- ZDF-Intendant Norbert Himmler will den Dialog ausbauen.
- Reformstaatsvertrag tritt am 1. Dezember 2025 in Kraft.
- ZDFmitreden hat über 70.000 angemeldete Teilnehmende.
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Der öffentlich-rechtliche Rundfunk stehe dabei vor einer zentralen Herausforderung. "Wir wollen Menschen dabei unterstützen, wieder ordentlich miteinander zu diskutieren. Das haben wir uns für die nächsten Jahre vorgenommen." Der seit Dezember geltende Reformstaatsvertrag gebe dem ZDF dafür zusätzlichen Rückenwind.
Reformstaatsvertrag gibt Dialog vor
Der Reformstaatsvertrag ist am 1. Dezember 2025 in Kraft getreten und gilt für ARD, ZDF und Deutschlandradio. Er sieht unter anderem vor, dass die öffentlich-rechtlichen Sender effizienter werden, ihr Angebot stärker bündeln und den Austausch mit dem Publikum ausbauen.
Konkret setzt das ZDF Himmler zufolge auf eigene Beteiligungsformate. "Auf unserer Dialogplattform ZDFmitreden sind inzwischen über 70.000 regelmäßige Teilnehmende angemeldet, mit denen wir regelmäßig im Kontakt stehen." Der Austausch reiche "bis hin zur Sendungsentwicklung, etwa wenn wir neue Serien planen", sagte Himmler.
Eigene Formate statt Plattform-Logik
Auch aktuelle Informationsformate sollen den Dialog stärken. "ZDFheute live streamt fast jeden Tag zu aktuellen Themen; hier werden die User jedes Mal miteingebunden." Dadurch sei der Kontakt unmittelbarer geworden. "So sind wir viel direkter mit unseren Nutzerinnen und Nutzern im Austausch."/svv/DP/zb
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