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| Geld/Brief | 48,83 € / 49,19 € |
| Spread | +0,74% |
| Schluss Vortag | 49,14 € |
| Gehandelte Stücke | 747 |
| Tagesvolumen Vortag | 54.588 € |
| Tagestief 49,08 € Tageshoch 49,20 € | |
| 52W-Tief 39,79 € 52W-Hoch 51,20 € | |
| Jahrestief 43,31 € Jahreshoch 51,20 € | |
| Umsatz in Mio. | 11.508 $ |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. | 3.292 $ |
| Jahresüberschuss in Mio. | 1.680 $ |
| Umsatz je Aktie | 23,09 $ |
| Gewinn je Aktie | 3,37 $ |
| Gewinnrendite | +7,06% |
| Umsatzrendite | +14,60% |
| Return on Investment | +2,24% |
| Marktkapitalisierung in Mio. | 29.810 $ |
| KGV (Kurs/Gewinn) | 17,75 |
| KBV (Kurs/Buchwert) | 1,25 |
| KUV (Kurs/Umsatz) | 2,59 |
| Eigenkapitalrendite | +7,06% |
| Eigenkapitalquote | +31,72% |
| Auszahlungen/Jahr 4 |
| Gesteigert seit 52 Jahre |
| Keine Senkung seit 52 Jahre |
| Stabilität der Dividende 0,99 (max 1,00) |
| Jährlicher 4,88% (5 Jahre) Dividendenzuwachs 5,5% (10 Jahre) |
| Ausschüttungs- 71,1% (auf den Gewinn/FFO) quote 100% (auf den Free Cash Flow) |
| Erwartete Dividendensteigerung 4,02% |
| Datum | Dividende |
| 17.02.2026 | 0,64 CAD |
| 17.11.2025 | 0,64 CAD |
| 19.08.2025 | 0,62 CAD |
| 16.05.2025 | 0,62 CAD |
| 18.02.2025 | 0,62 CAD |
| 18.11.2024 | 0,62 CAD |
| 20.08.2024 | 0,59 CAD |
| 16.05.2024 | 0,59 CAD |
| Handelsplatz | Letzter | Änderung | Vortag | Zeit | |
|---|---|---|---|---|---|
| Düsseldorf | 48,79 € | -0,14% | 48,86 € | 10.04.26 | |
| Frankfurt | 50,00 € | +1,24% | 49,39 € | 08:00 | |
| Hamburg | 48,95 € | -0,16% | 49,03 € | 08:19 | |
| München | 49,20 € | -0,14% | 49,27 € | 10.04.26 | |
| Stuttgart | 48,84 € | -0,71% | 49,19 € | 13:03 | |
| L&S RT | 49,01 € | +0,01% | 49,005 € | 13:22 | |
| NYSE | 57,60 $ | +0,35% | 57,40 $ | 10.04.26 | |
| Nasdaq | 57,67 $ | +0,46% | 57,405 $ | 10.04.26 | |
| AMEX | 58,15 $ | +1,08% | 57,53 $ | 10.04.26 | |
| Tradegate | 49,20 € | +0,12% | 49,14 € | 13:02 | |
| Quotrix | 48,96 € | -0,14% | 49,03 € | 07:27 | |
| Gettex | 48,85 € | -0,81% | 49,25 € | 13:14 | |
| Datum | Kurs | Volumen |
|---|---|---|
| 13.04.26 | 49,20 | 36.594 |
| 10.04.26 | 49,14 | 55 T |
| 09.04.26 | 49,05 | 11.355 |
| 08.04.26 | 49,14 | 40.734 |
| 07.04.26 | 49,37 | 49.465 |
| 02.04.26 | 49,25 | 31.198 |
| Zeitraum | Kurs | % |
|---|---|---|
| 1 Woche | 49,25 € | -0,10% |
| 1 Monat | 50,94 € | -3,42% |
| 6 Monate | 44,01 € | +11,79% |
| 1 Jahr | 41,04 € | +19,88% |
| 5 Jahre | 36,92 € | +33,26% |
| Marktkapitalisierung | 21,91 Mrd. € |
| Aktienanzahl | 497,30 Mio. |
| Streubesitz | 43,28% |
| Währung | EUR |
| Land | Kanada |
| Sektor | Versorger |
| Branche | Stromversorgungsunternehmen |
| Aktientyp | Stammaktie |
| +56,72% | Weitere |
| +43,28% | Streubesitz |
Fortis ist einer der berechenbarsten nordamerikanischen Versorger überhaupt. Das Unternehmen ist heute eine diversifizierte Holding mit neun regulierten Strom- und Gasversorgern in Kanada, den USA und der Karibik, versorgt rund 3,5 Millionen Strom- und Gaskunden, beschäftigt etwa 9.900 Mitarbeiter und bezeichnet sein Geschäft selbst als zu 100 Prozent reguliert. Genau das ist der Kern der Investmentstory: keine spektakuläre Wachstumsrakete, sondern ein breit gestreutes, regulatorisch abgesichertes Infrastrukturgeschäft mit hoher Visibilität. (Fortis Inc.)
