Der aus Deutschland stammende Ökonom war vor wenigen Tagen von seinen WEF-Funktionen zurückgetreten. Die Organisation, die das jährliche Gipfeltreffen von Staats- und Wirtschaftslenkern in Davos in der Schweiz abhält, teilte nun in Genf mit, dass sie einen Brief mit Anschuldigungen gegen Klaus Schwab erhalten habe.
Die interne Revision des Weltwirtschaftsforums gehe mit externen Juristen diesen Informationen nach, kündigte das WEF an. "Das Forum nimmt diese Vorwürfe ernst. Es betont jedoch, dass sie unbewiesen sind", hieß es in der Stellungnahme.
Schwab lässt Vorwürfe zurückweisen
Ein Sprecher der Schwabs wies im Gespräch mit dem "Wall Street Journal" alle Vorwürfe zurück, wonach das Ehepaar Grenzen zwischen privaten und WEF-Angelegenheiten missachtet hätte.
Am Montag war der Rücktritt Schwabs publik geworden. Dies habe er "zu Beginn meines 88. Lebensjahres" beschlossen, zitierte ihn das WEF ohne nähere Begründung.
Das Weltwirtschaftsforum ist eine Stiftung, die Schwab 1971 gründete. Das Jahrestreffen in Davos in den Schweizer Bergen gilt als eine der wichtigsten Plattformen für Spitzenpolitiker, Top-Manager, Wissenschaftler und Vertreter der Zivilgesellschaft aus aller Welt./al/DP/jha
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.