- Wadephul ruft Europäer zur Geschlossenheit auf.
- Im Ostseeraum sind EU-Partner hybriden Bedrohungen ausgesetzt.
- Wadephul spricht auf Botschafterkonferenz in Lettland.
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Trump hatte im Grönland-Konflikt erst vergangene Woche für etwas Entspannung gesorgt, als er erklärte, nun doch keine gewaltsame Lösung anzustreben. Am Wochenende brüskierte er aber erneut Nato-Partner - diesmal mit abfälligen Kommentaren über deren Einsatz in Afghanistan.
Wadephul betonte: "Das transatlantische Bündnis bleibt für unsere Sicherheit unverzichtbar." Aber man könne und werde sich weder darauf ausruhen, "noch werden wir darin nachlassen, als Europäer unsere eigene Sicherheit künftig stärker selbst in die Hand zu nehmen". Wichtige Debatten im transatlantischen Bündnis dürften zudem nicht dazu führen, "dass unser zentrales Interesse, nämlich die Freiheit und Sicherheit der Ukraine als souveräner Staat, aus dem Fokus gerät". Darauf setze Russlands Präsident Wladimir Putin.
Wadephul: Im Ostseeraum entscheidet sich Sicherheit in Europa
Im Ostseeraum seien einige der engsten EU- und Nato-Partner hybriden Bedrohungen Russlands ausgesetzt, erinnerte Wadephul. "Dort entscheidet sich auch, ob wir durch Zusammenhalt und Stärke dauerhaft für Freiheit, Sicherheit und Wohlstand in Europa sorgen können."
Unter hybriden Bedrohungen wird eine Kombination aus militärischen, wirtschaftlichen, geheimdienstlichen und propagandistischen Mitteln verstanden, mit der die öffentliche Meinung beeinflusst werden kann. Moskau zugeschriebene staatlich gelenkte Cyberattacken und die Zerstörung von Unterseekabeln zählen ebenfalls dazu. Zudem versucht Russland, mit Hilfe von oft maroden Öltankern - der "Schattenflotte"
- Sanktionen zu umgehen.
Rede bei Botschafterkonferenz - Gespräche in Stockholm
In der lettischen Hauptstadt hält Wadephul eine Rede als Ehrengast der lettischen Botschafterkonferenz. Außerdem ist ein Gespräch mit seiner Kollegin Baiba Braze vorgesehen. Am Nachmittag will sich Wadephul in der schwedischen Hauptstadt Stockholm mit seiner Amtskollegin Maria Stenergard treffen. Schweden war erst im März 2024 nach rund 200 Jahren der militärischen Blockfreiheit der Nato beigetreten./bk/DP/jha
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