Historisch ist Fortis deutlich älter, als der heutige Konzernname vermuten lässt. Die Wurzeln reichen bis 1885 zur St. John’s Electric Light Company zurück. 1987 wurde Fortis als Holding für Newfoundland Light & Power geschaffen und begann am 29. Dezember 1987 an der Toronto Stock Exchange zu handeln. Danach lief die Expansion schrittweise: 1990 kam Maritime Electric hinzu, 2004 die großen Stromaktivitäten in Alberta und British Columbia aus dem Aquila-Deal, 2007 die Gasaktivitäten in British Columbia über Terasen, 2013 Central Hudson in New York, und 2016 schließlich ITC Holdings in den USA. Spätestens mit ITC wurde aus einem kanadischen Regionalplayer ein nordamerikanischer Infrastrukturkonzern. (Fortis Inc.)
Fundamental sieht Fortis für einen defensiven Versorger solide aus. 2025 erzielte der Konzern 12,17 Milliarden CAD Umsatz, 1,799 Milliarden CAD Nettogewinn, 74,83 Milliarden CAD Gesamtvermögen, 34,63 Milliarden CAD Gesamtschulden und 4,062 Milliarden CAD operativen Cashflow. Die den Stammaktionären zurechenbaren Gewinne lagen laut Geschäftsbericht bei 1,714 Milliarden CAD; das entsprach 3,40 CAD je Aktie. Bereinigt meldete Fortis 3,53 CAD Gewinn je Aktie nach 3,28 CAD im Vorjahr. Die ausgewiesene operative Entwicklung ist also intakt. (Reuters)
Die Dividendenqualität ist ein echtes Pfund. Fortis hat 2025 die Quartalsdividende auf 0,64 CAD angehoben, die Jahresdividende lag bei 2,51 CAD je Aktie, und das Unternehmen verzeichnet damit 52 aufeinanderfolgende Jahre mit Dividendenerhöhungen. Der bereinigte Ausschüttungsgrad lag 2025 bei 70,4 Prozent. Das ist für einen regulierten Versorger nicht niedrig, aber sauber im vernünftigen Rahmen: hoch genug für Einkommensinvestoren, niedrig genug, um weiteres Dividendenwachstum noch glaubwürdig zu finanzieren. Beim Kurs von 79,72 CAD entsprach das einer laufenden Rendite von grob etwas über 3 Prozent.
Die Bilanz ist ordentlich, aber nicht federleicht. Fortis ist kapitalintensiv, wie ein großer Netz- und Versorgerkonzern eben ist. Langfristige Schulden von gut 34 Milliarden CAD sind kein Schönheitsfehler, sondern Teil des Geschäftsmodells. Entscheidend ist daher nicht die absolute Schuldenhöhe, sondern die Finanzierungsfähigkeit. Genau dort steht Fortis noch vernünftig da: S&P bewertet den Konzern mit A- als Emittent, Fitch mit BBB+ und Morningstar DBRS mit A (low), jeweils mit stabilem Ausblick. Das spricht nicht für Bilanzluxus, aber klar für solide Refinanzierbarkeit.
Der wichtigste Punkt für die nächsten Jahre ist der Investitionsplan. Fortis hat Anfang 2026 seinen Kapitalplan für 2026 bis 2030 auf 28,8 Milliarden CAD ausgeweitet. Das Unternehmen erwartet daraus ein Wachstum der konsolidierten Rate Base von 42,4 auf 57,9 Milliarden CAD, also rund 7 Prozent jährlich. Gleichzeitig bestätigt das Management eine angestrebte Dividendensteigerung von 4 bis 6 Prozent pro Jahr bis 2030. Besonders wichtig: Der Plan ist laut Unternehmen zu 100 Prozent reguliert, nur 21 Prozent entfallen auf große Einzelprojekte, und ein erheblicher Teil der Investitionen steckt in Übertragungs- und Verteilnetzen. Das ist genau die Art von Wachstum, die bei einem konservativen Versorger attraktiv ist: langsam, teuer, aber relativ gut planbar. (Fortis Inc.)
