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'WSJ': Pentagon könnte 10.000 weitere Soldaten senden

WASHINGTON (dpa-AFX) - Das Pentagon erwägt Medienberichten zufolge die Entsendung von bis zu 10.000 weiteren Soldaten in den Nahen Osten. Dies würde US-Präsident Donald Trump zusätzliche Flexibilität in den Gesprächen mit Teheran einräumen, berichtete das "Wall Street Journal" ("WSJ")unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das Portal "Axios" schrieb unter Berufung auf einen ranghohen Verteidigungsbeamten, die Entscheidung werde nächste Woche getroffen. Die Soldaten würden aus anderen Kampfeinheiten stammen als diejenigen, die bereits in die Region entsandt worden seien.

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Die US-amerikanische Flagge.
Quelle: - pixabay.com:

Laut "WSJ" dürfte die Einsatztruppe aus Infanteristen bestehen, die zu den rund 5.000 Soldaten vor Ort und Tausenden Fallschirmjägern der 82. Luftlandedivision hinzukämen. Diese seien bereits in die Region beordert worden.

Zunächst war dem Bericht zufolge unklar, wo genau die Truppen im Nahen Osten hingeschickt werden sollen. Das "Wall Street Journal" hielt es für wahrscheinlich, dass die Kräfte in der Nähe zum Iran und der für den Ölhandel strategisch wichtigen Insel Charg stationiert werden dürften.

Laut "Axios" entwickelt das Pentagon militärische Optionen für einen "endgültigen Schlag" gegen den Iran, der den Einsatz von Bodentruppen und massive Bombardierungen beinhalten könnte. Quellen zufolge habe US-Präsident Donald Trump aber noch keine Entscheidung dazu getroffen. Er sei aber bereit zu eskalieren, falls die Gespräche mit dem Iran nicht bald Ergebnisse brächten./ngu/DP/zb


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