Nach Angaben eines Sprechers des Auswärtigen Amts wird es bei den Gesprächen um die bilateralen Beziehungen mit der iberischen Halbinsel gehen. Man werde aber auch über die weitere Unterstützung der Ukraine vor dem Hintergrund des andauernden russischen Angriffskrieges, die europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie die Lage in Nahost sprechen.
Spanien und Portugal gehören zu den Nato-Nachzüglern
Vor dem Nato-Gipfel im Juni dürfte Wadephul für den Vorschlag von Nato-Generalsekretär Mark Rutte werben, die Verteidigungsausgaben auf 3,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) zu erhöhen und weitere 1,5 Prozent zusätzlich für militärisch notwendige Infrastruktur zu geben.
Wadephul und Kanzler Friedrich Merz (CDU) hatten sich hinter den Vorstoß gestellt. Spanien gehört mit Militärausgaben von knapp 20 Milliarden Euro oder rund 1,3 Prozent des BIP zu den größten Nachzüglern in der Nato. Portugal hatte seine Verteidigungsausgaben zwar angehoben, 2024 aber dennoch nur knapp 1,6 Prozent des BIP erreicht./bk/ro/DP/he
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