Zahl der Toten bei Ceuta steigt auf 67

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Mann mit Smartphone und Tablet (Symbolbild).
- © metamorworks / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

CEUTA (dpa-AFX) - In der Krise um die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta sind mindestens 67 Migranten ums Leben gekommen. Das berichtet die spanische Nachrichtenagentur Europa Press unter Berufung auf die Vertretung des spanischen Innenministeriums in Ceuta. Demnach haben Einsatzkräfte der Polizeieinheit Guardia Civil seit Freitagnachmittag zehn weitere Leichen gefunden. Zuvor waren 57 Tote bestätigt worden. Einsatzkräfte suchen auch am Vormittag das Meer weiter ab.

Die meisten Menschen seien bei dem Versuch ertrunken, schwimmend von Marokko aus in die Exklave zu gelangen, berichtete bereits am Freitag der staatliche Fernsehsender RTVE unter Berufung auf einen Sprecher des Innenministeriums in Madrid. Auf Fotos und Fernsehbildern waren unter anderem zahlreiche Schwimmreifen und Autoreifen zu sehen, mit denen Menschen von der marokkanischen Küstenstadt Fnideq aus versuchten, an der Küste entlang nach Ceuta zu gelangen. Andere kletterten über die Grenzzäune.

Weiter standen unterschiedliche Schätzungen im Raum, wie viele Menschen in den vergangenen Tagen insgesamt irregulär in die Exklave gekommen waren. Ceutas Regionalpräsident Juan Jesús Vivas hatte von rund 60.000 gesprochen, die spanische Zentralregierung von knapp 50.000. Unter ihnen waren nach Angaben der Behörden auch zahlreiche Frauen, Minderjährige und Kinder. Nach Angaben des spanischen Außenministers sind nahezu alle von ihnen von Ceuta nach Marokko zurückgekehrt./aae/er/DP/zb



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