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Warnstreik trifft Winterdienste und Häfen in Niedersachsen

EMDEN/STADE/CUXHAVEN (dpa-AFX) - Um den Druck in den Tarifverhandlungen des öffentlichen Dienstes zu erhöhen, setzt Verdi die Warnstreiks in Niedersachsen auch am heutigen Donnerstag fort. Autofahrer müssen sich erneut auf eingeschränkte Winterdienste auf Bundes- und Landesstraßen sowie auf gesperrte Tunnel und Brücken einstellen, da Beschäftigte der Straßenmeistereien zum Warnstreik aufgerufen sind. Es soll aber einen Not-Winterdienst geben, der von Fremdfirmen übernommen wird.

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Einschränkungen wird es auch in den landeseigenen Häfen geben. Denn Verdi hat auch Beschäftigte der Hafenbetriebsgesellschaft NPorts und des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) aufgerufen, vorübergehend die Arbeit niederzulegen.

Bei einer Kundgebung von NPorts-Beschäftigten in Emden (9.00 Uhr) erwartet Verdi am Vormittag bis zu 400 Menschen. Betroffen vom Warnstreik sind die Häfen in Emden, Cuxhaven/Stade, Brake und Wilhelmshaven sowie der NPorts-Standort in Norden (Landkreis Aurich).

Für alle Standorte gebe es Notdienstvereinbarungen, etwa für Winterdienste und Sturmflutsicherungen, teilte NPorts auf Anfrage mit. In Emden sollen zudem auch die Schleusen besetzt bleiben. An anderen Orten, etwa in Cuxhaven, gibt es laut Verdi keinen Schleusenbetrieb./len/DP/zb


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