- 2024 wurde in Deutschland weniger Abfall produziert.
- Der Wert fiel auf 362,7 Millionen Tonnen, -4,6 Prozent.
- Die Verwertungsquote blieb bei 82 Prozent seit 2019.
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Zum Vergleich: Der bislang höchste Wert wurde im Jahr 2018 mit 417,2 Millionen Tonnen gemessen, der niedrigste im Jahr 2009 mit 359,4 Millionen Tonnen. Die Statistiker gaben die Zahlen anlässlich des Tags der Umwelt (5. Juni) bekannt.
Wie sieht es in den einzelnen Sektoren aus?
Bau- und Abbruchfällen sanken am deutlichsten (minus 8,1 Prozent) auf 182,8 Millionen Tonnen. Sie machen etwa die Hälfte des Abfallaufkommens aus. Übrige Abfälle - insbesondere aus Produktion und Gewerbe - nahmen um 4,1 Prozent ab auf 45,1 Millionen Tonnen, gefolgt von den bereits in einer Abfallbehandlungsanlage bearbeiteten Sekundärabfällen mit minus 2 Prozent auf 56,1 Millionen Tonnen.
Das Aufkommen an Abfällen aus der Gewinnung und Behandlung von Bodenschätzen wuchs dagegen um 4,5 Prozent auf 29,5 Millionen Tonnen. Die Menge an Siedlungsabfällen, das sind insbesondere Abfälle aus privaten Haushalten, stieg leicht um 0,8 Prozent auf 49,3 Millionen Tonnen, ihr Anteil am Gesamtaufkommen liegt bei etwa 14 Prozent.
Verwertungsquote liegt bei 82 Prozent
Laut den Angaben wurden insgesamt 296,2 Millionen Tonnen Abfälle verwertet. Das entspricht einer Verwertungsquote von 82 Prozent. Diese Quote blieb demnach seit dem Jahr 2019 unverändert.
Die verbleibenden Abfälle seien entweder auf Deponien abgelagert (16,3 Prozent) oder thermisch (0,8 Prozent) beseitigt worden, hieß es. 1,2 Prozent seien durch eine "sonstige Behandlung" beseitigt worden./jto/DP/stw
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