war etwa 8 Mio. EUR - VK 19,3 Mio. EUR. Und in demselben Zeitraum haben die Aktionäre von Artsy, dem Konkurrenzunternehmen zu Artnet, das auch von Beowulf übernommen wird, etwa 70 % verloren. Als ich die ersten größeren Artnet-Käufe zu 3,40 EUR im Dezember 2019 getätigt habe, war Artnet noch profitabel - seitdem haben sich die Ergebnisse von Artnet dramatisch verschlechtert und das ganze EK ist weg. Trotzdem haben wir und alle, die sich an uns drangehängt haben, mit mehr als 140 % Profit verkauft. Warum? Sicher nicht wegen der Managementleistungen bei Artnet ... Ich würde sehr gerne noch einmal so "scheitern" ;-) ;-)
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snug_hoodie
Ich bin stolz darauf, ausschließlich mit legalen MItteln, ohne Lügen und ohne irgendjemanden hintergangen zu haben als Einzelkämpfer gegen die (wie Sie es ausdrücken) "Clankriminalität" gewonnen zu haben. Das über mehr als fünf Jahre durchzuhalten, war wahrlich nicht einfach und die Cost of Opportunities sind nicht zu unterschätzen. Zu unseren nächsten Schritten werde ich in den kommenden Wochen und Monaten natürlich ausführlich Erläuterungen geben.
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Artnet
Manchmal werden Träume dann doch war - wenn man hart an ihnen arbeitet ;-)
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LundA1964
@simplify: versuche es doch mal höflich !
statt die "Einleitung" in Beitrag # 199 mit "Seitenhieben" zu beginnen, gänzlich im Forum drauf zu verzichten und dies, falls es Dir dann etwas besser geht, dies dem betreffenden User per BM mitzuteilen? Sodann dürfen die, die`s nicht so mit Bilanzierung haben, sich für den nachfolgend eingestellten Text bedanken. Der sinngemäß auf W:O von CEOWengFineArt [PR/IR] (siehe Beitrag 1.877) eingestellt wurde. Wer nicht beide Threads verfolgt, käme auf die Idee dies wären eigene Gedanken von Dir...
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simplify
Treasury Stocks Verkauf erhöht Eigenkapital
Hier meinte ja ein User, der nicht so firm ist, dass ein Verkauf des Treasuy Stocks das Eigenkapital nicht erhöhen würde. Das war natürlich falsch, eine weitere Falschaussage in einer ganzen Reihe von falschen Aussagen. Hier eine einfache Erklärung um etwaige Wissenslücken zu schließen. Erklärung: Bilanzierung von Verkäufen aus dem Treasury Stock Konkret wird das wie folgt gemacht: Jede verkaufte Aktie reduziert die Position "eigene Anteile" um 1 EUR und erhöht damit gleichzeitig die Position "gezeichnetes Kapital" (Position A.1 auf der Passivseite) entsprechend. Der 1 EUR übersteigende Erlös aus jeder Aktie wird in die "Gewinnrücklagen" (Position III) gebucht bis die Position, die dort im Rahmen der Aktienrückkäufe gebildet wurde, ausgeglichen ist. Der dann noch verbliebende Erlös wird in die Kapitalrücklage (Position II) eingebucht. Im Ergebnis geht also der Erlös aus den Aktienplatzierungen in voller Höhe direkt in das Eigenkapital und wird dort ungeschmälert (ohne steuerliche Belastung) Eingang in die Bilanz findet. Eine Buchung in der G+V wird nicht vorgenommen. Eventuelle Verkäufe von Anteilen an der Tochter WFA Online AG müssten dagegen über die G+V gebucht werden und zu Beteiligungserträgen führen, von denen pauschal 5 % zu versteuern wären.
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simplify
Insiderkäufe zuletzt

04.09.18 Weng, Herr Rüdiger, 500 13,20 Kauf Details 21.08.18 Kiss, Herr Leo, 400 12,50 Kauf Details 21.08.18 Kiss, Frau Maja Sophia, 400 12,50 Kauf Details 01.08.18 Weng, Herr Rüdiger K, 1.200 10,74 Kauf Details 31.07.18 Weng, Herr Rüdiger K, 1.000 10,45 Kauf Details 30.07.18 Weng, Herr Rüdiger K., 3.500 10,45 Kauf Details 30.07.18 Kiss, Frau Maja Sophia, 500 10,75 Kauf Details 27.07.18 Weng, Herr Rüdiger K., 500 10,45 Kauf Details 09.07.18 Weng, Herr Rüdiger K, 500 9,58 Kauf Details 09.07.18 Weng, Herr Rüdiger K, 350 9,39 Kauf Details 09.07.18 Weng, Herr Rüdiger K., 50 9,65 Sonstiges Details 03.07.18 Weng, Herr Rüdiger K., 2.999 9,06 Kauf Details

https://www.finanzen.net/insidertrades/WengFineArt

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simplify
Aktienverkäufe

Nicht Herr Weng hat Aktien verkauft, sondern die Weng Fine Art AG. Dass Weng Fine Art Aktien aus dem Treasuy Stocks verkauft hat ist hinreichend bekannt. Dass hier ein User schreibt er hätte Beweise hierfür ist zum Schmunzeln oder foot-in-mouth

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Häufig gestellte Fragen zur Weng Fine Art Aktie und zum Weng Fine Art Kurs

Der aktuelle Kurs der Weng Fine Art Aktie liegt bei 5,60 €.

Für 1.000€ kann man sich 178,57 Weng Fine Art Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der Weng Fine Art Aktie beträgt aktuell 17,65%.

Die 1 Jahres-Performance der Weng Fine Art Aktie beträgt aktuell 31,46%.

Der Aktienkurs der Weng Fine Art Aktie liegt aktuell bei 5,60 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 17,65% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Weng Fine Art eine Wertentwicklung von 23,35% aus und über 6 Monate sind es 20,17%.

Das 52-Wochen-Hoch der Weng Fine Art Aktie liegt bei 6,00 €.

Das 52-Wochen-Tief der Weng Fine Art Aktie liegt bei 3,90 €.

Das Allzeithoch von Weng Fine Art liegt bei 37,40 €.

Das Allzeittief von Weng Fine Art liegt bei 1,57 €.

Die Volatilität der Weng Fine Art Aktie liegt derzeit bei 65,13%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Weng Fine Art in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 31,20 Mio. €

Am 15.10.2021 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 15.10.2021 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Weng Fine Art hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Weng Fine Art gehört zum Sektor Verkauf, spezialisiert.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Weng Fine Art betrug 2.837.409 €.

Laut Daten gab es in den letzten 3 Monaten Insidertransaktionen, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von Weng Fine Art geben. Dabei gab es keine Verkäufe der Weng Fine Art Aktie und 3 Käufe der Weng Fine Art Aktie.

Ja, Weng Fine Art zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 03.11.2025 eine Dividende in Höhe von 0,15 € gezahlt.

Zuletzt hat Weng Fine Art am 03.11.2025 eine Dividende in Höhe von 0,15 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 2,75%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Weng Fine Art wurde am 03.11.2025 in Höhe von 0,15 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 2,75%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 03.11.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,15 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.