BERLIN (dpa-AFX) - Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Henning Otte, befürchtet angesichts der neuen Ausrüstung für die Bundeswehr überfüllte Schränke in den Kasernen. "Durch den größeren Umfang der persönlichen Ausrüstung stoßen Soldatinnen und Soldaten bei der Unterbringung ihrer Ausstattung an Grenzen", sagte Otte den Zeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft (NBR).
Die vorhandenen Spinde und Lagermöglichkeiten würden oftmals nicht ausreichen, um die persönliche Ausrüstung sachgerecht und ordentlich zu verstauen, sagte Otte weiter. Zugleich begrüßte er, dass die Soldatinnen und Soldaten neue Ausstattung erhalten hätten. "Sie verbessert Schutz, Einsatzfähigkeit und Ausstattung unserer Soldatinnen und Soldaten und trägt damit unmittelbar zur Stärkung der Truppe bei." Allerdings dürften die praktischen Auswirkungen im Dienstalltag nicht außer Acht gelassen werden - eine "zeitgemäße Infrastruktur" müsse mitgedacht werden.
Die Bundeswehr beschafft seit einiger Zeit umfangreich neue Ausrüstung - sowohl für einzelne Soldatinnen und Soldaten als auch für ganze Verbände. Zur persönlichen Ausrüstung gehören unter anderem neue Kampfbekleidung, Schutzwesten, Gefechtshelme und Rucksäcke./gge/DP/men
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