Der Leiter der IWH-Insolvenzforschung, Steffen Müller, sagte: "Die Frühindikatoren lassen auch für Juni leicht sinkende Insolvenzzahlen erwarten." Er ergänzte: "Dennoch werden wir in Deutschland auf absehbare Zeit mehr Firmenpleiten erleben als im vorigen Jahr." Für April hatte das IWH noch 1.626 Insolvenzen gemeldet.
Trotz des Rückgangs der Firmenpleiten im Mai sieht das IWH mehr Beschäftigte betroffen. "Laut IWH-Insolvenztrend waren im Mai in den größten 10 Prozent der insolventen Unternehmen 15.000 Arbeitsplätze betroffen. Damit liegt die Zahl der betroffenen Beschäftigten 7 Prozent über dem Vormonatswert, 27 Prozent über dem Niveau von Mai 2024 und sogar 130 Prozent über dem Mai-Durchschnitt der Vor-Corona-Jahre 2016 bis 2019."/dh/DP/men
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