- ZDF schließt 2025 mit einem Minus von 78,6 Millionen Euro.
- Erträge betrugen rund 2,63 Milliarden Euro im Jahr.
- Programmaufwendungen sanken um etwa 33 Millionen Euro.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist derzeit erneut Gegenstand einer politischen und juristischen Debatte. ARD und ZDF klagen vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, weil die Länder eine von der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) empfohlene Erhöhung um 58 Cent ab Januar 2025 nicht umgesetzt haben. Die Länder argumentieren dagegen, der Finanzbedarf der Sender sei trotz des unveränderten Beitrags gedeckt. Eine Entscheidung steht noch aus.
Insgesamt erzielte das ZDF im vergangenen Jahr Erträge von rund 2,63 Milliarden Euro. Das waren 91,8 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Nach handelsrechtlichen Regeln erzielte der Sender allerdings einen Jahresüberschuss von 46,1 Millionen Euro.
Weniger Ausgaben für das Programm
Mehr als die Hälfte der Aufwendungen entfiel auf das Programm. Dafür gab das ZDF rund 1,38 Milliarden Euro aus, etwa 33 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Der Sender begründet den Rückgang vor allem damit, dass 2025 weniger große Sportereignisse übertragen wurden als 2024, als unter anderem die Fußball-Europameisterschaft der Männer und die Olympischen Spiele stattfanden.
Auch die Personalkosten gingen zurück. Grund dafür waren vor allem geringere Aufwendungen für die Altersversorgung. Die Kosten für Gehälter und Sozialabgaben stiegen dagegen./svv/DP/jha
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