Neue Börsen-Rangliste: Diese Branchen dominieren plötzlich

Nicolas Ebert Nicolas Ebert
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Nicolas Ebert steht für kompakte Nachrichten mit einem sicheren Gespür für relevante Marktthemen. Nach über 6 Jahren für wallstreetONLINE und ariva.de im Einsatz fühlt sich der Berliner in der Finanzwelt wie zu Hause. Seine Inhalte reichen querbeet von Value-Titeln und den Märkten in Asien über die US Big-Techs bis hin zu aktuellen Top-Performern auf dem globalen Börsenparkett. So entstehen informative News, die Anlegern echten Halt geben.

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Die Aktienkurse im Blick.
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Laut DZ Bank haben Banken die Tech-Branche beim Momentum überholt. Steigende Gewinne, günstige Bewertungen und Dividenden machen den Sektor wieder interessant.
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Hinweis

Die europäischen Aktienmärkte haben zuletzt an Dynamik verloren. Der Euro Stoxx 600 bewegte sich im August seitwärts, der langfristige Aufwärtstrend bleibt laut Stephen Schneider von der DZ Bank aber intakt. Seit Mitte März legte der Index zeitweise mehr als 20 Prozent zu.

Bei den Branchen haben sich die Favoriten verschoben. Während im Frühjahr defensive Sektoren wie Energie gefragt waren, gewinnen inzwischen zyklische Bereiche an Stärke. Besonders die Banken haben sich in der Momentum-Strategie der DZ Bank an die Spitze gesetzt und die Technologiewerte verdrängt.

Schneider sieht bei Banken weiteres Potenzial. Nach der langen Phase niedriger Zinsen habe sich die Profitabilität der Institute verbessert. Zudem sorgen attraktive Dividendenrenditen und das Investitionspaket der Bundesregierung für zusätzliche Fantasie.

Die Gewinnerwartungen steigen

Werte aus dem Artikel:

Für die Jahre 2026 bis 2028 rechnen Analysten inzwischen mit einem jährlichen Gewinnwachstum von rund 10,5 Prozent. Anfang 2025 lag die Erwartung noch bei 1,2 Prozent. Gleichzeitig bleibt die Bewertung moderat. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für 2026 liegt bei 11,6.

Technologie bleibt langfristiger Wachstumstreiber

Auch Technologiewerte bleiben trotz nachlassendem Momentum interessant. Die KI-Hoffnungen treffen jedoch auf hohe Bewertungen und steigende Finanzierungskosten.

Das erwartete KGV sank zuletzt von 33 auf 28,6 und liegt damit nur noch moderat über dem langfristigen Median von 25,1. Gleichzeitig wird für die kommenden Jahre ein Gewinnwachstum von 25,6 Prozent erwartet.

Als dritten Favoriten nennt die DZ Bank die Grundstoffbranche. Rohstoffaktien gelten als Frühindikator für die Konjunktur und profitieren häufig von wirtschaftlicher Erholung. Die Branche wird aktuell mit einem KGV von 15,8 bewertet.

Für Anleger ergibt sich ein klares Bild 

Banken führen derzeit das Momentum-Ranking an, Technologie bleibt ein langfristiger Wachstumstreiber und Grundstoffe könnten bei einer Konjunkturerholung profitieren.


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