Strategisch gefällt mir daran vor allem die Qualität des Wachstums. ITC profitiert von der großen US-Übertragungswelle, insbesondere den MISO-LRTP-Projekten. Bei UNS Energy gibt es zusätzlich Lastwachstum, unter anderem durch große Stromverbraucher wie Rechenzentren. In British Columbia bestehen über FortisBC Chancen rund um LNG-Infrastruktur und Netzprojekte. Das heißt: Fortis wächst nicht über wilde internationale Abenteuer, sondern vor allem über genehmigte Netz- und Infrastrukturinvestitionen in Märkten, in denen der Kapitalbedarf hoch bleibt. (Fortis Inc.)
Natürlich gibt es auch Risiken. Das größte Risiko ist nicht, dass Fortis morgen zusammenbricht, sondern dass Anleger heute zu viel für diese Stabilität bezahlen. Hinzu kommen klassische Versorgerrisiken: Zinsniveau, regulatorische Entscheidungen zu erlaubten Eigenkapitalrenditen, Projektkosten, Währungsbewegungen zwischen USD und CAD sowie physische Risiken wie Waldbrände. Der Geschäftsbericht nennt ausdrücklich Sensitivitäten bei Wechselkursen, ROE-Änderungen und Eigenkapitalquoten in den regulierten Töchtern; außerdem hat S&P seinen stabilen Ausblick auch mit Fortschritten beim Umgang mit physischen Risiken wie Wildfires begründet. (Fortis Inc.)
Und damit zum Knackpunkt Bewertung: Fortis ist aus meiner Sicht derzeit eher ein Qualitätswert als ein Schnäppchen. Auf Basis des TSX-Schlusskurses vom 10. April 2026 von 79,72 CAD und des bereinigten 2025er Gewinns je Aktie von 3,53 CAD liegt das KGV grob bei 22,6. Für ein Unternehmen, dessen Dividende um 4 bis 6 Prozent und dessen Rate Base um rund 7 Prozent wachsen soll, ist das nicht absurd, aber eben auch nicht billig. Dazu passt, dass der Analystenkonsens zuletzt je nach Quelle eher auf „Hold“ bis „Moderate Buy“ hinauslief, mit durchschnittlichen 12-Monats-Kurszielen um 76,6 bis 77,1 CAD und einer Spanne grob von 70 bis 85 CAD. Anders gesagt: Der Markt bezahlt Fortis bereits ziemlich voll. (MarketScreener)
Meine eigene Einschätzung für Kursziele ist deshalb nüchtern. Für 12 Monate halte ich ein bearishes Szenario von etwa 68 bis 71 CAD für plausibel, falls Zinsen hoch bleiben und der Markt Versorger-Multiples komprimiert. Mein Basisszenario liegt bei 76 bis 80 CAD, also ungefähr im Bereich des aktuellen Kurses und des Analystenkonsenses. Ein bullishes Szenario sehe ich bei 84 bis 86 CAD, wenn der Markt die defensive Qualität weiter höher bewertet und die ersten Quartale 2026 sauber liefern. Das ist kein Ausbruchswert, sondern eher ein Titel, bei dem ein großer Teil der künftigen Rendite aus Dividende und moderatem Gewinnwachstum kommt. Die Zahlenbasis dafür sind das aktuelle Kursniveau, die 2025er Ergebnisbasis, die bestätigte Dividendenpolitik und die Konsensziele des Marktes. (MarketScreener)
Auf Sicht von 5 bis 15 Jahren bleibt Fortis dennoch interessant. Nicht, weil die Aktie billig wäre, sondern weil das Geschäftsmodell sehr langlebig ist. Stromnetze, Gasnetze, Übertragungsinfrastruktur, Lastwachstum, Netzmodernisierung, Resilienz, Dekarbonisierung und Elektrifizierung verschwinden nicht. Fortis besitzt genau die Art von Vermögenswerten, die in einer alternden, elektrifizierten Volkswirtschaft laufend neue Investitionen anziehen. Deshalb halte ich Fortis langfristig für einen guten Kernwert für konservative Anleger, die Stabilität, Dividendenwachstum und geringe operative Überraschungen höher gewichten als maximale Rendite. Die Kehrseite ist klar: Wer hier einsteigt, kauft Qualität, aber kaum Sicherheitsmarge. (Fortis Inc.)
Mein Gesamturteil lautet daher: Fortis ist ein sehr gutes Unternehmen, aber die Aktie ist auf dem Niveau von April 2026 eher fair bis ambitioniert bewertet. Für Bestandsinvestoren ist das in meinen Augen ein klarer Haltewert. Für Neueinsteiger ist es kein schlechter Kauf, aber eben auch kein offensichtlicher Value-Fund. Wer Fortis kauft, sollte wissen, was er bekommt: einen defensiven Qualitätsversorger mit starkem Dividendenprofil, guter regulatorischer Diversifikation und verlässlichem Wachstum – aber wahrscheinlich ohne spektakuläres Kurspotenzial. (Fortis Inc.)
Autor: ChatGPT