- Außenminister Johann Wadephul besucht Panama.
- Wadephul wird die Schleusenanlagen des Kanals besichtigen.
- Er führt Gespräche mit Präsident José Raúl Mulino.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Wadephul will auch die Schleusenanlagen des Kanals besichtigen. Infolge des Iran-Kriegs und dessen Auswirkungen auf die Straße von Hormus erlebt der Handel durch den Panamakanal einen Aufschwung. Vor allem passieren mehr Öltanker die Wasserstraße. Der Kanal wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom Ingenieurkorps des US-Heeres gebaut. Am 31. Dezember 1999 übergaben die USA die Verwaltung an Panama.
Nach Spannungen zu Beginn von Trumps zweiter Amtszeit unterzeichneten Panama und die USA ein Memorandum zur Kooperation in Sicherheitsfragen. Zuvor hatte Trump gedroht, die Wasserstraße für die USA zurückzuholen.
Politische Gespräche in Panama-Stadt
In der Hauptstadt Panama-Stadt will Wadephul mit Präsident José Raúl Mulino und seinem Kollegen Javier Martínez-Acha Vásquez getrennte Gespräche führen. Am Donnerstagnachmittag wird der deutsche Außenminister nach Atlanta weiterreisen, in die Hauptstadt des US-Bundesstaates Georgia. Dort nimmt er am Freitag und Samstag am Treffen der Außenminister der G20-Runde der führenden und aufstrebenden Wirtschaftsmächte teil./bk/aso/DP/jha
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