SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Der abermalige Ölpreisanstieg hat die Börsen Asiens am Montag belastet. So hatte US-Präsident Donald Trump am Wochenende einen neuen iranischen Vorschlag zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus - einem Nadelöhr des globalen Ölhandels - abgelehnt.
Für dich zusammengefasst:
Die Ölpreise sind erneut gestiegen und belasten die Börsen.
Der Nikkei 225 schloss 0,7 Prozent tiefer bei 65.877,62 Punkten.
Der Hang-Seng-Index stieg um 0,7 Prozent, der CSI-300 verlor 2,6 Prozent.
Trump rechnet allerdings nach eigenen Angaben mit weiteren Verhandlungen mit dem Iran. "Sie wollen ein Abkommen schließen, aber es ist nicht das Abkommen, das ich schließen möchte", zitierte ihn das Nachrichtenportal "Axios" aus einem Telefongespräch. Es sei das, worauf man sich vielleicht vor einem Jahr geeinigt hätte. Der Iran habe den Bogen überspannt, sagte Trump demnach mit Blick auf den jüngsten Vorschlag des Irans, den der US-Präsident bereits zuvor abgelehnt hatte.
Dennoch legten die Ölpreise zu, was Inflationssorgen weiter nährte. Am US-Anleihemarkt stiegen denn auch die Renditen wieder. Das lastete bereits zuletzt immer wieder vor allem auf Techwerten.
Der japanische Leitindex Nikkei 225 schloss in diesem Umfeld mit 65.877,62 Punkten und damit 0,7 Prozent tiefer.
Der Hang-Seng-Index der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong stieg zwar um 0,7 Prozent, der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen verlor allerdings 2,6 Prozent,
Nach unten ging es auch in Südkorea, hier fiel der Leitindex Kospi um 2,7 Prozent. Der australische S&P ASX 200 hielt sich mit einem Plus von 0,2 Prozent hingegen recht gut./mis/stk
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